DE16469C - Signalapparat an Dampfpflügen - Google Patents

Signalapparat an Dampfpflügen

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DE16469C
DE16469C DENDAT16469D DE16469DA DE16469C DE 16469 C DE16469 C DE 16469C DE NDAT16469 D DENDAT16469 D DE NDAT16469D DE 16469D A DE16469D A DE 16469DA DE 16469 C DE16469 C DE 16469C
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Germany
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DENDAT16469D
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English (en)
Original Assignee
P. R. seler in Crossen a. Oder
Publication of DE16469C publication Critical patent/DE16469C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung hat den Zweck, bei Dampfpflügen sowohl ein Pflügen bei Nacht zu gestatten, als auch beim Pflügen am Tage auf unebenem Terrain dem Maschinisten optische Signale zu geben, da es bei solchem Terrain oft vorkommt, dafs der Maschinist den Pflug nicht sehen kann.
Zu diesem Zweck ist ein entsprechend hohes Gestell auf den Pflug gesetzt, welches oben eine Laterne und Flügel trägt und mit dem Pfluge beim Umkippen desselben sich mitbewegt.
Durch den Signalapparat kann nian nun sowohl die Flügel wie bei optischen Telegraphen bewegen, als auch Brillengläser mit verschiedenen Farben vor die Laterne ziehen.
Der Apparat ist in beiliegender Zeichnung dargestellt. In derselben stellt '
Fig. ι eine Seitenansicht des Apparats dar,
Fig. 2 eine Endansicht,
Fig. 3 den Steuerungsmechanismus in gröfserem Mafsstabe.
In den Zeichnungen bezeichnet:
A das Pfluggestell mit dem Furchenrad A1,
B das Gestell für den Signalapparat,
C den Stellapparat, der von beiden Seiten gehandhabt werden kann,
D die Flügel für die Signale bei Tage,
E die Lampe.
Das Gestell B trägt oben ein Querstück b, welches Arme hat, welche die Axen c1 für die Flügel D sowohl als die Axen c für die Brillen// und . die Laterne E trägt.
Die Laterne E, deren Rahmen e am Arm bl hängt, dreht sich um die Zapfen e% am Bügel e, welch letzterer mittelst Kloben e1 &n der Stange e2 geführt wird. Das untere Ende des Bügels e hat Ansätze, welche ein zu weites Ausschwingen der Laterne beim Umkippen des Pfluges verhindern.
Die mit den Armen d verbundenen Brillengläser // können durch Zugstange i und Kurbel / um die Axe c gedreht werden, welche Zugstange i mit dem Winkelhebel C2 verbunden ist, der vom Stellapparat durch Bewegen der Hebel C1 gehoben oder gesenkt wird. Zu gleicher Zeit bewegen sich auch die Flügel.
Der Stellapparat an beiden Enden des Pfluges besteht aus einem Hebel C1 mit Führung, der mittelst der Zugstange C3 das Kreuzstück C2 bewegt. Der Hebel ist im allgemeinen für drei Positionen einstellbar, welche der Position der Klinke k in den Kerben k1 bezw. gegen Ansatz ?ϊ* entspricht. In der gezeichneten Stellung, in welcher die Klinke am Ansatz k2 liegt, sind die Brillen nicht vor der Laterne, und die Flügel hängen nieder. Durch Schieben des einen Hebels C1 zur ersten Kerbe k1 wird das erste Brillenglas, das besonders gefärbt ist, vor die Lampe gebracht und der Flügel gehoben. Soll nun der Hebel zur zweiten Kerbe gebracht werden, was der Stellung der zweiten Brillenscheibe vor der Laterne entspricht, so mufs die Klinke k an beiden Hebeln ausgehoben werden. Dies wird dadurch von einer Seite bewirkt, dafs der mit der Klinke k verbundene verlängerte Hebel ks an beiden Enden mittelst einer Kette verbunden ist, durch deren Anziehen die Klinke auf der entgegengesetzten Seite ausgehoben wird, während der Pflüger auf seiner Seite mittelst Andrückens des Handgriffes und Schiebens des Hebels die Klinke auf seiner Seite auslöst und das Signal einstellt.

Claims (1)

  1. Bei Stellung des Hebels in der zweiten Kerbe kommt die zweite Scheibe mit anders gefärbtem Glase vor die Laterne, und der Flügel D wird entsprechend höher gehoben.
    Durch diese drei verschiedenen Stellungen der Brillengläser vor der Lampe und der Flügel, welche beide in genügender Höhe sich befinden, kann der Maschinist die entsprechenden Commandos für »Anhalten«, »Langsam anziehen« und »Festfahren« erhalten.
    Bei dem sogenannten »Rundumsystem« ist zum Telegraphiren nach der Maschine auf dem Ankerwagen noch ein Signalapparat, rechtwinklig zum anderen stehend, anzubringen.
    Pat en τ-An spruch:
    Bei Dampfpflügen die Anordnung eines Signalapparats, der von beiden Seiten des Pfluges aus bewegt werden kann, bestehend aus der Lampe E mit den verstellbaren Brillengläsern, Flügel D auf dem Gestell B ruhend, mit Stellvorrichtung an beiden Seiten des Pfluges, die von einer Seite gehandhabt werden.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT16469D Signalapparat an Dampfpflügen Active DE16469C (de)

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