DE154705C - - Google Patents
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- DE154705C DE154705C DE1901154705D DE154705DA DE154705C DE 154705 C DE154705 C DE 154705C DE 1901154705 D DE1901154705 D DE 1901154705D DE 154705D A DE154705D A DE 154705DA DE 154705 C DE154705 C DE 154705C
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N9/00—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
- G01N9/32—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by using flow properties of fluids, e.g. flow through tubes or apertures
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- G01N7/00—Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
- G01N7/02—Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by absorption, adsorption, or combustion of components and measurement of the change in pressure or volume of the remainder
- G01N7/04—Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by absorption, adsorption, or combustion of components and measurement of the change in pressure or volume of the remainder by absorption or adsorption alone
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
'4,
KLASSE 42/. ^o
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche es ermöglicht, bei einem
strömenden Gase unabhängig von Schwankungen " im Druck und im spezifischen Gewicht
konstante Volumina zu erzielen bezw. kontinuierlich abzuführen. Die Ausführung der Erfindung beruht auf der Tatsache, daß
ein Kapillarrohr, als Durchgangsweg für das Gas angeordnet, die jeweils in der Zeiteinheit
ίο durchgelassenen Gasvolumina ungeachtet einer
Verschiedenheit im spezifischen Gewicht dann konstant erhält, wenn das Druckgefäjle
zwischen den Räumen, welche das Kapillarrohr verbindet, konstant gehalten wird. Die
neue Vorrichtung besteht demgemäß aus der Verbindung eines Druckdifferenzreglers mit
einem Kapillarrohr derart, daß der eine Innen- oder Ventilraum des Reglers mit dem
einen Ende des Kapillarrohres und der andere Außenraum (Niveaugefäß des Reglers) mit
dem anderen Ende des Kapillarrohres kommuniziert.
In den schematischen Zeichnungen zeigt Fig. ι eine Ausführungsform dieser Vorrichtung
in Form eines Apparates, welcher die ununterbrochene selbsttätige Bestimmung des
spezifischen Gewichtes eines Gases bezw. eines Gasgemisches ermöglicht. 1 ist ein
Kapillarrohr, welches an einem Ende mit dem Innenraum (Ventilraum) des Druckreglers
bezw. Druckdifferenzreglers A und am anderen Ende durch ein weites Rohr mit dem Niveaugefäß
N, dem Außenraum des Reglers, in Verbindung steht. B ist ein Differentialmanometer,
dessen einer Schenkel mit dem Innenraum A und dessen anderer Schenkel mit dem Außenraum N des Reglers kommuniziert
und demnach die von dem Regler eingestellte Höhe der Druckdifferenz abzulesen gestattet. Wird nun in diese Vorrichtung in
der Richtung des Pfeiles Gas eingeblasen oder mittels einer Pumpe Gas hindurchgesaugt,
so wird dem Gasstrom durch die Kapillare 1 ein Widerstand entgegengesetzt.
Es entsteht eine Druckdifferenz zwischen dem Außenraum und Innenraum des Reglers;
Diese Druckdifferenz drückt die Flüssigkeit in A hinunter, wodurch sich ein Schwimmer
senkt, welcher an einer durch eine Dichtung hindurchführenden Spindel das Reglerventil
trägt. Infolgedessen wird die Gasaustrittsöffnung teilweise verschlossen und die Stärke
des Gasstromes verringert. Würde vollständiger Abschluß eintreten, so könnte kein
Gasdurch die Kapillare 1 fließen. Der Druck würde sich durch die Kapillare hindurch ausgleichen,
d. h. die Druckdifferenz würde Null werden, die Flüssigkeit und mit ihr der Schwimmer würde steigen und das Ventil
geöffnet werden. Es stellt sich also eine der Niveaudifferenz im Regler entsprechende
Druckdifferenz ein und wird konstant gehalten. Die Folge davon ist, daß auch die
durch die Kapillare 1 hindurchfließende Gasmenge konstant gehalten wird. Für den
Zweck der Erfindung, konstante Gasvolumina unter Ausschaltung_ des Einflusses des jeweiligen
Druckes und spezifischen Gewichtes
zu erzielen, ist es gleichgültig, ob man den Druckdifferenzregler an der Gaseintrittsstelle,
das Kapillarrohr an der Gasaustrittsstelle oder umgekehrt ersteren an der Austrittsstelle
und letzteres an der Eintrittsstelle anbringt. Ebenso ist es gleichgültig, ob als Druckdifferenzregler
ein solcher der oben beschriebenen Bauart oder ein solcher, welcher auf Verwendung einer sich aufblähenden
ίο Membran oder dergl. beruht, sogenannter
trockner Regler, angewendet wird.
Dem Zwecke der Bestimmung des spezifischen Gewichtes entsprechend, läßt man das
die Vorrichtung verlassende Gas, wie in der
Zeichnung angedeutet, durch eine feine Öffnung eines dünnen Platinbleches hindurchtreten.
Der Raum vor und hinter diesem Platinblech ist mit je einem Schenkel eines Manometers D verbunden. Saugt man nun
z. B. mittels einer Wasserstrahlpumpe in der Richtung der Pfeile Luft durch den Apparat,
so daß dieselbe also beim Druckdifferenzregler A eintritt, darauf die Kapillare 1
durchströmt und schließlich durch das Platinblech hindurch den Apparat verläßt, so wird
ein gewisses Druckgefälle über Kapillare 1 entstehen, welches als Druckdifferenz am
Manometer JB zur Anzeige gebracht wird. Diese Druckdifferenz bleibt konstant, wie sich
auch immer der absolute Druck vor oder hinter dem Regler ändern möge. Denn wird z. B. der Druck hinter dem Regler geringer,
d. h. saugt z. B. die Pumpe stärker, so steigt die Flüssigkeit in JV, der Schwimmer
in A sinkt, das Ventil schließt sich mehr und mehr und das durchgelassene Volumen verringert
sich dementsprechend, bis es beim normalen früheren angelangt ist und damit auch die Druckdifferenz wieder normal geworden
ist. Das Gleiche würde geschehen, wenn sich der Druck vor dem Regler vergrößern sollte. Somit geht, da auch Änderungen
im spezifischen Gewicht des Gases ohne Einfluß sind, bei einmal eingestellter Druckdifferenz pro Zeiteinheit immer ein
gleich großes Volumen durch den Apparat. Infolgedessen wird auch an dem durchlochten
Platinblech, solange sich das spezifische Gewicht nicht ändert, ein bestimmtes konstantes
Druckgefälle entstehen, welches durch das Manometer D angezeigt wird. Ändert sich
jedoch das spezifische Gewicht des durchgeleiteten Gases, saugt man also anstatt Luft
z. B. ein spezifisch schweres Gas, z. B. kohlensäürehaltige Verbrennungsgase, durch
den Apparat, so durchströmt denselben zufolge der genannten Wirkung der Kapillare
und des Reglers auch jetzt ein gleich großes Volumen Gas in der Zeiteinheit. Dieses Volumen
wird durch das Loch des Platinbleches hindurchgepreßt oder hindurchgesaugt. Der sich hier ergebende Widerstand ist aber jetzt
ein höherer als beim Hindurchsaugen von Luft, da bekanntlich dichtere Gase durch
feine Öffnungen schwerer hindurchgehen als weniger dichte. Der sich ergebende höhere
Widerstand zeigt sich an dem Manometer D durch einen größeren Ausschlag an. Umgekehrt
wird ein spezifisch leichteres Gas eine geringere Druckdifferenz veranlassen. Es
verändert sich also die Druckdifferenz vor und hinter dem Platinblech im gleichen Sinne
mit dem spezifischen Gewicht des durchströmenden Gases, und es kann daher mittels
einer empirischen Skala durch den Stand der Flüssigkeit im Manometer D das spezifische
Gewicht unmittelbar abgelesen werden. In ähnlicher Weise (vgl. Fig. 2) kann der Apparat zur Bestimmung eines Gasbestandteiles
mittels Absorption dienen. Diesfalls wird das von der beschriebenen Vorrichtung konstant gehaltene Gasvolumen nicht durch
eine Öffnung in einem Platinblech, sondern durch ein mit dem Absorptionsmittel (für
Kohlensäure am besten Natronkalk) gefülltes Rohr C geleitet und der Rest des Gases
wieder durch ein Kapillarrohr 2 geführt. Die sich hier ergebende Druckdifferenz ist
von der Menge des Gasrestes abhängig. Eine empirische Skala vermag daher den Gehalt
an absorbiertem Gas (z. B. Kohlensäure) anzuzeigen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zur Erzielung konstanter, der Abhängigkeit von Druck und spezifischem Gewicht entzogener Gasvolumina bei strömendem Gase, gekennzeichnet durch die Verbindung eines Druckdiffe-renzreglers mit einem Kapillarrohr in derartiger Anordnung, daß der Innenraum (Ventilraum) des Druckdifferenzreglers mit dem einen Ende des Kapillarrohres und der andere Raum (das Niveaugefäß) des Reglers mit dem anderen Ende des Kapillarrohres kommuniziert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT21299D AT21299B (de) | 1901-05-25 | 1904-11-07 | Vorrichtung zur Erzielung konstanter, der Abhängigkeit von Druck und spezifischem Gewicht entzogener Gasvolumina bei strömendem Gase. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154705C true DE154705C (de) |
Family
ID=421228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1901154705D Expired - Lifetime DE154705C (de) | 1901-05-25 | 1901-05-25 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154705C (de) |
-
1901
- 1901-05-25 DE DE1901154705D patent/DE154705C/de not_active Expired - Lifetime
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