DE165083C - - Google Patents

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DE165083C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/02AC/DC converters or vice versa
    • H02K47/08Single-armature converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Verteilungssysteme, in welchen Wechselstrom mittels umlaufender Umformer in Gleichstrom verwandelt wird. Bei einem derartigen Verteilungssystem muß bekanntlich ein bestimmter Betrag Selbstinduktion oder Reaktanz in den . Stromkreis der Wechselstromseite gebracht werden, um die Spannung der Gleichstromseite durch Veränderung def. Stromstärke ίο des Feldmagneten des Umformers regeln zu können. :
Bei einem Zweiphasen-Umformer, dem der Strom über vier Leitungen zugeführt wird, hat man bisher die Drosselspule nur in einem Leiter jeder Phase untergebracht. Hierdurch aber wurde die Symmetrie gestört, was zur Folge hatte, daß bei Verbindung der Mittelpunkte der Ankerwicklungen des Stromerzeugers eine ungleiche Spannungsverteilung auf die verschiedenen Teile der Ankerwicklung hervorgerufen wurde.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung bei einem Zweiphasensystem mit vier Leitungen die Anordnung dergestalt getroffen, daß in jeder Speiseleitung eine Selbstinduktionsspule angeordnet ist.
Fig. ι und 2 zeigen die Verteilung der elektromotorischen Kraft in den verketteten Phasen des Stromerzeugers.
Fig. 3 zeigt die Schaltung gemäß der Erfindung.
Fig. 4 ist ein Schema der Ankerwicklungen einer Zweiphasenmaschine mit Verbindung der Mittelpunkte der Wicklungen.
In Fig. ι stellt die Linie 4-£ nach Größe und Richtung eine Phase der Spannung dar, welche der Umformerwicklung zugeführt wird, und die Linie C-D die andere Phase, im Falle, daß die Mittelpunkte der Wicklungen des Stromerzeugers, wie in Fig. 4 dargestellt, miteinander verbunden sind. Wenn nun Reaktanz nur in einem Leiter jeder Phase eingeschaltet und das Feld des Umformers verstärkt wird, so ergibt sich eine Erhöhung der Wechselstromspannung nur in den beiden Hälften, in welchen die Selbstinduktion eingeschaltet ist. Diese zusätzlichen Spännungen sind durch die Linien D-F und B-G in Fig. ι dargestellt. Es ist deshalb klar, daß die resultierenden Spannungen zwischen A-F, F-G, G-C und G-A verschieden groß sind. Infolge der Ungleichheit dieser Spannung : werden Lokalströme in dem Anker des umlaufenden Umformers hervorgerufen, hierdurch aber entsteht unnütze und schädliche Erhitzung.
Diese Schwierigkeiten werden vermieden, wenn man in jeden Phasenleiter Selbstinduktion einschaltet und folglich jeder Phase eine zusätzliche Spannung verleiht.
Die Linien A-H, D-K, B-L und C-M in Fig. 2 sind untereinander ebenso wie die Phasenspannungen gleich. Nur zwei Drosselspulen, eine für jede Phase, sind notwendig, wenn sie so geteilt sind, daß in jede Phasenleitung eine halbe Drosselspule entfällt.
In Fig. 3 wird der Wechselstrom von dem Stromerzeuger I als Zweiphasenstrom erzeugt und vermittels der Transformatoren 2, 3 dem

Claims (2)

  1. Anker 4 des Umformers zugeführt. Reaktanzvorrichtungen 5 sind zwischen den Transformatoren und dem umlaufenden Umformer geschaltet, welcher die Gleichstrom-Verbrauchsstelle 6 speist. Zur Vereinfachung ist dabei für die beiden Spulen 7 und 8 ein einziger magnetischer Stromkreis angeordnet. Die Hauptstromwicklung 10 ist so gewickelt, daß sie die Nebenschlußwicklung 11 unterto stützt,
    üblich ist.
    wie dies bei ähnlichen Anordnungen
    Pate ν τ-An Sprüche:
    I. Einrichtung zur Regelung von Zweiphasen-Wechselstrom-Gleichstromumformern, welche von einem Zweiphasenstromerzeuger in Sternschaltung gespeist werden, mit Hilfe von Induktionsspulen auf der Wechselstromseite, dadurch gekennzeichnet, daß in jeden Phasenleiter eine Induktionsspule (im ganzen also vier) eingeschaltet wird, zum Zwecke, bei Veränderung der Feldstärke des umlaufenden Umformers die Spannungen in den verschiedenen Phasenwicklungen gleichzeitig zu verändern und dadurch Lokalströme und schädliches Erhitzen im Anker zu vermeiden.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Paar von Induktionsspulen (7, 8) für jede Phase auf einem einzigen Kern (9) untergebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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