DE1753616U - Antrieb von foerderwalzen. - Google Patents

Antrieb von foerderwalzen.

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DE1753616U
DE1753616U DESCH18211U DESC018211U DE1753616U DE 1753616 U DE1753616 U DE 1753616U DE SCH18211 U DESCH18211 U DE SCH18211U DE SC018211 U DESC018211 U DE SC018211U DE 1753616 U DE1753616 U DE 1753616U
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Germany
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drive
chain
conveyor rollers
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bearing
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DESCH18211U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/44Belt or chain tensioning arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Antrieb von Forderwalzen Die Neuerung betrifft einen Antrieb von Förderwalzen mit abhängig vom Betriebszustand wechselnder Drehzahl, insbesondere bei Textil-, Papier-oder Pappenbahntrooknern.
  • Beim Trocknen krumpft Gewebe. oder Papier, das heißt, die Gewebe-oder Papierbahn wird kürzer. Infolgedessen müsste jede der die Gewebe-, oder Papierbahn tragenden Förderwalzen
    mit einer anderen, dem Krumpfvorgang angepassten Drehzahl
    umlaufen. Praktisch war das bislang nicht durohführbar, denn die zum Steuern der Drehzahl verwendeten Tanzerwalzen be" einflussten jeweils nur den Antrieb einer Gruppe von mehreren Walzen hintereinander. Die beste Lösung, zwischen je zwei, Förderwalzen eine Tänzerwalze anzuordnen und über diese jede einzelne Förderwalze zu steuern, ist zu kostspielig, als das
    sie praktische Bedeut,ng haben konnte. Auch die Verwendung
    von Rutsohkupplungen'zwisohen den, Förderwalzen und ihren Än. ,
    trieben ist'keine befriedigende Lösung, weil solche Rutsoh-
    kupplungen nicht'fein genug"einstellbar sind, um
    ruokfrei anzusprechen. Das. aber ist nötige wenn. man, ßlt% g
    p
    Hohe Spannungen im Gewebe vermeiden, will.,
    Ein anderer bekannter Antrieb, der aber keine praktische Bedeutung erlangt hat, arbeitet mit Rollenreibung. Nachteilig sind hier die Kompliziertheit der verwendeten Rollen-oder Kugellager sowie die relativ kleine Lagerfläohe, die eine Feineinstellung der Lagerflächenpressung und damit des übertragenen Drehmomentes-nicht zulässt.
  • Gemäss der Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass auf der Achse einer Förderwalze ein Kettenrad od. dgl. drehbar gelagert ist, das, im wesentlichen mit konstanter Drehzahl angetrieben, auf die Achse ein Drehmoment ausschließlich durch trockene Gleitreibung von veränderbarer Größe überträgt.
  • Das derart übertragene Drehmoment entspricht also dem Reibmoment des Lagers und passt sich, da es durch äußere Kräfte leicht beeinflußbar ist, dem jeweiligen Betriebszustand der Förderwalze, das heisst einer durch das Krumpfen des Gewebes oder Papiers mit geringen Kräften erzwungenen Änderung der Drehzahl bzw. Umfangsgesohwindigkeit der Förderwalze leicht an. Zu ruckartigen Spannungen in der Gewebe-oder Papierbahn kann es dabei nicht kommen, da eine Drehzahländerung immer aus der Gleitreibung heraus erfolgt, nicht aber, wie es bei Reibkupplungen der Fall ist, aus der Haftreibung* Als Werkstoff für die Lagerbüchse des Kettenrades oder eines äquivalenten Masohinenelementes ist jeder Werkstoff mit höherem als sonst bei Lagern gebräuchliche Reibwert geeignet. Da die meisten Werkstoffe aber leicht zum Fressen neigen, verwendet man vorteilhafterweise Kohle oder kohlehaltige Stoffe, die eine gewisse Selbstsohmierung aufweisen.
  • Um das maximal übertragbare Drehmoment bzw. Reibmoment ändern zu können, wird die Lagerflächenpressung veränderbar ausgebildet. Das geschieht am einfachsten durch ein gewiohts-oder federbelastetes, zum Beispiel auf die Treibkette wirkendes Spannmittel, wie Rolle, Kettenrad oder dergl.
  • Bei Gruppenantrieb mehrerer prallel hintereinander in einer Ebene gelagerter Förderwalzen liegen die Kettenräder in Flucht und sind durch eine gemeinsame Treibkette angetrieben, wobei die Spannmittel zweckmässigerweise jeweils zwischen zwei Kettenrädern von oben auf das obere über die Kettenräder geführte Trum der Treibkette einwirken.
  • Man kann dabei die Spannmittel einzeln lagern, man kann aber auch einen die Spannmittel gemeinsam tragenden Arm vorsehen, der einendig gelagert und gewiohts-oder federbelastet ist. Durch Verschieben des Gewichts längs des Armes oder durch Ändern der Federspannung lässt sich die Spannkraft aller Spannmittel gemeinsam verändern.
  • Ah Hand der Zeichnungen sei die Neuerung noch näher erläutert : Fig. 1 gibt einen Schnitt durch die Welle einer Förderwalze wieder, Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung die Seitenansicht eines Hotflue-Gewebebahntrookners.
  • Wie Figur 2 erkennen lässt, ist die Gewebebahn 13 über angetriebene'Forderwalzen 2 bis 11 geführt. Auf dem einen Ende der Welle jeder dieser Förderwalzen ist nun ein Kettenrad 15 mit Lagerbuchse 16 gelagert (Figur 1). Die Ketten-' räder 15 aller Förderwalzen 2 bis 11 sind durch eine gemeinsame kette 17, deren oberes Trum über die Kettenräder geführt ist, angetrieben. Jeweils zwischen den Kettenrädern der Förderwalzen 2 und 3,4 und 5,6 und 7,8 und 9,10 und 11 liegt eine Spannrolle 21 auf das obere Kettenrad auf. Sämtliche Spannrollen sind aber ihrerseits an einem gemeinsamen, einendig gelagerten Arm 18 angeordnet, der durch ein verschiebbares Gewicht 20 belastet ist. Durch dieses verschiebbare Gewicht lässt sich die Lagerflächenpressung zwischen den Kettenrädern 15 und den Wellen der Förderwalzen in bestimmen Grenzen verändern. Dabei liegt die obere Grenze bei einer solchen Lagerfläohenpressung, bei der noch eben keine Haftreibung zwischen Lagerbuohse 16 und Walzenwelle auftritt.
  • Im allgemeinen wird man aber mit einer wesentlich niedrigeren Flächenpressung auskommen, zumal die Reibung in den Wellenlagern 14 im Vergleich mit der Gleitreibung zwischen Lagerbuchse 16 und Welle sehr klein ist.
  • Für die Neuerung als solche ist es unwesentlich, ob die Lagerbuohse in das Kettenrad ein-oder auf die Welle aufgezogen ist. Auch der Antrieb des nur beispielsweise als Kettenrad ausgebildeten Masohinenelementes kann beliebig sein, obwohl sich als Antriebsmittel für die Förderwalzen bei Gewebebahntrooknern Treibketten am besten eignen, wenn nicht gerade Einzel trieb vorgesehen ist. Desgleichen kann die Lagerflächenpressung auch unmittelbar am Kettenrad oder dergl. beeinflusst werden, also nicht nur mittelbar über die Treibkette, wie in der Zeichnung dargestellt.
  • Will man bei vorhandenem Einzelantrieb der Förderwalzen die Neuerung nachträglich anwenden, so wird man an Stelle eines Kettenrades ein Stirnrad verwenden. Die Lagerflãchenpressung lässt sich dabei entweder durch Verschieben des Antriebsmotors oder durch ein verschiebbares, zwischen Motorritzel und dem auf der Welle gelagerten Stirnrad angeordnetes weiteres Stirnrad verändern. Hierfür gibt es aber eine ganze Reihe von Lösungen.
  • Selbstverständlich ist die Neuerung nicht auf den Antrieb von Förderwalzen bei Gewebe-, apier- oder Pappenbahntrocknern beschränkt, sie kann auch bei der Lösung analoger Förderprobleme von Bedeutung sein. Sohutzansprüohe

Claims (5)

  1. Schutzansprüohe ---------
    1. Antrieb von Förderwalzen mit abhängig vom Betriebszustand wechselnder Drehzahl, insbesondere bei Gewebe-, Papier-oder Pappenbahntrocknern, gekennzeichnet durch ein auf der Achse der Walze drehbar gelagertes, mit im wesentlichen konstanter Drehzahl angetriebenes Maschinenelement, wie Kettenrad od. dgl., das auf die Achse ein Drehmoment ausschließlich durch trockene Gleitreibung von veränderbarer Größe überträgt.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Lagerbuchse aus Kohle oder kohlehaltigem Werkstoff.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein mit veränderbarer Kraft auf eine das Kettenrad antreibende Treibkette wirkendes Spannmittel, wie gewichts-oder federbelastete Rolle, Kettenrad od. dgl.
  4. 4. Antrieb nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch bei Gruppenantrieb mehrerer parallel gelagerter Förderwalzen in Flucht angeordnete und durch eine gemeinsame Treibkette angetriebene Kettenräder, wobei die Spannmittel jeweils zwischen zwei Kettenrädern von oben auf das obere über die Kettenräder geführte Trum der Treibketten einwirken.
  5. 5. Antrieb nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen die Spannmittel gemeinsam tragenden und einendig gelagerten gewiohtsbelasteten Arm.
DESCH18211U 1956-08-28 1956-08-28 Antrieb von foerderwalzen. Expired DE1753616U (de)

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