DE166189C - - Google Patents
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- DE166189C DE166189C DENDAT166189D DE166189DA DE166189C DE 166189 C DE166189 C DE 166189C DE NDAT166189 D DENDAT166189 D DE NDAT166189D DE 166189D A DE166189D A DE 166189DA DE 166189 C DE166189 C DE 166189C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C3/00—Profiling tools for metal drawing; Combinations of dies and mandrels for metal drawing
- B21C3/18—Making tools by operations not covered by a single other subclass; Repairing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Extraction Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 166189 KLASSE 49/.
RICHARD KRAUSE in BERLIN.
oder Eisenlegierungen.
Das Einfassen von Ziehsteinen — das sind gelochte Diamanten —, wie solche zum Drahtziehen
benutzt werden, soll derart geschehen, daß sie vor Bruch möglichst geschützt werden,
d. h. das den Stein umgebende Material muß den beim Drahtziehen auftretenden Spannungskräften genügend Widerstand leisten.
Es ist naheliegend, daß für das Fassungsmaterial Gußstahl von allen anderen Ma-
terialien den Vorzug verdient, und zwar nicht allein wegen seiner relativ hohen Festigkeit
und Härte, sondern auch schon deshalb, weil er sich nach dem Guß stark zusammenzieht
und den Stein fest umschließt.
Trotz dieser Vorzüge des Stahles ist derselbe als Fassungsmaterial für Drahtziehsteine
bisher noch nicht zur Verwendung gekommen, obwohl in einigen Druckschriften das Umgießen von Diamanten mit Stahl im
allgemeinen beschrieben ist. Diese Tatsache ist darauf zurückzuführen, daß bei Anwendung
der bisher bekannten Fassungsverfahren die hohe Schmelztemperatur des Stahles den
zu fassenden Diamanten angreift und besonders die glatt polierte Bohrung rauh und
unbrauchbar macht.
Um daher den Stahl oder Eisenlegierungen als Fassungsmaterial für Drahtziehsteine benutzen
zu können, ist es notwendig, An-Ordnungen zu treffen, durch welche die sich aus der hohen Schmelztemperatur für den
Stein ergebenden Übelstände beseitigt werden.
Man erreicht dies nach der vorliegenden Erfindung dadurch, daß man gemäß der
Fig. ι der Zeichnung um den Diamanten nur einen Ring α aus Gußstahl oder einer
Eisenlegierung herstellt, indem man in einer möglichst engen Form 5 den am Formboden
oder auf einem Vorsprung c desselben durch einen Draht d oder dergl. niedergehaltenen
Diamanten e nur am Umfang mit flüssigem Stahl umgießt, so daß die beiden Breitseiten
des Steines in der Nähe der durchgehenden Bohrung frei bleiben.
Abgesehen davon, daß zur Bildung eines Gußstahlringes um den Stein ein sehr kleines
Stahlquantum genügt, welches in der Form sofort erkaltet, wird auch der Diamant durch
Aufliegen an dem Formboden bezw. Vorsprung c sowie durch den Draht mit dem Kopf gut gekühlt, so^daß er durch die hohe
Temperatur des flüssigen Stahles nicht beschädigt wird.
Der so mit dem Stahlring α ummantelte Ziehstein wird dann gemäß Fig. 2 in eine
größere Form / gelegt, z. B. mittels eines Spießes g niedergehalten und durch Umgießen
mit weicherem Metall, wie z. B. Bronze, in eine Fassungsplatte h der in der Praxis üblichen
Größe eingebettet.
Bei diesem Verfahren wird der um den Stein gegossene Stahlring beim Erkalten sich
mit enormer Gewalt und gleichmäßig zusammenziehen und gewissermaßen einen Gegendruck gegen die beim Drahtziehen auf-.tretenden.
Druckkräfte ausüben, die in an-
(2. Auflage, ausgegeben am 7. Augifst iqojj
deren Fällen ein Sprengen des Diamanten herbeiführen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zum Fassen von Drahtziehsteinen durch Umgießen mit Stahl oder Eisenlegierungen, dadurch gekennzeichnet, daß um den Diamanten zunächst nur ein Spannring aus Stahl gegossen und dieser sodann durch Umgießen mit weicherem Metall, z. B. Bronze, in eine größere, den praktischen Bedürfnissen entsprechende Fassungsplatte eingebettet wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166189C true DE166189C (de) |
Family
ID=431610
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166189D Active DE166189C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166189C (de) |
-
0
- DE DENDAT166189D patent/DE166189C/de active Active
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