DE17075C - Anfeuchtvorrichtung an Papiermaschinen - Google Patents

Anfeuchtvorrichtung an Papiermaschinen

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DE17075C
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DE
Germany
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felt
cylinder
machine
water
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Application number
DENDAT17075D
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English (en)
Original Assignee
F. H. SCHOELLER in Düren, Rheinpreufsen
Publication of DE17075C publication Critical patent/DE17075C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G7/00Damping devices

Landscapes

  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Patenτ-Anspruch:
Ein Anfeuchtapparat, bestehend aus dem durch Wasser von innen gekühlten Cylinder A und einem denselben umgebenden, in dem Wasserbad B getränkten und durch Walzeff D und C beliebig stark aus- und angeprefsten endlosen Filz E.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (4)

KAISERLICHES PATENTAMT. Dieser Apparat hat den Zweck, das am Ende der Papiermaschine in erhitztem, absolut trockenem Zustande herauskommende Papier entweder blos zu kühlen behufs Entnahme der Elektricität und Sprödigkeit oder zu matrisiren, d. h. zu kühlen und gleichmäfsig zu feuchten, sei es zur Verbesserung der Leimung, um dasselbe nachher besser calandrireri zu können, oder zu Rotationsdruckrollen. Dieser Apparat besteht aus folgenden Theilen:
1. einem hohlen Kühlcylinder A aus mit Kupfer überzogenem Gufseisen, dessen durchbohrte Böden mit Hähnen und Stopfbüchsen versehen sind; dieser Cylinder enthält kaltes Wasser, das während des Ganges der Maschine stets erneuert wird, um ein allmäliges Erwärmen zu verhindern. Das heifse Papier umgiebt den sich mit der Papiergeschwindigkeit drehenden Cylinder, an dessen Aufsenwand es durch einen über die Leitwalzen geführten Filz E angeprefst wird, wodurch es gezwungen wird, seine Wärme an den Cylinder bezw. an das darin circulirende Wasser abzugeben;
2. einem Wasserkasten B, in welchem der den Kühlcylinder umgebende Filz E mit Wasser gesättigt werden kann, um letzteres an das von ihm geführte Papier durch längeren Contact abzugeben;
3. einer Druckwalze C, welche den Zweck
hat, den feuchten Filz E mehr oder weniger stark an den Kühlcylinder zu pressen, damit die ganze Breite der Papierbahn genau gleich stark befeuchtet wird, und
4. einer Filzpresse D mit zwei Walzen, durch welche der dem Papier zu gebende Wassergehalt vermittelst stärkerer oder schwächerer Pressung regulirt werden kann.
Der Apparat wird, wie bereits erwähnt, am Ende der Papiermaschine eingeschaltet, um die heifse Papierbahn entweder blos zu kühlen oder zugleich durch 'recht lange Berührung mit einem dicken baumwollenen Filz durchaus gleichmäfsig zu feuchten, so dafs die Feuchtigkeit infolge der langen Berührung mit dem Filz nicht nur auf der Oberfläche sitzt, sondern das Papier durchdrungen hat und durch die Gleichmäfsigkeit in der Feuchtung sich .auch dünnere und kurz gemahlene, mit Surrogaten versehene Papiersorten in der ganzen Maschinenbreite mit Leichtigkeit aufrollen und calandriren lassen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101447B (de) * 1959-09-25 1961-03-09 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Verfahren zum Vorbehandeln von in Druckmaschinen zu bedruckenden Papierbahnen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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