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Elektrische Kupplungs-Motorantriebseinrichtung mit Bremse.
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Die Erfindung beztsht eich auf elektrische Antriebseinrichtungen
zum Betätigen von Nähmaschinen o.dgl. und insbesondere auf eine Einrichtung zum
Abstützen der Antriebseinrichtung auf dem die anzutreibende Maschine tragenden Bauteil.
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Die Antriebseinriohtungen, auf welche sich die Erfindung bezieht.
sind in der Technik als Kupplungsmotoren bekannt und enthalten im allgemeinen ein
Gehäuse, welches einen elektrischen Antriebsmotor und eine Kupplungs-Bremseinrichtung
aufweist, und bei welchem ausserhalb des Gehäuses eine Antriebsscheibe vorgesehen
ist, die mit der Antriebseinrichtung arbeitsmässig verbunden ist und einen nach
unten stehenden Rntriehshebel zum wahlweisen Antrieb oder zum Bremsen der Antriebsscheibe
aufweist. Der Kupplungsmotor ist gewöhnlich an der Unterseite einer Tischplatte
angeordnet, welche die anzutreibende Maschine trägt, wobei die
Antriebsscheibe
mit der Scheibe der angetriebenen Maschine in der gleichen Ebene angeordnet ist.
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Ein Zweck der Erfindung besteht darin, einen einen Kupplungsmotor
tragenden Bauteil zu schaffen, der einfach in der Ausbildung und wirtschaftlich
herstellbar ist.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, einen neuen Tragaufbau
zu schaffen, welcher ein Einstellen der Riemenspannung zwischen der Antriebsscheibe
und der angetriebenen Scheibe gestattet.
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In Verbindung mit der Einstellung der Riemenspannung wird der Kupplungsmotor
gegen den Tragaufbau oder von ihm weg neu angeordnet, der die angetriebene Maschine
trägt, und unter gewissen Umstanden kann der Antriebshebel relativ zu den das Pedal
betätigenden ihm zugeordneten Hebeln unzweckt mäßig angeordnet sein, woraus sich
ein falsches Arbeiten des Motors ergibt.
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Gemãss einem weiteren Zweck der Erfindung soll eine Einrichtung geschaffen
werden, welche die gewünschte Lage des Antriebshebels und der Pedalsteuereinrichtung
unabhängig von der gewünschten Riemenspannungseinstellung aufrechterhält.
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Kurz ausgedrückt werden die Zwecke der Erfindung dadurch verwirklicht,
dass der Kupplungsmotor auf einem Tragarm angeordnet ist, der so ausgebildet ist,
dass er eineBewegung um einen Schwenkpunkt gegen die und weg von der'Tischplatte
gestattet welche die angetriebene Maschine trägt,
wodurch zwischen
dem Kupplungsmotor und der angetriebenen Scheibe und weiterhin durch die Anordnung
eines umgebenden Mantels für den Kupplungsmotor die gewünschte Rtemenspannungsbeziehung
geschaffen wird, der an ihm in solcher Weise befestigt ist, um eine axiale Relativdrehbewegung
des Kupplungsmotorgehäuses zu ermöglichen, wodurch der an dem Kupplungsmotor angehängte
Steuerhebel getrennt eingestellt werden kann.
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In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise
zur Darstellung gebracht.
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Fig. 1 ist eine Seitenansicht von vorn eines Xupplungs-Tragaufbau
gemäss der Erfindung verbunden ist.
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Fig* 2 ist eine Schnittansicht des Kupplungsmotors und des Trägers
nach Linie 2-2 der Fig. 1.
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Fig. 3 ist eine Schnittansicht des Kupplungsmotors und des Trägers
nach Linie 3-3 der Fig. 1, wobei Einzelheiten des Inneren des Motors weggelassen
und verschiedene Riemenspannlagen des Motors dargestellt sind.
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Gemäss den Zeichnungen hat der elektrische Kupplungsmotor lo ein
Gehäuse 11, welches eine zylindrische Hülle 12 enthält, die an einem Ende durch
einen Beckelteil 13 verschlossen ist. Von dem anderen Ende der Hülle erstreckt sich
eine Endverschlussglocke 14 eines Motors 15. Von der Aussenseite
der
Hülle 12 stehen in radialer Richtung eine Mehrzahl von längskuhlrippen 16 vor, welche
einen Teil der'zylindrischen Hülle 12 bilden. « Innerhalb des Gehäuses 11 nahe der
Endkappe 13 ist die Kupplungs-Bremseinrichtung bekannter Art angeordnet. Von einer
mittleren Öffnung, die in der Endkappe 13 vorgesehen ist, ragt in axialer Richtung
eine Riemenscheibenwelle 19 vor, mit welcher eine genutete Riemenscheibe 2o fest
verbunden ist, die einen endlosen Riemen 21 zum Antrieb einer Nähmaschine (nicht
dargestellt) aufnehmen kann, die auf eineu tischplatte 22 angeordnet ist.
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Die Kupplungs-Bremseinrichtung wird durch einen L-förmigen Antriebshebel
23 gesteuerte der auf einem Zapfen 24 angelenkt ist, welcher von einem Paar im Abstand
voneinander angeordneten Ansätzen 25 getragen wird, die auf der Endkappe 13 ausgebildet
sind. Ein Joch 26, das an einem Ende des Hebels vorgesehen ist trägt einen Steuerzapfen
27, welcher sich durch einen verschiebbaren Bund 28 hindurch erstreckt, mit dem
innerhalb des Gehäuses ein beweglicher Kupplungsteil (nicht dargestellt) verbunden
ist, der entweder mit einem angetriebenen Schwungrad oder einer Bremse wahlweise
in Eingriff treten kann, um de Drehbewegung der Antriebsseheibe 2o zu regeln.
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Das andere Ende des Antriebshebels 23 hat einen nach aussen vorstehenden
L-förmigen Lagerarm 29, mit dem ein
schwenkteil 30 verbunden ist,
der im wesentlichen parallel zu dem Hebel 23 verläuft. Der Schwenkteil 3o endigt
in einer Kugel 31, welche in einer kugeligen Öffnung 32 sitzt, die an einem Ende
eines pedalgesteuerten Lenkers 33 vorgesehen ist, der an seinem anderen Ende durch
eine Klemme 34 mit einem Lenker 35 einstellbar verbunden ist, der seinerseits mit
einem Pedal 36 verbunden ist.
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Das Gehäuse ll'ist mit einem einschliessenden Mantel 37 versehen,
welcher an dem Gehäuse 11 aus gebildet und so angeordnet ist, dass eine begrenzte
axiale Drehbewegung des Motors um seine Längsachse ermöglicht wird, und um weiterhin
eine Verbindung des Gehäuses 11 an einem Lagerarm J6 für eine räumliche Bogenbewegung
um einen Schwenkpunkt gegen die und weg von der Tischplatte zu schaffen.
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Wie dargestellt, ist der Mantel 37 ein geschlitzter Zylinder, der
aus Blech hergestellt ist und der sich gegenseitig übergreifende Teile hat. Der
obere übergreifende Teil ist mit einer Zunge 38 versehen, welche sich zwischen im
Abstand voneinander angeordnete vorstehende Klemmanaätze 39 erstreckt, die an dem
Mantel durch Schweißen odgl. befestigt sind. Weiterhin sind an dem Mantel im Abstand
voneinander angeordnete Bügel 40 durch Schweißen befestigt, welche in vorstehenden
Klemmansätzen 41 nahe der Kante des oberen übergreifenden Teiles des Mantels und
in Ausrichtung mit den Ansätzen 39 enden.
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Der Mantel 37 ist über das zylindrische Gehäuse 11 verschiebbar gepasst
und steht mit dem äusseren Umfang der radialen Rippen 16 in Eingriff. Das Gehäuse
11 wird in einer festen Stellung innerhalb des Mantels durch Anziehen von Schrauben
42 gehalten, welche durch Öffnungen 43 in den Ansätzen 39 und die entsprechenden
ausgerichteten Gewindebohrungen 44 in den Ansätzen 41 hindurchgehen, um die An-
| sätze 39 und 40 gemeinsam entgegen der Wirkung von Federn 45 |
zusammenzuziehen, welche rings um die Schrauben zwischen den Ansätzen angeordnet
sind, bis der Mantel gegen das zylindrische Gehäuse 11 einschließlich der Rippen
16 des Motors 15 festgeklemmt ist.
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Der Motor idt auf der'Unterseite einer Tischplatte 22 durch einen
Lagerarm 46 angeordnet, der an der Tischplatte durch Bolzen 47 und Muttern 48 befestigt
ist* Der Lagerarm enthält eine Tragplatte 49, welche mit einem ebenen waagerechten
Teil 5o versehen ist, der gegen die Unterseite der Tischplatte bündig ruhen kann,
und einen nach unten stehenden schrägen Teil 51 hat. Die Platte ist weiterhin mit
| nach unten stehenden Seitenflanschen 52 versehen, die nahe |
der Unterkante des schrägen Teiles 51 mit einem Paar von ausgerichteten Öffnungen
53 versehen sind, in welchen ein waagerechtes Rohr 54 vorzugsweise mit Zwangssitz
befestige ist.
| Umeine Einstellung der Riemenspannung auf der Antriebe |
| scheibe zu ermöglichen, um die gewünschte Antriebsbeziehung |
mit der Scheibe der Nähmaschine mit einem Minimum an Kraft und
Nachteil aufrechtzuerhalten, ist das Gehäuse 11 mit dem Lagerarm 46 um das Rohr
54 schwenkbar verbunden, wodurch das Gehäuse 11 und die Antriebsscheibe 2o in einem
Bogen gegen die Tischplatte 22 und von ihr weg schwenkbar sind. Wie dargestellt.
erstreckt sich jeder der an dem Man tel 37 befestigten Bügel 40 in tangentialer
Richtung von ihm und ist mit einem gebogenen Endteil 55 versehen, welcher das Rohr
54 teilweise umgeben kann. Mit jedem Bügel 40 ist eine Klemmplatte 56 verbunden,
welche an ihm durch eine Schraube 57 befestigt ist, und jeder Bügel ist nahe seinem
freien Ende mit einem bogenförmigen Teil 58 versehen, der sich im wesentlichen zu
dem gebogenen Teil 55 des Bügels 40 ergänzt, um mit ihm eine am Rohr angreifende
Klemme zu bilden. Um die Bügel 40 tangential zu dem Mantel zu halten, sind Streben
59 vorgesehen, welche an einem Ende an dem Bügel 4o und an dem anderen Ende an dem
Mantel 47 durch Schweißen o. egl. be, festigt sind.
| Um zu gewährleisten, dass das Gehäuse seine gewünschte |
Winkellage um das Rohr 54 aufrechterhält, ist eine einstellbare Lenkerverbindung
zwischen dem Lagerarm und dem Gehäuse vorgesehen. Wie dargestellt, enthält diese
Lenkerverbindung ein geschlitztes Blechband 6o welches den Mantel zwischen den Bügeln
4o umgibt. Das eine Ende des Bandes ist mit einem Paar von im Abstand voneinander
angeordneten Ansätzen 61 verw sehen, welche einen Zapfen 62 tragens der eine mittlere
nung
aufweist, durch welche hinduroh eineSchraube 63 geht.
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Im Abstand von der Kante des anderen Endes des Bandes und an ihm befestigt
ist ein. vorstehender Ansatz 64, welcher eine Gewindebohrung aufweist, die die Schraube
63 aufnahmen kann... Die Schraube 63 ist zwischen dem Ansatz 64 und dem Zapfen 62
von einer Druckfeder 65 umgelben. Um das Band auf dem Gehäuse festzuhalten, ist
es lediglich notwendig, die Schraube 63 anzuziehen, und dadurch das Band fest gegen
die Aussenfläche de@ Mantels 37 zu ziehen, der vorher auf dem zylindrischen Gehäuse
11 festgeklemmt worden ist.
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Mit dem Zapfen 62 ist ein Ende eines gebogenen Zu gen Lenkers 66
schwenkbar verbunden, der an seinem anderen Ende auf einem Ansatz 67 schwenkbar
angeordnet ist, welcher in einem im wesentlichen U-förmigen Lagerarm 68 befestigt
ist, und letzterer ist nahe der freien Kante des waagerechten Teiles 50 des Lagerarmes
46 durch ein Niet o.dgl. befestigt.
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Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass das spannen
des Riemens auf der Antriebsscheibe mit dem Tragaufbau der Erfindung viele Vorteile
hat.
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Für den Fall, dass es gewünscht wird, die Spannung des Riemens zu
ändern, wird das Gehäuse gegen die Tischplatte 22' oder von ihr weg gemäss Fig.3
bewegt, in welcher die gestrichelten und die voll ausgezbgenen Linien zwei verschiedene
Stellungen des Gehäuses wiedergeben. Um die gewünschte Riemeneinstellung zu erhalten,
wird das Band 60 durch Losen
der Schraube 63 freigegeben, woraufhin
die Druckfeder 65 dahin arbeitet das Band zu offnen* Wenn das Band 60 geöff-
| net ist, können das Band und das Gehäuse relativ zueinander |
gedreht und das Gehäuse kann um das Rohr innerhalb der Grenzen der Längen des Lenkers
66 auf- oder abwärts verschwenkt werden. bis die gewünschte Riemenspannung erreicht
ist. Während der Relativdrehbewegung des Bandes und des Gehauses und der Schwenkbewegung
des Gehäuses um das Rohr 54 schwingt der Zapfen 62 auf dem Band 60, welcher ein
Ende des Lenkers 66 trägt, auf einem Bogen mit dem Gehäuse und beweg@ sich weiterhin
auf einer Kreisbahn mit dem Band 60 um das Gehause gegen den oder weg von dem festen
Schwenkansatz 67,
| welcher das andere Ende des Lenkers 66 trägt. Da der Lenker
6 |
| eine des Länge ht wird, wenn das Band 60 angezogen und |
| auf dem Hantel 37 verklemmt wird, der in seiner neuen Riemen- |
| spannstellung angeordnet ist, der Lenker 66 das Gehäuse in |
| der gewünschten Winkellage um das Rohr 54 halten. |
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Wenn die Riemenspannung auf die vorbeschriebene Weise eingestellt
ist, d.h. durch Verschwenken des Gehäuses um das Rohr 54, bewegt sich der Hebel
aus der im wesentlichen : senkrechten in Fig. 2 dargestellten Ebene. Dies kann unter
gewissen Umständen unerwünscht sein, da die Wiederanordnung beispielsweise eine
Störung mit anderen Mechanismen verursachen kann, die an der Unterseite der Tischplatte
angeordnet sind, oder dies kann bewirken, dass die Pedalantriebslenker 34 und 35
festhaken,
woraus sich eine falsche Arbeitsweise ergibt.
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Durch die Erfindung ist der Mantel 37 gemüse vorstehender Beschreibung
geschlitzt, und wenn die Schrauben 42 gelöst werden, haben die Federn 45 zwischen
den Ansätzen 39 und 40 da Bestreben, den Mantel auszuweiten, um dadurch eine begrenzte
Drehbewegung des Gehäuses mit dem Antriebshebel zu ermöglichen, bis letzterer sich
wieder in der im wesentlichen senkrechten Ebene befindet. Es ist einleuchtend, dass
zum Vergrößern der Öffnung des Mantels 37, um eine Drehbewegung des Gehäuses zu
ermöglichen, das Band 60 ebenfalls geöffnet wird. Dann wird der Mantel gegen das
Gehäuse festgelegt, und das Band 60 wird auf dem Mantel 37 gemäss vorstehender Beschreibung
festgeklemmte