DE1553526C - Druckerdornbefestigung in einer zwei teihgen Schloßnuß - Google Patents

Druckerdornbefestigung in einer zwei teihgen Schloßnuß

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DE1553526C
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Remhold 5620 Velbert Perlick
Original Assignee
Eaton YaIe & Towne GmbH, 5620 Velbert
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Description

Die Erfindung betrifft eine Drückerdornbefestigung in einer zweiteiligen Schloßnuß, die aus zwei um eine gemeinsame Achse begrenzt gegeneinander verdrehbaren Nußteilen besteht, von denen der eine mit einem Hebelarm an der Schloßfalle angreift und der andere über einen weiteren Hebelarm unter Spannung einer Drückernußfeder steht sowie beide Nußteile eine eckige, insbesondere vierkantige, zur Aufnahme des einen entsprechenden Querschnitt besitzenden Drückerdornes dienende Dorneinstecköffnung aufweisen, die beide gegeneinander durch die Fedei^ spannung zum Klemmen des Drückerdornes verkantet sind, und wobei weiterhin die beiden Nußteile aus mehreren paketartig nebeneinander angeordneten Flachscheiben bestehen, die durch achsparallel zur Dorneinstecköffnung verlaufende Verbindungsbolzen zusammengehalten sind, auf denen die unter Spannung der Drückernußfeder stehende Scheibe über in ihr entsprechend angeordnete und größer bemessene Lageröffnungen mit begrenztem Drehbewegungsspiel lose gelagert ist.
Es ist eine Drückerdornbefestigung obiger Art bekannt, deren unter Spannung der Drückernußfeder stellender Nußteil aus drei gleich gestalteten Flachscheiben besteht, zwischen denen je eine, mit ihrem Hebelarm an der Schloßfalle angreifende Flachscheibe angeordnet ist, die beide zusammen das andere Nußteil bilden. AHc fünf Flachscheiben sind mit einem ihre relative Drehbeweglichkeit gewährleistenden axialen Bewegungsspiel auf dem Verbindungsbolzen in begrenztem Umfang axial verschieblich. Weiterhin sind die unter Wirkung der Schloßnußfeder stehenden drei Flachscheiben mit kreisbogcnförinigen Schlitzen versehen, die eine verhältnismäßig große Drehbeweglichkeit gegenüber den anderen zwei Flachscheiben gewährleisten, wodurch die in sämtlichen Flachscheiben vorhandenen DrükkerdornöfTnungen verhältnismäßig weit, nämlich um etwa 45', gegeneinander verdreht bzw. verkantet werden können. Beide dieser vorerwähnten Anordinnigen sind jedoch unvorteilhaft. So kann die begrenzt axial verschieblichc Anordnung > sämtlicher Flachscheiben auf den Verbindungsbolzen dazu führen, daß sich zwischen den dadurch bedingten zahlreichen Flachsclieibenspalten Verunreinigungen, wie z. B. Staub, Fadenreste u. dgl., ansammeln sowie Rostansät/.e bilden können, wodurch die notwendige Drehverstellbarkeit der unter der Spannung der Drückernußfeder stehenden Flachscheiben gegenüber den an der Schloßfalle über ihre Hebelarme angrei- !'enden Flachscheiben behindert wird oder gar ganz verlorengeht. Weiterhin hat die verhältnismäßig weite relative Drehverstellmöglichkeit der erstgenannten drei Flachscheiben infolge der in ihnen vorhandenen kreisbogenförmigen Schlitze gegenüber den letztgenannten zwei Flachscheiben den Nachteil, daß dadurch das Einführen des Drückerdornes in die stark verkantete Dorneinstecköifnung erschwert wird. Daher wird, das Einstecken des Drückerdornes in die Dorneinstecköffnung nur unter Zuhilfenahme besonderer Werkzeuge oder durch zusätzliche Hilfseinrichtungen am Schloß möglich sein, beispielsweise dadurch, daß man die drei Flachscheiben mit Hilfe einer Montagesdiraube od. dgl. entgegen der Wirkung der an ihnen angreifenden Driickernußfeder vorübergehend in eine vcrkantungsfreie Stellung überführt, so daß nach dem Einsetzen des Drücket domes die drei Flachscheiben wieder freigegeben und somit der Wirkung der an ihnen angreifenden Drückernußfeder überlassen werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Drückerdornbefestigung in einer zweiteiligen Schloßnuß der vorausgesetzten Gattung zu schaffen, die von kompakterer Bauart ist und bei der der Verdrehwinkel der betreffenden Drückerdornöffnungen, die axiale Verschieblichkeit und die Größe der aneinanderschleifenden Seitenflächen zwischen den Flachscheiben einerseits und den an der Schloßfalle angreifenden Flachscheiben andererseits so klein wie eben möglich gehalten werden kann. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Verbindungsbolzen in Höhe der losen Scheibe mit Distanznocken versehen sind, die in axialer Richtung wenig breiter als die Dicke der losen Scheibe sind und einen etwas geringeren Durchmesser als deren Lageröffnungen besitzen, und daß weiterhin alle übrigen, beidseitig der Distanznocken angeordneten und daran axial unverschieblich abgestützten Flachscheiben durch die Verbindungsbolzen unverrückbar fest miteinander verbunden sind. Auf diese Weise wird erreicht, daß durch die nur im Bereich der losen Scheibe vorhandenen Distanznocken alle übrigen Flachscheiben der zweiteiligen Drückernuß zu einem kompakten Körper unverrückbar fest miteinander verbunden werden, bei dem also nicht nur die äußeren, sondern auch die inneren Flachscheiben auf den Verbindungsbolzen axial unverschieblich gehalten und daran fest gegen die beiden Stirnseiten der Distanznocken gepreßt werden. Somit ist allein noch die lose Scheibe in gewissem Umfang axial veischieblich, nämlich in dem durch die zu ihren beiden Seiten vorhandenen Spalten gegebenen Spiel. Hier sind also im Gegensatz zur vorbekannten zweiteiligen Drückernuß nur zwei beidseitig der losen Scheibe gelegene Ringspalte vorhanden, wohingegen bei der bekannten Schloßnuß notwendigerweise zumindest vier Ringspalte vorhanden sein müssen. Die neue zweiteilige Schloßnuß neigt daher auch weniger zum Klappern. Weiterhin können durch den unverrückbar festen Sitz auch der inneren Flachscheiben deren Dorneinstecköffnungen wesentlich besser deckungsgleich als bei der vorbekannten Schloßnuß gehalten werden, wo wegen der verschieblichen Anordnung sämtlicher Flachscheiben mit einer entsprechend größeren Verschleißabnutzung und dadurch eintretender Verkantung gerechnet werden muß. Des weiteren kann die lose Scheibe wegen der in ihr vorhandenen, im Durchmesser nur wenig größer beschaffenen Lageröffnungen als die Distanznocken sich nur verhältnismäßig wenig gegenüber den übrigen fest miteinander verbundenen Flachscheiben verdrehen, wodurch das Einstecken des Drückerdornes vereinfacht wird.
Die Kanten der Dorneinstecköffnung der losen Scheibe können zum leichteren Einstecken des Drükkerdornes beidseitig abgeschrägt sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei an Hand der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen zweiteiligen Schloßnuß mit gegeneinander verkanteten Dorneinstecköffniingen und
F i g. 2 den Mittellängsschnitt durch die zweiteilige Schloßnuß.
Die zweiteilige Schloßnuß besteht aus den durch die vier Verbindungsbolzen I fest miteinander verbundenen Flachscheiben 2, J und 4, 5, zwischen denen in der Mitte der Schlößnuß die Scheibe 7 auf
den Distanznocken 8 der Verbindungsbolzen 1 lose gelagert ist. Die axiale Ausdehnung der Distanznocken 8 der Verbindungsbolzen 1 ist zur Gewährleistung eines Spiels zur mittleren Scheibe 7 etwas größer als die Scheibe 7 dick ist. Ebenso haben die Lageröffnungen 9 der losen Scheibe 7 einen etwas größeren Durchmesser als die Distanznocken 8, damit sich die in der Scheibe 7 befindliche Dorneinstecköffnung 10 gegenüber der Dorneinstecköffnung 6 in den anderen Flachscheiben leicht verkanten kann. Die fest miteinander verbundenen Flachscheiben. 2,3 und 4j 5 bilden den einen Nußteil, während die lose Scheibe 7 den anderen' Nußteil der zweiteiligen Schloßnuß bildet.
An dem* hakenförmig ausgebildeten Hebelarm 11 der losen Scheibe 7 greift über einen Verbindungsteil, beispielsweise das Kettenglied 12, die Drückernußfeder 13 an, die die lose Scheibe 7 mit ihrer Dorneinstecköffnung 10 ständig gegenüber der Dorneinstecköffnung 6 der übrigen Flachscheiben in verkanteter Lage zu halten sucht. Die der losen Scheibe 7 benachbarte feste Flachscheibe 3 besitzt einen dem hakenförmig ausgebildeten Hebelarm Il der losen Scheibe 7 gegenüberliegenden Hebelarm 14, der mit seinem daumenförmig ausgebildeten Ende, einerseits an dem Vorsprung 15' der Schloßfalle 15 angreift und andererseits an dem im Schloßgehäuse befestigten, den Schlitz 15" der Schloßfalle durchsetzenden Führungs- und Anschlagbolzen 15'" anliegt.
Unter der Wirkung der. z. B. als Blattfeder ausgebildeten Drückernußfeder 13 wird die lose Scheibe 7 in ihrer Ebene gegenüber dem Scheibenpaket (Flachscheiben 2, 3, 4, 5) so weit verdreht, wie es ihr Spiel gegenüber den Distanznocken 8 , der Verbindungsbolzen 1 gestattet. Dadurch treten die Kanten ihrer Dorneinstecköffnung 10 gegenüber den untereinander deckungsgleichen. Dorneinstecköffnungen 6 der übrigen Flachscheiben an'den vier Ecken hervor und engen den freien Querschnitt der Dorneinstecköffnung der Schloßnuß in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise ein. Die Querschnittseinengung ist durch die Bemessung der Lageröffnungen 9 und der Distanznocken 8 auf einfache Weise so zu dimensionieren, daß ein in die Schloßnuß eingeführter Drückerdorn ungeachtet seiner Abweichungen vom Sollmaß innerhalb seines zulässigen Toleranzbereiches zuverlässig zwischen den Dorneinstecköffnungen 6 der fest angeordneten Flachscheiben und der Dorneinstecköffnung 10 der losen Scheibe 7 eingeklemmt wird, so daß sich am Drückerdorn selbst keinerlei Spiel, bemerkbar macht. Beim Niederdrükken des Drückers wird die Schloßnuß entgegen der auf sie wirkenden Kraft der Drückernußfeder 13 entsprechend verdreht, wodurch der an dieser Drehbewegung teilnehmendte, daumenartige Hebelarm 14 die Schloßialle 15 entsprechend zurückdrückt.
Beim Zusammensetzen der Schloßnuß werden zunächst die Verbindungsbolzen 1 mit ihren Distanznocken 8 in die Lageröffnungen 9 der losen Scheibe 7 eingeführt. Alsdann werden die Flachscheiben 2, 3 von der einen Seite und die Flachscheiben 4, 5 von der anderen Seite mit ihren Bohrungen auf die Verbindungsbolzen 1 aufgesteckt, die anschließend fest zusammengenietet werden, wobei die lose Scheibe 7 das in ihrer Ebene sowie quer dazu vorhandene Spiel
ίο beibehält. Die im Durchmesser kleiner gehaltenen äußersten Flachscheiben 2, 5 dienen zur Lagerung der Schloßnuß im Schloßgehäuse. Die dadurch gebildeten Ringnuten 16 und 17 gewährleisten in Verbindung mit den entsprechenden Lageröffnungen im Schloßgehäuse die Führung der Schloßnuß sowohl in radialer als auch in axialer Richtung.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Drückerdornbefestigung in einer zweiteiligen Schloßnuß, die aus zwei um eine gemeinsame Achse begrenzt gegeneinander verdrehbaren Nußteilen besteht, von denen der eine mit einem Hebelarm an der Schloßfalle angreift und der andere über einen weiteren Hebelarm unter Spanas nung einer Drückernußfeder steht sowie beide Nußteile eine eckige, insbesondere vierkantige, zur Aufnahme des einen entsprechenden Querschnitt besitzenden Drückerdornes dienende Dorneinstecköffnung aufweisen, die beide gegeneinander durch die Federspannung zum Klemmen des Drückerdornes verkantet sind, und wobei weiterhin die beiden Nußteile aus mehreren paketartig nebeneinander angeordneten Flachscheiben bestehen, die durch achsparallel zur Dorneinstecköffnung verlaufende Verbindungsbolzen zusammengehalten sind, auf denen die unter Spannung der Drückernußfeder stehende Scheibe über in ihr entsprechend angeordnete und größer bemessene Lageröffnungen mit begrenztem Drehbewegungsspiel lose gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbolzen (1) in Höhe der losen Scheibe (7) mit Distanznocken (8) versehen sind, die in axialer Richtung wenig breiter als die Dicke der losen Scheibe (7) sind und einen etwas geringeren Durchmesser als deren Lageröffnungen (9) besitzen, und daß weiterhin alle übrigen, beidseitig der Distanznocken (8) angeordneten und daran axial unverschieblich abgestützten Flachscheiben (2, 3, 4, 5) durch die Verbindungsbolzen (1) unverrückbar fest miteinander verbunden sind.
2. Drückerdornbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der in der losen Scheibe (7) vorhandenen Dorneinstecköffnung (10) zum leichteren Einstecken des Drükkerdofnes beidseitig abgeschrägt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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