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Vorrichtung zum Aufwickeln von Seilen, Schnüren ood,glo Die Erfindung
betrifft eire Vorrichtung zum Aufwickeln von Seilen, Schnüren o o dgl o , vor allem
von Zeltschnüren Sphnüre oder Seile werden üblicherweise auf eine: Seilrolle, eine
Karte, eine Spindel, einen Wickeldorn oder auch zu einem. Knäuel auf ge wa cke l-L
o So werden zöB: die Spannschnüre von Campingzelten normalerweise über die Hand
zu einem Knäuel oder ähnlichem ge#-wickelto Da gerade Campingzelte häufig in kurzen
Abständen auf- und abgebaut werden, ist diese Verfahrensweise recht lästig:. Besonders
nachteilig ist außerdem, daß die Spannschnüre, deren Zahl.bsi mittleren Selten zwischen
8 und 20 liegt,- und die lose im Zeltsack aufbewahrt werden, leicht verheddern,
so daß es schwierg,und-zeitraubend ist, sie beim Aufbau zu entwirren, was ,'besondere
beim Aufbau des Zelte® in der Nacht oder bei Regen sehr lästig ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu ®chaffen,
mit welcher Schnüre'insbesonäere Zeltschnüre,
in rascher und einfacher
Weise auf--. und abgewickelt; werden können.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein in einer Gehäusekapsel drehbar
gelagerter Wickeldorn vorgeschlagen, auf welchen die Schnur von zwei.Seiten her
aufgewickelt werden kann. Zu diesem Zweck sind Wickeldorn und Gehäusekapsel mit
miteinander fluchtenden, senkrecht zur Wickeldornachse verlaufenden Bohrungen versehen,
durch welche die Schnur hindurchgeführt ist.
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Damit diese Wickelvorrichtung ihre Tage bezüglich der. Schnur 'stets
beibehält, ist die Schnur innerhalb des de-. häuses beidseitig des "lickeldornes
mit Knoten versehen, deren stärke größer sein muß.als der Durchmesser der Wickeldornbohrung:
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn .die beiden Knoten` in entgegengesetztem Sinn geschlungen
sind. Hierdurch ergibt sieh zwangsläufig' daß sich die Schnur beim Aufwickeln gleichmäßig
auf beide Wicke-ldornhälften verteilt.
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Die beiden.sußerhalb der Gehäusekapsel gelegenen Enden des
Wickeldernea sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung verstärkt, so daß der
Wickeldorn gegen Axial verschiebung gesichert ist. Eines der beiden Enden trägt
außerdem einen Knebel oder einen Drehknopf, mit welchem der Dorn bequem betätigt
werden kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist so ausgebildet,
daß die gesamte Zugkraft bei abgewickelter Schnur ausechließ-= lieh-von dieser und
nicht dagegen von der Gehäusekapsel aufgenommen wird. Aus diesen Grunde braucht
das Gehäuse nichtbesondere stabil ausgebildet zu sein, wie das bei bekannten Nickel-
und Spannvorrichtungen notwendig ist. Dao Gehäuse ruht völlig unbelastet auf der
z .B-. zwischen Zelt und ILär ing verspannten Zeltschnur o Da es hierbei d h@.ct,:
i, scl @^ (Million Schnüre sichtbar r.:aclitp bietet diee'@'@':LI1dL:YIF@äLE@Cltße
Wickeivorrichtung neben_ den genannten Vortei`s=n oi nen r.usL-i"s ichen Tlrallschu-tz,
der noch dadurch C::i'11C)@) t werden kann, daß das z .l3 @ düs Kunststoff b@@@:@-ce@icüde
Gehäuse farbig oder sogar phosphoreszierend auggebilde-iis-L o .Bei einem fiusfihrange;
beispiel des Gegens tarides der Erfindung besteh-*b--die Gehäusekapsel aus
einer zweiteiligen Hohlkugel,- in- deren Achse der Wickeldorn drehbar gelagert ist.
Zweekxaäßigor<.7ei se sind die beiden halbkugelförmigen Gehäuseteile mittels
eines im-Bereich- des Äquators innerhalb oder außerhalb der Kapsel angeordneten
Ringes verbunden. Per z.B. mit einer Kugelhälfte enstücki.ge Bund kann an der Innenwand
der anderen Kugelhälfte unter Vorspannu@.g anliegen, wodurch eine lösbare Verbindung
der beiden Hälften geschaffen ist. Er kann-jedoch auch mit der zweiten Kugelhälfte
verklebt, ver.-schweißt oder in ähnlicher Weise fest verbindbar sein.
Auch
ist; es möglich, die beiden Kugelhälften miteinander zu verschrauben oder nach Art
eines Bajonettverschlusses lösbar miteinander 'zu verbinden.
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Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand ei.-, nes besonders
bevorzugten Ausführungsbeispielesy welches in der Zeichnung dargestellt ist, näher
erläutert" Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, Figa 2 einen Axialschnitt der Vorrichtung nach Figo mit abgewickelter
Schnur, J Fig. 3 die Anordnung gemäß Fig. 2 mixt aufgewickelter Schnur, Fig. 4 die
Einzelteile der- erfindungsgemäßen Vorrichtung und Fig. 5 die perspektivische Darstellung
Eines Zeltes mit mehreren erfindungsgemäßen Zeltschnurwicklerno Aus Fig. 5 der Zeichnung
geht ein erfindungsgemäß ausgebildeter Zeltschnurwickler in vergrößerter Darstellung
hervor. Er besteht aus der hohlkugelförmigen Gehäuse,-kapsel 'i, in welche beidseitig
die :beiden Enden 2a und 2b einer Zeltschnur hineingeführt sind. Innerhalb der Gehäusekapsel
ist der Wickeldorn 3 (vglo Pig. 2 und.3) drehbar gelagert, dessen aus dem Gehäuseherausragenden
Enden
mit kugelförmigen Verstärkungen ¢ und 5 'versehen sind, welche den Wickeldorn 3
in axialer Richtung sichern. Eine der beiden Verstärkungskugeln, nämlich die Kugel
5, -ist mit einem. der Verdrehung des Wickeldornes dienenden Knebel 6 ausgestattet.
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Die Wirkungsweise des erfindungegemäßen ZEltschnurwicklerß ist anhand
der Schnittdarstellungen gemäß Figv 2 und 3 nachstehend näher erläutert. Die Schnur
2 ist durch die Bohrungen "l und 8 in das Innere der Gehäusekapsel. 1 geführt und
durchsetzt die auf der Verbindungslinie der Bohrungen ? und 8 gelegene Bohrung 9
des Wk keldornes 3e Oberhalb und unterhalb des-Wickeldornes ist die Schnur zur Bildung
von Knoten 2c und 2d verschlungen$-welche die Schnur 2 bezüglich der Vorrichtung
festlegen. Dadurch, daß die beiden Knoten 2c und 2d: im entgegengesetzten Sinn geschlungen
sind, werden die beiden. Schnurhälften beim Verdrehen des Wickeldornes 3 'vermittels
des Knebels 6. in einer mit den Pfeilen A angedeuteten Richtung jeweils auf eine
Hälfte den Wickeldornes aufgewikkelt, wobei die echnurhälften In Richtung .der Pfeile
B und 0 in das Gehäuseinnere gezogen werden.
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Zum Abwickeln der Schnur 2 sind--lediglich deren beider Enden 2a und
2b gegeneinander zu ziehen, wodurch der Wickeldorn in einer den Pfeilen A entgegengesetzten,
Richtung zurückgedreht wird, bis schließlich die in Fig.2 dargestellte Endposition
erreicht ist. Wird die Schnur 2`
in dieser Position in Richtung
der Pfeile D auf Zug be ansprucht, erfahren weder die Gehäusekapsel 1 noch der Wickeldorn
eine Belastung. Aus diesem Grunde können die.. se Teile der Wickelvorrichtung anders
als bei bekannten Einrichtungen dieser Art relativ schwach dimensioniert sein.
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Die Einzelteile des erfindungsgemäßen Ausftihrungsbeispieles sind
in Figo 4 der Zeichnung dargestellt. Auf der linken Seite der Figur ist ein Teilstück
der Schnur 2 mit seinen beiden in entgegengesetzter Richtung geschlungenen Knoten
2c und 2d dargestellt.' daneben sind die beiden Hälften la und ib der hohlkugelförmigen
Gehäusekapsel ersichtlich. Die linke Gehäusekapsel 1a
weist einen ringförmigen
Bund 1c auf, welcher beim Zusammenfügen der .beiden Kapselhälften 1a und 1b in das
'nnere der letzteren eingreift und die Verbindung der-beiden Hälften herstellt.
Es genügt ggf . eine Klemmverbindung, jedoch ist es möglich, den Bundle im Bereich.def,
Ringes 164 mit der zweiten Kapselhälfte 1b fest zu verbinden, zoBo zu verkleben.
Die Zifferri 1a url 1f bezeichnen die Bohrungen, in welchen der Wickel-.)rn 3, der
im unteren Teil der Figur dargestellt ist, c.rehbar gelagert ist. Der Wickeldorn
3 besitzt in seiner Mitte die Bohrung 9, durch welche die aufzuwickelnde Schnur
hindurchgeführt wird. Auf seine beiden Enden werden bei der Montage die Kugeln 4
und 5, welche dem
tir@3 CZ%eli'@i7:t'1t G-':il'@@313f'@=@illrr_@°
..1:l@c's.@1@@L?r1E?11 @1LZ1ti@'ip3.1r augeschoben gGf o -vG-j:-@: =ebt o
| Die Kuöel 5 ist M-i I einem Drehkn3bel/veTseienä |
Die Oberfläche der Gehäusekapsel. kann farbig in Anpassung an die Zeltfarbe ausgeführt
sein. Es ist auch mög lichp eine der beiden oder beide Oberflächen 1 g und 1h mit
einen phosphareszißreaiden I'arbe auszustatten, so daß die Gehäusekapsel. auch bei
Nacht sichtbar ist. Auf diese Weise werden die in der Regel sehr dünnen. Zeltschnüre
_ auch bei :Dunkelheit zur Vermeidung von Unfällen mark aert. Das in figa 5 perspektivisch
dargeatel l te Zelt veranschaulicht eine Ansvendungsmög? ichkeit der erfindungsgemäßen,
al-s ZiQltechnurwiekler ausgebildeten Vorrichtung. In bekannter Weise ist das Zeltdach
10 mit Hilfe mehrerer 2 und mit Hilfe vor- in den Boden. geschlagener Häringe 1
1 verankert ö Auf jeder der Spannschnüre 2 .befindet sich Jeweils ein Zeltschnurwickler,
dessen Gehäusekapsel 1 in der Zeichnung dargestellt ist.