DE16613C - Neuerungen an Strickmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Strickmaschinen

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Publication number
DE16613C
DE16613C DENDAT16613D DE16613DA DE16613C DE 16613 C DE16613 C DE 16613C DE NDAT16613 D DENDAT16613 D DE NDAT16613D DE 16613D A DE16613D A DE 16613DA DE 16613 C DE16613 C DE 16613C
Authority
DE
Germany
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locking
innovations
knitting machines
slide
movement
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Active
Application number
DENDAT16613D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CHR. SCHMIDT in Neckarsulm
Publication of DE16613C publication Critical patent/DE16613C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2S: Flecht- und Strickmaschinen.
CHR. SCHMIDT in NECKARSULM. Neuerungen an Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1881 ab.
Die Neuerungen sind in den beiliegenden Zeichnungen im Aufrifs, Querschnitt und Grundrifs dargestellt.
An dem gufseisernen Maschinentisch sind die zwei Schlittenführungsschienen α angegossen. Zur Aufnahme der Schlofsmechanismen dienen die zwei Schlitten b und zu· deren Bewegung die zwei Mitnehmerscheiben i und die beiden um die zwei Kettenräderpaare g geschlungenen endlosen Ketten c. Die Verbindung der Ketten mit den Mitnehmerscheiben erfolgt durch je einen Stift m, der, mit der Kette verbunden, in ein Loch η der Mitnehmerscheibe greift. Diese letzteren sind auf Zapfen der Schlitten gesteckt, um diese Zapfen drehbar und in gewissen Lagen mittelst zweier Sperrfallenpaare / zum Feststellen eingerichtet. So lange eine der Sperrfallen in die Nuth einer Mitnehmerscheibe eingreift, wird bei einer Bewegung der Kette in einerlei Richtung auch der Schlitten mitgenommen und dabei gleichzeitig die Kette durch den Stift getragen. Wird aber die Sperrfalle in dem Augenblick, wo die Axe der Mitnehmer- . scheibe mit der Axe eines Kettenrades zusammenfällt, ausgelöst, so bleibt der Schlitten stehen und die Mitnehmerscheibe dreht sich um ihren Zapfen. Diese Drehung ist gestattet, bis wieder eine Sperrfalle in die Nuth der Mitnehmerscheibe einrückt, was genau nach einer halben Umdrehung erfolgt, da die Sperrfallen einander diametral gegenüber angeordnet sind. Nunmehr beginnt wieder die Bewegung des Schlittens in einer der vorherigen entgegengesetzten Richtung. Die rechtzeitige Auslösung der Sperrfallen wird durch vier Anschlagestifte ο bewirkt.
Der Antrieb der Kettenräder erfolgt mittelst zweier Stirnräderpaare d und e von der gemeinschaftlichen Antriebaxe h aus, so dafs Schlittenbewegung und Stillstand stets genau gleichzeitig auf der vorderen und hinteren Seite stattfinden. Der Weg der Schlitten bei Vorbezw. Rücklauf ist gleich der Axenentfernung der Kettenräder. Die Antriebaxe h wird mittelst aufgesteckter Kurbel oder Riemscheibe getrieben.
Da sich bei rascherem Betrieb infolge des beinahe plötzlichen Uebergangs des Schlittens von der gleichförmigen Bewegung in die Ruhe Stöfse einstellen, so ist für diesen Fall die Schlittenbewegung, wie in Fig. 4, 5 und 6 dargestellt, abgeändert. Hier ist die Mitnehmerscheibe i durch das Gleitstück p, die Sperrfallen / durch die Sperrstifte q und die Sperrstiftriegel r, ferner die Anschlagstifte 0 durch die schiefen Ebenen j ersetzt. Das Gleitstück wie auch die Sperrstiftriegel sind in einem an den Schlitten angeschraubten Gleitstückkasten ζ in senkrechten Schlitzen geführt. Kurz ehe der Kettenzapfen m am Kettenrad anlangt, die geradlinige Bewegung verläfst und die Kreisbewegung beginnt, wird durch die schiefe Ebene s der Riegel r gehoben und der Sperrstift q, welcher in das Gleitstück p eingreift, zurückgezogen, und es kann nun das Gleitstück in seiner senkrechten Führung gleiten. Während dessen vermindert sich die Geschwin-
digkeit des Schlittens nach dem Gesetz der Sinusbewegung bis auf ο im todten Punkt, und beginnt dann nach demselben Gesetz die rückläufige Bewegung. Der Weg des Schlittens ist in diesem Fall gleich der Entfernung der Axen der Kettenräder plus dem Durchmesser der letzteren.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH:
    Die gesonderte Führung der Schlofsplatten und die Bewegung derselben mittelst endloser Ketten c, welche an den Nasen m der vertical beweglichen Schieber ρ die Schlofsplatten erfassen.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT16613D Neuerungen an Strickmaschinen Active DE16613C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284022B (de) * 1960-06-03 1968-11-28 Keuerleber Robert Flachstrickmaschine

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