DE1736070U - Schachtel aus faltbarem oder biegbarem werkstoff, insbesondere aus pappe. - Google Patents
Schachtel aus faltbarem oder biegbarem werkstoff, insbesondere aus pappe.Info
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Description
PA204728»iO,/<56
KARTONAX PAPPEN- UND PAPIER-VERARBEITUNGS-GMBH. NÜRNBERG
KARTONAX GMBH· NORNBERG. LE YH E R STR ASS E 13 LE Y H E R ST R AS S E 13
. TELEFON NÜRNBERG
An das nr. 62041,62042,62043
Deutsche Patentamt
TAG
Mü η ehe η 26 ' 6.April 1956
Museumsinsel 1
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Si/W
Betrifft: Schachtel aus faltbarem oder biegbarem Werkstoff, insbes. aus Pappe
Bei Behältern zur Aufbewahrung bzw. zum Versand von Spielzeug oder
auch Gebrauchsgegenständen aller Art wird nicht nur davon ausgegangen, daß die Schachtel möglichst einfach und so ausgebildet ist, daß deren
Zuschnitt möglichst raumsparend zum Verbraucher befördert und dort
mit möglichst einfachen Mitteln und mit geringem Zeitaufwand zu einer Schachtel geformt werden kann, sondern es wird vielfach auch angestrebt,
daß die Schachtel selbst, und zwar bei Verwendung deren Inhaltes, irgendwie mitbenutzt werden kann.
So ist es beispielsweise zweckmäßig, bei einer Schachtel oder einem
Behälter zur Aufnahme einer Rasiergarnitur oder zur Aufnahme einer MaKlgarnitur etwa einen Einzelteil derselben wie die Palette oder
den Rasierspiegel im Schachteldeckel unterzubringen bzw. diesen entsprechend auszubilden, daß beide Verwendungszwecke - Deckel und Spiegelhalter
- möglich sind, ohne daß dieser Deckel maßgebliche Veränderungen erfahren soll.
Die vorliegende !Teuerung bezieht sich auf eine Schachtel aus faltbarem
Werkstoff, insbes. aus Pappe, wobei die Schachtel vorzugsweise zur Aufnahme von Kinderspielzeug aller Art dient. Es wird hier die Aufgabe gestellt,
die Schachtel selbst beim Spielen mit deren Inhalt irgendwie benützen zu können.
Gemäß der !Teuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß mindestens
eine Schachtelwand in klappbare und/oder faltbare Flächenstücke unterteilt
ist. Diese Flächenteile sind als Formteile eines zur Ausstattung des Schachtelinhaltes gehörenden Gegenstandes unterteilt. Derartige
Flächenteile können vorzugsweise als Formteile zur Ausstattung des zum Schachtelinhält gehörenden Gegenstandes oder auch zur räumlichen
Ausgestaltung für den Verwendungszweck des Schachtelinahltes ausgebildet oder herangezogen und am einfachsten mittels Ohrenverschlüssen
miteinander verbunden werden.
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CARL M. MAURER in Firma Kartonax Ö.m.b.H., Nürnberg
Blatt 2 zum Brief vom 6.April 1956
an das Deutsche Patentamt, München
an das Deutsche Patentamt, München
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung wird vorgeschlagen, die Schachtel
in einem einzigen Zuschnitt herzustellen, wobei die Schnittlinien der einzelnen Fläohenstücke formschlüssig neben- bzw. aneinander verlaufen}
daß es also keiner für den zusätzlichen Verwendungszweck besonderen Formgebung oder keines Anbringens von Zusatzflächen des oder
der betreffenden Schachtelteile bzw. Schachtelwände bedarf, sondern diese Wandteile lediglich durch geeignete IPormschnitte und deren entsprechendes
Aufbiegen ggf· unter zusätzlichem Falten für einen zusätzlichen
Verwendungszweck gebrauchsfähig gemacht werden können.
Die Neuerung ist in der Zeichnung am Ausführungsbeispiel eines Puppenbettes
dargestellt» Es zeigen»
Hg. 1 den Zuschnitt der als Puppenbett verwendbaren Schachtel,
Fig. 2 die Schachtel in geschlossenem Zustand und
Fig. 3 die Schachtel im Gebrauchszustand.
Die in einem einzigen Zuschnitt hergestellte Schachtel dient hier zur
Aufnahme einer Spielzeugpuppe. Die Schachtel ist in die Bodenflächenteile 1, 2, 3 und 4 unterteilt, die nach dem Zusammenfalten zu einer
Schachtel mittels Ohrenversohlüsee 16, 17 miteinander verbunden werden.
Mit 5» 6, 7 und 8 sind die Seitenteile für die-Schachtel bzw. das Kinderbett bezeichnet, die in passender Weise bedruckt werden» Die !Teile
9, 10, 11, 12, 13» 14 und 15 sind die Deckelteile der Schachtel, Hiervon werden die eigentlichen Deckelteile durch die Flächenstüoke 12 und
13 gebildet, die beim Schließen der Schachtel mittels Ohrenverschlüssen
mit dem Wandteil 8 verbunden werden.
Die anderen Deckelteile bilden, wie das aus Fig. 5 hervorgeht, das Himmelbett
für die in der Schachtel liegende Puppe. So werden die Formteile 10 und 12 zusammen mit dem Teil 11 mittels des Ohrenverschlusses
19 zusammengefügt und bilden den Kopfteil des Himmelbettes, während die
Deckelteile 13» 14 und 15 als Bettdecke verwendet werden (Fig. 3). Auch diese wie alle Teile werden in passender Weise bedruckt. Bei Verwendung
von vorzugsweise durchsichtigem Kunstharz kann dann außer dem Aufdruck auch noch die Farbtönung entsprechend gewählt werden.
Wie insbes. aus der Zuschnittdarstellung Fig. 1 hervorgeht, verlaufen
die Schnittlinien der einzelnen Formteile, insbes. die der Teile 9» 10
bzvy*„J2 und 13 formschlüssig nebeneinander, so daß also trotz mehrfacher
Verwendung keinerlei Abfälle entstehen, bzw. keine besonderen Zusohnittteile
notwendig sind, sondern nur die bei Verpackungsschachteln Üblichen Teile.
Bei Verwendung dieser Schachtel zu einem anderen Zweck werden dann die
einzelnen Schachtelteile in geeigneter Weise in Formschnitteile unterteilt.
Carl M. Maurer
Claims (10)
1. Schachtel aus faltbarem oder biegbarem Werkstoff, insbes. aus Pappe,*)dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schachtelwand
in klappbare und/oder faltbare Flächenstücke unterteilt ist.
2. Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenstücke als Formteile eines vorzugsweise zur Ausstattung
des Schachtelinhaltes gehörenden Gegenstandes ausgebildet sind.
3« Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Flächenstücke als Formteile eines vorzugsweise zur Ausstattung des Schachtelinhaltes gehörenden Raumes ausgebildet sind.
4· Schachtel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schachtelwände und die Flächenstücke durch lösbare
Mittel, insbes. durch Ohrenverschlüsse miteinander verbunden sind *
5. Schachtel aus faltbarem oder biegbarem Werkstoffe, insbes· aus
Pappe zur Aufnahme einer Puppe oder eines Spielzeugtieres nach den Ansprüchen 1-4» dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelverschluß
auf der Schachtel-Längsseite angeordnet ist und aus zwei Quer-Fläehenstücken (14,11) sowie einem die offene Längsseite
abschließenden Längs-Fläohenteil besteht, der etwa im oberen
Drittel eine in formschlüssigen Schnittlinien verlaufende Querteilung in zwei Flächenteile (9, 10, bzw. 12,13) aufweist, mit
dem ebenfalls formschlüssig geschnittene Quer-Flächenteile
' (10, 11,12) im aufgeklapptem oder gefaltetem Zustand den Kopfteil
und der übrig© Teil der Längsfläche (Flächenteile 9,13,14) die
Bettdecke und Teile der Innenverkleidung des Bettes bilden.(Fig.2)
6« Schachtel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
siö aus einem einzigen Zuschnitt besteht und daß die Schnittlinien
der einzelnen Flächenteile formschlüssig nebeneinander verlaufen (Mg. 1, Teile 9,10 bzw. 12,13).
*) vorzugsweise zur Aufnahme von Kinderspielzeug aller Art
CARL M, MAURER in Firma Kartonax G.m.b.H., Nürnberg
Blatt 2 zum Brief vom
6.April 1956
an das Deutsche Patentamt, München
an das Deutsche Patentamt, München
7. Schachtel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
sie aus einem einzigen Zuschnitt besteht und daß die Schachtelwände oder Teile derselben faltbare Zusatzflächen aufweisen.
8. Schachtel nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zuschnitt etwa Rechteckflächig ausgebildet ist (Pig.1)·
9. Schachtel nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus falt- und biegbarem Kunststoff besteht*
10.Schachtel nach Anspruch 9>
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus durchsichtigem, gegebenenfalls farbigem und faltbarem Kunststoff
besteht*
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1956M0021524 DE1736070U (de) | 1956-04-10 | 1956-04-10 | Schachtel aus faltbarem oder biegbarem werkstoff, insbesondere aus pappe. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1956M0021524 DE1736070U (de) | 1956-04-10 | 1956-04-10 | Schachtel aus faltbarem oder biegbarem werkstoff, insbesondere aus pappe. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1736070U true DE1736070U (de) | 1956-12-13 |
Family
ID=32725859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1956M0021524 Expired DE1736070U (de) | 1956-04-10 | 1956-04-10 | Schachtel aus faltbarem oder biegbarem werkstoff, insbesondere aus pappe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1736070U (de) |
-
1956
- 1956-04-10 DE DE1956M0021524 patent/DE1736070U/de not_active Expired
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