DE166876C - - Google Patents

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DE166876C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/16V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung ist anwendbar für solche Treibriemen, die aus mehreren Schichten von Leder oder anderem Stoff bestehen und durch Schrauben, Niete usw. über ihre ganze Länge in kurzen Zwischenräumen miteinander verbunden sind. Besonders ist die Erfindung anwendbar für solche Riemen, die um V-förmig gerandete Riemscheiben von geringem Durchmesser laufen müssen,
ίο wie sie beispielsweise zum Antrieb von Kraftzweirädern gebraucht werden, aber sie ist auch anwendbar für flache Riemen mit rechteckigem Querschnitt.
Die Erfindung soll die inneren Spannungen beseitigen, welche auftreten, wenn ein dicker, aus zwei oder mehr Schichten bestehender Riemen um eine Riemscheibe von geringem Durchmesser läuft. Die dann auftretenden Spannungen streben nicht nur die Verbindung der einzelnen Schichten zu lockern und den Riemen zu trennen, sondern sie verursachen auch Kraftverluste infolge der verlorenen Arbeit beim fortwährenden Biegen des Riemens.
Ferner ist das Auftreten dieser Spannung schädlich für ein festes Anlegen des Riemens an die Riemscheibe, und dieses feste Anlegen kann nur dadurch erreicht werden, daß der Riemen fest angezogen wird, wobei er einen ungünstigen Zug auf die Lager ausübt, infolgedessen er Abnutzung und entsprechende Kraftverluste hervorruft.
Durch Versuche ist festgestellt, daß, während sich die äußere Fläche des Riemens, wenn er um die Riemscheibe läuft, um einen gewissen Betrag ausdehnt, sich die untere Schicht um einen bedeutend größeren Betrag zusammendrücken muß. Infolgedessen tritt in dem Riemen fortwährend eine spannende, trennende Bewegung auf, die ähnlich, wenn auch dem Betrage nach geringer, der beim Biegen und Brechen einer Stange, eines Eisenstabes oder dergl. auftretenden ist.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht des zusammengesetzten Riemens, Fig. 2 ein Längsschnitt und Fig. 3 ein Querschnitt; Fig. 4 zeigt in Seitenansicht den Riemen, während er um eine Riemscheibe von geringem Durchmesser läuft.
Der in der Figur gezeigte Riemen ist nur aus zwei Schichten, einer äußeren α und einer inneren b, zusammengesetzt. Die inneren Spannungen, welche auftreten, wenn ein dicker Riemen um eine kleine Riemscheibe c läuft und sich dabei an der inneren Seite mehr zusammendrückt, als er sich an der äußeren Seite streckt, werden dadurch beseitigt, daß zwischen die beiden Schichten a und b in geeigneten Zwischenräumen Trennungsstücke d eingesetzt werden. Diese lassen zwischen sich offene Räume e, in welche die innere Schicht b sich hineinbiegen kann, so daß sie sich selbsttätig der verlangten Änderung der Länge ohne weiteren Widerstand, als ihn jede einzelne Schicht bietet, anpaßt. Die beiden Schichten α und b des Riemens und die Trennungsstücke d können aus Leder oder sonst einem geeigneten Stoff oder einer Stoffverbindung hergestellt werden, und die getrennten Schichten α und b zusammen mit
den trennenden Stücken d können durch Schrauben f oder durch Niete, durch Nieten und Schrauben, durch Nähen oder durch sonst eine geeignete Befestigung verbunden werden. Da die Befestigung nicht der großen inneren Spannung der gewöhnlichen Riemen zu widerstehen hat, kann sie schwächer sein, so daß die Stoffteile, aus denen der zusammengesetzte Riemen hergestellt wird, in geringerem Grade verschoben werden. Anstatt daß der zusammengesetzte Riemen aus zwei Schichten hergestellt ist, könnte er auch aus einer passenden Zahl von übereinander gelegten Schichten mit zwischenliegenden Trennungsstücken bestehen. Ebenso könnte der Riemen anstatt mit einem Querschnitt für Riemscheiben mit V-förmigen Rillen auch flach oder rechteckig gestaltet sein.
Die Erfindung ermöglicht es, die oben erläuterten Spannungen zu beseitigen und den Riemen biegsamer zu machen, so daß folgende Vorteile auftreten:
1. tritt ein festeres Anlegen des Riemens und demgemäß eine geringere Schlüpfung ein,
2. geringere Lagerreibung und entsprechend bessere Kraftausnutzung,
3. geringere Streckung,
4. längere Lebensdauer des Riemens.

Claims (1)

  1. 30 Patent-Anspruch:
    Zusammengesetzter Treibriemen mit zwei oder mehr übereinander liegenden Schichten, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schichten voneinander durch einzelne in geeigneten Zwischenräumen befestigte Zwischenstücke derart getrennt sind, daß beim Laufen über eine Scheibe von kleinem Durchmesser dem auf der Laufseite liegenden Riemen ein Ausweichen in die durch die Zwischenstücke entstehenden hohlen Räume ermöglicht wird, wodurch die Biegsamkeit des Riemens bei Beibehaltung der Festigkeit wesentlich erhöht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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