DE158596C - - Google Patents
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- DE158596C DE158596C DENDAT158596D DE158596DA DE158596C DE 158596 C DE158596 C DE 158596C DE NDAT158596 D DENDAT158596 D DE NDAT158596D DE 158596D A DE158596D A DE 158596DA DE 158596 C DE158596 C DE 158596C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/11—Supports for sets, e.g. incorporating armrests
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
Description
οία
E S
PATENTAMT
-JVs 158596 KLASSE 21 a.
Seit längerer Zeit sind in Amerika bewegliche Haltearme für die Mikrophone an
Fernsprechapparaten in Gebrauch. Diese Mikrophonarme gestatten vermittels eines
Gelenkes, das Mikrophon, das ihren Kopf bildet, in Höhenrichtung zu verstellen. Jeder
Sprecher, der den Apparat benutzt, ist somit imstande, das Mikrophon seiner Kopfhöhe entsprechend
einzustellen. Diese Mikrophonarme werden meist als rohrförmige Hohlkörper
ausgebildet, so daß die Leitungen, die die Stromzuführung zum Mikrophon besorgen,
in ihrem Innern untergebracht werden können.
Dann sind aber auch Mikrophonarme in Gebrauch, die statt des einen Gelenkes an
der Wand noch ein zweites Gelenk dicht am Mikrophon haben, so daß beim Bewegen des Armes das Mikrophon keine Winkeiao
lagen anzunehmen braucht, sondern von Hand wieder in die richtige Lage gebracht werden kann.
Außerdem sind Mikrophonärme mit Parallelogrammbewegung
ausgeführt, die bei ihrer Verschiebung das Mikrophon in jeder Neigungslage des Armes in sich parallel
halten. Die Ausführungsformen dieser letzten Art von Mikrophonen haben aber offene
Gestänge, so daß die Stromleitungen entweder offen zwischen den Stangen liegen, oder aber durch das Innere dieser meist
recht dünnen Gelenkstangeri durchgeführt werden müssen. Alle beide Ausführungsarten geben zu Unzuträglichkeiten Anlaß.
Wirklich praktisch brauchbar ist allein ein Mikrophonarm, der einen einzigen Hohlkörper
bildet, durch den nun die Leitungen hindurchgeführt werden und der trotzdem eine Parallelhaltung· seiner beiden Gelenke
besitzt. Der ganze Arm bildet naturgemäß, wenn er nicht ein plumpes, ungefälliges
Äußere haben soll, einen nur beschränkten Raum. In ihm müssen die Leitungen sowohl
wie der Parallelhaltungsmechanismus untergebracht werden. Eine Reihe von bekannten
Mechanismen zur Parallelhaltung sind nun entweder wegen des sehr beschränkten Raumes nicht anwendungsfähig, oder aber
sie sind, wie beispielsweise Zahnradsätze oder Kegelräderverbindungen, zu kompliziert, um
mit Vorteil angewendet werden zu können.
Im folgenden soll nun eine neue Art der Parallelhaltung angegeben werden, die den
Arm als kinematisches Bindeglied benutzt und durch seine Vermittelung die Gelenke
mit der wünschenswerten Leichtigkeit und Genauigkeit eins zum andern parallel hält.
Die Ausführung dieses Erfindungsgedankens besteht darin, daß die Bewegung des einen
Gelenkes auf einen doppelgleicharmigen Hebel übertragen wird, dessen anderes Ende durch
geeignete Kupplung das zweite Gelenk mitnimmt. Zu diesem Zwecke ist in der Mitte
des Mikrophonarmes eine Achse angeordnet, um die jener Hebel drehbar ist. In jedes
Gelenkstück ist eine Nut eingearbeitet, in der gut passende Gleitstücke laufen, die ihrerseits
durch kurze Achsen mit den Hebelenden verbunden sind. Steht der Arm in Mittellage, so liegen beide Nuten in den Gelenken
in einer Ebene und werden in gerader Richtung durch den Hebel miteinander ver-
bnnden. Wird der Arm nach oben oder unten aus der Mittellage heraus bewegt, so tritt
die Nut zum Arm in Schrägstellung, die Gleitstücke laufen in der Nut nach der Peripherie
des Gelenkes zu und bringen den Hebel in Schräglage zum Mikrophonarm. Dabei wird in genau derselben Weise das
andere Gelenk mitgenommen, in dem dann gleichfalls die Gleitstücke des Hebels nach
ίο der Peripherie zu laufen. An Stelle der
Gleitstücke können auch vorteilhaft kurze Kuppelgelenke angewendet werden, die sich
im Gelenk und am Hebelkopfe drehen und dadurch in genau derselben Weise das Gelenk
steuern.
In der beiliegenden Zeichnung 1 ist eine solche Ausführung der Parallelhaltung' in
. Seitenansicht bei aufgeschnittenem Arme dargestellt.
Fig. 2 zeigt denselben Arm im Schnitt von oben.
Fig. 3 gibt eine Seitenansicht dieses Armes in der Grenzlage nach oben. Man sieht hier
deutlich, wie bei der Bewegung die Führungsstücke aus den Nuten der Gelenke heraustreten.
Bei allen diesen Stellungen ist, wie man sieht, noch genügender Platz für die
Stromleitung vorhanden.
In Fig. 4 ist in seitlicher Ansicht dieselbe Konstruktion des Armes dargestellt; nur sind
statt der Führungsstücke kleine Kuppelgelenke angebracht.
Fig. 5 zeigt denselben Arm in äußerster Höhenlage, man sieht, welche Lagenänderungen
dabei die kleinen Kuppelgelenke annehmen.
Fig. 6 endlich zeigt einen solchen Arm in äußerer Ansicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Einrichtung zur Parallelhaltung der Gelenke eines beweglichen hohlen Mikrophonarmes, gekennzeichnet durch die Anordnung eines doppelgleicharmigen Hebels, dessen Drehachse in der Mitte des Mikrophonarmes zwischen beiden Gelenken angeordnet ist und der seine Bewegung entweder durch in Nuten laufende Führungsstücke oder durch kurze Kuppelglieder auf die Gelenke überträgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE158596C true DE158596C (de) |
Family
ID=424761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT158596D Active DE158596C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE158596C (de) |
-
0
- DE DENDAT158596D patent/DE158596C/de active Active
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