DE16456C - Verfahren zum Entschwefeln von Flüssigkeiten und Gasen - Google Patents

Verfahren zum Entschwefeln von Flüssigkeiten und Gasen

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DE16456C
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F. LUX in Ludwigshafen a. Rh
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses

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  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
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  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum Entschwefeln von Flüssigkeiten und Gasen, besonders von Leuchtgas, wurden bisher natürliche Eisenoxyde und Eisenoxydhydrate angewendet, welche jedoch den Nachtheil hatten, dafs sie anfangs eine nur geringe Reinigungsfä'higkeit zeigten und erst im Laufe des Verfahrens infolge ihrer Aufschliefsung nach und nach zur vollen Wirksamkeit gelangten, doch stand auch diese ihre volle Wirksamkeit nicht im Verhältnisse zu ihrem Eisengehalte.
Um diesen Uebelständen abzuhelfen, wende ich eine Masse an, die neben dem Eisen einen gewissen Procentsatz von Alkalien enthält und in der infolge Schmelzens und Auslaugens das Eisenoxydhydrat in molecularer Beschaffenheit sich vorfindet.
Ich mache zu diesem Behufe von solchen Mineralien Gebrauch, die, wie beispielsweise Bauxit, Eisenoxydhydrat und Thonerdehydrat enthalten, schmelze dieselben mit Soda und lauge die Schmelze mit Wasser aus. Hierdurch wird die Thonerde ausgezogen und das Eisenoxydhydrat bleibt im Zustande der feinsten Vertheilung zurück. Die Auslaugung wird soweit fortgesetzt, dafs dem zurückbleibenden Eisenoxydhydrat im lufttrockenen Zustande noch ein Gehalt von ungefähr 5 pCt. Soda verbleibt.
Bei der Herstellung von Thonerdepräparaten bleibt bei der gewöhnlichen Behandlung der rohen Masse mit Soda ebenfalls ein Rückstand, der aufser dem Eisenoxydhydrat und der Soda noch andere Bestandtheile, wie Thon und Sand, enthält. Auch diese Masse würde für meine Zwecke geeignet sein, ohne dafs es nöthig würde, den Sand vorher auszuschwemmen.
Die anderen Bestandtheile würden zwar keine Wirkung im Reinigungsverfahren haben, sie würden den Procefs weder befördern noch ihn aufhalten, aber die agirenden Bestandtheile, die in diesem Falle aus 60 bis 70 pCt. Eisenoxydhydrat und aus ca. 5 pCt. Soda bestehen, würden dieselbe Entschwefelungsfähigkeit haben, als wenn sie die einzigen Bestandtheile der Masse bildeten. Die Hauptsache, auf die es ankommt, ist, dafs das in molecularer Beschaffenheit vorhandene Eisenoxydhydrat einen Zusatz von Soda enthält, um sofort vom Beginne der Reinigung an energisch zu wirken.
Die für den praktischen Gebrauch gewöhnlich anzuwendende Masse würde aus etwa 65 pCt. Eisenoxydhydrat, 5 pCt. kohlensaurem Natron und der Rest, ca. 30 pCt., aus Thon, Sand und Feuchtigkeit bestehen, wie sie beispielsweise am bequemsten und billigsten bei der Herstellung von Thonerdepräparaten erzielt wird. ■ , ■ ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung von künstlichem Eisenoxydhydrat in Verbindung mit Alkalien zur Entschwefelung von Flüssigkeiten und Gasen.
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