DE1628311C - Luftleitvorrichtung eines Radialventilators für pneumatische Förderanlagen - Google Patents
Luftleitvorrichtung eines Radialventilators für pneumatische FörderanlagenInfo
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- DE1628311C DE1628311C DE1628311C DE 1628311 C DE1628311 C DE 1628311C DE 1628311 C DE1628311 C DE 1628311C
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Description
verlaufenden Flanschteil 12, einer generell mit 11 bezeichneten Blende sowie mit einem Klemmring 10,
wobei sich auf den Bolzen 5 angeordnete Spiralfedern 24 mit ihren einen Enden am Ring 10 und mit ihren
anderen Enden an den Büchsen 8 abstützen.
Zwischen dem Klemmring 10 und der Blende 11 ist Balg 23 befestigt, dessen freier Rand an der
Wand 1 anliegt. An den Flanschteil 12 der Blende 11 schließt ein sich konisch verengender Teil 13 an, der
seinerseits in einen zylindrischen Einlaßteil 14 übergeht.
Der Einlaßteil 14 besitzt einen umgebördelten Rand 14 a, der durch einen flexiblen Dichtungsring
15 mit der Wand 1 verbunden ist. Der Balg 23, der Dichtungsring 15 sowie auf die Wand 1 aufgesetzte
und die Muttern 7 überdeckende Kappen 22 verhindern das Verfangen von Staub an den Teilen der
Blende und insbesondere an den Bolzen 5 sowie an den Federn 24 im Betrieb. Koaxial zur Blende 11
ist das als Ganzes mit 16 bezeichnete Laufrad auf einer Motorwelle 21 angeordnet und auf der letzteren
mit einer Schraube 20 und einer Klemmscheibe 19 gesichert. Die Klemmscheibe 19 greift am konisch
ausgebildeten Nabenkörper 17 des Laufrades 16 an, der eine mit Schaufeln 18 besetzte Scheibe 18 α trägt.
Die Scheibe 18 α begrenzt zusammen mit der Blende 11 den Durchtritt der Luft durch den Ventilator.
Wenn der Ventilator in Betrieb ist, so saugt das Ventilatorlaufrad 13 Luft in Richtung der Pfeile 25
an. Es kann vorkommen, daß die in der eingesaugten Luft enthaltenen Faserbüschel in den Spalt zwischen
den Schaufeln 18 und der Blende 11 gelangen und sich dort festklemmen. Dabei drückt das einge-
, klemmte Material die Blende 11 zumindest örtlich in Richtung der Wand 1, d. h. vom Laufrad 13 weg.
Dabei verschieben sich die Bolzen 5 in axialer Richtung entgegen der Wirkung der Federn 24. Infolge
ίο der konischen Bohrungen der Ringe 8 kann sich die
Blendenebene momentan schräg zur Laufradebene einstellen, ohne daß eine Verklemmung der Bolzen
eintritt. Dadurch vergrößert sich der Spalt zwischen .den Schaufeln 18 und Blende 11 an der Klemmstelle,
die Faserbüschel können sich loslösen und werden weitergefördert.
Die Abstützung der Blende über die Federn läßt auch eine Taumelbewegung der Blende zu, wenn ein
Faserbüschel sich an einer Schaufel verklemmt und mit dieser vor der Freigabe noch umläuft. Unter der
Wirkung der Federn 24 kehrt die Blende 11 wieder in ihre Ausgangslage zurück, und der Ventilator
arbeitet normal.
An Stelle von Federn können auch Gummi-Puffer und ähnliche nachgiebige Lagerungsmittel verwendet
werden. Ferner wäre es auch möglich, die Blende selbst nachgiebig auszubilden und sie fest oder nachgiebig
zu lagern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Luftleitvorrichtung mit einer Führungs- der Laufradströmung dienenden Führungsblende beblende
zur Begrenzung der Laufradströmung 5 seitigen.
eines seitlich offenen Laufrades für einen Radial- Bei einem anderen bekannten Förderventilator
ventilator zur pneumatischen Förderung von zum Transport langfaseriger Stoffe ist, damit der
faserigem Gut, vorzugsweise von Textilfasern, Ventilator derartige.langfaserige Stoffe überhaupt zu
dadurch gekennzeichnet, daß die fördern vermag, vorgesehen, daß "sein Flügelkörper
Blende (11) relativ zum Laufrad (13) axial io eine fliegend gelagerte Scheibe aufweist, auf welcher
federnd auslenkbar angeordnet ist. eine Anzahl Flügel befestigt sind, die in Richtung
2. Luftleitvorrichtung nach Anspruch 1, da- der Drehachse des Flügelkörpers gemessen das
durch gekennzeichnet, daß die Blende (11) über Ventilatorgehäuse in der Breite nur teilweise ausfedernde
Rückstellmittel (24) an der Gehäuse- füllen. Hierdurch soll erreicht werden, daß langwand
(1) abgestützt ist. 15 faseriges Fördergut, z. B. Heu oder Stroh, gefördert
3. Luftleitvorrichtung nach Anspruch 1, da- wird, ohne in Berührung mit dem Flügelrad zu gedurch
gekennzeichnet, daß die Blende (11) über langen. Dieser Ventilator hat einen sehr schlechten
Führungsmittel (5) mit Spiel im Gehäuse (1) ge- Wirkungsgrad und ist nur in Sonderfällen anwendbar,
lagert ist. Bei einer Radialpumpe zur Förderung und
4. Luftleitvorrichtung nach Anspruch 3, da- 20 Trennung von Sand und Wasser ist es bekannt, auf
durch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel aus der Welle des Laufrades eine mit dem Laufrad umin
konischen Ringen (13) gelagerten, in der Ruhe- laufende Scheibe gleitbar anzuordnen, wobei federnde
lage parallel zur Laufradachse liegenden Bolzen Rückstellmittel auf diese Scheibe einwirken. Das*
(5) bestehen und daß als Rückstellmittel Laufrad ist nicht offen, sondern weist einen topf-Schraubenfedern
(24) dienen. 25 förmigen Mantel auf, an dessen Innenseite die ge-
5. Führungsblende zur Begrenzung der Lauf- nannte Scheibe normalerweise dicht anliegt, so daß
radströmung eines seitlich offenen .Laufrades für ein nach außen geschlossener Ringraum entsteht,
einen Radialventilator zur pneumatischen Förde- Wenn sich eine größere Menge Sand angesammelt
rung von faserigem Gut, vorzugsweise von Textil- hat, drückt dieser unter der Wirkung der Zentrifugalfasern,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blende 30 kraft die Scheibe nach außen und öffnet so vorüber-(11)
in sich nachgiebig ausgebildet ist. gehend den genannten Ringraum, damit Sand austreten
kann. Diese Pumpe ist nicht für pneumatische Förderung von faserigem Gut geeignet. Auch ist die
genannte Scheibe keine Führungsblende.
35 Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt,
eine Luftleitvorrichtung eines Radialventilators zu
Die Erfindung betrifft eine Luftleitvorrichtung mit _ schaffen, durch die ein Verklemmen der Fasern zwieiner
Führungsblende zur Begrenzung der Laufrad- sehen Ventilatorlaufrad und Gehäuse verhindert wird
strömung eines seitlich offenen Laufrades für einen oder zumindest keine schädlichen Folgen nach sich
Radialventilator zur pneumatischen Förderung von 40 zieht. Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer
faserigem Gut, vorzugsweise von Textilfasern. Luftleitvorrichtung der eingangs genannten Art
• Bei Radialventilatoren für die pneumatische dadurch, daß die Blende (11) relativ zum Laufrad
Förderung, vorzugsweise Textilfasern, besteht die (13) axial federnd auslenkbar angeordnet ist. Dadurch
Gefahr, daß sich das Material zwischen den Laufrad- kann die Blende gegenüber einer Ansammlung von
schaufeln und der stationären Blende festklemmt. 45 Fasern usw. ausweichen und angestaute Fasern zum
Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Luft vor Durchgang freigeben.
dem Ventilator nicht gefiltert werden kann. Durch An Stelle oder in Verbindung mit der beschriebe-
die erwähnten Stauungen des Fasermaterials verän- nen erfindungsgemäßen Maßnahme kann zu demdern
sich die Reibungsverhältnisse und es tritt ein selben Zweck erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß
erhöhter Energiebedarf des Ventilators auf. Die ent- 50 die Blende in sich nachgiebig ausgebildet ist.
stehende Reibungswärme kann schließlich so stark In der Zeichnung ist schematisch eine beispiels-
stehende Reibungswärme kann schließlich so stark In der Zeichnung ist schematisch eine beispiels-
zunehmen, daß sich die Textilfasern entzünden. weise Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Unter Umständen kann es sogar zu Verpuffungen Radialventilators im Axialschnitt dargestellt,
kommen. Das Laufrad kann auch festklemmen bzw. In der Wand 1 ist eine kreisförmige öffnung 2
kommen. Das Laufrad kann auch festklemmen bzw. In der Wand 1 ist eine kreisförmige öffnung 2
abgebremst werden, was, wenn der Antriebsmotor 55 angebracht. Auf einem größeren, zu dieser öffnung
nicht genügend abgesichert ist, zu Wicklungsbränden konzentrischen Kreis sind in der Wand 1 regelmäßig
führen kann. verteilt vier Bohrungen 4 vorgesehen, durch welche
Diesen Gefahren kann auch nicht dadurch begegnet Bolzen 5 mit Spiel hindurchragen. Die der Wand 1
werden, wenn man einen größeren Spalt zwischen benachbarten Enden 6 der Bolzen 5 tragen Gewinde,
Laufrad und Laufradblende wählt. Denn einerseits 60 auf welche je zwei Muttern 7 aufgeschraubt sind,
würde eine derartige Maßnahme größere Spalt- die als Anschläge mit der Wand 1 zusammenwirken.
Verluste und damit eine Verringerung des Wirkungs- Auf der den Muttern 7 gegenüberliegenden Seite
grades mit sich bringen, und andererseits könnte bei der Wand durchsetzen die Bolzen 5 je eine Büchse 8.
entsprechender Materialansammlung auch hier ein Die die Bolzen aufnehmenden öffnungen der Büchsen
Verklemmen nicht vollständig vermieden werden. 65 erweitern sich gegen die Wand hin konisch. In die
Es ist bekannt, durch besondere Gestaltung des den Muttern 7 gegenüberliegenden Enden der
Ventilatorlaufrades eines Förderventilators zum Bolzen 5 ist je eine Schraube 9 eingeschraubt. Die
Transport von faserigem Gut Verstopfungen an den Schrauben 9 verbinden die Bolzen 5 mit einem radial
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