DE1574448A1 - Vorrichtung zum Aufwickeln von Seilen,Schnueren od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufwickeln von Seilen,Schnueren od. dgl.

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DE1574448A1
DE1574448A1 DE19671574448 DE1574448A DE1574448A1 DE 1574448 A1 DE1574448 A1 DE 1574448A1 DE 19671574448 DE19671574448 DE 19671574448 DE 1574448 A DE1574448 A DE 1574448A DE 1574448 A1 DE1574448 A1 DE 1574448A1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks

Landscapes

  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufwickeln von Seilen, Schnüren ood,glo Die Erfindung betrifft eire Vorrichtung zum Aufwickeln von Seilen, Schnüren o o dgl o , vor allem von Zeltschnüren Sphnüre oder Seile werden üblicherweise auf eine: Seilrolle, eine Karte, eine Spindel, einen Wickeldorn oder auch zu einem. Knäuel auf ge wa cke l-L o So werden zöB: die Spannschnüre von Campingzelten normalerweise über die Hand zu einem Knäuel oder ähnlichem ge#-wickelto Da gerade Campingzelte häufig in kurzen Abständen auf- und abgebaut werden, ist diese Verfahrensweise recht lästig:. Besonders nachteilig ist außerdem, daß die Spannschnüre, deren Zahl.bsi mittleren Selten zwischen 8 und 20 liegt,- und die lose im Zeltsack aufbewahrt werden, leicht verheddern, so daß es schwierg,und-zeitraubend ist, sie beim Aufbau zu entwirren, was ,'besondere beim Aufbau des Zelte® in der Nacht oder bei Regen sehr lästig ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu ®chaffen, mit welcher Schnüre'insbesonäere Zeltschnüre, in rascher und einfacher Weise auf--. und abgewickelt; werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein in einer Gehäusekapsel drehbar gelagerter Wickeldorn vorgeschlagen, auf welchen die Schnur von zwei.Seiten her aufgewickelt werden kann. Zu diesem Zweck sind Wickeldorn und Gehäusekapsel mit miteinander fluchtenden, senkrecht zur Wickeldornachse verlaufenden Bohrungen versehen, durch welche die Schnur hindurchgeführt ist.
  • Damit diese Wickelvorrichtung ihre Tage bezüglich der. Schnur 'stets beibehält, ist die Schnur innerhalb des de-. häuses beidseitig des "lickeldornes mit Knoten versehen, deren stärke größer sein muß.als der Durchmesser der Wickeldornbohrung: Hierbei ist es zweckmäßig, wenn .die beiden Knoten` in entgegengesetztem Sinn geschlungen sind. Hierdurch ergibt sieh zwangsläufig' daß sich die Schnur beim Aufwickeln gleichmäßig auf beide Wicke-ldornhälften verteilt.
  • Die beiden.sußerhalb der Gehäusekapsel gelegenen Enden des Wickeldernea sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung verstärkt, so daß der Wickeldorn gegen Axial verschiebung gesichert ist. Eines der beiden Enden trägt außerdem einen Knebel oder einen Drehknopf, mit welchem der Dorn bequem betätigt werden kann. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist so ausgebildet, daß die gesamte Zugkraft bei abgewickelter Schnur ausechließ-= lieh-von dieser und nicht dagegen von der Gehäusekapsel aufgenommen wird. Aus diesen Grunde braucht das Gehäuse nichtbesondere stabil ausgebildet zu sein, wie das bei bekannten Nickel- und Spannvorrichtungen notwendig ist. Dao Gehäuse ruht völlig unbelastet auf der z .B-. zwischen Zelt und ILär ing verspannten Zeltschnur o Da es hierbei d h@.ct,: i, scl @^ (Million Schnüre sichtbar r.:aclitp bietet diee'@'@':LI1dL:YIF@äLE@Cltße Wickeivorrichtung neben_ den genannten Vortei`s=n oi nen r.usL-i"s ichen Tlrallschu-tz, der noch dadurch C::i'11C)@) t werden kann, daß das z .l3 @ düs Kunststoff b@@@:@-ce@icüde Gehäuse farbig oder sogar phosphoreszierend auggebilde-iis-L o .Bei einem fiusfihrange; beispiel des Gegens tarides der Erfindung besteh-*b--die Gehäusekapsel aus einer zweiteiligen Hohlkugel,- in- deren Achse der Wickeldorn drehbar gelagert ist. Zweekxaäßigor<.7ei se sind die beiden halbkugelförmigen Gehäuseteile mittels eines im-Bereich- des Äquators innerhalb oder außerhalb der Kapsel angeordneten Ringes verbunden. Per z.B. mit einer Kugelhälfte enstücki.ge Bund kann an der Innenwand der anderen Kugelhälfte unter Vorspannu@.g anliegen, wodurch eine lösbare Verbindung der beiden Hälften geschaffen ist. Er kann-jedoch auch mit der zweiten Kugelhälfte verklebt, ver.-schweißt oder in ähnlicher Weise fest verbindbar sein. Auch ist; es möglich, die beiden Kugelhälften miteinander zu verschrauben oder nach Art eines Bajonettverschlusses lösbar miteinander 'zu verbinden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand ei.-, nes besonders bevorzugten Ausführungsbeispielesy welches in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert" Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Figa 2 einen Axialschnitt der Vorrichtung nach Figo mit abgewickelter Schnur, J Fig. 3 die Anordnung gemäß Fig. 2 mixt aufgewickelter Schnur, Fig. 4 die Einzelteile der- erfindungsgemäßen Vorrichtung und Fig. 5 die perspektivische Darstellung Eines Zeltes mit mehreren erfindungsgemäßen Zeltschnurwicklerno Aus Fig. 5 der Zeichnung geht ein erfindungsgemäß ausgebildeter Zeltschnurwickler in vergrößerter Darstellung hervor. Er besteht aus der hohlkugelförmigen Gehäuse,-kapsel 'i, in welche beidseitig die :beiden Enden 2a und 2b einer Zeltschnur hineingeführt sind. Innerhalb der Gehäusekapsel ist der Wickeldorn 3 (vglo Pig. 2 und.3) drehbar gelagert, dessen aus dem Gehäuseherausragenden Enden mit kugelförmigen Verstärkungen ¢ und 5 'versehen sind, welche den Wickeldorn 3 in axialer Richtung sichern. Eine der beiden Verstärkungskugeln, nämlich die Kugel 5, -ist mit einem. der Verdrehung des Wickeldornes dienenden Knebel 6 ausgestattet.
  • Die Wirkungsweise des erfindungegemäßen ZEltschnurwicklerß ist anhand der Schnittdarstellungen gemäß Figv 2 und 3 nachstehend näher erläutert. Die Schnur 2 ist durch die Bohrungen "l und 8 in das Innere der Gehäusekapsel. 1 geführt und durchsetzt die auf der Verbindungslinie der Bohrungen ? und 8 gelegene Bohrung 9 des Wk keldornes 3e Oberhalb und unterhalb des-Wickeldornes ist die Schnur zur Bildung von Knoten 2c und 2d verschlungen$-welche die Schnur 2 bezüglich der Vorrichtung festlegen. Dadurch, daß die beiden Knoten 2c und 2d: im entgegengesetzten Sinn geschlungen sind, werden die beiden. Schnurhälften beim Verdrehen des Wickeldornes 3 'vermittels des Knebels 6. in einer mit den Pfeilen A angedeuteten Richtung jeweils auf eine Hälfte den Wickeldornes aufgewikkelt, wobei die echnurhälften In Richtung .der Pfeile B und 0 in das Gehäuseinnere gezogen werden.
  • Zum Abwickeln der Schnur 2 sind--lediglich deren beider Enden 2a und 2b gegeneinander zu ziehen, wodurch der Wickeldorn in einer den Pfeilen A entgegengesetzten, Richtung zurückgedreht wird, bis schließlich die in Fig.2 dargestellte Endposition erreicht ist. Wird die Schnur 2` in dieser Position in Richtung der Pfeile D auf Zug be ansprucht, erfahren weder die Gehäusekapsel 1 noch der Wickeldorn eine Belastung. Aus diesem Grunde können die.. se Teile der Wickelvorrichtung anders als bei bekannten Einrichtungen dieser Art relativ schwach dimensioniert sein.
  • Die Einzelteile des erfindungsgemäßen Ausftihrungsbeispieles sind in Figo 4 der Zeichnung dargestellt. Auf der linken Seite der Figur ist ein Teilstück der Schnur 2 mit seinen beiden in entgegengesetzter Richtung geschlungenen Knoten 2c und 2d dargestellt.' daneben sind die beiden Hälften la und ib der hohlkugelförmigen Gehäusekapsel ersichtlich. Die linke Gehäusekapsel 1a weist einen ringförmigen Bund 1c auf, welcher beim Zusammenfügen der .beiden Kapselhälften 1a und 1b in das 'nnere der letzteren eingreift und die Verbindung der-beiden Hälften herstellt. Es genügt ggf . eine Klemmverbindung, jedoch ist es möglich, den Bundle im Bereich.def, Ringes 164 mit der zweiten Kapselhälfte 1b fest zu verbinden, zoBo zu verkleben. Die Zifferri 1a url 1f bezeichnen die Bohrungen, in welchen der Wickel-.)rn 3, der im unteren Teil der Figur dargestellt ist, c.rehbar gelagert ist. Der Wickeldorn 3 besitzt in seiner Mitte die Bohrung 9, durch welche die aufzuwickelnde Schnur hindurchgeführt wird. Auf seine beiden Enden werden bei der Montage die Kugeln 4 und 5, welche dem tir@3 CZ%eli'@i7:t'1t G-':il'@@313f'@=@illrr_@° ..1:l@c's.@1@@L?r1E?11 @1LZ1ti@'ip3.1r augeschoben gGf o -vG-j:-@: =ebt o
    Die Kuöel 5 ist M-i I einem Drehkn3bel/veTseienä
    Die Oberfläche der Gehäusekapsel. kann farbig in Anpassung an die Zeltfarbe ausgeführt sein. Es ist auch mög lichp eine der beiden oder beide Oberflächen 1 g und 1h mit einen phosphareszißreaiden I'arbe auszustatten, so daß die Gehäusekapsel. auch bei Nacht sichtbar ist. Auf diese Weise werden die in der Regel sehr dünnen. Zeltschnüre _ auch bei :Dunkelheit zur Vermeidung von Unfällen mark aert. Das in figa 5 perspektivisch dargeatel l te Zelt veranschaulicht eine Ansvendungsmög? ichkeit der erfindungsgemäßen, al-s ZiQltechnurwiekler ausgebildeten Vorrichtung. In bekannter Weise ist das Zeltdach 10 mit Hilfe mehrerer 2 und mit Hilfe vor- in den Boden. geschlagener Häringe 1 1 verankert ö Auf jeder der Spannschnüre 2 .befindet sich Jeweils ein Zeltschnurwickler, dessen Gehäusekapsel 1 in der Zeichnung dargestellt ist.

Claims (2)

  1. A n s g x ü c h e 1. Vorrichtukig mm Aufwickeln vor Schnüren" Seilen oadgl-:o.1 insbesondere von Zeltschnüren, auf einen Wickeldorn;, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickeldorn '() in einer Gehäusekapsel (1) drehbar gelagert ist und daß Wickeldorn (3) und Gehäusekapsel. (1) miteinänder fluchtende, senkrecht zur Wickeldornachse Verlaufende Rohrungen (7.8.9) äufweisendurch welche de Schnur= (2) hindurchgeführt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1,! .dadurch gekennzeichnet, . -daß die Schnur (2) innerhalb der Gehäusekapsel (1) ,beidseitig des Wiokeldornea ,jeweils einen Knoten` (2e, 2d) auteist, dessen Stärke :größer ist als.der Durehmeesex-der Wickeldornbohrung (9)0 3o Vorrichtung nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Knoten (2e, 2d) im entgegengesetzten . Sinn ;geschlungen sind-.- 40 Vorrichtung nach Anspruch 't , 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickeldorn (3) die Gehäusekapsel ('1) beidseitig überragende, zöBo mit Kugeln (4,5) verstärkte Enden, aufweist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einEnde einen Knebel (6)" Drehknopf oädgla aufweist. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1. bis 5, dadurch gekennzeichnet, dafl die Gehäusekap= sel (1) aus: vorzugsweise farbigem. Kunststoff besteht. 70 Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Gehäusekapsel (1)-zumindeat teilweise phoaphöreszierend ist. 8-. Vorrichtung nach-einem oder mehreren der Ansprüche. 1 bis 7, -dadurch gekennzeichnet, daB die Gehäusekapeel (1) aus einer zweiteiligen Hohlkugel besteht, 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnete. daß die Höhlkuge-l aus zwei Halbkugeln (falb) be.-steht, welche mittels eines im Innern der Kugel angeordneten Bundes (1c) verbunden sind", 10. Vorrichtung nach Anspruch 9,-dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Halbkugel (1a) fest verbundene Bund (1e) an der Innenwand der anderen Halbkugel (1b) _ unter Vorspannung anliegt und vorzugsweise mit dieser verklebt, verschweißt oder in ähnlicher jleise fest verbindbar ist. 11. Vorrichtung nach Anspruch g oder-9" dadurch gekenn_-zeichnet, daB die beiden Halbkugeln miteinander verschraubbar, nach Art eines Bajonettverschlusses oder in ähnlicher Weise lösbar verbndüar sind.
DE19671574448 1967-04-15 1967-04-15 Speicherkapsel für schnur-, seil- oder drahtformiges Wickelgut, insbesondere für Zeltschnur Expired DE1574448C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST026752 1967-04-15
DEST026752 1967-04-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1574448A1 true DE1574448A1 (de) 1971-11-25
DE1574448B2 DE1574448B2 (de) 1975-05-28
DE1574448C3 DE1574448C3 (de) 1976-01-15

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Also Published As

Publication number Publication date
NL6713540A (de) 1968-10-16
DE1574448B2 (de) 1975-05-28
CH462581A (de) 1968-09-15
BE706395A (de) 1968-03-18

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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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