DE1642C - Veränderte Zither-Konstruktion - Google Patents

Veränderte Zither-Konstruktion

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DE1642C
DE1642C DE1642DA DE1642DA DE1642C DE 1642 C DE1642 C DE 1642C DE 1642D A DE1642D A DE 1642DA DE 1642D A DE1642D A DE 1642DA DE 1642 C DE1642 C DE 1642C
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DE
Germany
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strings
instrument
tuning
zither
soundboard
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/12Zithers, e.g. autoharps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

Patent-Anspruch: Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Zither-Construction.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (19)

1S77. Klasse 51. CHRISTIAN KREMP in WETZLAR. Veränderte Zither-Construction. Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. November 1877 ab. Der Hauptresonanzboden des Instrumentes liegt bei dieser Construction nicht, wie seither, als Boden auf der unteren Seite desselben, sondern bildet die Oberfläche. Die Verbindung der Saiten mit dem Resonanzboden findet unmittelbar an einem stark vibrirenden Th eile des Hauptresonanzbodens statt, wodurch ein starker voller Ton erzeugt werden soll. Das Schallloch ist hier nicht im oberen Theile des Instrumentes, sondern in dem Boden angebracht, wodurch der obere Hauptresonanzboden in seinen Fasern keine Unterbrechung erleidet. Der Körper selbst ist um die Hälfte höher gebaut, als bei der seitherigen Zither, wodurch der Ton in demselben selbst schon eine gröfsere Entwicklung erhalten soll. Der Erfinder hält es für passend, bei dieser Construction das ganze Instrument mit Metallsaiten zu beziehen, bezw. die Bafssaiten nicht wie gewöhnlich als Darmsaiten und mit Seide übersponnene Saiten, sondern als mit Draht übersponnene Stahl- oder Messingsaiten auszuführen, wodurch ein mehr gleichmäfsiger Ton des ganzen Instrumentes erzielt werden soll. Zu diesem Saitenbezuge hat der Erfinder eine Vorrichtung zum Stimmen construirt, welche die ganze Besaitung der Zither umfafst und auch an jeder anderen Zither angebracht werden kann. Die Längenfasern des Hauptresonanzbodens laufen in schräger Richtung, was auf der Zeichnung mit schräglaufenden Linien angedeutet ist, und zur Verschönerung des Tones beitragen soll. In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 Oberfläche des Instrumentes, Fig. 2 untere Seite oder Bodenfläche des Instrumentes, Fig. 3 Längsschnitt von vorn gesehen, Fig. 4 Theil der Oberfläche des Instrumentes, mit Anbringung einer die ganze Besaitung umfassenden Mechanik zum Stimmen, Fig. 5 Seitenansicht der Stimmvorrichtung. In diesen Figuren ist:
1. Hauptresonanzboden des Körpers.
2. Griffbrett.
3. Saitenbezug.
4. Stimmstifte zum Stimmen der Saiten.
5. Oberer Sattel der Saiten.
6. Füfse.
7. Unterer Sattel der Saiten, durch welche die Schwingungen derselben auf den Resonanzboden übertragen werden.
8. Oesen zum Niederhalten und Verbinden der Saiten mit dem Sattel.
9. Ein am unteren Ende des Körpers befindlicher Fufs desselben.
10. Messingplatte zum Anhängen der Saiten.
11. Massives Stück zum Befestigen der Stimmstifte.
12. (Fig. 5) Oberer Resonanzboden.
13. Unterer Resonanzboden.
14. Schraube, womit der Schlitten auf- und abgeschoben wird.
15. Innerer Bodenraum des Mechanikkastens.
16. Rippen, welche den Resonanzböden innen zur Versteifung aufgeleimt sind.
17. Massiver Klotz, worauf die Messingplatte, welche zum Anhängen der Saiten dient, befestigt ist.
18. Deckel für die Stimmvorrichtung.
19. Schlüssel zum Stimmen.
DE1642DA 1877-11-21 1877-11-21 Veränderte Zither-Konstruktion Expired - Lifetime DE1642C (de)

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DE1642T 1877-11-21

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