DE1651237U - Kardanantrieb fuer kraftraeder. - Google Patents
Kardanantrieb fuer kraftraeder.Info
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Description
ΡΛ.720ΐ41·ϋ1252
BAYERISCHE MOTOEEN WEBKE' AOISNGESBLLSGHAiT,. MÜNCHEN 15
Kardanantrieb für Krafträder
Im Eahmen der konstruktiven Aufbauform von Kardangetrieben
bei Krafträdern ist es bereits bekannt, das Tellerrad auf
der dem Kraftrad augekehrten Seite der Kegelradwelle anzuordnen,
um dadurch eine gedrängte Bauform des Radantriebes zu erzielen und dessen Breitenausdehnung möglichst zu verkürzen,
da insbesondere bei Verwendung ;einer Hinterfad- federung
der für den Radantrieb zur Verfügung stehende Eaum sehr beschränkt ist. Ferner hat sich eine Lagerung
des Tellerrädes bewährt, bei welcher die; Nabe des Teilerrades mittels zweier Lager gelagert ist, die auf dem AuBenumfang
der Tellerradnabe und zwar; beidseitig des Teller- . '
■ ■rad.es angeordnet sind. . : · , ■
Von einer .derartigen Aufbaüform eines Kardangetriebes ausgehend
schlägt- nun die Erfindung.vor, daß sieh die ■Tellerradnabe
an ihrem der Radnabe zugewandten Ende erweitert· und:
das entsprechende Ende der Radnabe in die Tellerradna"be ··,·,·■.:.
'hineinragt. Durch das Einrücken der Eadnabe'in die Ifebe des
Tellerrades im Zusammenhang./-.mit der Außenlagerung der Tellerradnabe
ergibt sich einmal eine erwünschte räumlich, gedrängte Bauform des Eadantriebes und zum anderen wird eine besonders
günstige und vor allem völlig steife und schlagfreie Lagerung sowohl der Radnabe als auch des Tellerrades-erzielt.
Diese Umstände stellen einen wesentlichen Fortschritt für Kardangetriebe dar, da damit ein einwandfreies und laufruhiges Arbeiten des Getriebes auf möglichst lange Zeit ." '
erreicht wird. Das aufVder dem Kraftrad zugekehrten Seite
des Tellerrades liegende Lager für die Tellerradnabe erhält ■
dabei einen verhältnismäßig großen Durchmesser, was sich
ebenfalls hinsichtlich der Versteifung; der Lagsrung günstig
■ ■■ ■ ■ ■--"■-' '"' -; - ' ■"■■■■ ' — 2 —
auswirkt. Die Übertragung des Drehmomentes von der Tellerrad nabe auf die Hint erradnabe bzw. das Hinterrad erfolgt
dabei mituels einer Verzahnung od.dergl., die z.B. am'
Außenumfang des im Durchmesser erweiterten 'Seiles der
Tellerradnabe angeordnet ist.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist es weiterhin möglich,
daß sich die Radnabe am AuSenumfang ihres in die Tellerradnabe
ragenden Endes unmittelbar gegen den Inneaumfang der
Tellerradnabe abstützt. Hierdurch kann gegebenenfalls das
an diesem Ende liegende Lager der.Radnabe überhaupt in Fortfall
kommen. Ss ,ist aber ebenso· möglich, auch bei "einer unmittelbaren
Abstützung der Radnabe gegenüber der Tellerradnabe
zusätzlich noch ein Lager an diesem Ende der Radnabe anzuordnen. ' . "-. -
Hierbei wirkt es sich vorteilhaft aus, daß das kardanseitige
Lager der Radhabe in sehr geringem axialen Abstand, von dem
radseitigen Lager des Tellerrades angeordnet ist, denn hierdurch werden evtl.· mögliche Biegungsbeanspruchungen
weiterhin ausgeschlossen.
Die Lagerung der Tellerradnabe am Außenumfang derselben bringt auch noch den Vorteil mit sich,· daß die Lager von
außen leicht zugänglich sind und das Tellerrad einschließlich
seiner Nabe leicht ausgebaut werden kann, insbesondere, wenn z.B. die Übertragung des Drehmoments von der Tellerradnabe
auf die Radnabe mittels einer an beiden Teilen vorgesehenen Miünehmerverzahnung erfolgt.
Hinsichtlich der Lagerung der Radnabe im-Zusammenhang mit
dem vorbeschriebenen Antriebsaufbau für das Hinterrad',
schlägt die Erfindung ferner noch vor, daß bei Anordnung von zwei Lagern für die Radnabe eines der beiden Radnabenlager
in axialer Richtung mit Spiel eingebaut ist. Dadurch wird erreicht, daß der auftretende axiale Schub nur von .
einem Lager, nämlich dem eingespannten, aufgenommen wird und es wird gleichzeitig verhindert, daß beim Pestziehen'
dar Steckachse für das Hinterrad ein Verspannen der Lager
gegeneinander eintritt« Zur. Aufrechterhaltung des erforderlichen
Abstands zwischen den beiden Lagern innerhalb der Radnabe kann in an sieh bekannter Wei3e eine Abstandsbüchse
yorgesehen werden, auf der in weiterer Ausbildung der Erfindung'
an beiden Enden je eine Hingscheibe angeordnet ist. Diese Ringscheiben dienen dazu, daS die Abstandsbüchse .
beim Herausziehen der Steckachse in ihrer Lage gehalten wird und somiü die Steckachse ohne Schwierigkeiten wieder
eingeschoben werden.kann.
Die Ausbildung der Lager selbst sowohl in der Radnabe, als
auch zur Lagerung der Tellerradnabe kann in beliebiger Weise -erfolgen. Beispielsweise können hierzu normale Kugellager sowie einfache bzw. doppelte Schrägrollenlager und
dgl. Verwendung finden. Erwähnt soll hier noch werden, daß beispielsweise die Ausbildung des außenliegenden Radnabenlagers zweckmäßigerweise auch, als Nadellager erfolgen kann,
wobei sich bei einem kleineren Durchmesser eines derartigen Lagers gleichzeitig eine größere Tragkraft als beispielsweise
bei einem fiingrollenlager ergibt.
In der Zeichnung ist ein Auafiihruhgsbeispiel des Anmeldungsgegenstandes
im Schnitt dargestellt. Es ist hieraus ersichtlich, daß das Tellerrad 1 auf der dem Kraftrad zugekehrten
Seite der Kegelradwelle 2 angeordnet'ist. Die Radnabe 3
ragt daTjei mit ihrem einen Ende in einen-im Durchmesser
entsprechend vergrößerten Teil der Nabe 4 des Tellerrades 1
hinein und ist gegebenenfalls -mit diesem Ende bei 5 unmittelbar
gegen die Tellerradnabe 4 abgestützt. Die Tellerradnabe
4 ist beiderseits des Tellerrades auf ihrem Außenumfang
über die Lager 6 und 7 gelagert. ■■/■ · - .
Die Radnabe J> -ist über die Lager 8 und 9.auf der Steekachse
14 gelagert, wobei es sich durch die der Erfindung zugrunde
liegende Aufbauform ermöglichen läßt, daß der axiale Abstand, a zwischen dem innenliegendenBadnabenlager 9 und dem.
Lager 7 auf der 'Tellerradnabe verhältnismäßig klein gehalten
werden kann.
Im Ausfuhrungsbeispiel ist das Radnabenlager 8 in der
Radnabe .3 so. eingebaut, daß es erfindungsgemäß in axialer
Richtung eine gewisse Bewegungsraöglichkeit hat, was durch
die Aüsdrehung IO in der Radnabe ermöglicht wird. Selbstverständlich
ist;- es ebenso möglich, an Stelle des Radnabenlagers
8 auch das innenliegende Radnabenlager 9 fflit axialem
Spiel in der Radnabe'einzubauen. Die zwischen den beiden
Lagern 8 und 9 angeordnete Abstandsbüchse 11 tragt an
ihren beiden Enden Je eine Ringscheibe 12 und 13, die dazu
dienen, die Abstandsbüchse beim Herausziehen der Steokachse
14 radial zu führen. :
Die übertragung des Drehmomentes von der Te11erradnabe 4
auf die Radnabe 3 bzw. das Hinterrad erfolgt über eine Mitneümervjerzahnung
15 od. dgl., die z.B. am Außenumfang des
im Durchmesser erweiterten Teiles.der Tellerradnabe angeordnet ist.
Pa,{je ntanspr üche.:
Claims (6)
1) Kardanantrieb für Krafträder mit vorzugsweise auf der dem Kraftrad zugekehrten Seite der Kegelradwelle angeordnetem
Tellerrad und mit auf dem Außenumfang der Tellerradnabe beiderseits des Tellerrades angeordneten
Lagern, dadurch gekennzeichnet,' daß sich die Tellerradnabe
(4) an ihrem der Radnabe (3) zugekehrten Ende er-
T weitert und das entsprechende Ende der Radnabe (3) -
gegebenenfalls einschließlich eines an dieser Stelle in
: der Radnabe (3) vorgesehenen Lagers (9) - in die Tellerradnabe
(4·) hineinragt.
2) Kardanantrieb für"Kraftrader nach Anspruch I^ dadurch
. ' gekennzeichnet, daß: sich die Radnabe (5) am Äu3enuiüfang
ihres, in die Tellerradnabe (4) ragenden Endes unmittelbar
gegen den Innenumfang der Tellerrad nabe, (4) abstützt.
3) Kärdahantrieb für Krafträder nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daiS zur..- übertragung des Drehmomentes
■ vom Tellerrad auf das Hinterrad am Außenumfang des im"..".
Durchmesser erweiterten Teiles der Tellerradhabe' (4) .eine Verzahnung (15) od. dgl.zur Mitnahme der Badnabe ·
(3) bzw. des Hinterrades angeordnet ist.
4) Kardanantrieb für Krafträder nach Anspruch !,.dadurch .
- gekennzeichnet, da3 bei Anordnung von zwei Radnaben-.
lagern (8, 9) eines derselben in der Radnabe (3) in axialer Richtung, mit Spiel eingebaut ist. - .
5) KäEdanantrieb für Krafträder nach Anspruch 1 und 4,
... dadurch gekennzeichnet, daß das außenliegende Sadnaben-.
lager (8) als Nadellager ausgebildet ist.
,-■ 6 -
SV?
6) Kardanantrieb für Krafträder nach Anspruch 1 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden der zwischen den beiden Lagern (8, 9) innerhalb der Radnabe (3) angeordneten
Abstandsbiichse (11) je eine Ringscheibe
(12 bzw. Ip) angeordnet ist, die die Abstandsbüchse (11)
beim Herausziehen der Steckachae (14) in ihrer radialen
Lage sichern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1950B0002898 DE1651237U (de) | 1950-07-20 | 1950-07-20 | Kardanantrieb fuer kraftraeder. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1950B0002898 DE1651237U (de) | 1950-07-20 | 1950-07-20 | Kardanantrieb fuer kraftraeder. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1651237U true DE1651237U (de) | 1953-02-26 |
Family
ID=30451014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1950B0002898 Expired DE1651237U (de) | 1950-07-20 | 1950-07-20 | Kardanantrieb fuer kraftraeder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1651237U (de) |
-
1950
- 1950-07-20 DE DE1950B0002898 patent/DE1651237U/de not_active Expired
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