DE173992C - - Google Patents

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DE173992C
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pen holder
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank

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  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
ΛΙ 173992 KLASSE 42 g.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung des Schreib- bezw. Sprechstiftes von Phonographen, durch welche eine sehr feste Verbindung zwischen dem Stift und dem ihn tragenden Diaphragma erzielt wird. Bisher wurde der Halter des Schreibbezw. Sprechstiftes mittels Schellack o. dgl. auf das Diaphragma aufgeklebt oder durch besondere Zwischenglieder mit der Membran
ίο verbunden. Eine solche Art der Verbindung ist jedoch nach Ansicht des Erfinders sehr
. unvollkomen und macht beim Gebrauch des Apparates häufige Reparaturen erforderlich.
Der vorliegenden Erfindung zufolge kann der Stift ebenso fest mit dem Diaphragma verbunden werden, als wenn er mit demselben aus einem Stück bestände, ohne daß es erforderlich w.äre, zwischen dem Stifthalter und dem Diaphragma Verbindungsglieder einzuschalten. Die Erfindung soll im nachstehenden in der Anwendung auf -eine Aufnahmevorrichtung von an sich bekannter Art beschrieben werden, doch wird ausdrücklich bemerkt, daß dieselbe auch auf Wiedergabeapparate anwendbar ist.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, wobei die den Stift tragende Membran mit ihrer Oberseite nach unten gekehrt dargestellt ist.
Fig. ι ist ein Grundriß einer zweckmäßigen Diaphragmaform. Fig. 2 ist ein Grundriß des Diaphragmas mit daran befestigtem Stifthalter. Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Diaphragmas mit Stifthalter. Fig. 4 ist gleichfalls eine Seitenansicht, gesehen in der Richtung der Stifthülse. Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2.
Das Diaphragma 1 besteht aus irgend einem geeigneten Material, wie z. B. Glas oder Glimmer, dasselbe hat eine kreisförmige Gestalt und ist mit einem Loch 2 versehen, welches zweckmäßig exzentrisch angeordnet ist. Das Diaphragma ist an seinem Umfange mit einem kleinen Vorsprung 3 ausgerüstet, der in der Regel so angeordnet ist, daß er auf der Verbindungslinie zwischem dem Loch 2 und dem Mittelpunkt des Diaphragmas liegt. Der Stifthalter 4 ist durch Zusammenbiegen eines dünnen Metallbleches, wie z. B. eines Aluminiumbleches, hergestellt und besitzt eine Höhlung 5, einen senkrechten Steg, welcher durch die beiden zusammenstoßenden Blechlagen 6, 6 gebildet wird, und seitliche Flügel 7;,7. Die Stegteile 6, 6 sind zweckmäßig durch ein Lot zusammengelötet, wie es auf der Zeichnung bei 9 angedeutet ist, so daß sich die Lagerhülse 5 nicht zu öffnen vermag und ein Losewerden des Stiftes verhindert. Die flügelartigen Ansätze 7 sind geschlitzt (vergl. Fig. 2) behufs Bildung voh mit ihnen zusammenhängenden Zungen 8, welche durch das Loch 2 hindurchgesteckt und in die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Lage gebogen werden. Auf diese Weise wird der Stifthalter fest mit dem Diaphragma verbunden, doch kann diese Verbindung mit Vorteil noch dadurch sicherer gemacht wer-
den, daß man dieselbe durch Schellack oder einen anderen Kitt unterstützt, was namentlich aus dem Grunde empfehlenswert ist, um eine seitliche Verschiebung des Stifthalters
.5 zu verhüten. Der Stifthalter wird zweckmäßig so angeordnet, daß die wirksame Stiftkante mit der Achse des Diaphragmas zusammenfällt, d. h. in einer Linie liegt, die im Mittelpunkt des Diaphragmas senkrecht
ίο zur Diaphragmenebene steht. Diese Einstellung des Stifthalters kann bei der Herstellung der Vorrichtung dadurch gesichert werden, daß das Schwanzende des Stifthalters zum Zusammenfallen mit einer Einstellnase 3 der Membran gebracht wird. Sobald der den Halter mit dem Stifthalter verbindende Kitt hart geworden ist, wird der über den kreisförmigen Rand des Diaphragmas herausragende Teil des Stifthalters sowie die Einstellnase 3 abgeschnitten, so daß das Diaphragma eine vollkommen kreisförmige Umrißlinie erhält.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Aufnahme- bezw. Wiedergabevorrichtung für Phonographen mit auf der Unterseite des Diaphragmas befestigtem Halter für den Schreib- bezw. Sprechstift, welcher mit einer Lagerhülse für den Stift versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stifthalter mit einer oder mit mehreren Zungen versehen ist, welche durch eine Öffnung in dem Diaphragma hindur.chgesteckt und auf der Oberseite des Diaphragmas um den Rand der Öffnung umgebogen sind, wodurch eine unmittelbare, feste Verbindung zwischen Stifthalter und Diaphragma hergestellt wird, dessen Sicherheit in bezug auf seitliche Verrückung des Stifthalters durch Verkittung des Halters mit dem Diaphragma erhöht werden kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnähme des Stifthalters dienende Diaphragmenöffnung exzentrisch angeordnet
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Diaphragma mit einer Justiereinstellmarke versehen ist, welche so angeordnet ist, daß die Stiftspitze in der Mittelsenkrechten des Diaphragmas liegt, wenn das Schwanzende des Stiftträgers zum Zusammenfallen mit der Einstellmarke gebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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