DE160909C - - Google Patents
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- DE160909C DE160909C DENDAT160909D DE160909DA DE160909C DE 160909 C DE160909 C DE 160909C DE NDAT160909 D DENDAT160909 D DE NDAT160909D DE 160909D A DE160909D A DE 160909DA DE 160909 C DE160909 C DE 160909C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B5/00—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
- D06B5/12—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
- D06B5/26—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length using centrifugal force
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B2700/00—Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
- D06B2700/19—Passing bleaching, washing or dyeing liquid through fibrous materials by centrifuging
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schleudermaschine mit Flüssigkeitsumlauf, welche
zu Färberei-, Auflöse- oder AuslaugezAvecke, als Nitrier- oderDenitrierschleudermaschine, zu
Filtrier-, Auswasch- und ähnlichen Zwecken, überhaupt, wo es darauf ankommt, das in
der Trommel befindliche Gut möglichst oft in Berührung, und zwar eindringliche Berührung
mit der im Gehäuse enthaltenen
ίο Flüssigkeit zu bringen, oder dieselbe durch
das Gut durchdringen zu lassen, Verwendung finden kann.
Der Flüssigkeitsumlauf wird in dieser Schleuder wie bei anderen bekannten Schleudern
dieser Art durch die Drehung der Trommel veranlaßt, jedoch mit anderen
Mitteln als es bisher geschehen ist, durchgeführt.
Zur Erläuterung der Wirksamkeit der hier zur Erzeugung des Flüssigkeitsumlaufes verwendeten
Mittel seien zunächst die Erscheinungen betrachtet, welche auftreten, wenn eine Flüssigkeit in einem feststehenden zylindrischen
Gefäße, wie in Fig. 1 im Querschnifte dargestellt, in beliebiger Weise, z. B.
durch ein Flügelrad, in kreisende Bewegung um die vertikale Achse desselben versetzt
wird.
War das Gefäß bei ruhender Flüssigkeit bis zur Höhe agb gefüllt, so senkt sich,
wenn dieselbe mit einer gewissen Geschwindigkeit in dem Gefäße kreist, der Flüssigkeitsspiegel,
indem er die Form eines Rotationsparaboloids annimmt, in der Mitte des Gefäßes von g bis d, während er am Umfange
desselben von α bis c bezw. b bis e ansteigt, wobei dg=^ac^=be ist.
Dem Ansteigen des Flüssigkeitsspiegels am Umfange des Gefäßes um die Höhe α c = b e
entspricht natürlich eine Erhöhung des daselbst herrschenden hydrostatischen Druckes
um einen gleichgroßen Betrag. Es ist dieses leicht dadurch nachzuweisen, daß man ein
senkrechtes, unten rechtwinklig umgebogenes Rohr r (in Fig. 1 und 1 a links dargestellt)
zur Erkennung des Flüssigkeitsstandes außen an dem Gefäße in beliebiger Höhe anbringt.
Bei rechtwinkligem Austritte dieses Rohres aus der Gefäßwandung wird die Flüssigkeit
in demselben nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhren stets bis c, d. h. bis zur
Ebene c e emporsteigen.
Anders dagegen, wenn, wie in Fig. la rechts dargestellt, ein solches Rohr t bezw. s
unter einem spitzen Winkel bezw., wie unten gezeichnet, tangential aus der Gefäßwandung
austritt. Die am Umfange des Gefäßes entlang kreisende Flüssigkeit wird mit einer gewissen
Geschwindigkeit in das Rohr hineingetrieben; es steigt hierdurch auch der Flüssigkeitsdruck
in demselben nach physikalischen Gesetzen um einen gewissen Betrag, dem ein Emporsteigen der Flüssigkeitssäule von ex
(in der Ebene c e liegend) bis e2 entspricht.
Bringt man nun an dem Rohr t unterhalb e2
ein über den Rand des Gefäßes hinweg in das Innere desselben hineinführendes Abzweigrohr
ty bezw. S1 an, so wird die Flüssigkeit
aus demselben in das Gefäß zurückströmen und, indem von unten wieder neue Flüssig-
keit in das Rohr eintritt, ein Kreislauf derselben durch das Gefäß und das Rohr t
bezw. s stattfinden, solange die Flüssigkeit mit genügender Geschwindigkeit in dem Gefäße
kreist.
Dieselbe Erscheinung tritt nun auf, wenn die Flüssigkeit in dem Gefäße nicht durch
ein Flügelrad, sondern durch eine zentral in demselben angeordnete, am Umfange gelochte,
ίο sich drehende Trommel in kreisende Bewegung
versetzt wird. Man kann daher die beschriebenen, sehr einfachen Mittel ohne weiteres zur Erzeugung eines Flüssigkeitsumlaufes in einer Schleuder durch das in der
Trommel derselben befindliche Gut hindurch benutzen.
Die Fig. 2 und 2 a stellen eine solche Schleuder mit Flüssigkeitsumlauf, wie sie den
Erfindungsgegenstand bildet, im Vertikalquerschnitte und Grundriß dar.
Es bezeichnen darin T die Trommel, welche das zu behandelnde Gut enthält, G das dieselbe
umgebende Gehäuse, welches etwa bis an den oberen Trommelrand mit Flüssigkeit gefüllt wird, t zwei Umlaufrohre. Letztere
können in beliebiger Anzahl vorhanden sein, sie treten etwa in der Höhe der Trommelmitte
in möglichst tangentialer Richtung aus dem Gehäuse aus und sind über den Gehäuserand
hinweg bis über die obere Trommelöffnung geführt, wobei ihre Richtung eine solche ist, daß die aus ihnen ausströmende
Flüssigkeit sich in demselben Sinne wie die Trommel· bewegt. Sobald die Trommel in
Umdrehung versetzt wird, steigt die Flüssigkeit in den Rohren t. Bei einer gewissen
Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel beginnt der Auslauf der Flüssigkeit aus den
Rohren und es tritt damit der beabsichtigte Kreislauf derselben durch die Trommel und
das darin befindliche Gut hindurch ein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schleudermaschine mit Flüssigkeitsumlauf, dadurch gekennzeichnet, daß der letztere durch ein oder mehrere Rohre tt zustande kommt, welche aus der Gehäusewandung in beliebiger Höhe tangential oder unter spitzem Winkel (im Sinne der Drehung) austreten sowie über der Schleudertrommel münden, indem bei der Drehung der Trommel die Flüssigkeit aus dem Zwischenräume zwischen letzterer und der Gehäusewandung in die Rohre hineingetrieben und in das Innere der Trommel über deren oberen Rand hinweg zurückgeleitet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE160909C true DE160909C (de) |
Family
ID=426834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT160909D Active DE160909C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE160909C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921383C (de) * | 1951-03-01 | 1954-12-16 | Tootal Broadhurst Lee Co Ltd | Vorrichtung zur Behandlung eines Stoffes mit einem anderen Stoff, wobei mindestens einer der Stoffe eine Fluessigkeit ist |
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- DE DENDAT160909D patent/DE160909C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921383C (de) * | 1951-03-01 | 1954-12-16 | Tootal Broadhurst Lee Co Ltd | Vorrichtung zur Behandlung eines Stoffes mit einem anderen Stoff, wobei mindestens einer der Stoffe eine Fluessigkeit ist |
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