DE175258C - - Google Patents

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DE175258C
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roller
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/24Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies
    • G09F11/29Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies of a band other than endless

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  • Unwinding Webs (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das bekannte, vermöge einer Feder sich selbst aufwickelnde Rolltuch mit der Walze und deren Ausrüstung in oder auf einer Führung längsverschiebbar angeordnet, so daß es an jeder beliebigen Stelle der Führung in Gebrauch genommen werden kann.
Die Erfindung kann verschiedenen Zwecken ' dienen. Hauptsächlich soll die Führung für
ίο das Rolltuch längs der Kante einer Ladentafel angebracht werden, so daß man das Tuch an jeder gewünschten Stelle quer über die Tafel ziehen kann, um entweder die glasbedeckte oder mit Glaskästen besetzte Ladentafel gegen Zerkratzen zu schützen oder auch empfindlichen Waren in dem Tuche eine weiche Unterlage zu geben. Das auch in
• abgerolltem Zustande verschiebbare Tuch kann selbst die Rolle eines Transportmittels für die darauf liegenden und gelegentlich bei Seite zu legenden. Waren übernehmen. Ein anderes Anwendungsgebiet der Erfindung besteht in der Benutzung des verschiebbaren Rolltuches in photographischen und anderen Ateliers zum Zwecke der Regelung der Beleuchtung des Aufnahmegegenstandes oder dergl. durch Verdecken einzelner Teile der Glaswände. Auch zur Vorführung von Stoffoder Tapetenmustern, wobei die Muster als Rolltücher angebracht werden, wird- sich ebenso wie zu noch anderen Zwecken der Erfindungsgegenstand eignen.
Die Zeichnung stellt zwei hinsichtlich der Führung und Lagerung der Rolltuchwalze verschiedene Ausführungsformen der Erfindung und zwei hinsichtlich der Anbringungsweise verschiedene Anwendungen bei Ladentafeln dar. Fig. 1 und 2 sind Seitenansichten der Ladentafeln mit Rolltucheinrichtung. , ■ Fig. 3 bis 5 sind ein Längsschnitt kleineren und Querschnitte größeren Maßstabes der einen Ausführungsform. Fig. 6 ist ein Längsschnitt der zweiten Ausführungsform. Die in Fig. 3 bis 5 dargestellte Ausführungsform erscheint in Fig. 1, die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform in Fig. 2 angewendet.
α (Fig. 3 bis 5) ist eine längsgeschlitzte Röhre, welche gemäß Fig. 1 längs der vorderen Kante der Ladentafel b mit Glaskästenaufsatz c als Schutzstange (Schranke) angebracht ist und ihren Schlitz der Ladentafel zukehrt. In dieser Röhre sind zwei durch die undrehbare Achse d verbundene Scheiben e, f. verschiebbar. Scheibe/ greift mit einem Fortsatz g, der außen zu einem Handgriff ausgestaltet ist, durch den Schlitz h hindurch. Die mit Scheibe/ fest verbundene und folglich durch den Fortsatz g an der Drehung gehinderte Achse d dient als Widerlager für die Feder i zum Aufwickeln des Rolltuches, die andererseits an die Stirnscheibe k der Walze I angreift. An der Walze /, welche mit ihren Kopfscheiben um Achse d drehbar ist, ist das Rolltuch m befestigt, welches durch den Schlitz h heraustritt. Das äußere 6S Ende des Rolltuches umfaßt eine Schiene η mit Handhabe ο und Haken ρ (Fig. 5 und 6) zum Festlegen des ausgezogenen Rolltuches an der hinteren Kante des Glasaufsatzes c.
Zweckmäßig erhält übrigens das Rolltuch die bekannte Sperrvorrichtung, w,elche das ausgezogene Tuch auch ohne Festhaken in

Claims (2)

gewissen Stellungen verharren läßt. Sie besteht aus einer auf der Achse d festsitzenden Kerbscheibe q und den an der Kopfscheibe k ohne Federn, also freispielend angebrachten Klinken r (Fig. 4). Wird das ausgezogene Tuch langsam nachgelassen, so fällt eine der Klinken in die obere Kerbe ein; läßt man dagegen. das Rolltuch zurückschnellen, so gleiten die Klinken über die Kerben hinweg. Die beschriebene Ausführungsform hat den Vorzug, daß das aufgerollte Tuch durch die röhrenförmige Führung ohne weitere Vorkehrungen geschützt wird. Unter Verzicht hierauf kann aber die röhrenförmige Führung auch durch eine stabförmige Führung ersetzt werden, s (Fig. 6) ist ein kantiger Stab, welcher innerhalb der Ladentafel b an deren Hinterseite angebracht ist (Fig. 2). Auf diesem Stab, sind die Hülsen t, u als Lager" für die Walze / verschiebbar. Die Feder i greift einerseits an die Hülse t, andererseits an die Walze / an. Hülse t trägt außerdem den hier nur als Träger des Handgriffes dienenden Fortsatz g. Die gelegentlich der ersten Ausführungsform beschriebene Sperrvorrichtung kann auch hier Anwendung finden, indem Kerbscheibe q mit der Hülse u vereinigt wird und die (in Fig. 6 wegen des kleinen Maßstabes nicht dargestellten) Klinken r in der Verlängerung ν der Walze angebracht werden. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der die Rolltuchführung enthaltende Raum gegen den übrigen Innenraum des ■ Ladentisches durch eine Verkleidung w abgeschlossen und es treten Rolltuch m und Handhabe aus einem Schlitz in der Hinterwand des Tisches heraus. Das ausgezogene Rolltuch wird hier an der vorderen Kante des Glasaufsatzes festgehakt. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Selbstaufwickelndes Rolltuch für Reklame-, Schau- und sonstige Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß es mit seiner Walze (I) in oder auf einer Führung (a, s) unter Wahrung der Drehbarkeit der Walze, aber unter Sicherung des Feder.widerlagers (d, f, t) gegen Drehung längsverschiebbar ist, um an beliebiger Stelle der Führung gebraucht werden zu können.
2. Selbstaufwickelndes Rolltuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rolltuch mit Scheiben (e,f) in einer für den Durchtritt des Tuches längsgeschlitzten Röhre (a) geführt ist, wobei mindestens die eine Scheibe ff) zwecks Sicherung des Federwiderlagers (d, f) gegen Drehung mit einem Fortsatz (g)
in den Schlitz eingreift. ;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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