DE15805C - Apparat zum Putzen und Schärfen von Messern - Google Patents

Apparat zum Putzen und Schärfen von Messern

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DE15805C
DE15805C DENDAT15805D DE15805DA DE15805C DE 15805 C DE15805 C DE 15805C DE NDAT15805 D DENDAT15805 D DE NDAT15805D DE 15805D A DE15805D A DE 15805DA DE 15805 C DE15805 C DE 15805C
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DE
Germany
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cleaning
hinge
sharpening
leather
layer
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DENDAT15805D
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English (en)
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G. HIRST in Whitby und TH. HIRST in Cawood, England
Publication of DE15805C publication Critical patent/DE15805C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L21/00Polishing of table-ware, e.g. knives, forks, spoons

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
(England).
Apparat zum Putzen und Schärfen von Messern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. März 1881 ab.
In Fig. ι beiliegender Zeichnung ist der Messerschärf- und Putzapparat in einer der beiden Formen dargestellt.
Wir befestigen auf einer Grundplatte oder Tafel A einen Ueberzug α von Leder, Kamptulikon oder anderem zum Putzen und Schärfen von Messern geeigneten Material; einen ebensolchen Ueberzug a* befestigen wir auf der unteren Fläche einer um .etwas kürzeren Tafel B und legen dann die überzogenen Flächen der beiden Tafeln A und B auf einander.
An dem einen Ende verbinden wir beide Theile mit einander durch ein Scharnier C.
In dem anderen Ende der kürzeren oberen Tafel B bringen wir eine Flügelschraube D an, deren oberer Theil durch eine zwischengelegte gewundene Feder d einen elastischen Druck auf die Tafel B ausübt, wenn beim Andrehen ihr unterer mit Gewinde versehener Theil in das Muttergewinde der Grundplatte A tiefer eindringt.
Mit Hülfe dieser Schraube kann man also die einander berührenden Putz- und Polirflächen« a* nach Bedarf zusammenpressen, während zu gleicher Zeit durch die elastische Lagerung der Oberplatte B das Poliren und Putzen von Messerklingen verschiedener Stärken, die man zwischen die beiden Platten bringt, ermöglicht wird.
Es kann auch eine gewundene Zugfeder in Anwendung kommen, deren unteres Ende in der Grundplatte A befestigt ist und deren oberes Ende über die Oberfläche der Platte B herübergebogen wird, um diese vermöge ihrer Spannkraft von oben her anzuziehen. Es kann diese Feder mit einem Befestigungshaken verbunden werden, mit diesem aber auch aus einem Stück bestehen. Anstatt der Feder kann auch ein Gummiband oder ein Gummiring in Anwendung kommen. In allen analogen Fällen ist die Wirkung immer die gleiche, welche besondere Form von Federn oder Gummibändern man auch wählen möge.
In den auf Mitte der Oberplatte B befestigten Trichter E bringt man irgend ein Putz- und Schärfpulver. Durch Oeffhungen e e commimicirt der Trichterboden mit den Berührungsflächen der Putzüberzüge α α*, so dafs dadurch das Pulver also zwischen diese Flächen gelangen kann.
Die frei bleibende Fläche IT der Unterplatte ist ebenfalls mit einem zum Schärfen und Putzen geeigneten Ueberzuge versehen. Es kann zu diesem Zweck der Ueberzug α ohne weiteres verlängert und namentlich zum Putzen der Messerrücken benutzt werden.
G ist ein Schärfstahl, ein Wetzstein oder ein anderer zum Schärfen sich eignender Gegenstand, der auf dem einen freien Ende der Unterplatte befestigt ist und über den man die geputzten Messer behufs Erreichung einer gröfseren Schärfe einige male hin- und herziehen kann.
Zur Befestigung der Grundplatte dienen durchlochte Ansätze h h.
In Fig. 2 ist der Apparat in anderer Form dargestellt. Dieselben' Theile sind mit den gleichen Buchstaben, wie in Fig. 1, bezeichnet.

Claims (2)

Bei dieser Anordnung erhebt sich über der Grundplatte A noch ein Block A*, der mit Leder oder einer anderen zum Putzen und Poliren geeigneten Substanz α überzogen ist; doch liegt diese Substanz nicht unmittelbar auf dem Blocke, sondern ist durch eine Filzschicht a' von demselben getrennt. Man kann statt des Filzes auch jedes andere für diesen Zweck geeignete nachgiebige Material verwenden, um dem Putzleder eine gröfsere Elasticität zu geben und es zur besseren Anlage an die zu putzenden Messerflächen zu bringen. Ebenso ist auch die Oberplatte B zunächst mit einer Schicht Filz oder einem ähnlichen Stoff a' überkleidet. Diese durch ein Scharnier C an dem einen Ende mit dem Block A* verbundene Oberplatte B bildet mit A* einen kleinen spitzen Winkel, der ein möglichst gleichmäfsiges Andrücken der zu putzenden Messerflächen seitens der Putzlederschichten gestattet. Hierbei ist darauf zu achten, dafs an der Verbindungsstelle beider Theile durch das Scharnier C die Lederschichten zur festen gegenseitigen Auflage kommen. Das Zusammenhalten der dem Scharnier entgegengesetzten Enden der Theile A* und B geschieht hierbei durch eine elastische Schlinge/, deren unteres Ende von einem in der Grundplatte A befestigten Auge gehalten wird, während man ihr oberes Ende über einen Stift f" schiebt, der in der Oberplatte B angebracht ist. Wie in Fig. ι ist Ή eine Putzschicht zum Putzen der Messerrücken und E ist ein Schärfstahl oder Wetzstein. Patenτ-Ansρrüche:
1. In Combination mit der Oberplatte B1 die in bekannter Art durch ein Scharnier C an einer Unterplatte A drehbar ist, ein Fülltrichter E zur Aufnahme von Putzmaterial, das aus dem Trichter durch Oeffnungen e e zwischen die beiden Polirschichten α α gelangen kann, ferner die von einer elastischen Unterlage e getragene Flügelschraube D oder eine elastische Schleife f, um die Polirschichten elastisch zusammenpressen zu können, sowie endlich ein Schleifstein G zum Schärfen der Messer und eine stets freiliegende Polirschicht H zum Putzen der Messerrücken.
2. Die in Fig. ι und 2 dargestellten Apparate zum Putzen und Schärfen von Messern in ihrer ganzen Zusammensetzung und der beschriebenen Anorduung der einzelnen Theile.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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