DE170288C - - Google Patents

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DE170288C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
    • F41G1/393Mounting telescopic sights on ordnance; Transmission of sight movements to the associated gun

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt, einen Geschützaufsatz zu scharren, mittels dessen der Visierlinie für jede Elevation außer der normalen Lage zur Seelenachse eine erhöhte Lage gegeben werden kann, so daß es möglich ist, mit dem Aufsatz ein Ziel aus einer gedeckten Stellung anzuvisieren, aus welcher die Visierlinie bei normaler Lage nicht auf das Ziel gerichtet werden kann.
ίο Auf ,.der Zeichnung ist die Erfmduug in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine zum Teil im Schnitt gehaltene Hinteransicht des einen Ausführungsbeispieles in Verbindung mit einem Teil der, Lafette,
Fig. 2 die zugehörige Seitenansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 eine Hinteransicht des zweiten Ausführungsbeispieles, ebenfalls in Verbindung mit einem Teil der Lafette,
Fig. 5 die zugehörige Seitenansicht,
Fig. 6 einen Schnitt nach 6-6 der Fig. 4 und
Fig. 7 einen Schnitt nach 7-7 der Fig. 5.
Es soll zunächst das in den Fig. 1 bis 3 veranschaulichte Ausführungsbeispiel beschrieben werden.
Der Aufsatz besitzt zwei gegeneinander verschiebbare Aufsatzstangen ;"4 B. Die Stange B ist gerade und in einer an der Oberlafette E unter Vermittlung eines Armes D1 befestigten Büchse D (Fig. 1 und 3) verschiebbar angeordnet. Die Stange A, welche ein Visierfernrohr C trägt, ist gekrümmt und in einer an der Stange B sitzenden Büchse B1 geführt.
Zum Einstellen der Elevation dient ein an der Büchse B1 gelagerter und mit einer Verzahnung a1 der Stange A in Eingriff stehender Schneckentrieb F bekannter Einrichtung. Um die Stange B gegenüber der Büchse D in zwei Stellungen festlegen zu können, ist an der Büchse D ein unter Federwirkung stehender Riegelbolzen G gelagert, für dessen Zapfen g1 in der Stange B zwei Rasten b2 bs vorgesehen sind.
Wenn die Stange B die aus der Zeichnung ersichtliche Stellung zur Büchse D einnimmt, hat die Visierlinie die normale Lage. Verhindert nun die Deckung, hinter welcher das Geschütz steht, das Anvisieren des Zieles, so gibt man der Visierlinie eine erhöhte Lage, indem man den Riegel G außer Eingriff mit der Rast £>2 bringt und die Stange B in der Büchse D so weit verschiebt, bis der Riegel G in die Rast b3 einspringt. Die Winkelstellung, welche die durch das Fernrohr C am Aufsatz selbst festgelegte Visierlinie zur Seelenachse einnimmt, wird durch das Verstellen der Stange B nicht geändert, da letztere gerade ist. Die Elevation wird sowohl bei der normalen als auch bei der erhöhten Lage der Visierlinie dadurch genommen, daß man die Stange A in der Büchse Βλ vermittels des Schneckentriebes F verschiebt. '
Die in den Fig. 4 bis 7 dargestellte Ausführungsform besitzt ebenfalls zwei gegeneinander verschiebbare Aufsatzstangen, von denen die eine H gekrümmt und die andere J gerade ist. Hierbei ist jedoch die gekrümmte Stange H in der an der Oberlafette befestig-
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ten Büchse D geführt und die kürzere, gerade Stange J, welche das Fernrohr C trägt, in einer Nut h2 der Stange H verschiebbar. Dementsprechend ist auch der Schneckentrieb F, welcher zum Einstellen der Elevation dient und mit "einer Verzahnung hl der Stange H in Eingriff steht, an der Büchse D gelagert, während der unter Federwirkung stehende Riegel G, für dessen Zapfen gl in
ίο der Stange J zwei Rasten z"2, z'3 vorgesehen sind, an der Stange H angeordnet ist.
Auch mittels des zuletzt beschriebenen Aufsatzes kann der Visierlinie außer der normalen Lage eine erhöhte Lage gegeben werden, indem man die Stange J aus der Stange H herauszieht und den Riegel G in Eingriff mit der Rast i3 bringt.
Zum Schluß sei noch bemerkt, daß Aufsätze mit zwei gegeneinander verschiebbaren Aufsatzstangen bekannt sind. Mittels dieser bekannten Aufsätze kann jedoch der eingangs erwähnte Zweck nicht erreicht werden, da bei denselben beide Aufsatzstangen gekrümmt sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Geschützaufsatz mit einer am Aufsatz selbst festgelegten Visierlinie, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz zwei gegeneinander verschiebbare Aufsatzstangen (A B bezw. H J) besitzt, von denen die , eine gekrümmt und die andere gerade ist, und daß die letztere in mindestens zwei Stellungen feststellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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