DE170902C - - Google Patents

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DE170902C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L9/00Venting devices for casks, barrels, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 170902 KLASSE 6/.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Ventil für Fässer und Behälter jeder Art, deren Inhalt, z. B. Benzin, Alkohol, gärende Flüssigkeit usw., durch Verdunsten und daraus entstehender Spannung die Fässer oder Behälter zum Lecken oder Rinnen bringt oder gar zerstört. Zur Vermeidung dieses Übelstandes wird zweckmäßig am Spunde des Fasses oder Behälters ein Ventil derart angebracht, daß die im Faßinnern entwickelten Gase entweichen können, ohne daß sogar beim Rollen der Fässer etwas von der Flüssigkeit ausfließt und ohne daß Fremdkörper von außen eindringen können.
Das neue Ventil ist auf der Zeichnung in einer am Spunde eines Fasses angebrachten beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht des mit dem Ventil versehenen Spundes, '
Fig. 2 eine Unteransicht, wobei das Ventil im horizontalen Schnitt dargestellt ist,
Fig. 3 einen Schnitt nach A-B der Fig. 1 und schließlich
Fig. 4 einen ebensolchen Schnitt, wobei das Ventil in der Stellung beim Entweichen der Gase gezeichnet ist.
In den Spund 1 wird ein nach dem Faßinnern zu erweitertes Loch 2 gebohrt und in dieses das im verjüngten Teile der Bohrung fest anliegende Metallröhrchen 3 derart eingesetzt, daß ein ringförmiger Raum 2' entsteht und das Ventil nicht aus den Begrenzungsflächen des Spundes herausragt. Das nach dem Faßinnern zu verschlossene Röhrchen 3 ist an seinem im Ringraume 2' freistehenden Teile seitlich mit einer kleinen Öffnung 4 versehen, während im Rohrinnern ein Gummi-, Kautschuk- o. dgl. Schlauch 5 oder ein anderer federnder Verschluß derart eingesetzt ist, daß dieser Schlauch unter normalen Umständen die Öffnung 4 verschlossen hält.
An der Außenfläche des Fasses ist über die Bohrung 2 ein Drahtnetz 6 gelegt, das den Zweck hat, Verstopfungen des Röhrchens zu verhüten.
Bei normalen Verhältnissen, d. h. wenn die Spannung der entwickelten Gase den äußeren Luftdruck nicht überwindet, wird das Ventil verschlossen bleiben. Sobald aber die Spannung im Faßinnern, aus welchem Grunde immer, steigt, werden, die gespannten Gase den Schlauch 5 zusammendrücken (siehe Fig. 4), so daß zwischen der Außenwand des Schlauches 5 und der Innenwand des Metallröhrchens 3 ein für das Entweichen der Gase geeigneter Weg entsteht, durch welchen die für die Festigkeit des Fasses eventuell schädlichen Gase oder die gespannte Luft in der eingezeichneten Pfeilrichtung entweichen können.
Der mit diesem Ventil versehene Behälter bietet folgende Vorteile:
Die im Fasse oder Behälter angesammelten Gase oder gespannte Luft können ungehindert entweichen, ohne den Behälter — wie dies bisher bei anderen Einrichtungen der Fall
ist — zu gefährden. Beim Rollen der Fässer entweicht ihr Inhalt nicht. Außerdem können zufolge des angebrachten Netzes keine Fremdkörper in das Ventil gelangen und es daher nicht verstopfen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Ventil für Fässer, Behälter u. dgl., gekennzeichnet durch ein nach dem Behälterinnern zu verschlossenes, an seinem unteren seitlichen Teile aber mit einer kleinen öffnung versehenes Metallröhrchen, welches in ein in den Spund gebohrtes, nach dem Behälterinnern zu erweitertes Loch eingesetzt wird und einen an die Röhrcheninnenwand fest anliegenden Gummi-, Kautschuk- o. dgl. Schlauch aufnimmt, so daß die seitliche Öffnung für gewöhnlich, d. h. wenn die im Behälterinnern entwickelten Gase den äußeren Luftdruck nicht überwinden, verschlossen ist, bei wachsender Spannung hingegen der elastische Schlauch derart zusammengedrückt wird, daß ein zum Entweichen der Gase geeigneter Weg entsteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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