DE1532012U - - Google Patents

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DE1532012U
DE1532012U DENDAT1532012D DE1532012DU DE1532012U DE 1532012 U DE1532012 U DE 1532012U DE NDAT1532012 D DENDAT1532012 D DE NDAT1532012D DE 1532012D U DE1532012D U DE 1532012DU DE 1532012 U DE1532012 U DE 1532012U
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piston
diameter
piston rod
thread
rings
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  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • "Xolbenmaschine mit einer Kolbenstange
    auf deren Schaftenden Gewinde aufgeschnitten sind"
    m----------
    Beschreibung
    4en-
    Bei manchen Kolbenmaschinen wird zurzeit eine immer
    gröss'rc Leistung je Einhoit gefordert. Soweit diese
    rosso Leistung durch Vergrösserung dor wirksamen
    Kolbeijfläche erreicht werden soll, tritt eine Mehrbe-
    lastung der Kolbenstangen auf. Man muss deshalb den
    Durchmesser dieser Kolbenstangen vergrSBer ; dadurch
    wachsen aber die Massen der hin-und hergehenden Trieb-
    werksteile und die von diesen auf die Maschine, auf
    deren Fundament und auf die Umgebung Übertragene Mas-
    senkräfte. Mit Rücksicht auf Erschütterungen der Ce-
    boude in der Nachbarschaft ergibt sich so eine Lei-
    stungsgrenze für solche Maschinen, denn die grosson
    hin-und hergehenden Massen verbieten erat recht eine
    Erhöhunh d « Drehzahl, weil die Massenkräfte im-ua.-
    drat zur Drohznhl wachsen. Die Lelstungsgrenze je hin
    heit ist also durch die Grösse der hin-und hergehenden
    Massen bestimmt. Die Ncuorun bezwecke, dieae Massen
    je Einheit zu verringern, ohne mit der LoistunpjerunterzuKohen
    und ohne die Sicherheit und fentißkoit zu vermindern.
    Die Enden der Aolbenstnngen, die einen grosse Anteil
    an den hin-und hergehenden Massen haben, rlssen bei
    der Montage durch die Zylinderdeckel hindurchgeführt
    worden. die StopfbüchaenrinRe aUssen dabei uber die
    Enden hinweg gezogen werden. Aua dieeea Grunde aah aan
    sich gezw en, die Kolbenstanmnenden, an denen sich
    die Gewinde zur Befestigung dos kopfes oder zur
    Befestigung einer zweiten Kolbenntango mittels einer
    Kupplung befinden, so au8zurnhren, d"88 ihr äusserer
    Gewindedurchmeaser gleich dem DurohNessor des Kolben-
    stangenschaftes ist oder etwas darunter bleibt. Gerade dieser mit Gewinde versehene Teil ist aber der am meisten gefährdete, weil für die Festigkeit nur der innere Gewindedurchmesser massgebend ist und dieser noch dazu durch die besondere Kerbwirkung der Gewinderillen geschwächt ist. Die Mittel zur Verringerung dieser Kerl wirkung, wie z. H. die Anwendung von Gewinden mit ausgerundeter Rille, können bestenfalls Teilerfolge bringen. Immor bleibt diese Gewinderille der am meisten gefährdete Teil der Kolbenstange und ist damit für die Festigkeitsberechnung der Kolbenstange musgebend.
  • Die Neuerung bezieht sich nun darauf, daas die Enden der Kolbenstange, auf die das Gewinde für den Kreuzkopf oder die Kupplung aufgeschnitten ist, einen Kerndurchmesser haben, der grösser ist als der Schaftdurchmesser der Kolbenstange. Die Neuerung besteht weiter darin, die Zylinderdeckel und die Stopfbuchsen diesen veränderten Verhältnissen der Kolbenstange an-
    zupassen. Deshalb wird noorun.'goma8s der Durchmes-
    ser des Bundes in der Bohrung der Zylinderdeckel wesentlich grosser gemacht als der äussere Gewindedurchmesser dos Kolbenstangenend@s und werden in die Dek-
    kalbohrung zwei-od-i-mohrtoilige t'illlringe eingelegt,
    deren Innendurchmesser der zu verwendenden tobuchse
    angopasst wiYd. Die einzelnen Tollo der e (Illringe lie-
    gen hierbei zweckmsaig mit radialon Aniageflaohen
    aneinander. Ferner worden auch die simmerringe fur die
    Stopfbuchse mehrteilig ausgebildet, wobei die einzel-
    non Teile gloichfalls mit radialem AnlngeflHohen gegen-
    einander liegen und ihr InnondurchNoaaer dem Durohmea-
    ser des Kolbonstangensch'ftes angopaaat ist, während
    der Auasendurohmeaaer der Bohrung i. Zylinderdeokel
    entspricht. Ihre Stoßfugen worden gegenüber denen der
    Machbar-Kammerringe bzw. der FUllringe versetzt ange-
    ordnet. t Auch die Dichtungsringe werden in bekannter Weise mehrteilig ausgeführt. Da nun die federnden Ringer welche die einzelnen Teile eines Dichtungsringes zusammenhalten, uber das versdtärkte olbenstangenende hinübergeschoben werden müssen, erhalten die mehrteiligen Dichtungsringe gemss der Neuerung einen so grossen @ussendurchmesser, dass die sie umspannenden federnden Ringe einen so grossen Innendurchmesser erhalten können dass sie in normal gespreiztem Zustand über das am hnde der Kolbenstange befindliche Gewinde hinubergebracht worden können. Da schliesslich der Kodlben gleichfaslls uber daß Gewinde versehene kolbenstangenende aufgebracht werden muss, wird der Kolbensitz der Kolbe-
    stange und d!szm Befestigung der Kolbenmutter bestimm-
    te Gewinde mit einem Durchmesser ausgeführt, dass ihr
    Aufbringen durch das Cewindo am Kolbenstangenendo nicht
    behindert wird.
    Auf der Zeichnung ißt ein Ausfühmngaboispiel der
    Mounmng dargoetellt, und zwar zeigt Abb. 1 eine schema-
    tische ansicht einer Kolbenmaschine nach dar Neuerung
    und Abb. 2 einen Toil dor Abb. 1 im größeren Maßstab.
    litt 1 ist@der Zylinder bezeichnet. Kr ist durch die Dockul 2 und'3 abgonchlooson. In dorn Zylinder befindet
    sich der olbon 4, der auf der Kolbenßtange 5 sitzt.
    Die Kolbenstange 5 ist an der einen oite durch die Boh-
    rung 6 dos Zylindordookelo 3 pbof lhrt und iot mit ihrem
    ndo an dem Arouzkopf 7 bofoatirt. Das andere : nde der
    KoLbont Inge ist durch die Bohtung 8 dos Zylinderdeckels
    2 of'lhrt und ist an einer Auplung 9 befestigt, die
    zur Herstellung der Verbindung mit einer Kolbenstange
    10 eines zweiten Zylinders dient. Die Kolbenstange 5
    ist an ihrem Ende 11 verstärkt ausgebildet. Auf diesen verstärkten Teil ist das Gewinde 12 zur Befestigung der Kupplung 9 aufgeschnitten. In den Bohrungen 6 und 8 der Zylinderdeckel befinden sich Bunde 26, deren Durchmesser grosser ist als der Aussendurchmesser des Gewindes 12.
  • In die Bohrung 8 des Deckels 2 sind zunächst Pfillringe 23 und Kammerringe 13, 14 eingebracht, die durch radiale Schnittflächen geteilt sind. Der Querschnitt der Kammerringe besteht bei dem Ausführungsbeispiel aus einem Teil 13, der sich an den Deckel anlegt, und einem Teil 14, der die Kammern bildet. Beide Teile bilden eine Einheit, können aber auch getrennt sein. In den Kammern 15 sind mehrteilige Dichtungsringe 16 aufgebracht, die durch Federringe 17 zusammengehalten werden. Der Innendurchmesser dieser Federringe ist infolge
    des grossen äußeren Durchmessers er Dichtungsringe
    16 so gross, dass sie leicht tiber das Gewinde 12 am En-
    .. ebracht werden k'* en. Etwa
    de der Kolbenstange hinweggebracht werden können. Rtwa
    in der Mitte. der Stopfbüchse ist eine Öl leitung 18 vorgesehen. Das aus dieser Leitung austretende @1 trifft auf einen besonders ausgebildeten einteiligen Fullring 19. Dessen Innendurchmesser ist etwas grosser gehalten als das Gewinde 12, so dass er noch über das Gewinde hinweggezogen werden kann. Er ist in bekannter Weine mit einer Bohrung 20 für das Schmieröl versehen.
  • Parallel zur Kolbenstangehachse verlaufen durch sämtliche Hinge Bohrungen 22, in die Halteschrauben bekannter Bauweise gesteckt worden können. Durch diese wird dieLagedereinzelnenRingegegeneinandergesichert.
  • Diese ist derart gewählt, dass die axialen Schnittflächen der einzelnen Ringe gegenüber den jeweiligen Nachbarringen versetzt sind. Der @itz 24 für den Kolben 4 besitzt einen grösseren Durchmesser als das Gewinde 12.
  • Infolgedessen kann der Kolben ber das Gewinde hinubergeschoben werden. Auch der Innendurchmesser des Gewindes an der Kolbenmutter 25 ist so bemessen, dass die Mutter lAbor dns Ende der Kolbenstange hinweggebracht worden kann. Bezüglich deren Kolbenstangenende auf
    Kreuzstoffseite gilt sinngemäss das Gleiche.
    An dem das inde 12 tragenden Ende 11 der Kolbenstange
    ist strich-punktiert angegeben, wie die Kolbenstangen
    bisher ausgeführt wurden. Daraus ist der Querschnittsgewinn ohne weiteres zu erkennen.

Claims (7)

  1. "Kolbenmaschine mit einer Kolbenstange auf deren Schaftenden Gewinde aufgescnnitten sind" Schutzansprüche 1) Kolbenmaschine mit einer Kolbenstange, auf deren Schaftenden Gewinde aufgeschnitten sind zur Befestigung des Kreuzkopfes oder zur Befestigung der Kupplung mit einer zweiten Kolbenstange, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Kreuzkopf-oder Kupplungsgewinde (12) einen Kerndurchmesser hat, der essor ist als der Schaft durchmesser der Kolbenstange (5).
  2. 2) Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Bundes (26) in der Bohrung (8) des Zylinderdeckels (2) grösser ist als der äussere Gewindedurchmesser (12) des Kolbenstangenendes und in der Dockelbohrung (8) zwei-oder mehrteilige Füllringe (23) zentriert eingelegt sind, deren Innendurchmesser der zu verwendenden Stopfbüchse angepasst ist.
  3. 3) Kolbenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teile jedes Fullringes (23) mit radialen Anlageflächen aneinander liegen und die Stossfugen benachbarter Flllringe gegeneinander versetzt sind.
  4. 4) Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Deckelbohrung mehrteilige Kammerringe (13, 14) zentriert angeordnet sind, die mit radialen Anlageflächen gegeneinander anliegen und deren Innendurchmesser dem Durchmesser des Kolbenstangenschaftes (5) mit dem erforderlichen Spiel angepasst ist.
  5. 5) Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrteiligen Dichtungsringe (16) bekannter Bauweise im Aussendurchmesser so gross bemessen werden, dass die sie umspannenden, nach innen federnden Ringe (17) bekannter Bauweise eine so grosse lichte Weite haben, dass sie in Normal gespreiztem Zustande über das Gewinde (12) an den Enden der Kolbenstange'5) gebracht werden können.
  6. 6) Kolbenmaschine nach Anspruch le dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Kolbensitzes (2$) und des Gewindes zur Kolbenbofestigung gegenüber dem Schaftdurchmesser so viel vergrössert ist, dass das Aufbringen von Kolben (4) und Kolbenmutter (25) trotz des Über den Schaftdurchmesser hervorstehenden Gewindes (12) an den Enden der Kolbenstange (5) nicht behindert ist.
  7. 7) Kolbenmaschine wie dargestellt und beschrieben.
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