DE1528005C - Anschlagvorrichtung fur Auflagetische - Google Patents
Anschlagvorrichtung fur AuflagetischeInfo
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Description
lichen aus dem Anschlagkörper 2 und aus dessen Tragbolzen 3, welcher Bestandteil des, z. B. winkelförmigen,
Trägers 4 ist. Letzterer kann, wie aus F i g. 3 und 4 hervorgeht, in Verbindung mit weiteren
Anschlagvorrichtungen und den Längsschienen 5 bzw. den Querholmen 6 des Auflagetisches »T«
die Auflagefläche bilden, auf welcher das Werkstück 7, z. B. ein Brett, gegen das Werkzeug, z. B.
die Kreissäge 8, geführt wird.
In F i g. 1 ist der Anschlagkörper 2 in seiner wirksamen Stellung I und strichpunktiert in seiner
unwirksamen Stellung II gezeigt. In der Stellung I stützt sich der die Tischfläche überragende Teil des
Anschlagkörpers 2 am Träger 4 ab, so daß hier das Werkstück 7 mit seiner Querkante angeschlagen werden
kann. Da der Anschlagkörper 2 zur pendelnden Aufhängung auf dem Bolzen 3 mit einem Schlitz 10
versehen ist, kann er beim Vorschieben in Arbeitsrichtung (Pfeilrichtung »V«) durch das aufgelegte
Werkstück 7 in die Stellung II geschwenkt werden, wobei durch die abgerundete Oberkante 11 ein Verschieben
des Werkstücks auf den Anschlagkörpern erleichtert wird. Sobald das Werkstück den Anschlag—
körper freigibt bzw. nicht mehr bedeckt, schwenkt der Körper 2 infolge des Übergewichts seines
unterhalb der Kippkante »K« liegenden Teiles selbsttätig
in die Anschlagstellung I zurück. Die Kippkante »K« ist dadurch festgelegt, daß der Bolzenkopf
12 mit einer Abschrägung 13 versehen ist,, deren Schrägwinkel dem Neigungswinkel des Anschlagkörpers
2 in der Stellung II entspricht. Dadurch entfällt die nachteilige Längsverschiebung des
Körpers 2 beim Übergang von Stellung I zu II oder umgekehrt.
Damit das Werkstück auch in Querrichtung über den Auflagetisch geschoben werden kann, ist der
Anschlagkörper 2 nach beiden Seiten in die Stellung III schwenkbar ausgebildet (F i g. 2), wobei
das Zurückschwenken ebenfalls durch die Schwerkraft selbsttätig erfolgt. Der Führungsschlitz 10 ermöglicht
dabei auch eine Ausweichbewegung, welche zugleich in Längs- und Querrichtung verläuft, so
daß das Werkstück von allen Seiten auf die mit den Anschlagvorrichtungen versehene Auflagefläche geschoben
werden kann.
Wie in F i g. 3 und 4 gezeigt ist, lassen sich die Anschlagvorrichtungen 1 baukastenartig zu Systemen
von beliebigen Maßabstufungen zusammensetzen und am Auflagetisch anbringen. Dabei können die Träger
4 mit Bügeln 14 versehen sein, welche ein Zusammenspannen mit der benachbarten Anschlagvorrichtung
sowie eine Befestigung an den Längsschienen 5 des Auflagetisches ermöglichen. Eine
genaue Ausrichtung auf die gewünschte Maßabstufung »m« kann dabei durch Anordnung von Längsschlitzen
15 in den Bügeln 14 ermöglicht werden.
In F i g. 4 sind beispielsweise Anschlagvorrichtungen la für gleich große Maßabstufungen »m« an
ίο der Längsschiene 5 angebracht. Damit können durch
schrittweises Vorschieben in Richtung »V« und Anschlagen des Werkstücks 7 gleich lange Zuschnitte
mit der Säge 8 hergestellt werden. Dabei sind die Anschlagkörper, welche sich unter dem Werkstück
befinden, in die Stellung II (oder III) vgl. Fi g. 1
und 2, geschwenkt. Beim Vorrücken des Werkstücks schwenkt der jeweils frei gewordene Anschlagkörper
selbsttätig in die Anschlagstellung I zurück.
Die weiteren, im Auflagetisch angeordneten An-Schlagvorrichtungen 1 b bzw. Ic ermöglichen andere
Maßabstufungen »n«, wobei ohne Schwierigkeiten
Abstufungen in der Größenordnung von mfm hergestellt werden können. Da sich die nicht benötigten
Anschläge in Längs- oder Querrichtung in die unwirksame Stellung II bzw. III schwenken lassen, so
ist die Werkstücksbreite durch die Anschläge nicht
■ begrenzt.
Die Anschlagvorrichtungen 1J sind auf der anderen
Seite des Werkzeuges bzw. des Säageblatts 8 angebracht und z. B. an den Querholmen 6 befestigt.
Hier wird das Werkstück in Pfeilrichtung »W« vor-
• geschoben, oder es kann in Richtung »V« von der
anderen Seite her angeschlagen werden. In letzterem Falle muß das Werkstück jedoch vor jedem Vorschub-Schritt
nach rechts ausgeschwenkt und von dort vor den nächsten Anschlag geschoben werden.
Zur schnellen Orientierung für den Arbeitenden ist es zweckmäßig, wenn die angebauten einzelnen
Anschlagvorrichtungen la, Ib, lc, Id mit Kennzeichnungen
versehen werden, aus denen, die Größe der betreffenden Maßabstufung zu entnehmen ist.
Im Rahmen der Erfindung können die gezeigten Einzelheiten auch von der dargestellten Form abweichen.
So kann die Schwenkbarkeit des Anschlagkörpers in Lagen II und III erfindungsgemäß auch
dadurch erreicht werden, daß der Tragbolzen in Schwenkrichtung schräg nach oben verläuft und die
den Bolzen aufnehmende Bohrung im Anschlagkörper mit Ansehkungen versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Anschlagvorrichtung für Auflagetische, ins- wodurch die Arbeitsweise erschwert wird,
besondere an Kappsägen, welche durch An- 5 Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine drücken des Werkstücks unwirksam gemacht Anschlagvorrichtung für Auflagetische der genannten werden kann und bei Entlastung die Anschlag- Art, insbesondere an Kappsägen, zu schaffen, durch stellung wieder einnimmt, d ad u rc h gekenn- welche die bekannten Ausführungen insbesondere zeichnet, daß der Anschlagkörper (2) zwi- bezüglich der Arbeitsweise der Vorrichtung und der sehen den Längskanten des Auflagetisches in io Handhabung des Schnittgutes verbessert werden,
beiden Querrichtungen und in einer Längsrich- Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung die Antung bis unter die Auflagefläche frei schwenkbar schlagvorrichtung so ausgebildet, daß deren Anangelenkt ist, in vertikaler Lage über seinem schlagkörper zwischen den Längskanten des AufSchwerpunkt an einem längsverlaufenden BoI- Iagetisches in beiden Querrichtungen und in einer zen (3) am Auflagetisch aufgehängt und mit 15 Längsrichtung bis unter die Auflagefläche frei einem Schlitz (10) versehen ist. schwenkbar angelenkt ist, in vertikaler Lage über
besondere an Kappsägen, welche durch An- 5 Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine drücken des Werkstücks unwirksam gemacht Anschlagvorrichtung für Auflagetische der genannten werden kann und bei Entlastung die Anschlag- Art, insbesondere an Kappsägen, zu schaffen, durch stellung wieder einnimmt, d ad u rc h gekenn- welche die bekannten Ausführungen insbesondere zeichnet, daß der Anschlagkörper (2) zwi- bezüglich der Arbeitsweise der Vorrichtung und der sehen den Längskanten des Auflagetisches in io Handhabung des Schnittgutes verbessert werden,
beiden Querrichtungen und in einer Längsrich- Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung die Antung bis unter die Auflagefläche frei schwenkbar schlagvorrichtung so ausgebildet, daß deren Anangelenkt ist, in vertikaler Lage über seinem schlagkörper zwischen den Längskanten des AufSchwerpunkt an einem längsverlaufenden BoI- Iagetisches in beiden Querrichtungen und in einer zen (3) am Auflagetisch aufgehängt und mit 15 Längsrichtung bis unter die Auflagefläche frei einem Schlitz (10) versehen ist. schwenkbar angelenkt ist, in vertikaler Lage über
2. Anschlagvorrichtung nach Anspruch 1, da- seinem Schwerpunkt an einem längsverlaufenden
durch gekennzeichnet, daß die am Werkstück (7) Bolzen am Auflagetisch aufgehängt und mit "einem
anliegende obere Kante (11) des Anschlagkör- Schlitz versehen ist.
pers reibungsmindemd, z. B. abgerundet, ausge- 20 Bei dieser Ausbildung müssen die Anschlagvorbildet
ist. richtungen nicht mehr ausschließlich am Außenrand
3. Anschlagvorrichtung nach den Ansprüchen des Tisches angebracht .werden, so daß auch ein
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trag- nicht besäumtes Schnittgut verarbeitet werden kann,
bolzen in Schwenkrichtung schräg, nach oben da ein seitliches Anlegen nicht mehr erforderlich ist.
■ verläuft und die den Bolzen aufnehmende Boh- 25 Ferner ergibt die Erfindung eine größere Freizügigrung
im Anschlagkörper mit Anseiikungen ver- keit bezüglich der Anordnung und Verteilung der
sehen ist. Anschlagvorrichtungen. Dabei können die Vorrich
tungen als Einzelelemente in beliebiger Weise längs-
und/oder quergestaflelt im Bereich der Auflagefläche
30 angeordnet werden, so daß sich ein baukastenartig
veränderbares Anschlagsystem ergibt, welches gleichmäßige oder verschiedene Maßabstufungen mit beliebigen
Abständen ermöglicht.
Die Erfindung betrifft die Ausbildung einer An- Dabei erfolgt die selbsttätige Rückstellung der
schlagvorrichtung für Auflagetische, insbesondere an 35 Anschlagkörper durch die Schwerkraft, wodurch
Kappsägen, welche durch Andrücken des Werk- sich eine einfache, gegen Verschleiß unempfindliche
Stücks unwirksam gemacht werden kann.und bei und zuverlässige Ausführung der Anschlagvorrich-Entlastung
selbsttätig die Anschlagstellung wieder tungen und ihrer Befestigung am Auflagetisch ergibt,
einnimmt. Derartige Vorrichtungen werden in be- Da beim Anschlagen des Werkstücks auch dessen
stimmten Abständen am Auflagetisch befestigt und 40 Gewicht am Niederhalten der vorderen Anschlagdienen
zur Festlegung maßhaltiger Bearbeitungs- reihe mitwirkt, ist die beim Arbeiten'aufzuwendende
stellen, z. B. als Abstützung in Verbindung mit einer Kraft geringer als bisher, wobei das Werkstück ohne
Kappsäge zur Herstellung von Serienabschnitten aus besonderen Kraftaufwand in allen Richtungen über
Brettern oder Kanthölzern. die ausgeschalteten Anschlagkörper geschoben wer-
Die gebräuchlichen bekannten Anschlagvorrich- 45 Jen kann. Um dabei die Bremswirkung möglichst
tungen dieser Art lassen nur ein Verschieben des zu verringern, ist erfindungsgemäß die am Werkstück
Schnittgutes in Arbeitsrichtung, also vorwärts, zu, anliegende obere Kante des Anschlagkörpers rei-
und werden im allgemeinen bei Entlastung mittels bungsmindernd, z. B. abgerundet, ausgebildet.
Federdruck in die Anschlagstellung gebracht. Diese Außerdem können die Anschlagvorrichtungen in
Federdruck in die Anschlagstellung gebracht. Diese Außerdem können die Anschlagvorrichtungen in
Vorrichtungen wurden in der Regel am Längsrand 50 Längsrichtung zu beiden Seiten der Bearbeitungsdes
Tisches bzw. an einer eigens dafür angebrachten stelle, also z. B. zu beiden Seiten der Säge, angeord-Anlageschiene
befestigt, so daß eine einwandfreie net werden, so daß auch auf der anderen Seite
Arbeit nur bei Werkstücken mit gerader Anschlag- angeschlagen werden kann.
kante möglich war. Ferner besteht die vorteilhafte Möglichkeit, daß
Außerdem wurde die Arbeitsweise mit den bis- 55 bei Ausbildung des Auflagetisches mit in bestimmten
herigen Anschlagvorrichtungen dadurch erschwert, Längsabständen angeordneten Querholmen die Andaß
das Ausschalten der vor dem Endanschlag lie- schlagkörper an den Querholmen in verschiedenen
genden Anschlagreihe durch seitliches Andrücken Tischlängsachsen angebracht werden können,
des Schnittgutes mit verhältnismäßig großem Kraft- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
des Schnittgutes mit verhältnismäßig großem Kraft- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
aufwand erfolgen mußte, so'daß besonders geeignete 60 Erfindung dargestellt. Es zeigt
bzw. zusätzliche Arbeitskräfte für diese Tätigkeit F i g. 1 die Seitenansicht einer Anschlagvorrich-
bzw. zusätzliche Arbeitskräfte für diese Tätigkeit F i g. 1 die Seitenansicht einer Anschlagvorrich-
notwendig waren, oder die Anzahl der einsetzbaren tung,
Anschläge begrenzt werden mußte. Fig. 2 eine Anschlagvorrichtung von vorne,
Anschläge begrenzt werden mußte. Fig. 2 eine Anschlagvorrichtung von vorne,
In diesem Zusammenhang ist noch die schweize- F i g. 3 eine Kombination mehrerer Anschlagvpr-
rische Patentschrift 305 792 zu erwähnen, welche 65 richtungen, von oben gesehen,
eine Anschlagvorrichtung zeigt, deren Anschlagkör- F i g. 4 einen Auflagetisch mit mehreren An-
per in beiden Querrichtungen des Auflagetisches bis Schlagvorrichtungen, von oben gesehen,
unter die Oberfläche schwenkbar sind. Diese Vor- Die Anschlagvorrichtung 1 besteht im wesent-
unter die Oberfläche schwenkbar sind. Diese Vor- Die Anschlagvorrichtung 1 besteht im wesent-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0044504 | 1966-11-02 | ||
| DER0044504 | 1966-11-02 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1528005A1 DE1528005A1 (de) | 1969-12-11 |
| DE1528005C true DE1528005C (de) | 1973-03-22 |
Family
ID=
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