DE167309C - - Google Patents

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DE167309C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/20Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising load-carriers suspended from overhead traction chains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/02Articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind allerdings nur an ihren Standort unverrückbar gebundene Verladevorrichtungen bekannt geworden, bei welchen durch eine endlose Kette angetriebene Laufkatzen zum Tragen der Frachtstücke verwendet werden. Auch gibt es Vorrichtungen zum Beladen von Eisenbahnwagen, bei welchen ein ein Förderband tragender Rahmen in wagerechter Richtung verschoben und dadurch an das zu
ίο beladende Fahrzeug herangerückt oder in dasselbe eingeführt werden kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche die beiden Merkmale — Anordnung eines verschiebbaren Rahmens mit auf ihm laufenden, durch eine endlose Kette angetriebenen Laufkatzen — in sich vereinigt. Dadurch wird der besondere Zweck erreicht, daß mittels der neuen Vorrichtung gleichzeitig die Be- und Entladung eines kleinen Raumes, wie beispielsweise eines Eisenbahnwagens, erfolgen kann, nachdem in denselben die Vorrichtung in an sich bekannter Weise eingeführt worden ist. Auch ist . es danach möglich, an verschiedenen Stellen des Raumes, nämlich überall da, wo die end-
- lose Kette die Tragvorrichtungen hinführt, die Güter abzunehmen bezw. zur Herausbeförderung auf die Tragvorrichtungen aufzugeben, also eine größere Anzahl von Arbeitern zu verwenden und zugleich eine den jeweiligen Umständen entsprechende Wahl des Platzes durchzuführen, an dem ein Frachtstück von den Tragvorrichtungen abgenommen oder auf dieselben aufgegeben wird.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι den Grundriß,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie x-x in Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie y-y in Fig. I,
Fig. 4 eine Einzelheit,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie %-% in Fig. i.
Die Vorrichtung besitzt ein rahmenförmiges Gestell, welches aus Pfosten 1 und 2 hergestellt ist, welche in oder auf dem Erdboden bezw. dem Fußboden eines Schuppens o. dgl. ruhen und durch versteifende Riegel 3, 4 zusammengehalten werden.
Dieses Gestell trägt eine wagerecht verstellbare Bühne, welche innerhalb des Gestelles angeordnet ist und einen seitlich ausladenden, sich daran rechtwinklig anschließenden Teil 6 besitzt, welcher teilweise kurvenförmig geschweift ist. Dieser Ausleger der Bühne dient dazu, an die Tür eines Eisenbahnwagens herangerückt oder durch sie in den Wagen hineingeschoben bezw. über die Ladeöffnung eines Schiffes gebracht zu wer-
den. Da der Ausleger 6 mittels Bolzen 8 (Fig. 5) an dem im Rahmengestell i, 2, 3 und 4 verschiebbaren Teil der Bühne befestigt ist, kann er nach Lösen derselben abgenommen werden.
Die Laufbahn der Bühne wird seitlich durch ein Winkelstück 5 begrenzt, welches eine innere Bahn 7 derartig umgibt, daß zwischen beiden ein Schlitz für die Führung der Laufkatzen frei bleibt. An den entgegengesetzten Enden der Bahn 7 sind Kettenräder 9 und 10 angebracht, um welche eine endlose Gelenkkette 11 gelegt ist, zu deren Führung noch die Kettenräder 12, 13 und 14 verwendet werden.
Die Bahn 7 des im Rahmengestell i, 2, 3 und 4 verschiebbaren Teiles der Bühne wird durch eine Rippe 15 gehalten, welche mit querliegenden Flacheisen 16 verbunden ist, die an den Seitenwänden 17 befestigt sind (Fig. 3). An dem ausladenden Teil 6 der Bühne wird die mittlere Bahn 7 durch eine Rippe 18 gehalten, welche an den querliegenden Flacheisen 19 sitzt. Diese stehen ihrerseits mit den Seitenwänden 20 in Verbindung, an welchen Pfosten 21 angebracht sind. An dem oberen Ende derselben sitzen hakenförmige Klemmen 22, welche in Sparren o. dgl. eingehakt werden können, die an der Decke des zu be- oder entladenden Fahrzeuges sich befinden, in das der ausladende Teil 6 der Bühne eingeführt worden ist. Durch diese Versteifung wird die Bühne in der gewünschten Stellung ruhig und sicher erhalten.
Der innerhalb der Pfosten 1 und 2 liegende Teil der Bühne ruht auf Rollen 23, welche in Lagern laufen, die an Hängeeisen 24 befestigt sind. Diese hängen von den Riegeln 3, an denen sie festgeschlagen sind, herab. Zur weiteren Verbindung des ausladenden Teiles 6 der Bühne mit dem innerhalb der Pfosten 1, 2 liegenden Teil derselben werden Haken 25 verwendet.
Die endlose Kette 11 wird durch ein Kettenrad 26 angetrieben, dessen Achse 27 im Traggestell 1,2,3,4 der verschiebbaren Bühne durch geeignete Lager gestützt ist. An dem unteren Ende dieser Achse ist ein Kegelrad 28 befestigt, welches mit dem auf der Antriebswelle 30 sitzenden Kegelrade 29 kämmt.. Ein an der senkrecht stehenden Achse 32 befestigtes Kettenrad 31 bewirkt, daß die Kette 11 stets in Berührung mit dem Kettenrade 26 sich befindet. Das Kettenrad 31 kann auch mit zum Antriebe der Kette benutzt werden.
Um die Bühne entsprechend der Breite und dem Abstande des Fahrzeuges in wagerechter Richtung verschieben zu können, wird eine mit einer Handkurbel 34 versehene Seiltrommel 33 benutzt, über welche ein Seil 35 gelegt ist, zu dessen Führung Rollen 35a und 36 dienen, deren letztere an der zwischen den Pfosten ι, ι befestigten Schiene 37 drehbar befestigt ist. Hinter dieser Rolle 36 verzweigt sich das Seil in zwei Stränge 38, die an zwei an der Bühne entgegengesetzt angebrachten ösen 39 angreifen.
Das andere Ende des Seiles, von der Seiltrommel ausgehend, ist über eine Rolle 40 geleitet, welche an dem einen Pfosten 2 drehbar angeordnet ist. Von dieser Rolle läuft das Seil über eine Rolle 41, die, wie Fig. 1 und 3 ergeben, an dem Querriegel 42 schwingbar befestigt ist, und endet in einer öse, welche an der einen Querschiene 16 sitzt.
Da das Seil mit mehreren Windungen um die Trommel 33 gelegt ist, wird durch entsprechendes Drehen derselben eine Verschiebung der Bühne in wagerechter Richtung ermöglicht, wobei zur Führung der Bühne die Rollen 23 dienen.
Die Verschiebung der Bühne im Traggestell I, 2, 3 und 4 kann auch dadurch erfolgen, daß die Ketten gesperrt und das Rad 27 in Bewegung gesetzt wird. Die in der Bühne gelagerte Kette 11 wirkt dann gleichsam als Zahnstange.
Die zur Bewegung der Frachtstücke bestimmten Laufkatzen bestehen aus Rollen 43, welche seitlich vorstehende Zapfen haben, mit welchen sie auf der Bühne laufen (Fig. 4), zu welchem Zwecke sie mittels der Scheiben 44, von welchen biegsame. Kupplungsglieder 45 ausgehen, mit einer Öse 46 verbunden sind, welche an der Unterseite der Kette 11 sitzt. Neben den Scheiben 44 sind Bügel 47 angeordnet, in welchen die zum Festhalten der Frachtstü'cke dienenden Haken 48 hängen.
Im Betriebe werden mehrere solcher Laufkatzen in angemessenem Abstande voneinander angewendet. Da diese an den gegenüberliegenden Seiten der Bühne in entgegengesetzter Richtung sich bewegen, ist es möglich, sie derart zu verwenden, daß die nach dem zu beladenden Fahrzeug o. dgl. sich hinbewegenden Laufkatzen Frachtgut mitführen, welches abgenommen und im Fahrzeug verstaut wird, während gleichzeitig die von dem Fahrzeug zurückkehrenden Laufkatzen mit Frachtgut beladen werden, welches in demselben Fahrzeug verstaut war und gelöscht werden soll.
Obwohl in bezug auf die vorstehend beschriebene Vorrichtung angenommen ist, daß dieselbe einen bestimmten Platz an einer Gleisanlage, einem Kai o. dgl. ein für allemal einnimmt, ist es doch möglich und naheliegend, dieselbe beweglich, also beispielsweise auf Schienen fahrbar anzuordnen, wie es
in ähnlicher Weise mit Kranen u. dgl. geschieht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum gleichzeitigen Beladen und Entladen von Eisenbahnwagen,
    Schiffen o. dgl., gekennzeichnet durch
    eine quer, gegebenenfalls auch parallel
    zum Bahnwagen, Schiff o. dgl. in wagerechter Richtung verschiebbare Bühne mit
    auf ihr laufenden, durch eine endlose
    Kette (ii) angetriebenen Laufkatzen.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die endlose, um in der verschiebbaren Bühne drehbar gelagerte Kettenräder (9, 10, 12, 13, 14) herumgeführte Kette (11) ein im Traggestell (1, 2, 3, 4) der Bühne gelagertes Antriebsrad (26) eingreift, so daß das letztere entweder die endlose Kette (11) antreibt oder bei Sperrung" der letzteren die Bühne in ihrem Traggestell (1, 2, 3, 4) verschiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT167309D Active DE167309C (de)

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