DE167477C - - Google Patents
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- DE167477C DE167477C DENDAT167477D DE167477DA DE167477C DE 167477 C DE167477 C DE 167477C DE NDAT167477 D DENDAT167477 D DE NDAT167477D DE 167477D A DE167477D A DE 167477DA DE 167477 C DE167477 C DE 167477C
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- valve
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- control piston
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D3/00—Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
- E03D3/02—Self-closing flushing valves
- E03D3/04—Self-closing flushing valves with piston valve and pressure chamber for retarding the valve-closing movement
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- Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)
- Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein in der Durchflußrichtung selbsttätig
sich schließendes Spülventil mit hinter dem Ventilkörper angeordnetem Steuerkolben,
wie es vorzugsweise für Klosettanlagen geeignet ist.
Dieses Ventil unterscheidet sich von den bekannten Spülventilen dieser Bauart dadurch,
daß die Abflußleitung so um den Zylinder
ίο für den Steuerkolben herumgeführt ist, daß
das nach dem Anheben des Ventilkörpers ausfließende Wasser zunächst auf den Steuerkolben
einwirkt und ihn in seine der Stellung des voll geöffneten Ventils entsprechende
Grenzstellung verschiebt, worauf es aus dem an den Steuerzylinder sich anschließenden
Auslaufmundstück abfließt.
Hierbei ist die in bekannter Weise im Boden des Steuerkolbens vorgesehene, zur
Herbeiführung des selbsttätigen \^entilschlusses erforderliche Öffnung so angeordnet, daß
sich der Steuerzylinder durch diese Öffnung nach dem Schlüsse des Ventils entleeren
kann.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι das neue Ventil in einem Längsschnitt nach A-B der Fig. 2 und
Fig. 2 das Ventil im Grundriß.
Das Ventil ist am Stutzen \ an die Wasserleitung angeschlossen und das Wasser drückt das Ventil ν auf seinen Sitz. Das Gehäuse g des Ventils erhält einen Zylinderraum, in dem sich der Kolben k bewegen kann, einen Zuleitungsraum ρ und eine nach dem zu spülenden Trichter führende Ableitung b. Durch einen Hebel h und eine Druckstange s ist man imstande, den Kolben k anzustoßen und damit auch das Ventil ν von seinem Sitz abzuheben.
Fig. 2 das Ventil im Grundriß.
Das Ventil ist am Stutzen \ an die Wasserleitung angeschlossen und das Wasser drückt das Ventil ν auf seinen Sitz. Das Gehäuse g des Ventils erhält einen Zylinderraum, in dem sich der Kolben k bewegen kann, einen Zuleitungsraum ρ und eine nach dem zu spülenden Trichter führende Ableitung b. Durch einen Hebel h und eine Druckstange s ist man imstande, den Kolben k anzustoßen und damit auch das Ventil ν von seinem Sitz abzuheben.
Die Wirkungsweise des Ventils ist folgende:
Soll der Trichter gespült werden, so drückt man einen Augenblick auf den Hebel h und
läßt ihn sofort wieder los, worauf er durch die Feder f wieder in die Ruhelage zurückgeführt
wird; das Wasser tritt aus der Leitung unter den Kolben k und drückt denselben
rasch in die Höhe. Die Leitung b wird dadurch geöffnet und das Wasser strömt
nun voll durch das Ventil. Damit bei geöffnetem Ventil der Raum zwischen Kolben und Zylinderdecke gegen die Zuleitung abgedichtet
ist und damit auch der hochfliegende Kolben kein Geräusch verursacht, ist die Kolbenstange
α mit einem Gummiring i bekleidet, der sich auf den Rand der Büchse χ legt.
Durch die kreuzweise geschlitzte Justierschraube r kann langsam Wasser über den Kolben sickern, und nach einer bestimmten
Zeit findet zu beiden Seiten des Kolbens ein Druckausgleich statt; der Kolben sinkt sodann
selbsttätig nieder, wodurch sich das Ventil ν wieder schließt und der Wasserdurchlauf
gesperrt wird. Die Durchlaßzeit für das Wasser, also das Spülwasserquantum, hängt von der Zeit ab, die vergeht, bis durch
die Justierschraube r der Raum über dem Kolben k mit Wasser gefüllt ist. Man hat
es somit durch Einstellung der Schraube r ganz in der Hand, das Ventil auf die für
eine Spülung notwendige Wassermenge einzustellen.
Durch die Bohrung η entwässert sich das Gehäuse und damit kann auch der Kolbenraum
durch die Justierschraube r wieder leerlaufen, um zu wiederholtem Gebrauche bereit zu sein. Die Druckstange s kann auch
durch ein auf einer wagerechten Welle sitzendes Exzenter bedient werden, in welcher
Ausführungsform die Feder/ und die untere Stopfbüchse wegfallen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :In der Durchflußrichtung selbsttätig sich schließendes Spülventil mit hinter dem Ventilkörper angeordnetem Steuerkolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflußleitung so um den Zylinder für den Steuerkolben (k) herumgeführt ist, daß das nach dem Anheben des Ventilkörpers ausfließende Wasser zunächst ' auf den Steuerkolben einwirkt und ihn in seine der Stellung des voll geöffneten Ventils ' entsprechende Grerizstellung vorschiebt, worauf es aus dem an den Steuerzylinder sich anschließenden Auslaufmundstück abfließt, wobei die in bekannter Weise im Boden des Steuerkolbens vorgesehene, zur Herbeiführung des selbsttätigen Ventilschlusses erforderliche Öffnung so angeordnet ist, daß der Steuerzylinder sich durch diese öffnung nach dem Schluß des Ventils entleeren kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedrückt in Der REiCHSbRüCKEREi.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167477C true DE167477C (de) |
Family
ID=432779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167477D Active DE167477C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167477C (de) |
-
0
- DE DENDAT167477D patent/DE167477C/de active Active
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