DE162467C - - Google Patents

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DE162467C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R25/00Arrangements for measuring phase angle between a voltage and a current or between voltages or currents

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der selbsttätigen Parallelschaltung von Wechselstrommaschinen ist es, um die Einrichtung dazu möglichst vollkommen zu gestalten, erwünscht, einen Apparat zu haben, durch welchen bei der Phasenvergleichung ein Kontakt geschlossen wird, wenn die Synchronismuskurve, welche der schwankenden Helligkeit der-Phasenlampen entspricht, ihren höchsten Scheitelwert erreicht hat.
ίο Dabei ist es ferner von größter Bedeutung, daß das Instrument diesen Scheitelwert durch eine Kontaktgebung fixiert in nicht strenger Abhängigkeit von der zeitweiligen Spannung. Bei großen Zentralen, namentlich bei großen Kraftzentralen, schwankt nämlich die Spannung je nach der Belastung nicht unbeträchtlich, so daß z. B. die transformierte Spannung zwischen 100 und 125 Volt schwanken kann. Der Apparat soll nun unabhängig von dieser vom Betriebszustand abhängigen Spannungsänderung funktionieren.
Der Apparat besteht aus einer Art Kontaktvoltmeter, an welchem vier (mindestens drei) Spannungen wirksam sind. In der Figur ist in dem Schema die normale Phasenschaltung (für Parallelschaltung bei hellen Lampen) wiedergegeben, t und t1 sind die Spannungswandler des Netzes bezw. der zuzuschaltenden Maschine; an den Endpunkten der sekundären Wicklungen 1 und 2 und i1 und 21 sind die Spannungsspulen des Kontaktvoltmeters abcd angeschlossen, und zwar so, daß α und b einfach die normalen Spannungen der Transformatoren t und i1 erhalten, während c und d von der geometrischen Summenspannung erregt werden. Das Prinzip des Kontaktvoltmeters beruht nun darauf, daß an einem Hebelarm nach der einen Richtung magnetische Kräfte, herrührend von den Spannungsspulen α und b, wirken, welche aber nur mechanisch, nicht etwa magnetisch zusammen verbunden sein dürfen, während diesen Kräften entgegengerichtet magnetische Kräfte angreifen, herrührend von den Spannungsspulen c und d, und daß das ganze System so ausbalanciert ist, daß, wenn die geometrische Summenspannung sich in ihrem Maximum befindet, gerade eine Bewegung des Systems eintritt, wodurch die Kontaktschließung bei k herbeigeführt wird. Eine Anordnung, welche übrigens mechanisch sehr verschiedenartig gestaltet werden könnte, ist in der Figur wiedergegeben. Auf der einen Seite e ines Hebelarmes wirken die Spulen a und b , auf der anderen Seite die Spulen c und d. Die Spulen α und b führen dauernd Spannung, die Spulen c und d nur dann, wenn die Phasen gerade übereinstimmen, also entsprechend dem Aufleuchten der Phasenlampen. Die von α und b herrührenden Kräfte sind als eine konstante Größe anzusehen. Die von c und d herrührenden Kräfte sind veränderlich und das System ist so durch Federn oder Gewichte ausgeglichen, daß die Bewegung nur eintreten kann, wenn für c und d der Höchstwert erreicht ist. Es ist klar, daß bei dieser Anordnung einerseits nur die mechanische Summe der beiden Vergleichs-
Spannungen, andererseits die geometrische Summe in Wirksamkeit tritt, so daß es hierbei also nicht erheblich auf die Größe der Einzelkräfte ankommt, sondern nur auf die Differenz der auftretenden Kräfte, welche durch eine Verschiedenheit in der Größe der Einzelspannungen nur sehr wenig verändert werden können.
Die Anordnung kann dadurch noch eine
ίο Änderung erfahren, daß die Verbindung der Vergleichstransformatoren verändert wird. Es kann z. B. 2 mit 1' direkt verbunden werden, so daß die Spannungsspule d ganz in Wegfall kommt, oder es können auch die Spulen c und d magnetisch gekuppelt werden, d. h. z. B. auf einen gemeinsamen Eisenkern wirken. Das Wesentliche der Einrichtung besteht darin, daß einerseits die mechanische Summe der Spannungen in Gestalt einer wirksamen Kraft und dagegenwirkend die geometrische Summe in Gestalt einer wirksamen Kraft an dem Apparat wirksam sind, und daß durch das Überwiegen der letzteren Kraft eine Kontaktgebung herbeigeführt wird.
Bei der Verwendung des Apparates für die selbsttätige Parallelschaltvorrichtung wird der an dem Apparat befindliche Kontakt k mit
dem von dem Zeitrelais auszuführenden Kontakt hintereinander geschaltet. Die Parallelschaltung kann dann also nur erfolgen, wenn 30 der Kontakt vom Zeitrelais und von dem beschriebenen Apparat gleichzeitig erfolgt, öder der Apparat kann auch direkt an Stelle des bei der selbsttätigen Parallelschaltvorrichtung vorgesehenen Kontaktvoltmeters be- 35 nutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kontaktvoltmeter, durch welches die genaue Übereinstimmung der Phase zweier Wechselstromquellen mittels einer Kontaktgebung bestimmt werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Hebelarm auf einer Seite die mechanische Summe der magnetischen Kräfte der beiden Vergleichsspannungen angreift, während entgegengerichtet eine oder mehrere magnetische Kräfte angreifen, welche von der geometrischen Summe der beiden Vergleichsspannungen herrühren, wobei das System so ausbalanciert ist, daß, wenn die geometrische Summenkraft ihr Maximum erreicht hat, der Kontakt geschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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