DE1754322U - Druckschreibstift, insbesondere kugelschreiber. - Google Patents

Druckschreibstift, insbesondere kugelschreiber.

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DE1754322U
DE1754322U DE1957ST009058 DEST009058U DE1754322U DE 1754322 U DE1754322 U DE 1754322U DE 1957ST009058 DE1957ST009058 DE 1957ST009058 DE ST009058 U DEST009058 U DE ST009058U DE 1754322 U DE1754322 U DE 1754322U
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DE
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DE1957ST009058
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JS Staedtler GmbH and Co KG
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JS Staedtler GmbH and Co KG
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Description

  • Druckschreibstift insbesondere-kugelschreiber.
  • Die Erfindung betrifft einen Druckschreibstift insbesondere-kugelschreiber mit Kulissenschaltung. Es handelt sich um einen Druckstift, bei welchem die Schreib-und die Ruhestellung des Minenträgers durch wenigstens ein kugelige Schaltglied gesichert sind.
  • Bei bekannten derartigen Druckstifte ist die Schaltkugel in eine Ringnut ihres Tragteils eingelassen. Infolgedessen bewegt sie sich bei jedem Sohaltvorgang nicht nur in Achsrichtung sondern auch ein Stück weit entlang dieser Ringnut, Abgesehen davon, dass infolgedessen nur eine einseitige Kraftübertragung mittels einer Kugel möglich ist, ist damit der andere Mangel verbunden, dass der Minenträger, mithin das Schreibglied stets die gleiche Lage gegenüber dem Stiftmantel beibehält.
  • Erfindungsgemäss ist, um hier Abhilfe zu schaffen, die Ausbildung so getroffen, dass das Führungsrohr mit, dem Minenträger bei jedem Schaltvorgang eine kurze Drehbewegung ausführt und zu diesem Zweck für die Schaltkugel eine Sinmuldung im Führungsrohr vorgesehen ist. Vorzugsweise sind mehrere z. B. drei Schaltkugeln um den Umfang des Fuhrungsrohres herum verteilt.
  • Diese Ausbildung bringt den Vorteil, dass bei jedem Schaltvorgang eine geringe Verdrehung des Minenträgers stattfindet. Es kommt somit jedesmal eine andere Stelle des Schreibgliedes in Wirkung. Infolgedessen ist eine einseitige Abnutzung des Schreibgliedes vermieden. Dies ist insbesondere bei den kugeligen Schreibgliedern von Kugelschreiber wichtig. Hinzu kommt der Vorteil, dass eine gleichmässige Verteilung der Kraftangriffsstellen rings um das Führungsrohr heruca möglich ist, da jede Schaltkugel dauernd in ihrer Einmuldung sitzt, sich aber in dieser ungehindert drehen kann.
  • Mit Vorteil ist dabei die Kulissenschaltung swischen dem Führungsrohr für den Minenträger und einer Einsetzhülse des Stiftmantels angebracht, wobei die Kulissenschaltung in an sich bekannter Weise aus zwei Buchsen mit gegeneinander gerichteten Schaltrasten und - zähnen besteht. Diese Einsatzhülse ist vorzugsweise zugleich als Verbindungsglied der beiden Stiftmantelteile ausgebildet z. B. in Gestalt einer Schraubbuchse, Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Ausbildung so gewählt, dass das Führungsrohr vor Beginn des Schaltvorgangs vom Druck der bekanntermassen vorgesehenen Rückstellfeder entlastet ist. Es stützt sich diese Feder deshalb rückwärts gegen ein Druckrohr ab, welches entlang des Führungsrohres verschieblich ist und an dem Betätigungsknopf sitzt, der im Abstand vor dem Führungsrohr endet. Es wird daher, bevor der Betätigungsknopf gegen das Führungsrohr stösst und dieses verschiebt, die Rückstellfeder etwas zusammengedrückt und vom Führungsrohr abgehoben, dieses somit entlastet.
  • Ein anderes Kennzeichen der Erfindung geht dahin, dass das Führungsrohr vorn in einen den Minenträger klemmend erfassenden Hals übergeht. Zwischen diesen Hals und das Führungsrohr kann eine die Mine beim Schrei ben in bekannter Weise abfedernde Schraubenfeder eingeschaltet sein. Zu diesem Zweck mag die Schraubenfeder sich gegen einen Ringbund z.B. eine Ringwulst des Klemmhalses und gegen die Stirnwand des Führungsrohres abstützen, wobei vorzugsweise eine am Führungsrohr befestigte, gegenüber dem Klemmhals verschiebliche Hülse vorgesehen ist, welche diese Feder umkapselt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Druckkugel-Schreiber, Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt durch eine andere Ausbildungsform, Fig. 3 einen Schnitt nach A-B der Fig. 2.
  • Fig. 4 einen Teil der Kulissenschaltung in Abwicklung.
  • Der Stift besitzt einen zweiteiligen Mantel. Sein Vorderteil a und sein Hinterteil b sind durch die Schraubbüchse c miteinander verbunden. Am hinteren En-
    de des Mantels ist der Halter d für den. Clip e vorne-
    sehen. In dem Schraubnippel f ist der bolzenförmige Be-
    tätigungsknopf g verschiebbar.
    dieser Knopf weist am vorderen Ende ein verbrei-
    textes Kopfstück h auf, mit welchem das Druckrohr i
    , fest verbunden it, welches den verbreiterten Kopf-
    teil k des Führungsrohres l lose umgibt und sich mit sei
    nem vorderen eingewinkelten Rand m in der gezeichneten Nicht-Schreibstellung gegen die Schulter n abstützt, mit welcher der Kopfteil kein das Minenführungsrohr 1 übergeht, welches den Minenträger o aufnimmt.
  • Das Minenführungsrohr 1 ist mit Einmuldungen p versehen, in welche sich die Schaltkugeln q einlegen, welche mit den Rasten und Zähnen der Büchsen r und s der Kulissenschaltung zusammenwirken. Diese Büchsen sind an einer Einsatzhülse festgelegt, die sich zwischen dem Minenführungsrohr 1 und dem Stiftmantel a, b befindet. Sie dient beim gezeichneten Ausführungsbei-
    spiel zugleich als die eingangs erwähnte Sohraubbüohse
    c.
    Wenn auf den Knopf 8 gedrückt wird, so hebt das
    Druckrohr i die Rückstellfeder t von dem Kopfteil k
    des Minenführungsrohres 1 ab. Dieses wird also vom Federdruck entlastet. Erst nachdem der Betätigungsknopf
    g den Weg A zurückgelegt hatt etöset er gegen das Fach-
    rungsrohr 1 und bewegt es nach vorn. Dabei gelangt jede Schaltkugel q aus der Raste B der Büchse s gegen die Flanke 0 und von da in die Raste D der BUchse r, um dann beim Aufhören des Druckes unter Wirkung der Rückholfeder gegen die Flanke E und von da in die Rastmulda ? der Büchse s bewegt zu werden. Es ist die Kugel also aus der Ruhelage in die der Schreibstellung des Minenträgers entsprechende Schaltlage geführt worden, Beim nächstmaligen Druck gegen den Knopf g wird die Kugel q über die nächste Flanke C in die Rastmulde D der Büchse r und von da über die Flanke E in die Raste B der Büchse s, mithin in die Ruhelage geleitet.
    Bei den vorerwähnten Schaltvorgängen macht das
    Min<snführungerohr 1 die geringe Drehbewegung mit wel-'
    ehe die Kugel von der Stellung I bis zur Lage 11 und
    aus dieser bis zur nächsten Stellung 1 vollführt. Die
    ser Verdrehung unterliegt somit auch der Mintnträger o,
    den das Führungsrohr 1 mittels des Klemmhalses z@ erfast, wird also auch das am vorderen Ende des Minenträgers befindliche Schreibglied immer wieder etwas verdreht.
    Es ist, wie schon eingangs erwähnt, möglich, das
    Sohreibglied während des, Schreibvorgangs, wie an sich bekannt, abzufedern, Zu diesem Zweck ist beim AusfUhrungsbeispiel nach Fig. 2 zwischen den Klemmhals z und das Minenführungsrohr 1 eine Schraubenfeder u eingeschaltet, die sich einerseits gegen das vordere Ende des Rohres l, anderseits gegen eine Ringwulst v des Klemmhalses z abstützt und die von der Hülse w umgeben ist, welche bei x am Führungsrohr. 1 befestigt ist, gegenüber dem Klemmhals z verschieblich ist und einen eingebördelten Rand y aufweist, der die Rüokwãrtsbewegung der Hülse durch Anschlag an die Ringwulst v begrenzt.

Claims (1)

  1. Schutzansprüches
    1) Druckschreibstift insbesondere-kugelschreiber mit Kulissensohaltung, wobei die Schreib- und die Ruhestellung des Minenträgers durch wenigstens ein kugeliges Schaltglied gesichert sind, dadurch gekennzeichnet ; dass das Führungsrohr mit dem Minenträger bei jedem Schaltvorgang eine kleine Drehbewegung ausführt und zu diesem Zweck die Schaltkugel(n) in einer Einmuldung des Führungsrohres liegt (liegen). 2) Druckschreibstift nach Anspruch l, dadurch ge-
    kennzeichnet, dass zwischen dem Führungsrohr für den Minenträger und einer Einsatzhülse des Stiftmantels die Kulissenschaltung angebracht ist, die bekanntermassen aus. zwei Büchsen mit gegeneinander gerichteten Schalt- rastenund-zahnen besteht,
    3) Druckschreibstift nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzhülse zugleich als Schraubbüches zum Verbinden der beiden Stiftmantelteile dient.
    4) Druckschreibstift nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,, dass die Büchsen der Kulissenschaltung fest in die Einsatzhülse eingesetzt sind. 5) Druckachreibstift nach Ansprüohe t da-
    durch gekennzeichnet, dass die Büchsen der Eulissensohaltung mit der Einsatzhülse einstückig sind.
    6) Druckschreibstift nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsrohr vor Beginn des Schaltvorganges vom Druck der bekanntermassen vorgesehenen Rückstellfeder entlastet ist.
    7) Druckschreibstift nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder sich rückwärts gegen ein Druckrohr abstutzt,'das entlang dem Führungsrohr verschieblich ist und an dem Betätigungknopf sitzt, der im Abstand vor dem Führungsrohr endet.
    8) Druckschreibstift nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Fuhrungarohr hinten und der Betätigungsknopf vorn je einen verbreiterten Kopf haben, von welchen das Druckrohr den ersteren lose umgibt, während es mit dem letzteren verbunden ist, 9) Druckschreibstift nach Ansprüchen 1 biß 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckrohr die Rüokbewegung des Führungsrohres bewirkt und deshalb dessen Kopf mit einem eingebogenen Rand hintergreift, lo) Druckschreibstift nach Ansprüchen 1 bis 5, da- durch gekennzeichnet, dass das Führungsrohr vorn in
    einen den Minenträger klemmend erfassenden Hals übergeht.
    11) Druckschreibstift nach Ansprüchen 1, 5 und lo, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Flihrungsrohr und Klemmhals eine die Mine beim Schreiben in bekannter Weise abfedernde Schraubenfeder eingeschaltet ist.
    12) Druckschreibstift nach Ansprüchen lo und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder sich gegen einen Ringbund z. B. eine Ringwulst des Klemmhalses und die Stirnwand des Pührungsrohree abstützt und vorzugsweise von einer am Führungsrohr befestigten gegenüber dem Klemmhale verschieblichen Hülse umkapselt ist.
DE1957ST009058 1957-07-19 1957-07-19 Druckschreibstift, insbesondere kugelschreiber. Expired DE1754322U (de)

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DE (1) DE1754322U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10259699B4 (de) * 2001-12-20 2005-08-04 Albert Ebenbichler Schreibgerät mit großteils freiliegender Mine und versenkbarer Spitze

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10259699B4 (de) * 2001-12-20 2005-08-04 Albert Ebenbichler Schreibgerät mit großteils freiliegender Mine und versenkbarer Spitze

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