DE169440C - - Google Patents
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- DE169440C DE169440C DENDAT169440D DE169440DA DE169440C DE 169440 C DE169440 C DE 169440C DE NDAT169440 D DENDAT169440 D DE NDAT169440D DE 169440D A DE169440D A DE 169440DA DE 169440 C DE169440 C DE 169440C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C7/00—Leno or similar shedding mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ja 169440 KLASSE 86 c.
Bei Webstühlen benutzt man bereits Drehergeschirre, bei welchen der Stehfaden
in einer festen Nadel geführt und von einer schleifenartig geleiteten Litze umfaßt wird.
Hierbei bildet die Litze eine hängende Schleife und ihre Enden sind je in einem Schafte befestigt. Die Litzenhälften werden
durch einen an. das Litzenauge greifenden Federzug wechselweise gespannt, wenn das
ίο Auge durch entsprechende Bewegung der Schäfte von der einen auf die andere Seite
des Grundfadens gebracht wird.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Drehergeschirr, welches ganz ohne
Anwendung von Schäften arbeitet und in seiner Einrichtung vereinfacht ist, indem der
schleifenartig um den Stehfaden gehenden Litze in der Schleife oberhalb des Stehfadens
eine feste Führung gegeben ist und die ebenfalls über feste Führungen, Rollen oder
dergleichen entgegengesetzt geleiteten Litzenenden an einer vom Webstuhl hin- und herbewegten
Schubstange befestigt sind, deren Bewegungen den zur Bildung des Dreheras fachs dienenden wechselnden Zug auf die
Litze ausüben.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Querschnitt eines Teiles eines Bandwebstuhles
und Fig. 2 denselben Teil in der Vorderansicht mit dem neuen Drehergeschirr. In Fig; 3 sind zwei Stützen des
Stehfadens, wie sie zur Bildung von zwei Dreherbindungen in einem schmalen Bandgewebe
angeordnet werden, in oberer Ansieht dargestellt, und die Fig. 4 veranschaulicht
schematisch ein solches Bandgewebe.
45
Der Stehfaden g geht durch ein Fadenführerauge f einer Stütze a, welche auf einem
Querstücke d steht, das durch die ganze Länge des Stuhles geht und zwischen Lade c
und den Schäften b liegt. Oberhalb des Auges/ trägt die Stütze ein Röllchen h, über welches
die mit dem Fadenauge i versehene Litze k geleitet ist, die von unten herauf- und wieder
zurückgehend den Stehfaden g umspannt und in der Schleife auf dem Röllchen h feste
Führung erhält. Durch das Litzenauge i ist der Dreherfaden / geführt. Die Enden
der Litze k sind unterhalb des Querstückes d über Führungsrollen m geleitet und an einer
hin- und herbeweglichen Schubstange η so befestigt, daß die Litze bei der Bewegung
der Stange um ein entsprechendes Stück. in der einen oder anderen Richtung über das
Röllchen h gezogen wird. Hierdurch kommt das an entsprechender Stelle in die Litze
eingeknüpfte Fadenauge i von der einen Seite der Stütze α auf die andere Seite in gleiche
Höhe zu stehen. Damit die Litze in stetiger Spannung gehalten wird, ist in dieselbe eine
Zugfeder kx eingeschaltet.
Der Hin- und Hergang der Schubstange η kann vom Triebwerk des Stuhles'aus durch
geeignete Mittel herbeigeführt werden. Nach der Ausführung der Zeichnung geschieht
die Bewegung durch Tritte 0, p, welche durch Daumen O1 bezw. pY abwechselnd herabgedrückt
werden und welche durch über Rollen q r geführte Riemen q1 bezw. T1 mit
der Schubstange in Verbindung stehen.
Der Arbeitsgang ist an Hand der Fig. 2 ohne weiteres zu erkennen. Wird die Schub-
Stange it von den Daumen und Tritten nach
rechts oder links gezogen, so bewegt sich das Litzenauge i mit dem durchgeführten
Schlingfaden Z aufwärts über den Stehfaden g um das freie Ende des Stäbchens oder der
Stütze α hinweg und auf der anderen Seite um ein gewisses Stück hinunter. Der
Schlingfaden bildet dabei mit dem Stehfaden ein Fach für den Webschützen und geht
ίο nach Festlegung des entstandenen Drehers u
(Fig. 4) denselben Weg wieder zurück. Dieser Vorgang wiederholt sich, so oft es das Gewebemuster erfordert.
Bei doppelstöckigen Laden werden die Stützen der Stehfäden in Reihen hintereinander
angeordnet und es wird der Zug der in diesem Falle erforderlichen beiden Sätze der Schlingfadenlitzen alsdann durch zwei
je für sich bewegte Schubstangen vermittelt.
Claims (1)
- Patent-An s PRU ch:Drehergeschirr für Webstühle, mit schleifenartiger, um den Stehfaden fest geführter, den Dreherfaden haltender Litze (k), dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Litze an einer senkrecht zur Fachbewegung hin- und herbewegten Stange (n) befestigt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE169440C true DE169440C (de) |
Family
ID=434566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT169440D Active DE169440C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE169440C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4531763A (en) * | 1983-02-22 | 1985-07-30 | Toland David A | Aerodynamic braking device for downhill skiing |
-
0
- DE DENDAT169440D patent/DE169440C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4531763A (en) * | 1983-02-22 | 1985-07-30 | Toland David A | Aerodynamic braking device for downhill skiing |
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