DE1540323C - Kabelrinne - Google Patents

Kabelrinne

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Publication number
DE1540323C
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Germany
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cable tray
tray according
side walls
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bent
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Emil 7312 Kirchheim Hahneberg Hans 5000 Köln Fischer
Original Assignee
Rieth& Co, 7312 Kirchheim
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine aus vorgefertigten Einzelteilen baukastenartig zusammensetzbare Kabelrinne, die aus Bauteilen mit einem im wesentlichen U-förmigen Querschnitt besteht, die stumpf aneinanderstoßend durch Verbindungsglieder miteinander verbunden sind und in ihren Seitenwänden gegebenenfalls Durchbrüche oder Öffnungen aufweisen sowie im Bereiche ihrer freien Randkanten umgebördelt sind.
Kabelrinnen sind in einigen Ausführungsformen bekannt. Sie bestehen in der Regel aus Blechteilen, bei denen die geraden Längen als Meterware angefertigt werden, die auf den Baustellen entsprechend den örtlichen Gegebenheiten zugeschnitten werden. Für Abzweigungen oder Biegungen sind eigene Formteile vorhanden, so daß die Kabelführung in praktisch beliebiger Weise vorgenommen werden kann. Hierbei ist es erforderlich, über Kabelrinnen zu verfügen, die in möglichst einfacher Weise zusammengefügt und deren Einzelteile ohne große Mühe zugerichtet werden können. Als sehr nachteilig wird es insbesondere empfunden, wenn die geraden Längsteile der Rinnen nicht an jeder beliebigen Stelle abgeschnitten werden können, weil beispielsweise auf die Verbindungsglieder zu den anstoßenden Teilen Rücksicht genommen werden muß bzw. die Anschlußmöglichkeiten nicht an jeder beliebigen Trennstelle gegeben sind. Daneben fällt insbesondere in der jüngsten Zeit der Montageaufwand immer mehr ins Gewicht. Deshalb geht das Bestreben dahin, Kabelrinnen zu schaffen, deren Einzelteile möglichst ohne zeitraubende Verschraubungen oder ähnliches zusammengefügt werden können, ohne daß deshalb eine verschlechterte Stabilität oder Haltbarkeit in Kauf genommen zu werden braucht. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Kabelrinne zu schaffen. Die erfindungsgemäße Kabelrinne zeichnet sich dadurch aus, daß die einzelnen Bauteile der Rinne durch laschenartige zweischenklige Verbindungsglieder miteinander verbunden sind, die einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen und aneinanderstoßende Seitenwände von außen überdeckend mit der umgebogenen Seitenkante eines Schenkels die Umbördelung der Seitenwände übergreifen, während der andere Schenkel am Rinnenboden anliegt und die in dieser Stellung mit zumindest einem Bauteil lösbar verbunden sind.
Die einzelnen Kabelrinnenteile weisen bei der neuen Rinne offensichtlich einen denkbar einfachen Aufbau auf. Das Ablängen ist praktisch an jeder beliebigen Stelle möglich, während das Aufklemmen der Verbindungsglieder äußerst rasch und zeitsparend geschieht. Zur Erhöhung der Stabilität kann einem solchen Verbindungsglied jeweils eine auf der Rinneninnenseite angeordnete Gegenplatte zugeordnet sein, die vorzugsweise unter die Umbördelung eingreift und mit den Seitenwänden verbunden ist. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn das Verbindungsglied und/oder die Gegenplatte einen vorstehenden Lappen aufweist, der um eine zugeordnete Kante des jeweils anderen Teiles herumbiegbar ist. Beim Zusammenbau genügt es, den Lappen umzubiegen, um eine sichere Verbindung zu erzielen. Der zwischen den einander anstoßenden Teilen verbleibende Spalt könnte in einzelnen Anwendungsfällen als nachteilig empfunden werden. Eine Abhilfe kann in der Weise geschaffen werden, daß der Spalt auf dem Kabelriniieiiboden durch eine vorstehende, Lappen aufweisende, streifenartige Abdeckung abgedeckt wird, deren Lappen gegen die anstoßenden Rinnenbodenberandungen umgebogen sind. Da häufig das Bedürfnis auftritt, über eine Rinne zu verfügen, die nicht nur aus einzelnen aneinander angefügten, geraden Stücken besteht oder aus vorgeformten Bogenstücken zusammengefügt ist, sondern vielmehr in waagerechter oder senkrechter Ebene in Bogen mit verhältnismäßig großen Radien geführt werden kann, ίο können einzelne Bauteile der erfindungsgemäßen Kabelrinne durch laschenartige Verbindungsglieder der eingangs genannten Art miteinander verbunden werden, die dann um eine Sollbiegestelle entsprechend des jeweils erforderlichen Radius abgebogen sind.
Die neue Kabelrinne gestattet somit eine außerordentliche Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten, wobei mit einem Minimum unterschiedlich vorgefertigter Teile das Auslangen gefunden wird und außerordentlich geringe Montagekosten bei billiger Herstellungsmöglichkeit gewährleistet sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einzelne Bauteile einer Kabelrinne gemäß der Erfindung in perspektivischer Darstellung,
F i g. 2 einen Ausschnitt aus einer Kabelrinne gemäß der Erfindung zur Veranschaulichung der Verbindung zweier aneinanderstoßender Bauteile in perspektivischer Darstellung, in einem anderen Maßstab,
F i g. 3 die Spaltabdeckung der Verbindung nach F i g. 2 in einer Draufsicht,
F i g. 4 die Spaltabdeckung nach F i g. 3 im axialen Schnitt, in einer Seitenansicht,
F i g. 5 das Verbindungsglied und die C?egenplatte der Verbindung nach F i g. 2, jeweils in perspektivischer Darstellung,
F i g. 6 ein Verbindungsglied der Kabelrinne nach F i g. 1 in perspektivischer Darstellung, in einem anderen Maßstab,
F i g. 7 die Verbindung zweier angrenzender Bauteile einer Kabelrinne gemäß der Erfindung in einer Darstellung entsprechend F i g. 2 in perspektivischer Darstellung mit einer unterschiedlichen Ausbildung der Spaltabdeckung,
Fig. 8 die Einzelteile der Spaltabdeckung nach F i g. 9 in einer Draufsicht bzw. im axialen Schnitt,
F i g. 9 einen Bauteil der Kabelrinne gemäß der Erfindung in der Draufsicht und
Fig. 10 den Bauteil nach Fig. 10 im axialen Schnitt, in einem anderen Maßstab und im Ausschnitt.
Die geraden Längsteile der Kabelrinne gemäß der Erfindung bestehen aus im wesentlichen glatten, einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden Rinnenteilen 1 (F i g. 2), deren Seitenwände im Bereich der freien Endkanten bei 2 umgebördelt sind. Zur Verbindung stumpf aneinanderstoßender Bauteile 1 dient ein Verbindungsglied 3, das nach Art einer Lasche ausgebildet ist und einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist. Seine beiden Schenkel 4,5 überdecken aneinanderstoßende Seitenwände der Rinnenteile 1. Der Schenkel 4 übergreift mit seiner umgebogenen Seitenkante — bei 6 — die UmbÖrdelung 2 der Seitenwände, während der andere Schenkel 5 am Rinnenboden anliegt. Dem Verbindungsglied 3 ist eine innenliegende Platte 8 zugeordnet, die durch bei 7 einzufügende Schraubenbolzen mit
dem Verbindungsglied 3 verbunden werden kann und durch einen bei 9 angedeuteten, in den an der Stoßstelle ausgebildeten Spalt ragenden Lappen verklemmt ist.
Der an der Stoßstelle liegende Spalt ist durch eine Abdeckung 10 verschlossen, die nach Art eines Streifens ausgebildet ist, der zwei vorstehende Lappen 11 trägt, die in entgegengesetzten Richtungen umgebogen mit den Rinnenstirnkanten verklemmt sind. In einer anderen Ausführungsform (F i g. 7, 8) ist der Spalt jeweils oben und unten durch eine Platte oder besser durch einen Blechstreifen 12,13 bedeckt, die miteinander durch umgebogene und an einem der Teile 12 ausgebildeten Lappen 14 verbunden sind. Die in den F i g. 2 und 7 glatt dargestellten Bauteile 1 können, wie aus den F i g. 9 und 10 zu ersehen, Ausbuchtungen 15 aufweisen, die auf ihrem Grunde schlitzartige Öffnungen 16 tragen. Diese Öffnungen dienen zur Belüftung und zum Ablaufen des Schwitzwassers. Die Ausbuchtungen bewirken eine sichere Auflage der Rinnen auf den zugeordneten Trägern sowie absolut trockene Verhältnisse im Rinneninneren.
In Fig. 1 sind auch Bauelemente 17 dargestellt, die eine verhältnismäßig kurze axiale Länge aufweisen. Soll ein Bogenstück hergestellt werden, so muß im Bereich des Außenradius des Bogens eine Verlängerung der Seitenwände der Rinne vorgenommen werden. Hierzu dient ein im Prinzip ähnlich dem in F i g. 2 dargestellten Verbindungsglied 3 aufgebautes Verbindungsglied 21, das im einzelnen in F i g. 6 gezeichnet ist und das bei 22 eine Sollbiegestelle aufweist, die sich über den unteren Schenkel in Gestalt eines Ausschnittes erstreckt, was in gleichem Maße für die Ausbildung des anderen Schenkels gilt. Schlitzlöcher 23 gestatten es im Bedarfsfalle außerdem Schraubenbolzen durchzustecken.
Aus F i g. 1 ist schließlich noch zu ersehen, daß an die Bauteile auch vorgeformte, verschieden gestaltete Teile angeschlossen werden können, wie beispielsweise ein T-Stück, das naturgemäß lediglich eine Möglichkeit veranschaulicht. Der Anschluß der anzuschließenden Bauteile — wie beispielsweise bei 26 — wird in der aus F i g. 2 oder 7 ersichtlichen Weise ausgeführt. Auch das T-Stück 25 ist mit Ausbuchtungen 15 versehen, die — nebenbei bemerkt — die Stabilität, wie übrigens auch bei den geraden Bauteilen, wesentlich erhöhen.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Aus vorgefertigten Einzelteilen baukastenartig zusammensetzbare Kabelrinne, bestehend aus Bauteilen mit einem im wesentlichen U-förmigen Querschnitt, die stumpf aneinanderstoßend durch Verbindungsglieder miteinander verbunden sind und in ihren Seitenwänden gegebenenfalls Durchbrüche oder Öffnungen aufweisen sowie im Bereiche ihrer freien Randkanten umgebördelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bauteile (1) der Rinne durch laschenartig zweischenklige Verbindungsglieder (3) miteinander verbunden sind, die einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen und aneinanderstoßende Seitenwände von außen überdeckend mit der umgebogenen Seitenkante (6) eines Schenkels (4) die Umbördelung (2) der Seitenwände übergreifen, während der andere Schenkel (5) am Rinnenboden anliegt und die in dieser Stellung mit zumindest einem Bauteil (1) lösbar verbunden sind.
2. Kabelrinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einem Verbindungsglied (3) jeweils eine auf der Rinneninnenseite angeordnete Gegenplatte (8) zugeordnet ist, die vorzugsweise unter die Umbördelung (2) eingreift und mit den Seitenwänden verbunden ist.
3. Kabelrinne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (3) und/oder die Gegenplatte (8) einen vorstehenden Lappen (9) aufweist, der um eine zugeordnete Kante des jeweils anderen Teiles herumbiegbar ist.
4. Kabelrinne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen (9) an der Stoßstelle der angrenzenden Bauteile (1) liegt.
5. Kabelrinne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Stoßstelle frei bleibende Spalt auf dem Kabelrinnenboden durch eine vorstehende Lappen (11) aufweisende, streifenartige Abdeckung (10) bedeckt ist, deren Lappen (11) gegen die anstoßenden Rinnenbodenberandungen umgebogen sind.
6. Kabelrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (21) eine querverlaufende Sollbiegestelle (22) aufweist.
7. Kabelrinne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Stoßstelle frei bleibende Spalt durch zwei beidseitig des Rinnenbodens angeordnete Streifen (12,13) abgedeckt ist, die durch in einem Streifen ausgebildete und durch Öffnungen des anderen Streifens ragende, umgebogene Lappen (14) miteinander verbunden sind.
8. Kabelrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßkanten der Bauteile zumindest im Bodenbereich umgebördelt sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0657672A1 (de) * 1993-12-10 1995-06-14 Legrand Vorrichtung für die Stossverbindung von perforierten Abschnitten eines Kabelkanals

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0657672A1 (de) * 1993-12-10 1995-06-14 Legrand Vorrichtung für die Stossverbindung von perforierten Abschnitten eines Kabelkanals
FR2713737A1 (fr) * 1993-12-10 1995-06-16 Legrand Sa Dispositif de raccordement bout à bout de tronçons de chemin de câbles perforés.

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