DE1715316U - Ausbauelement, insbesondere verzugsbohle fuer den grubenausbau od. dgl. - Google Patents

Ausbauelement, insbesondere verzugsbohle fuer den grubenausbau od. dgl.

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DE1715316U DE1952W0005413 DEW0005413U DE1715316U DE 1715316 U DE1715316 U DE 1715316U DE 1952W0005413 DE1952W0005413 DE 1952W0005413 DE W0005413 U DEW0005413 U DE W0005413U DE 1715316 U DE1715316 U DE 1715316U
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  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)

Description

Dortmund
• Auebaue leiaent, ine besondere Versugsbohle für den Grubenausbau •der dgl·"·
Die feuerung betrifft eine Voraugebohle für den Grubenausbau «ue Btton.
Beim Ausbau von Biohtstrecken, Förderstrecken» Haspelkaamero ue«· finden vor alle» im Kohlenbergbau eiserne eiserne Streckenbogen ?erwendung, die in festgelegten Abständen entsprechend dem su erwartenden ueblrgedruok eingebaut werden· Her Zwischenraum swleohen diesen Streckenbogen mui nun, um dss dahinter befindliche Seetein su halten bsw· üb dessen Druck auf die Streckenbogen su übertragen, sweokentepreohend auegekleidet werden.
für diese Auskleidung hat man bisher im wesentlichen Rundhölzer verschiedenen Durchmesser* je nach dem auftretenden Xüruok verwendet« Der Holevereug iet mit großen Ff&ohtoilen verbunden· Bei Orubenbränden brennt das ganze Holz aus, nährt dabei einerseits den Brand als solchen» andererseits tritt nach dem Brand ein vollkommener Zueaa- »enbruoh der Strecken ein· In nassen Strecken 1st das HoIs von gerin· ger Lebensdauer und muß, selbst wenn keine sonstigen Zerstörungen auftreten, oft erneuert werden·
Man 1st daher besonders im Hinblick auf die Brandgefahr dazu Über«» gegangen, feuersichere Auebauelemente zu verwenden und hat hiersu water anderen Wellbleche und Eisenbahnschwellen benutzt· Diese an sieh nicht immer leicht zu beschaffenden und sudem teueren Ausbau·» elemente sind aber in nassen Strecken einer derartigen Korrosion
·» 2 —
ausgesetzt, daß neben Ihrer schwierigen Beschaffung auoh nooh ein raeoher Verbrauch auftritt, der ein unverhältnismäßig Torzeitigee Auswechseln dieser Auebauelemente erforderlich macht·
Hau ist daher zur Verwendung von Verzugsbohlen aus Holzbeton oder Hüttenbimsbeton Übergegangen· Diese Betonarten, die an sieh schon keine große Peetigkeit besitzen und zudem dem Wasser jeden Zutritt gewähren, wurden mit normaler, schlaffer Walzdrahtarmierung verwendet und wiesen daher nicht die erforderliche Tragfestigkeit auf· Ub für diese Verzugsbohlen die.erforderliche Tragfähigkeit zu erzielen, müssen Betonquersohnitte gewählt werden, die die Verzugs·· bohle zu schwer und daher unhandlich, wenn nicht unbrauchbar gestalten·
Diese Nachteile werden beseitigt, wenn gemäß dem Vorsehlag der Neuerung die VerzugsbohlenMait einer in den Beton eingebetteten vorgespannten Armierung versehen werden·
Weiter ist gemäß der Neuerung der Beton aus Hüttenzement oder Portlandzement unter Zusatz geeigneter Bindemittel erstellt, weloh· den Beton gegen den Angriff agreaaiver Wässer unempfindlich maohen· Zur erhöhten Festigkeit ist der Beton daroh Bütteln mit Auflast verdichtet.
Iln weiteres Merkmal der Verzugsbohle nach der Neuerung besteht darin» daß sie aus zwei Betonschichten besteht» wobei die dl· Armierung aufnehmende Schicht aus Peinbeton, die den eigentlichen Druck aufnehmende Schicht aus einem Beton von geeignetem gröberen Kornaufbau besteht· Dadurch wird einerseits eine große Haftfähigkeit zwischen Beton und Armierung, andererseits eine hohe Druckfestigkeit erzielt« Die Verzugsbohlen können zwecks uewlohtsmlnderung, jedoch unter Wahrung Ihrer statisohen Erfordernisse» geeignete profile besitzen. Die Haftfähigkeit der zur Armierung verwendeten Drähte kann dadurch erhöht werden» daß man an Stelle von glatten Drähten Litzen oder profilierte Drähte verwendet·
Auf der Zeichnung ist ein Aueführungsbeispiel einer Verzugsbohle nach der !Teuerung dargestellt« Ee zeigt
Fig· 1 eine perspektivische Ansieht der Verzugsbohle» Fig· 2 «inen Querschnitt duroh dieselbe·
Mit 1 let die Feinbetonsohioht gekennaeichnet, In welche die Spann·· dr&hte 2 eingelagert sind· Mit der Feinbetoneohicht feet verbunden ist die BruokBoneneohicht 3, die aus einem Beton mit geeignetem gröberen Kornaufbau besteht·
Die Verzugsbohle nach der Neuerung besitzt eine größere Durchbiege«- festigkeit» ist angriffebereit gegen aggressive Wässer und bean-•pruoht auf Grund ihrer geringen Wandstärke nur geringen Baum für ihren Einbau·
In der gleichen fteise wie die Veraugebolile können auch andere im Bergbau benötigte Auebauelenente hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PA 577611-20.9.55
    ßohutzansprüche ι
    1» Vereugsbohle für den Grubenausbau aus/Beton, gekennzeichnet duroh eine in den Beton eingebettete vorgeepannte Armierung.
    2· Verzugsbohle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch aue Hüttenzement oder Portlandzement unter Zusatz geeigneter hydraulischer Zuschlag· erstellten Beton·
    3· Verzu&ebohle nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet duroh unter Auflast gerüttelten Beton·
    4· Verzugebohle nach den Ansprüchen 1 bis 31 gekennzeichnet duroh eine die Armierung aufnehmende feinbetonechicht und eine den Druok aufnehmende Betonochioht mit gröberem Kornaufbau·
    5· VerzugBbohle nach den Ansprüchen 1 bis 4» gekennzeichnet duroh einen profilierten Querschnitt·
    6« Vereugsbohle nach den Ansprüchen 1 bis 5» gekennzeichnet durch eine aus Litzen oder profilierten Drähten bestehende Armierung·
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