DE173079C - - Google Patents
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- DE173079C DE173079C DENDAT173079D DE173079DA DE173079C DE 173079 C DE173079 C DE 173079C DE NDAT173079 D DENDAT173079 D DE NDAT173079D DE 173079D A DE173079D A DE 173079DA DE 173079 C DE173079 C DE 173079C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
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- C10J3/26—Arrangements or dispositions of valves or flues to permit flow of gases or vapours other than upwardly through the fuel bed downwardly
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVIl 73079-KLASSE 24 e. GRUPPE
Sauggasgenerator. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1904 ab.
Die Erfindung betrifft einen Sauggasgenerator, bei welchem von oben her Luft,
von unten her durch einen unteren Rost hindurch ein ■ Dampfgemisch (Wasserdampf,
Alkoholdampf usw.) eingesaugt wird und das erzeugte Gas oberhalb des unteren Rostes
abzieht. Das Neue und Fortschrittliche wird darin gesehen, daß der untere Rost, durch
welchen das Dampfgemisch hindurch eingesaugt wird, eine ganz besondere Lage zu den
Gasabzugsöffnungen hat. Es ist nämlich . wesentlich, daß die Gasabzugsöffnungen unmittelbar über dem Rost liegen. Es kommt
darauf an, daß die inneren Querschnitte der Gasabzugsöffnungen bis unmittelbar an den
unteren Rost herangeführt sind, so daß zwisehen den Gasabzugsöffnungen und dem
unteren Rost die Bildung einer toten Masse verhindert wird.
" Durch praktische Versuche ist . festgestellt worden, daß es nicht möglich ist, die
Schlacken und den Koks auf dem unteren Rost in ununterbrochenem Betrieb durch Zuführung
und Zersetzung von Wasserdampf zur Verbrennung zu bringen, wenn zwischen dem unteren Rost und den Gasabzugsöffnungen
ein größerer Zwischenraum vorhanden ist, in welchen der Koks und die Schlacken sich ablagern können. Durch die Zersetzung
des Wasserdampfes werden in diesem Falle die Schlacken und der Koks so weit abgekühlt,
daß die Verbrennung der abgekühlten Schlacken und des Koks in kurzer Zeit aufhört.
Nur dadurch, daß der untere Rost bis an die Austrittsöffnungen des austretenden
Gases gerückt ist, ist es möglich, den zu zersetzenden Schlacken und dem zu verbrennenden
Koks durch die entweichenden sehr heißen Gase ununterbrochen so viel Wärme noch zuzuführen, daß eine ununterbrochene
Zersetzung des zugeführten Wasserdampfes in Wasserstoff und Sauerstoff auf
dem unteren Rost erfolgen kann. Der hierbei frei werdende Sauerstoff und Wasserstoff
verbindet sich mit dem Kohlenstoff der glühenden Schlacke und des glühenden Koks.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung
in zwei senkrechten und zwei wagerechten Schnitten durch einen Generator veranschaulicht!
In dem Schacht e, welcher aus hochfeuerfesten Normalschamottsteinen hergestellt ist,
ist ein oberer Rost c und ein-unterer Rost I
eingebaut. Oben am Schacht e ist die Brennstoffeinfüllöffnung
u, unten befindet sich die Feuerungstür, m. Der Aschenfall ist durch
die Tür r verschließbar. Das Rohr q dient als Esse und steht mit dem Schornstein in
Verbindung, Außen sind die Lufteintritts-Öffnungen k,kx vorgesehen, an welche die
Rohrleitungen i angeschlossen sind, in denen die bei k, A1 eintretende Luft erhitzt wird.
Die Mündungen der Rohrleitungen i liegen unter dem oberen Rost c. Unter dem unteren
Rost / befindet sich die Düse I1 einer
Schlangenrohrleitung t, welche in dem Verdampfer s liegt und durch welche der
12. Auflage, ausgegeben am 31, Januar igoy.J
oder Alkoholdampf unter den unteren Rost I geleitet wird. Unmittelbar über dem unteren
Rost sind die Gasabzugsöffnungen f vorgesehen. Die inneren Querschnitte jener öffnungen
/ sind, wie ersichtlich, bis unmittelbar an den unteren Rost I herangeführt. Die
äußeren Querschnitte der Öffnungen / münden in den Sammelraum g, aus welchem das
erzeugte Gas durch den Verdampfer s hindurch entnommen wird. Der Sammelraum g
ist von außen durch die verschließbare öffnung ο zugänglich.
Das Arbeitsverfahren bei dem beschriebenen Generator ist wie folgt:
Beim Anblasen des Generators wird auf dem unteren Rost I. durch Verbrennung von
Brennmaterial eine möglichst hohe, glühende Koksschicht im Schachte e geschaffen. Außer
der Verbrennungsluft, welche durch, die Aschentür r und durch die unteren Roste I
zu dem glühenden Brennmaterial tritt, kann gleichzeitig auch durch öffnung 0 Verbrennungsluft
durch Sammelkanal g und Gasabzugsöffnungen f zu dem glühenden Brenn-
-25 material zugeführt werden, wodurch die glühende Koksschicht schneller die erforderliche
Höhe erreicht. Ist die glühende Koksschicht bis an den oberen Rost c angewachsen, so
kann mit. der Erzeugung des brennbaren Gases begonnen werden. Zu diesem Zweck wird das Rohr q sowie die Aschentür r und
die öffnung 0 geschlossen, dagegen werden die Lufteintrittsöffnungen k und ki geöffnet.
Die Verbrennungsluft erhitzt sich jetzt in den Lufterhitzungsrohren und gelangt stark
erhitzt unter den oberen Rost c.
Die bei Verbrennung des Brennmaterials freiwerdenden Destillationsprodukte werden
gezwungen, die stark weißglühende obere Brennschicht in dem Generatorschacht e zu
durchstreichen, in welchem auch die Zersetzung der schweren Kohlenwasserstoffe erfolgt.
Die entstandenen permanenten Gase verbinden sich in der tieferen Schicht, wo eine
mäßigere Temperatur herrscht, zu leicht brennbaren und schwer kondensierbaren Verbindungen.
Um die Zersetzung der schweren Kohlenwasserstoffverbindungen zu erreichen, muß die Temperatur in der stark weißglühenden
Brennschicht möglichst die Dissoziationsgrenze übersteigen. Diese hohe Temperatur
wird dadurch erreicht und erhalten, daß der Schacht e sehr gut isoliert wird und
die Verbrennung des Brennmaterials an oberer Verbrennungsstelle nur mit möglichst
stark erhitzter Luft ohne Beimengung von Wasserdampf erfolgt. Die Zersetzung der im
Schacht e entstandenen glühenden Schlacken sowie deren vollständige Verbrennung und
die des glühenden Koks erfolgt auf dem unteren Rost I durch überhitzten Wasseroder
Alkoholdampf, welcher durch Rohrschlange t und Düse tx durch den unteren
Rost hindurch zum glühenden Brennmaterial gelangt. Der durch Roste / zutretende Wasser-'
oder Alkoholdampf absorbiert die in den glühenden Schlacken und dem glühenden Koks aufgespeicherte Wärme zu seiner. Zersetzung. Der dadurch entstehende Sauerstoff
und Wasserstoff verbindet sich mit dem Kohlenstoff zu leichten brennbaren Gasen, und
wird hierdurch die vollständige Verbrennung des Brennmaterials bei mäßiger Temperatur
erreicht.
Beim Bau des Generators sind an den Stellen, welche vom Feuer direkt berührt
werden, hochfeuerfeste Normalsteine vorgesehen, dagegen können zum unteren Ausbau
und zur Isolierung gewöhnliche poröse, rote Normalsteine verwendet werden.
Die erzeugten brennbaren Gase werden durch Ventilator oder Gasmotor abgezogen
und gelangen durch die Gaskanäle f, g, h und durch den Verdampfer s zur weiteren Verwendung.
Wie ersichtlich, ist es vollkommen ausgeschlossen, daß eine Abkühlung der Füllung
über dem unteren Rost stattfindet. . Es ist stets dafür gesorgt, daß die Füllung des Generators
bis zur unteren Rostnäche im glühenden Zustande erhalten bleibt. Es ist nicht
notwendig, daß während des Betriebes Schlacke aus dem Generator entfernt werden müßte,
durch den unteren Rost fallen nur vollständig verbrannte Teile hindurch; man erhält
als Rückstand nichts weiter als Asche. Es ist also der ununterbrochene Betrieb des
Generator« vollständig gesichert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sauggasgenerator, bei welchem von oben her Luft, von unten her durch einen unteren Rost hindurch ein Dampfgemisch (Wasserdampf, Alkoholdampf usw.) eingesaugt wird und das erzeugte Gas oberhalb des unteren Rostes abzieht, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Querschnitte der Gasabzugsöffnungen bis unmittelbar an den unteren Rost herangeführt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE173079C true DE173079C (de) |
Family
ID=437919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT173079D Active DE173079C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE173079C (de) |
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- DE DENDAT173079D patent/DE173079C/de active Active
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