DE1648834U - Metallschere. - Google Patents

Metallschere.

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DE1648834U
DE1648834U DE1950K0001952 DEK0001952U DE1648834U DE 1648834 U DE1648834 U DE 1648834U DE 1950K0001952 DE1950K0001952 DE 1950K0001952 DE K0001952 U DEK0001952 U DE K0001952U DE 1648834 U DE1648834 U DE 1648834U
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DE
Germany
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scissors
knives
cutting
marked
chip
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Expired
Application number
DE1950K0001952
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English (en)
Inventor
Walter Kunz
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PATENTANWÄLTE
■■-."■ M. M. WlRTH Dr. W. SCHALK. DipL-lng.P. WIRTH
FRANKFURTAM MAIN
' '-■ KaiserstraBe 22
Ff/Et - "..■■■■;■ " K 1952/496
.5.11.1952
Walter K u η ζ ,
onb erg im £aunus.
e t a 1 1 s c Il e r e
Die Erfindung betrifft eine Schere, die insbesondere zum Schneiden von Blechen und tafelartigen Werkstoffen dient und "bei der in bekannter Weise ein Obermesser zwischen zwei TJntermessern hindurehtritt, um eine -Verformung- des Bleches dadurch zu vermeiden» daj aus dem Blech ein Span herausgeschnitten wird, der allein sich krümmt, während die beiden verbleisenden Blechstiicke Tollkommen ehen bleiben. Dieses Ziel wird "bei bekaniiten Handscheren nicht erreicht, die nur mit 2wei gegeneinander arbeitenden Messern versehen sind, deren Schnittebenen im Winkel stehende Hüten aufweisen, in welche die Messer eingesetzt bzw» eingepreßt werdenj denn hierbei erhält das Metallblech nur einen Schnitt, und es wird kein Span herausgeschnitteni so daß es sich notwendig beim Sehneiden verziehen muß· Das Herausschneiden eines Spans wird bei einem anderen bekannten Schneidwerkzeug für Blech angestrebt, das aus einem auf der Tjhterseite mit einer Schneidzunge versehenen Schaft besteht, wobei die Zunge als besonders in einen Schlitz des Schaftes eingesetztes Messer ausgebildet ist.
. Das iieue der Schere nach der Erfindung besteht gegenüber diesen bekannten Hinrichtungen darin, daß ixt der genannten, an - sieh bekannten Weise-frei zusammenarbeitende Messer vorgesehen ^ ' sind -und die beiden- Untermesser gegeneinander und zum Obermesser* insbesondere auf Sturz etwas schräg gestellt sind, d.h., mit dessen Sehneidebene ;je einen spitzen Winkel bilden, dessen Scheitel vorzugsweise in dieser Schneidebene verläuft· Hierdurch unterscheidet sieh der Srfindungsgegenstand auch von der zweitgenannten bekannt '■ ten linrichtung, und hierdurch wird erst der genannte Zweck der Erfindung beim Herausschneiden eines Spans einwandfrei erreicht# nämlich dieses Heraussehneiden und Abbiegen wesentlich er leichtert; fur den Schneidvorgang selbst 1st damn nur verhältnismäßig wenig Kraftaufwand erforderlich.
Dieses Heraustreten des Spanes aus den Messern kann noch dadurch erleichtert werden, daß die beiden Wntermesser auch in bezug auf die zu ihren Schräglagen auf Sturz senkrecht stehende Ebene zusätzlich schräg zueinander gestellt sind. Der Span kann sich an den Messern nicht festklemmen und nimmt seine natürliche Krümmung an, ohne dabei die beiden Hecht eile, aus denen er
vjsr
herausgeschnitten ist, irgendwie zu/biegen»
Die Schere kann als Backensehere oder auch als Rollenschere für maschinellen oder Handantrieb ausgebildet sein, kann aber auch als einfache Handschere insbesondere für dünneres Blech Terwendung finden.
Bei einer besorifers vorteilhaften Äusführungsform sind die Messer als drehbare Scheiben ausgebildet, wobei dann wieder die beiden als tfntermesser arbeitenden Scheiben schräg zueinander gestellt sind· Um dabei das Blech durch die Schere zu fördern, kann eine der Scheiben, etwa die das Obermesser bildende Scheibe,
.■ton land oder von einem Motor angetrieben werden« Gegebenenfalls können-auch die. beiden Fntermesser scheiben einen Antrieb erhalten oder auch nur diese allein. 2wectaaäßig erscheint es, die Üm_ fangsfläehe einer oder mehrerer der Seheiben mit Zähnen, Rillen o*dgl, su verseilen, um das Durchziehen des Bleches durch die Schere zu erleichtern*
Schließlich kann die Schere auch als Handschere ausgeführt sein, deren einer Schenkel das Obermesser und deren anderer Schenkel die beiden flht ermess er tragt. Dabei werden dann letztere trorn miteinander verbunden und erhalten hier an dieser Yerbindung eine Abschneidkante für den herausgeschnittenen Span, Auch bei dieser Ausfuhrung werden die beiden miteinander verbundenen Untermesser insbesondere auf Sturz etwas schräg gegeneinander gestellt. ··■"-"..
verschiedene Ausführungsformen der Schere sind in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen? Bild 1, 2 und 3 eine teilweise Schnittansieht einer
Sackenschere von vorn, von der Seite und von hinten gesehen.
Die Bilder 4 und 5 zeigen in Seitenansicht und Torderansicht gleichfalls teilweise im Schnitt eine Rollenschere.
Me Bilder 6,7 und 8 stellen eine Handschere dar in Seitenansicht, Ansicht von oben und Schnitt nach der Linie- A-B des Bildes 6.
Bei der Ausführungsform nach äen Bildern 1,2 und 3 besitzt die Schere ein Obermesser 1, das zwischen zwei Untermessern 2 und 5 hindurehtritt* Diese üntermesser sind in einem Kopf A-gelagert und, wie insbesondere aus Bild 1 ersichtlich ist, etwas schräg gegeneinander und gegen das Obermesser 1 gestellt. Sie
sind außerdem, wie Bild 3 veh oben zeigt* auch in der senöeeht" dazu stehenden Ibone-etwas schräg gegeneinander gerichtet, so """■■ daß der atil d"er Blechplatte 5 herausgeschnittene1 Span 6:#rei*" ;,'-■■ -und.leicht"austreten kann, Her Span 6-nimmt allein·· die "beim " Herausschneiden auftretende Krümmung an* während die beiden Seile der Blechplatte 5 vollkommen eben verbleiben.
Bei der Äusführungsf ©rm nach den Bildern 4 und 5 sind die Messer als MessersGneiben ausgeführt, und zwar greift die das Obermesser bildende^Scheibe 7 zwischen- die beiden ÜntkriBesser 8 und 9« Sie sind, wie aus Bild 5 ersichtlich» schräg gegeneinander gestellt« Per Antrieb erfolgt auf die Welle 10 des Obermesser s bzw, auf die Wellen 11 und 12 der beiden tfntermesser. Der aus dem Blech 5 herausgeschnittene und allein sieh krümmende Span ist wiederum mit 6 bezeichnet. Bei dieser Ausführungsform sieht man auch, daß die beiden Schneidltanten des Obermessers durch eine Hohlfläche 13 miteinander verbunden sind. Dadurch wird ein schärferer Schnitt an den Längs&anten des herausgeschnittenen Spanes erreicht. Auch können noch Bahne oder Eillen 14 auf dem Umfang einer der Scheiben, zum Beispiel nach Bild 5 die lillen 14 am umfang der oberen Scheibe 7 angebracht werden, um durch den Antrieb der Welle 10 das Vorschieben des Bleches zu bewirken. In gleicher Weise können solche lillen auch an den beiden unteren Scheiben angebracht werden, insbesondere wenn diese Scheiben angetrieben werden*
$ie Höhlfläche 13 ist auch bei der Backenschere ^femäß Bild 1 angedeutet.
Die Ausführungsform der Schere als Handschere zeigen die Bilder 6,7 und 8« Die Schere hat zwei Schenkel 15 und 16, von denen der Sehenkel 15 das eine Messer 17 trägt, das zwischen die
beiden anderen Messer 1-8" "und- 19 Mndurohtritt» Buren eine !Terminating 20 sind die "beiden Messer 18 und 19 am vorderen läide miteinander verfenadeÄ* Sieses YerMndungsstiiek hat feel 21 aocii eine iCSseiiaeidkaiite» daasit der lierausgesennittene Span ^ abgesetoitten werden kann· JJie beiden Zangensckenkel sind in "bekannter Weise doreh einen Solzen 22 miteinander Terbunden. Sie. Sehrägstellxing der iteiden Bntermesser ist insbesondere amok atis Bild 8 erkennbar· Is Bild 7 ist der eine Selienkel der Schere abgenoffimea·

Claims (1)

  1. f A.6418AÖ-1U52
    _ "" ■ Cl":- : -··."- S^C h U t Z an S ρ r Ü O h β i -^ .-. ■ ·?'/*', c '
    ' '· ' 1* Schere zum Zerschneiden von Uafeln» Stangen u,dgl► aus
    - /i v, Metall, "Pappe, Ecthststoff xuad anderen Werkstoff en mit eijiem zwisciien i?wei OnteT^essirn himdttreftt^etenäen, einen Span aus dem lierkstiiek heraussolmeiäenden ©feermesser, dadurcli gekennzeicliiietr'daß die "beiden Bntermesser gegeneinander und zum B^eimesser sehräg gestellt---sind^^ und mit dessen ^ BölämeideBene je einen spitzen Winkel toildeni, dessen Iciieitel vorzugsweise in äiesei1 So&neideTaene verläuft»
    2, Soliere nacn Ansparuck 1, dadurcli gekennzeichnet, daß das ©bennessea? und/oder die beiden tTntermesser als vorzugsweise drehbare Ssheiben ausgeMldet sind,
    3» Schere naeh imsprueh 1 oder-2, dadureli gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der Scheiben angetrieben werden*
    4» Schere naeh einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seheiben auf ihrem umfang mit iüransportzähnen* fransportrillen o.dgl. versehen sind·
    5· Schere nach einem der üispriiche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schere als Handschere ausgebildet ist, deren einer Schenkel das Obermesser und deren anderer Schenkel die beiden Untermesser mit ihren schräg gestellten Flächen trägt.
    6* Schere nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Üntermesser vorn miteinander verbunden sind und hier eine Absehneidkante fur den herausgeschnittenen Span haben.
    ■ ■ ι
    Der Par; ent akwalt ι
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