Die Erfindung betrifft eine Garage zum Abstellen F i g. 2 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfinzweier
Fahrzeuge übereinander mit einem gegenüber dung, das als Zugglied ein Seil oder eine Kette verder
Einfahrt vertieft angeordneten unteren Abstell- wendet, und
platz und für beide Fahrzeuge um horizontale Achsen F i g. 3 eine andere Variante der Erfindung,
schwenkbaren Plattformen, deren an der Einfahrt ge- 5 In der Zeichnung sind jeweils die angehobenen
legene Enden wahlweise mit dieser verbindbar sind. Stellungen beider Plattformen dargestellt. Die abge-
In der deutschen Patentschrift 1 684 753 ist eine senkten Stellungen sind mit strichpunktierten Linien
Garage dieser Art beschrieben, wobei die Schwenk- angedeutet.
achse der unteren Plattform an dem von der Einfahrt Beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 stützt
abgelegenen Ende angeordnet ist und zwischen bei- io sich die obere Plattform I über die starr mit der
den Plattformen eine seitliche Verbindung besteht Plattform verbundenen Stützen 34 und 35 am Grund-
und die Verbindung zwischen beiden Plattformen gestell 3 ab. Die untere Plattform 2 ist mittels eines
diese in der Einfahrtstellung der unteren Plattform Zuggliedes 38 mit der oberen Plattform 1 verbunden,
annähernd parallel hält, während in der Einfahrtstel- während die Hubeinrichtung 37 an der oberen Platt-
lung der oberen Plattform der senkrechte Abstand 15 form 1 angreift. Durch das Zugglied 38 wird es rnög-
der beiden einfahrtseitigen Enden beider Plattformen Hch, in der untersten Stellung der unteren Plattform 2
wesentlich geringer ist als der senkrechte Abstand die Absenkbewegung der oberen Plattform I fortzu-
der der Einfahrt abgelegenen Enden der Plattformen. setyen. Das Zugglied 38, das eine teleskopartige Aus-
Durch die Erfindung soll bei Garagen zum Abstel- bildung besitzt, wird zusammengeschoben, bis sich
len zweier Fahrzeuge übereinander eine im Vergleich ao das einfahrtseitige Ende der oberen Plattform I in
zu bekannten Garagen bessere Raumausnützung er- der Einfahrtstellung befindet. Dabei bleibt für das
reicht werden. Zu diesem Zweck geht die Erfindung Fahrzeug auf der unteren Plattform noch ausreichend
aus von der Garage nach dem Hauptpatent, wie diese Platz. Beide Plattformen sind um die Schwenkachse
vorstehend beschrieben worden ist. Die Erfindung 23 verschwenkbat
schlägt vor, daß die untere Plattform an der oberen »5 An Stelle des Zuggliedes 38 kann auch ein Seil,
Plattform aufgehängt ist und daß in der tiefsten Stel- eine Kette 39 od. dgl. benutzt werden. Dies ist in der
lung der unteren Plattform die obere Plattform weiter Fi g. 2 dargestellt. Die Fi g. 2 unterscheidet sich ferabsenkbar
ist. i^ei der Erfindung, können beispiels- ner dadurch von der vorher beschriebenen Ausfühweise
beide Plattformen auf einem wesentlichen Teil rungsform, daß sich die obere Plattform 1 mittels
ihrer Bewegung parallel oder annähernd parallel zu- 30 eines Stützarmes 36 an der Schwenkachse 23 abeinander
verschwenkt weraer*, v» >durch die Koppe- stützt, die über dem Grundgestell 3 angeordnet und
lung beider Plattformen sehr einfach wird. Auf durch die Stütze 40 mit diesem verbunden ist.
einem Teil des Weges bewegt sich dann die obere Das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 besitzt
Plattform allein, um die gewünschte Änderung des bezüglich der oberen Plattform 1 eine ähnliche Absenkrechten Abstandes der einfahrtseitigen Enden 35 Stützung mittels der starren Stützen 34 und 35 wie
herbeizuführen. Dies ist bei der Erfindung möglich, das Ausführungsbeispiel nach drr Fig. 1. Die Plattda
durch die hängende Anordnung der unteren Platt- form 1 ist um die Schwenkachse 23 verschwenkbar,
form an der oberen Plattform die Bewegung der obe- die beiden Plattformen gemeinsam ist.
ren Plattform allein dann möglich ist, wenn die untere Für die Bewegung der Plattformen 1, 2 ist in dem
Plattform in ihrer tiefsten Stellung auf dem Funda- 4° Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 ein Schwenkment
od. dgl. aufsteht. arm 12 vorgesehen, an dessen freiem Ende die als
Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise Hubeinichtung 20 wirkende Zylinder-Kolben-An-
verwirklichen. Bei einer Variante der Erfindung ist Ordnung angreift. Das Verbindungsgelenk 44 verbin-
die untere Plattform an der oberen Plattform mittels det die beiden Lenker 28 und 29, die zusammen ein
eines teleskopartig ausgebildeten Zuggliedes aufge- 45 Zugglied bilden. Der Lenker 28 greift dabei an der
hängt. Auch die Aufhängung mittels eines Seiles oder oberen Plattform 1 und der Lenker 29 an der unteren
einer Kette ist möglich, desgleichen die Verwendung Plattform 2 an. Am Verbindungsgelenk 44 greifen
eines Zuggliedes, das aus mehreren Lenkern zu- auch der Schwenkarm 12 und die Hubeinrichtung 20
sammengesetzt ist. an. Beim Ausführungsbeispiel nach der F i g. 3 ent-
Günstig ist es bei der Erfindung, wenn die Hub- 5° spricht eine geringfügige Bewegung der unteren Platteinrichtung
zur Bewegung der Plattformen an der form 2 im Bereich ihrer tiefsten Lage einer wesentoberen
Plattform angreift. Weitere Maßnahmen zur Hch größeren Bewegung der oberen Plattform 1 im
Verbindung der Antriebseinrichtung mit den Platt- Bereich der Einfahrt, so daß Bewegungsverhältnisse
formen sind dann nicht erforderlich. erhalten werden, die denjenigen der Fig. 1 und 2
Wenn die Erfindung ein aus mehreren Lenkern be- 55 weitgehend gleichen,
stehendes Zugglied benutzt, empfiehlt es sieh, wenn „ ...
das Verbindungsgelenk zwischen den beiden Lenkern ratentansprucne:
des Zuggliedes eine Führung, insbesondere in Form 1. Garage zum Abstellen zweier Fahrzeuge
eines Schwenkarmes, besitzt, wobei an der Führung übereinander mit einem gegenüber der Einfahrt
auch die Hubeinrichtung angreift. βο vertieft angeordneten unteren Abstellplatz und
Ferner wird vorgeschlagen, daß beide Plattformen für beide Fahrzeuge um horizontale Achsen
eine gemeinsame Schwenkachse besitzen, die an dem schwenkbaren Plattformen, deren an der Einfahrt
der Einfahrt abgewandten Ende der unteren Platt- gelegene Enden wahlweise mit dieser verbindbar
form angeordnet ist. sind, wobei die Schwenkachse der unteren Plattin der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele 65 form an dem von der Einfahrt abgelegenen Ende
nach der Erfindung näher beschrieben. Es zeigt angeordnet ist und zwischen beiden Plattformen
Fi g. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das eine seitliche Verbindung besteht und die Verbin-
ein teloskopartiges Zugglied benützt, dung zwischen beiden Plattformen diese in der
Einfahrtstellung der unteren Plattform annähernd parallel hält, während in der Einfahrtstellung der
oberen Plattform der senkrechte Abstand der beiden einfahrtseitigen Enden beider Plattformen
wesentlich geringer ist als der senkrechte Abstand der der Einfahrt abgelegenen Enden der Plattformen,
nach Patent 1 684753, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Plattform
(2) an der oberen Plattform (1) aufgehängt ist und daß in der tiefsten Stellung der unteren
Plattform (2) die obere Plattform (1) weiter absenkbar ist.