DE168533C - - Google Patents

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DE168533C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/34Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor characterised by the shape of the material to be treated
    • C23C2/36Elongated material
    • C23C2/38Wires; Tubes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/003Apparatus
    • C23C2/0036Crucibles

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Galvanisieren und Plattieren von Draht- oder anderen Metallstücken, mit Zink, Zinn, Blei usw. Das Kennzeichen der Erfindung besteht in der elektrischen Erregung der Berührungsflächen des geschmolzenen, zur Plattierung dienenden Metalles und des zu .plattierenden Drahtes oder der anderen metallischen Gegenstände.
ίο Bei der Ausführung des neuen Verfahrens werden die besten Erfolge dadurch erzielt, daß der Draht oder das andere zu plattierende Metall in eine dünne, geschmolzene Metallschicht getaucht wird, wobei man durch beide einen elektrischen Strom hindurchschicken kann, d. h. die geschmolzene Metallmasse wird in Röhren von geringem Durchmesser gehalten, und der Draht wird beständig durch die Masse gezogen, wobei gleichzeitig ein elektrischer Strom durch die geschmolzene, zur Plattierung dienende Masse und durch den Teil des Drahtes, welcher somit in dem Metall liegt, hindurchgeschickt wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Vorrichtung zur Ausführung des neuen Verfahrens dargestellt.
Ein gekrümmtes Rohr 1 von verhältnismäßig geringem Durchmesser aus Eisen oder anderem geeigneten Stoff hat eine angenähert halbkreisförmige Form und wird an seinen nach auswärts offenen Enden durch ein Paar metallische Pfosten 2, die miteinander verbunden sind, getragen. Die Pfosten 2 sind auf einer Tischplatte 3 von nicht leitendem Material, wie z. B. Holz u. dgl., befestigt. Das Rohr 1, durch welches der Draht 4 gezogen wird, ist so eng, daß das geschmolzene Metall den Draht nur in dünner Schicht umgibt. Dieses Metall kann so in das Rohr 1 geführt werden, daß das Rohr beständig bis zu entsprechender Höhe gefüllt ist. Zu diesem Zweck ist vorteilhaft ein kleiner Topf 6 angeordnet, unter welchem sich eine Gasflamme 6a befindet. Der Schmelztopf ist mit dem Rohr 1 durch ein kleines Zuführungsrohr la verbunden und wird zweckmäßig von dem Metall der Pfosten 2 isoliert. 7 sind die Stromleitungen, welche mit den Ständern 2 verbunden sind, so daß also das geschmolzene Metall 5 innerhalb des Rohres 1 und der in dem Rohr befindliche Teil des Drahtes 4 in einem elektrischen Stromkreis liegen, der von irgend einer beliebigen Quelle gespeist wird. Das Rohr 1 kann mit einem Wärmeschutzmittel 8 umkleidet sein, wie z. B. Asbest. Durch den zugeführten Strom kann das Metall 5 und der darin eingetauchte Draht auf eine gleichmäßige Temperatur erhitzt werden. Der Strom wird entsprechend geregelt.
Der Draht 4 kann durch das Rohr 1 entweder von Hand oder durch eine geeignete Vorrichtung gezogen werden. Bei diesem Verfahren und mit der beschriebenen Vorrichtung kann die Menge des zur Plattierung dienenden Metalles, das notwendigerweise in geschmolzenem Zustande und auf einer bestimmten Temperatur gehalten werden muß, zwecks Erzielung guter Überzüge sehr verringert werden. Ferner folgt auch hieraus, daß durch die Anwendung des elektrischen Stromes diese Metallmasse schnell bis zur
entsprechenden Temperatur in Übereinstimmung mit dem Erhitzen des Drahtes gebracht und auch auf dieser Temperatur gehalten werden kann, während der Draht beständig durchgezogen wird. Das geschmolzene Metall ist vor dem Zutritt der Außenluft geschützt, mit Ausnahme der offenen Enden des Rohres I. Diese offenen Enden können aber bis zu dem Durchmesser des
ίο Drahtes selbst vermindert werden oder mit einer Verpackung versehen sein. Versuche haben ergeben, daß das zur Plattierung dienende Metall in die Zwischenräume des zu plattierenden Metalles eindringt oder sich wenigstens mit demselben vermischt. Infolgedessen hat der nach dem neuen Verfahren plattierte Draht eine größere Leitungsfähigkeit und eine größere Zugfestigkeit als der unplattierte Draht. Es hat sich in der Praxis herausgestellt, daß man auch gute Resultate durch einfaches Anschließen des Drahtes und des Metallbades an die Leitung erzielt, an den Stellen, an welchen sie zuerst miteinander in Berührung kommen, d. h. der Draht und das Metallbad können auch hintereinander in den elektrischen Stromkreis eingeschaltet werden, statt daß sie parallel geschaltet sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: ■
1. Verfahren zum Plattieren von Draht und anderem Metall., dadurch gekennzeichnet, daß durch das geschmolzene, zur Plattierung dienende Metall ein elektrischer Strom geleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Plattierung dienende Metall in dünnen Schichten um oder auf das zu plattierende Metall gebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033989B (de) * 1953-09-26 1958-07-10 Siemens Ag Einrichtung zum kontinuierlichen metallischen UEberziehen, beispielsweise Verzinnen, von Aluminiumdraehten oder anderen Leichtmetalldraehten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033989B (de) * 1953-09-26 1958-07-10 Siemens Ag Einrichtung zum kontinuierlichen metallischen UEberziehen, beispielsweise Verzinnen, von Aluminiumdraehten oder anderen Leichtmetalldraehten

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