DE174367C - - Google Patents
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- DE174367C DE174367C DENDAT174367D DE174367DA DE174367C DE 174367 C DE174367 C DE 174367C DE NDAT174367 D DENDAT174367 D DE NDAT174367D DE 174367D A DE174367D A DE 174367DA DE 174367 C DE174367 C DE 174367C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21H—INCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
- F21H3/00—Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion Of Fluid Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4/. GRUPPE
MAGNUS SASS in BERLIN.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein
Verfahren zur selbsttätigen Herstellung von Glühkörpern, bei welchem das Veraschen,
Formen und Härten gleichzeitig und in einem Arbeitsgang erfolgt.
Bei dem jetzt noch vielfach angewendeten Verfahren, nach welchem der vorher veraschte
Glühstrumpf über einer Preßgasflamme auf- und niedergeführt wird, um hierdurch
ίο seine endgültige Form und Härte zu erhalten,
ist die Erzielung guter Ergebnisse von der Geschicklichkeit der die Arbeit Ausführenden
abhängig und daher ein selbsttätiger Betrieb nicht möglich.
Das vorliegende Verfahren kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß der getränkte
Strumpf an einen Haken oder Halter über einen Brenner A gehängt wird, der aus
feuerfestem Stoff besteht, und mit im gewissen Abstand voneinander und rings um den Umfang verlaufenden in sich geschlossenen
Schlitzen B versehen ist. Der Brenner wird durch eine geeignete Vorrichtung, Kurbel,
Exzenter oder dergl. in eine schnelle und kurze hammerartig auf- und niedergehende
Bewegung versetzt und durch eine Pumpe, Ventilator oder dergl. mit einem geeigneten
Gasluftgemisch von möglichst hoher Geschwindigkeit gespeist. Die auf- und niedergehende
Bewegung entspricht am besten dem Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Brennerschlitzen. Die Länge des Brenners
ist der Länge des getränkten Strumpfes entsprechend, sein Durchmesser muß verhältnismäßig
wesentlich kleiner gewählt werden als der des fertigen Körpers.
Der Vorgang ist nun folgender: Die aus den Schlitzen mit großer lebendiger Kraft
austretenden Flammen bilden in Verbindung mit der schnellen Auf- und Niederbewegung
in gewissem Abstand von der Brennoberfläche einen förmlichen Flammenmantel oder eine
Flammenschicht C, die der Form und Weite des Glühkörpers entspricht. Der darüber aufgehängte
Strumpf wird auf seiner ganzen Fläche von der Flamme bespült und augenblicklich
verascht, wobei er sich der Form vorgenannter Flammenschicht genau anpaßt und gleichzeitig gehärtet wird. Der Körper
befindet sich dabei in hellster Weißglut; durch passende Regelung des Gas- und Luftdruckes
kann diese Flammenschicht weiter oder enger eingestellt werden, wodurch man Glühkörper
verschiedener Weite mit demselben Brenner erzielen kann. Durch einen in die Zuleitung
eingefügten geeigneten Druckregler kann die gewünschte Weite unveränderlich eingestellt
werden.
Eine zweite Ausführungsform kennzeichnet Fig. 2. Der Brenner ist mit seiner Länge
nach verlaufenden Schlitzen oder öffnungen versehen und wird durch eine geeignete Vorrichtung
in eine schnelle kurze hin- und herschwingende Drehbewegung um die Längsachse versetzt, wodurch ein der vorstehend
beschriebenen Flammenschicht entsprechender Flammenmahtel entsteht, auf dem der Körper
abgebrannt wird. Ferner ist eine Verbindung der auf- und abgehenden und der hin- und
herschwingenden Bewegung möglich, wenn an Stelle der Schlitze Löcher oder entsprechende
Öffnungen treten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:
ι. Verfahren zum selbsttätigen Abbrennen, Formen und Härten von Glühkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß der Glühkörper von einer Flammenschicht gleichzeitig abgebrannt, geformt und gehärtet wird, die durch die ruckweise hammerartig auf- und ab- oder hin- und hergehende Bewegung des Brenners in Verbindung mit den aus dessen öffnungen mit lebendiger Kraft austretenden Flammen erzeugt wird. - 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner eine aus beiden Riehtungen zusammengesetzte Bewegung macht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE174367C true DE174367C (de) |
Family
ID=439108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT174367D Active DE174367C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE174367C (de) |
-
0
- DE DENDAT174367D patent/DE174367C/de active Active
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