DE166108C - - Google Patents
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- DE166108C DE166108C DENDAT166108D DE166108DA DE166108C DE 166108 C DE166108 C DE 166108C DE NDAT166108 D DENDAT166108 D DE NDAT166108D DE 166108D A DE166108D A DE 166108DA DE 166108 C DE166108 C DE 166108C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B5/00—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
- B23B5/28—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning wheels or wheel sets or cranks thereon, i.e. wheel lathes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
Sigenfovwi
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- cL· I'm ι tavn Ii
fi'v
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 166108 KLASSE 49«.
-HENRY LIEBERT in MILNROW (Engl.).
mittels umlaufender Lehrformen.
Um bei der Bearbeitung von Werkstücken auf Drehbänken die Bewegung des Schneidstahls
so einzurichten, daß er das Werkstück stets in einer diesem eigenen Formlinie bearbeitet,
wird ihm bekanntermaßen außer der Längsverschiebung am Bett auch eine hierzu senkrechte, d. h. quer gerichtete Hin- und
Herbewegung mittels entsprechender stillstehender oder mit geeigneter Geschwindigkeit
umlaufender Lehrformen gegeben. Besitzt das Werkstück erhebliche Ausladungen, um welche also der Schneidstahl während
seines Vorschubs herumgeführt werden muß, so tritt der Übelstand ein, daß die Dreharbeit
in diesem Falle eine größere Kraftleistung erfordert, als wenn das Werkstück an Stellen bearbeitet wird, die zylindrisch
oder nahezu zylindrisch verlaufen; denn das Verhältnis der Längsbewegung zur gleichzeitigen
Querbewegung des Schneidstahls bleibt immer unverändert, so daß der Schneidstahl
mit um so größerer Kraft gegen das Werkstück gedruckt wird, je größer die Neigung
ist, mit welcher die zylindrische Form
25. in diejenige der Ausladung übergeht.
Um diesen Ubelstand zu beseitigen, wird nach vorliegender Erfindung mit der zur
Querbewegung des Schneidstahls dienenden Lehrform eine zweite Lehrform vereinigt,
welche vermöge ihrer Gestaltung die Vorschubbewegung des Schneidstahls verlangsamt,
wenn derselbe um eine Ausladung herumgeführt wird. Dadurch wird eine Gleichförmigkeit
in der zum Betriebe der Maschine
aufzuwendenden Kraft und eine gleichmäßige Beanspruchung des Schneidstahls erzielt.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an dem Werkzeugschlitten einer zum Abdrehen
von Eisenbahnradreifen dienenden Drehbank veranschaulicht:
Fig. ι zeigt einen Grundriß dieser Einrichtung, Fig. 2 einen Aufriß, von der Vorderseite
der Fig. 1 aus gesehen, Fig. 3 eine An-' sieht der rechten Seite der Fig. 1, Fig. 4
einen Schnitt nach v-vl der Fig. 1 und Fig. 5
einen Schnitt nach w-w^ der Fig. j unter
rechtem Winkel zur Schnittebene der Fig. 4.
Der Schneidstahl α (Fig. 3) ist auf dem Schlitten d1 befestigt und kann durch die
Schraubenspindel bh von Hand gegen das Werkstück eingestellt werden. Der Schlitten α2
ruht auf dem Zwischenschlitten W, welcher von dem Hauptschlitten bs getragen wird.
Während der Dreharbeit bewegt sich der Schneidstahl α an dem von der Drehbank mit
geeigneter Geschwindigkeit in Umdrehung versetzten Radflansch vorbei aus der in punktierten Linien angedeuteten Stellung
(Fig. 1) in '-'die Stellung α und erhält zugleich
eine zu dieser Längsbewegung rechtwinklige Querbewegung, die entsprechend der Gestalt des äußeren Umfanges des Radreifens
vor sich geht. Die Längsbewegung wird durch die Verschiebung des Hauptschlittens
b3 mittels der Schraubenspindel b bewirkt, die von der Antriebscheibe bl in
Umdrehung versetzt wird. Die Querbewegung des Stahls geschieht von einer um-
laufenden, schneckenförmigen Lehrform oder, wie bei dem gezeichneten Beispiel, von zwei
solchen Formen c1 c3 aus, die auf den Achsen
c c1 befestigt sind, welche von der Antriebscheibe
bx durch die Zahnräder £e W b8 b9 bw
gedreht werden. Durch den am Schlitten b* befestigten Arm c5 (Fig. 3), welcher am
besten durch eine an demselben angebrachte Rolle c4 beständig mit den schneckenförmigen
Lehrformen c2 c3 in Berührung steht, wird der Schlitten b* entsprechend dem jeweiligen
Kurvenradius oder der Steigung der Schneckenlinien hin- und herbewegt. Anstatt einer zwischen
den Lehrformen angeordneten Rolle könnten auch zwei Rollen auswärts der Formen angebracht werden.
Diese im wesentlichen bekannten Einrichtungen für die Schneidstahlbewegungen sind
nun mit einer ähnlich gebauten Vorrichtung verbunden, welche dazu dient, dem Drehstahl
die oben erwähnte Relativbewegung zu erteilen. Diese Vorrichtung besteht aus zwei
weiteren, zweckmäßig auf denselben Achsen c c1 befestigten Lehrformen c6 c7, einer von
diesen mittels der Rolle c8 bewegten Zahnstange c9 (Fig. 4 und 5) und einer Schraubenspindel
c12, die in dem Hauptschlitten b3
gleichlaufend mit der Schraubenspindel b gelagert ist und, mittels Rad c11 und Verzahnung
c10 in Umdrehung versetzt, sich mit ihrem Gewinde in einem Ansätze der auf der
Spindel b sitzenden Mutter b2 dreht. Bei entsprechender
Drehungsrichtung der Schraube c12 wird nun die durch die Schraubenspindel b
vermittelte Bewegung des Hauptschlittens b3, d. h. die Längsbewegung des Schneidstahls,
verzögert, indem sich die Schraubenspindel c12
auf ihrem Gewinde aus der Mutter b2 (Fig. 4 und 5) nach links herausschraubt. Diese
Drehung der Spindel c12 bewirken die Lehrformen c° c7, indem die Schneckenbahnen
derselben derart eingerichtet sind, daß sie in dem Augenblicke, wo der Schneidstahl bei
seinem Vorschub eine Ausladung des Werk-Stückes erreicht, eine Drehung der Spindel c12
in dem oben erläuterten Sinne bewirken. Der Schneidstahl wird also bei der Bearbeitung
der Fläche, die den Übergang aus der zylindrischen in die ausladende Form bildet, entsprechend
der Gestaltung der Lehrformen c6 c7 weniger schnell nach rechts weitergeschoben.
Dasselbe kann geschehen, wenn der Schneidstahl von der äußersten Stelle der Ausladung wieder gegen das Werkstück hin
seine Arbeit verrichten muß. Bearbeitet der Stahl zylindrische oder nahezu zylindrische
Flächen des Werkstückes, so bleibt die Schraubenspindel c12, da die Rolle c8 dann
zwischen zylindrischen Teilen der Lehrformen c° c1 geführt wird, unbeeinflußt und der
Vorschub des Schneidstahls erfolgt dann mit vollen, von der Spindel b herbeigeführten Geschwindigkeit.
Bei der Anwendung von je einer Lehrform für die Querbewegung des Schneidstahls
bezw. für den Antrieb der Einrichtung, welche die Verzögerung seines Vorschubs bewirkt, wird die ständige Berührung der
Arme oder der an denselben angebrachten Laufrollen mit den Schneckenbahnen der Lehrformen entweder durch Gewichtswirkung
oder auch durch Federdruck erzielt.
Die beschriebene Einrichtung kann auch an anderen Werkzeugmaschinen, z. B. an
Hobel- oder Fräsmaschinen, Verwendung finden, wobei dann dem Werkstück die der Gestaltung der zu bearbeitenden Fläche entsprechenden
Bewegungen gegen das gleichmäßig bewegte Schneidzeug erteilt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Regelung des Vorschubs von Schneidzeugen oder Werkstücken mittels umlaufender Lehrformen, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Lehrform oder dem Lehrformenpaar (c1 c3), welches die Querbewegung des Schneidzeuges oder des Werkstückes bewirkt, ein weiteres Lehrformenpaar (ca c1) verbunden ist, welches mittels einer in dem längs der Drehachse verschiebbaren Schlitten (b3) gelagerten, mit ihrem Gewinde in einem Ansatz seiner Treibmutter (b2) laufenden Schraube (c12) bei der Bearbeitung von Ausladungen des Werkstückes den Vorschub so weit verzögert, daß eine gleichmäßige Beanspruchung des Werkzeuges erzielt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166108C true DE166108C (de) |
Family
ID=431541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166108D Active DE166108C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166108C (de) |
-
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- DE DENDAT166108D patent/DE166108C/de active Active
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