DE1523540C - Pneumatische oder hydraulische Steue rungsvornchtung zur Anzeige und/oder Übersetzung von kodierten Daten - Google Patents

Pneumatische oder hydraulische Steue rungsvornchtung zur Anzeige und/oder Übersetzung von kodierten Daten

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DE1523540C
DE1523540C DE19651523540 DE1523540A DE1523540C DE 1523540 C DE1523540 C DE 1523540C DE 19651523540 DE19651523540 DE 19651523540 DE 1523540 A DE1523540 A DE 1523540A DE 1523540 C DE1523540 C DE 1523540C
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Description

Die Erfindung betrifft eine pneumatische oder hydraulische Steuerungsvorrichtung zur Anzeige und/ oder Übersetzung von kodierten Daten und stellt eine Zusatzanmeldung zum Hauptpatent 1 296 916 dar.
Das Hauptpatent betrifft ein Schieberventil, das einen in "einem Gehäuse bewegbaren, biegbaren, flachen Körper enthält, der an mindestens einer Stelle an das Gehäuse befestigt ist und entlang dessen Weg sich im Gehäuse mehrere Ausnehmungen befinden, die der genannte flache Körper entweder überspannt oder in die er sich hineinwölbt; zu jeder Ausnehmung gehört ein pneumatisch oder hydraulisch betätigtes Aktivierungsmittel, das ein selektives Umschalten des flachen Körpers aus dem die Ausnehmung überspannenden Zustand in den in die Ausnehmung sich hineinwölbenden Zustand bewirkt.
Es besteht derzeit ein großes Interesse für die mögliche Anwendung verschiedenartiger hydraulisch oder pneumatisch betätigter Elemente für die Durchführung von Steuerungsfunktionen, die normalerweise elektronischen Komponenten vorbehalten sind. Solche Fluidumelemente sind beispielsweise der sogenannte Strahlverstärker, bei dem ein Strahl eines Fluidums, d. h. eines flüssigen oder gasförmigen Mediums, von einer Eingangsdüse ausströmt und auf eine von zwei Ausgangsöffnungen gerichtet wird, und die aus einem verschiebbaren, flexiblen Flachkörper bestehenden Fluidumelemente, wie sie im Hauptpatent 1 296 916
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beschrieben sind. Fluidumelemente dieser Art reagieren eines oder mehrerer Zeichen, und/oder die Abgabe von
auf die angelegten Steuerungssignale verhältnismäßig in einem zweiten Verschlüsselungssystem dargestellten
schnell, beanspruchen wenig Raum und lassen sich mit Fluidumausgangssignalen. Jede Ausführungsform der
geringem Kostenaufwand herstellen. Man kann meh- erfindungsgemäßen Steuerungsvorrichtung umfaßt
rere Fluidumelemente auf einfache Art miteinander 5 grundsätzlich ein dünnes Band, bestehend aus einem
verbinden, so daß verhältnismäßig komplexe logische biegbaren oder flexiblen Material, das von einem in
Funktionen durchführbar sind. Außerdem sind solche einem Gehäuse befindlichen länglichen Schlitz aufge-
Fluidumelemente als sehr zuverlässig anzusehen in dem nommen wird. In dem Gehäuse entlang des Weges des
Sinne, daß sie keinerlei Verschleiß unterworfen sind Bandes ist eine Mehrzahl von Ausnehmungen vorge-
und im Gegensatz zu elektronischen Komponenten io sehen, von denen jede einem gewichteten Stellenwert
auch niemals durch neue Elemente ersetzt zu werden des Fluidumeingangssignals zugeordnet ist und deren
brauchen. Größenabmessungen proportional sind zu den Ge-
Die hier aufgezählten Vorteile der genannten Flui- wichten der entsprechenden Stellenwerte im Rahmen dumelemente haben in weiten Kreisen bereits Aner- des ersten Verschlüsselungssystems der Eingangsdaten. kennung gefunden, und es ist auch schon vorge- 15 An der Stelle dieser Ausnehmungen, jedoch auf der schlagen worden, sie an der Nahtstelle zwischen entgegengesetzten Seite des Bandes, sind bis in den Mensch und Maschine in einem System zu verwenden, Schlitz hineinreichende Aktivierungskanäle vorged. h. bei der Konstruktion von Dateneingabe- und sehen. Die Fluidumeingangssignale werden diesen in -ausgabestationen und Bedienungspulten bei Rechen- dem Gehäuse untergebrachten Aktivierungskanälen automaten. Bei vielen derartigen Anwendungen ist es ao zugeführt, so daß am Ort der entsprechenden Ausnotwendig, Daten aus einem ersten Verschlüsselungs- nehmungen Druckgradienten entstehen, die transversal system in ein zweites Verschlüsselungssystem umzu- zur Längsrichtung des Bandes wirken und ein Hinein- " setzen und gewisse Daten für die Bedienungsperson wölben eines Teiles des Bandes in die Ausnehmung zur direkten Anzeige zu bringen. Dazu zählt beispiels- bzw. Ausnehmungen verursachen. Auf einem anderen _, weise auch die Anzeige der von der Bedienungsperson 95 Teil des Bandes befinden sich irgendwelche geeignete in die Maschine eingegebenen Daten in einer für die Ausgangsindikationen, beispielsweise für eine Direkt-^ Bedienungsperson unmittelbar erkennbaren Fong-odeT" anzeige aufgedruckte Zeichen und/oder geeignete kbdie endgültige Anzeige des Resultats einer von der dierte Darstellungen, die in ÜbereinstimnuAHg mit den Maschine durchgeführten Operation. Bisher waren Fluidumeingangssignalen einer Ausgajigsstation zugekeine Fluidumelemente zur Erfüllung dieser Aufgabe 30 führt werden. Diese Ausgangsstation umfaßt eine bekannt. Man mußte deshalb entweder auf eine solche öffnung für die direkte Sichtbarmachung der aufge-Anzeige-und/oder Übersetzungsvorrichtung verzichten druckten Zeichen und/oder Abfühlmittel zur Bereitoder komplizierte Übersetzungsmittel anwenden zur stellung der Ausgangssignale in Übereinstimmung mit Umsetzung von Fluidumeingangssignalen in elektri- den auf dem Band befindlichen kodierten Darstellunsche oder mechanische Signale zum Betreiben her- 35 gen. Es ist dann noch eine weitere, der Rückstellung kömmlicher Datenanzeigegeräte oder Datenüber- des Bandes in die Ausgangslage dienende Ausnehmung Setzungsvorrichtungen. in dem Gehäuse vorgesehen, deren Größe mindestens
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, gleich bzw. proportional ist der Summe der Gewichte eine für Dateneingabe- und -ausgabestationen und der sich für den größten zu übersetzenden Eingangs-Bedienungspulte bei Datenverarbeitungsmaschinen ge- 40 signalwert ergebenden Stellenwerte. Diese Rücksteleignete Steuerungsvorrichtung zu schaffen, die direkt lungsausnehmung muß in der Lage sein, den gesamten durch hydraulische oder pneumatische Aktivierungs- Bandüberschuß auszunehmen, wenn das Band alle signale betätigbar ist und auch eine Umkodierung der anderen, den Eingangssignal-Stellenwerten zugeord-Eingangs- bzw. Ausgangsdaten ermöglicht. . neten Ausnehmungen direkt überspannt. Die erfin-
Zur Lösung dieser Aufgabe eignet sich eine pneu- 45 dungsgemäße Anzeige- und Übersetzungssteuerungsmatische oder hydraulische Steuerungsvorrichtung ge- vorrichtung^ hat eine Vielzahl von stabilen Zustandsmäß dem Hauptpatent, die darüber hinaus gekenn- lagen, und das genannte Band wird jeweils in einer einzeichnet ist durch eine Signalquelle für kodierte Ein- mal eingenommenen Zustandslage oder auch in seiner gangssignale, durch an die Signalquelle angeschlossene Rückstellage verharren, auch wenn die Fluidumein- und mit den Aktivierungsmitteln in Verbindung 50 gangssignale abgeschaltet sind und damit die genannstehende funktionsmäßig parallel angeordnete Signal- ten, auf das Band transversal zu seiner Oberfläche leitungen, von denen jede einen gewichteten Stellen- drückenden Druckgradienten verschwinden,
wert des Eingangssignals überträgt, und durch den Aus dieser einleitenden Kurzbeschreibung des Erfin-Eingangssignalstellenwerten zugeordnete Ausnehmun- dungsgegenstandes ist bereits zu erkennen, daß der gen unterschiedlicher Größe zur Aufnahme verschie- 55 Hauptzweck der Erfindung in der Schaffung von Fluidener Bandlängen, wobei die Größenabmessungen der dumelementen liegt, die sich zur Umsetzung von Flui-Ausnehmungen so gewählt sind, daß sich für jede dumeingangssignalen in Ausgangsindikationen eignen, Aktivierungskombination eine, andere Summe der von beispielsweise in korrespondierende sichtbare Darden Ausnehmungen aufgenommenen Bandlängen er- Stellungen und/oder in gegebenenfalls anders vergibt und auf die Bandverschiebung ansprechende An- 60 schlüsselte Ausgangssignale. Zu diesem Zweck ist entzeige- und/oder Abtastmittel vorgesehen sind. lang der Länge des genannten dünnen flexiblen Bandes
Die später noch ausführlicher beschriebenen Aus- eine Vielzahl von Ausnehmungen vorgesehen, die mit
führungsformen der erfindungsgemäßen Steuerungs- den Eingangsdaten oder -Signalen zusammenarbeiten,
vorrichtung betreffen Anzeigegeräte und/oder Über- während an irgendeiner anderen Stelle des Bandes die
Setzungseinrichtungen zur direkten Übersetzung von 65 genannten Ausgangsindikationen angebracht sind.
in einem ersten Verschlüsselungssystem dargestellten Die Größenabmessungen der einzelnen Ausnehmungen
Fluidumeingangssignalen in eine Ausgangsanzeige, entsprechen dem durch die Kodierung bedingten Ge-
beispielsweise als direkte, sichtbare Zurschaustellung wicht der individuellen Stellenwerte des Fluidumein-
5 6
gangssignals. Als Antwort auf die vorhandenen Ein- liegende Band 20 in diese Ausnehmungen eindringen
gangssignale wird das Band in die entsprechenden Aus- und sich an die Konturen derselben anlegen kann. Die
nehmungen hineingedrückt, wo es sich deren Konturen Vorrichtung nach F i g. 1 wurde entworfen mit dem
anpaßt. Ziel der Schaffung einer visuellen Ziffernanzeige zur
Mit der Erfindung wird insbesondere die Schaffung 5 Darstellung der zugeführten, in dem normalen Binäreiner Anzeigevorrichtung bezweckt, welche die Zur- kode verschlüsselten Eingangsdaten. Im normalen Schaustellung einer direkt lesbaren, die kodierten Flui- Binärkode sind bekanntlich die einzelnen Stellenwerte dumeingangsdaten repräsentierenden Ausgangsindi- mit den Zahlen 1, 2, 4, 8 usw. gewichtet. Im Ausfühkation ermöglicht. Die Vorrichtung eignet sich in rungsbeispiel nach F i g. 1 ist der Ausnehmung 25 das idealer Weise als Gerät zur Datenanzeige für die Be- io. Gewicht 1, der Ausnehmung 26 das Gewicht 2, der dienungsperson einer Datenverarbeitungsanlage oder Ausnehmung 27 das Gewicht 4 und der Ausnehmung28 als Anzeigebaustein für eine mit Fluidumelementen das Gewicht 8 zugeordnet. In einem entsprechenden ausgestattete Datenausgangsstation. Verhältnis befinden sich auch die Konturenlängen der
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der genannten Ausnehmungen, beispielsweise beträgt die Schaffung einer fluidumbetätigten Datenanzeige- und 15 Konturenlänge der Ausnehmung 28 das 8fache der -Übersetzungsvorrichtung im Rahmen der obenerwähn- Konturenlänge der Ausnehmung 25. Mit anderen ten Einsatzmöglichkeiten, wobei besonderer Wert Worten, die Größenabmessungen der den Eingangsdarauf gelegt ist, daß die Vorrichtung hinsichtlich Signalen zugeordneten Ausnehmungen sind propor-Konstruktion und Betriebsweise extrem einfach ist. tional zum Gewicht der entsprechenden binären Stel-Sie läßt sich mit geringem Aufwand und geringen 20 lenwerte. Es wird also bei der Betätigung der das EinKosten unter Anwendung herkömmlicher plastischer heitsmaß aufweisenden Ausnehmung 25 das Band 20_ Verformungsverfahren herstellen. Sie ist in ihrem Be- in diese Ausnehmung hineingedrückt, wobei es zu trieb sehr zuverlässig und kaum einer Abnutzung einer Bandverschiebung in den Längsschlitzen und am unterworfen. - ■ abgerundeten Gehäusekopfteil um eine Einheitslänge.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung 25 kommt. Diese Einheitslänge entspricht genau dem
sind in der Zeichnung dargestellt und werden nach- Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden aufge;-
folgend näher beschrieben. Es zeigt sr ' druckten Ziffern 23. Bei Betätigung der Ausnehmung
F i g. 1 eine seitliche Perspektivansicht eines ersten 26 erfolgt eine Verschiebung des Bandes 20 lfm zwei
Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Steue- Einheitslängen. Auf ähnliche Weise iwrd das Band 20
rungsvorrichtung zur Anzeige von kodierten Daten, 30 um vier bzw. acht Einheitslängen verschoben, wenn die
Fig. 2 eine seitliche Perspektivansicht eines der Ausnehmungen 27 bzw. 28 betätigt werden. Die ein-
F i g. 1 ähnelnden zweiten Ausführungsbeispiels der zelnen Ausnehmungen sind etwa halb so tief wie die
Erfindung, wobei binär kodierte Fluidumeingangs- bei ihrer Aktivierung erzielten Bandverschiebungen,
signale gleichzeitig visuell angezeigt und in anders ko- da sich das Band schleifenförmig in die Ausnehmungen
dierte Fluidumausgangssignale übersetzt werden, 35 oder Vertiefungen einlegt. An der Stelle der genannten
F i g. 3 die Draufsicht auf einen Teil des im Ausfüh- Ausnehmungen oder Vertiefungen 25 bis 28, jedoch
rungsbeispiel nach F i g. 2 verwendeten Bandes zur auf der gegenüberliegenden Seite des Schlitzes 18 und
Verdeutlichung'der verwendeten kodierten Darstellun- des Bandes 20, befinden sich in dem Gehäuse 16 vier
gen des für die Ausgangsdaten verwendeten Kode- Eingangskanäle 30 bis 33, durch die bei Aktivierung
schlüsseis. 40 der entsprechenden Eingänge das Fluidum strömt und
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel in bezug auf das Band den genannten Druckgradienten handelt es sich um ein mit dem allgemeinen Bezugs- erzeugt, durch den das Band zum Eindringen in die zeichen 15 versehenes multistabiles Fluidumelement, entsprechende Vertiefung bzw. Vertiefungen veranlaßt das nach den Prinzipien der erfindungsgemäßen Steue- wird. Diese Aktivierungskanäle 30 bis 33 sind über rungsvorrichtung aufgebaut ist. Das Fluidumelement 45 entsprechende Verbindungsleitungen 34 mit einer Fluiumfaßt ein aus Kunststoff oder einem anderen ahn- dumquelle 35 verbunden, welche die entsprechenden liehen Material bestehendes Gehäuse 16, dessen vor- binären Druckeingangssignale abgibt. Die anzuzeigenderes Ende 17 abgerundet ist und das ein Paar zuein- den Eingangsdaten liegen in binärer Verschlüsselung ander in einem bestimmten Abstand befindlicher, im vor, wobei die einzelnen Bits der vier binären Stellenallgemeineh parallel verlaufender Längsschlitze 18 und 50 werte in Form von vorhandenen oder nicht vorhan-19 umfaßt. Innerhalb dieser Schlitze 18 und 19 befindet denen Fluidumdrucksignalen parallel auf die Leitunsich ein sehr dünnes, flexibles, aus Plastik oder Metall gen 34 gegeben werden.
bestehendes Band oder ein Streifen 20, das beispiels- Am Ende des Schlitzes 19 befindet sich eine Rückweise eine Folie oder ein streifenförmiges Stahlband stellungsausnehmung 36, die in ihrer Größe bzw. Tiefe sein kann und das entlang der Endrundung 17 des 55 so bemessen ist, daß sie eine Bandverschiebung herbei-Gehäuses geführt ist. Mit seinen beiden Enden ist das führen kann, die der Summe der Gewichte des größten Band 20 mit Hilfe der Schrauben 21 und 22 mit dem zu übersetzenden Eingangssignals entspricht. In dem Gehäuse 16 verbunden bzw. mit ihm verankert. Auf Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist diese Rücksteleinem mittleren Zwischenstück des Bandes 20 sind die lungsausnehmung so groß bzw. tief, daß sie eine Bandmit dem allgemeinen Bezugszeichen 23 versehenen 60 verschiebung von neun Einheitslängen herbeizuführen Dezimalziffern 0 bis 9 in normal ansteigender Ziffern- in der Lage ist; da die Darstellung der anzuzeigenden folge in Serie hintereinander aufgedruckt oder in Werte im Dezimalsystem erfolgt, ist die größte für die irgendeiner anderen geeigneten Form aufgebracht. Anzeige in Frage kommende Zahl die Dezimalziffer 9.
Entlang des Schlitzes 18 befinden sich im Inneren Mit der Rückstellungsausnehmung 36 arbeitet ein
des Gehäuses 16 vier im allgemeinen U-förmige Aus- 65 Rückstellungskanal 37 zusammen, der mit Hilfe einer
nehmungen 25 bis 28 mit relativ zueinander unter- geeigneten Leitung an eine gesteuerte Druckquellc 38
.schiedlichen Größenabmessungen. Die genannten Aus- angeschlossen ist, die bei Bedarf die Rückstellung des
nehmungen sind so angebracht, daß das im Schlitz 18 Bandes herbeiführende Fluidumdrucksignalc " ab/.u-
geben imstande ist. Die tiefste Stelle,oder der Bodenteil der Ausnehmungen 25 bis 28 und 36 ist über Abzugskanäle 40 mit der freien Atmosphäre verbunden, so daß die in den Ausnehmungen befindliche Luft bei Eindringen des Bandes in diese Ausnehmungen durch die Kanäle 40 nach außen in die freie Atmosphäre verdrängt werden kann. Auf dem abgerundeten Gehäusekopfteil 17 befindet sich eine entsprechend geformte Frontabdeckplatte 41, die sich über die Kopfteilrundung des Gehäuses erstreckt und den dort frei liegenden Mittelteil des Bandes 20 abdeckt. In der Abdeckplatte 41 befindet sich ein Fenster 42, das gerade so groß ist, daß eine der zehn Ziffern 23 darin sichtbar wird. ' .
Im Ausgangs- oder Rückstellungszustand des Bandes befindet sich der gesamte Bandüberschuß in der Rückstellungsausnehmung 36. Die anderen Ausnehmungen 25 bis 28 werden dabei von dem Band 20 glatt überspannt. Der Bandüberschuß entspricht einem bestimmten Vielfachen der Einheitslänge, und zwar der ao Summe der Gewichte de* größten zu übersetzenden Zahl, d. h., in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist es die Zahl 9; demnach entspricht der Bandüberschuß der neunfachen Einheitslänge.
Wenn im Fenster 42 der Frontabdeckplatte 41 die Ziffer 0 erscheint, erstreckt sich das Band 20 glatt über alle vier Ausnehmungen 25 bis 28, und der gesamte Bandüberschuß befindet sich in der Rückstellur$saus*~~ nehmung 36. Wenn eine Übersetzungsoperation durchgeführt und eine den binären Fluidumeingangssignalen entsprechende visuelle Ziffernanzeige herbeigeführt werden soll, so wird die Druckeingangssignalquelle 35 aktiviert, und die betreffende Dezimalziffer wird in Übereinstimmung mit der vorgegebenen binären Verschlüsselung in der Form von Druckeingangssignalen repräsentiert. Je nachdem, ob bei dem betreffenden binären Stellenwert ein Bit vorliegt oder nicht, werden an die den Stellenwerten entsprechenden Aktivierungskanäle 30 bis 33 Fluidumdruckeingangssignale angelegt. Die dabei in bezug auf das Band 20 entstehenden Druckgradienten bewirken ein Hineinwölben und Eindringen entsprechender Bandabschnitte in die aktivierten Ausnehmungen, bis das Band in diesen Ausnehmungen an deren Konturen anliegt. Die beim Einschieben des Bandes 20 in eine oder mehrere der Ausnehmungen 25 bis 28 benötigten Bandlängenzuschüsse werden durch Herausziehen des anderen Bandendes aus der Rückstellungsausnehmung 36 erhalten. Es kommt also zu einer Verschiebung des die anzuzeigenden Ziffern 23 tragenden Bandmittelteils entlang des abgerundeten Gehäusekopfteiles 17. Je nachdem, welche Kombination von aktivierten Ausnehmungen vorliegt, ergibt sich eine entsprechende Ziffernanzeige im Fenster 42.
Je nach Größe des vorliegenden Reibungskoeffizienten können die Fluidumdruckeingangssignale entweder in Serie, also nacheinander, vorzugsweise beginnend mit dem niedrigsten Stellenwert, an die Aktivierungskanäle 30 bis 33 angelegt werden; ist der Reibungskoeffizient verhältnismäßig klein, d. h.» läßt sich das Band 20 verhältnismäßig leicht verschieben, so kann es zweckmäßig sein, die Fluidumdruckeingangssignale gleichzeitig und parallel den Aktivierungskanälen 30 bis 33 zuzuführen. Der hier in Betracht stehende maßgebende Reibungsanteil ergibt sich aus der für das Band zwischen benachbarten Aktivierungsausnehmungen bestehenden Reibung. Wenn diese Reibung bis auf einen Wert herabgesetzt ist, daß sie mit der richtigen Betriebsweise der Vorrichtung nicht mehr interferiert, so ist die Anwendung paralleler Druckeingangssignale vorzuziehen. Bei einem serienmäßigen Anlegen dieser Druckeingangssignale ist darauf zu achten, daß der in den Aktivierungsausnehmungen 25 bis 28 benötigte Bandzuschuß nicht aus anderen Aktivierungsausnehmungen, sondern ausschließlich aus der Rückstellungsausnehmung 36 herausgezogen wird. .'■'■■
Wenn beispielsweise die Fluidumeingangssignale nur den Aktivierungskanälen 31 und 32 zugeführt werden, so wird das Band nur zum Teil aus der Rückstellungsausnehmung 36 herausgezogen und in die Aktivierungsausnehmungen 26 und 27 hineingedrückt. Der Mittelteil des Bandes verschiebt sich dabei um sechs Einheitsschritte, und es kommt zur Anzeige der Ziffer 6 im Fenster 42. Die Durchführung der Übersetzung der binärkodierten Eingangssignale in die Dezimalziffern 0 bis 9 geht aus der folgenden Tabelle I hervor, in der durch das Symbol X die Anwesenheit eines Fluidumeingangsimpulses gekennzeichnet ist.
Tabelle I 28 27 26 25
Angezeigte 0 T
0
0 0 -
Ziffer - Aktivierte Ausnehmungen 0 0 0 • --χ
0 0 0 3C-' 0
1 0 0 X' X
2 0 X 0 0
3 0 X 0 X
4 0 X X 0
5 0 X X X
6 X 0 0 0
7 X 0 0 X
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9
Nach jeder Anzeigeoperation wird die gesteuerte Druckquelle 38 aktiviert und ein Fluidumrückstellimpuls dem Rückstellkanal 37 zugeführt. Das führt dazu, daß das Band 20 in seine ursprüngliche Ausgangslage zurückkehrt, in der sich der gesamte Bandüberschuß in der Rückstellungsausnehmung 36 befindet und im Fenster 42 der Frontplatte 41 die Ziffer 0 erscheint. Es ist zweckmäßig, das Band nach jeder Übersetzungs- oder Anzeigeoperation in die Ausgangslage zurückzustellen, aber es ist auch durchaus möglich, die Vorrichtung so zu betreiben, daß eine Rückkehr nach 0 nicht notwendig ist. Bei dem Verfahren unter Vermeidung der Rückkehr nach 0 werden die Fluidumeingangssignale an die Aktivierungskanäle 30 bis 33 angelegt und aufrechterhalten, während man die gesteuerte Druckquelle 38 aktiviert und einen Fluidumdruckimpuls an den Rückstellkanal 37 anlegt. Dieser Rückstellungsdruckimpuls zieht vom gesamten Bandüberschuß die Anteile in die Rückstellungsausnehmung 36 zurück, die nicht speziell von den an den Aktivierungskanälen 30 bis 33 anliegenden Fluidumdruckimpulsen in die entsprechenden Aktivierungsausnehmungen 25 bis 28 gedrückt werden. Sobald der Rückstellimpuls in dem erwünschten Maße wirksam geworden ist, wird er abgeschaltet, und dann können auch die von der Quelle 35 gelieferten Druckeingangssignale abgeschaltet werden.
Die hier beschriebene Steuerungsvorrichtung zur Ziffernanzeige weist eine Mehrzahl von stabilen Zuständen auf, da das Band die jeweils durch Aktivierung
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9 ίο
oder Rückstellung eingenommene Position beibehält, Gehäuse 16' oberhalb und unterhalb des Bandes 20' auch wenn die Fluidumeingangssignale oder das Rück- angeordnet. sind. Die unteren Kanalteile führen zu Stellsignal abgeschaltet werden. Dieses Verhalten er- einem gemeinsamen Verbindungskanal 52, der über zielt man dadurch, daß das flexible Band verhältnis- eine entsprechende Leitung an eine gesteuerte Druckmäßig dünn und an seinen beiden Enden mit dem 5 quelle 53 angeschlossen ist. Die oberen Kanalteile sind Gehäuse 16 fest verankert ist. Das ist die gleiche Ver- individuell über entsprechende Leitungen mit einem haltensweise, die auch bei einigen Ausführungsbei- Druckauswertegerät 54 verbunden,
spielen des Hauptpatentes beobachtet wird; wegen Die Arbeitsweise des in den Fig. 2 und 3 dargeweiterer diesbezüglicher Einzelheiten wird auf die Aus- stellten Ausführungsbeispiels der Steuerungsvorrichführungen im Hauptpatent verwiesen. Die an den io tung zur Anzeige und Übersetzung von kodierten äußersten Punkten der Ausnehmungen 25 bis 28 und 36 Daten besteht darin, daß beim Anlegen der. binären befindlichen Abzugskanäle 40 verhindern, daß zwi- Druckeingangssignale an die Aktivierungskanäle 30' sehen dem Band 20 und dem Boden der Ausnehmun- bis 33' das Band 20' entsprechend den sich ausbildengen Luft oder Fluidum eingeschlossen wird, was beim den Druckgradienten selektiv in gewisse Aktivierungs-Hineinwölben des Bandes in die Ausnehmungen zur 15 ausnehmungen 25' bis 28' hineingedrückt wird. Dabei Ausbildung unerwünschter Druckkräfte führen könnte, kommt es zu einer entsprechenden Längsverschiebung die sich einem völligen Einlegen des Bandes entlang des Bandmittelteiles, dem auch der verbreiterte Bandden Konturen der Ausnehmungen widersetzen würden. teil 46 angehört. Als Ergebnis dieser Verschiebe-Dadurch, daß die genannten Abzugskanäle 40 vorge- bewegung stellt sich eine bestimmte Kodelochreihe 47 sehen werden, lassen sich für das Band sehr kurze Um- ao auf die Abfühlkanäle ein. Die im verbreiterten Bandschaltzeiten erzielen, d. h., das Band kann sehr schnell teil befindlichen Kodelöcher befinden sich zwischen auf geänderte Druckbedingungen reagieren und sich den oberen und unteren Teilen der Abfühlkanäle 48 weich und ohne Schwierigkeiten in die Ausnehmungen bis 51.
einlegen. '. - Bei Aktivierung" der gesteuerten Druckquelle 53
Wir wenden uns nun dem in den F i g. 2 und 3 ge- 25 strömt unter Druck stehendes Fluidum in den Verbinzeigten Ausführungsbeispiel zu. Die in F i g. 2 mit dem dungskanal 52 und von dort in die genannten Abfühl- ^z allgemeinen Bezugszeichen 43 versehene Steue^jngs·— kanäle hinein. An den Ausgängen dieser Abfühlkanäle vorrichtung stellt eine erweiterte Ausführungsform der 48 bis 51 wird überall dort ein FluidumstrpjHi vorhan-Vorrichtung nach F i g. 1 dar. Diese Anzeige- und den sein, wo sich zwischen den oberen* und unteren Übersetzungsvorrichtung 43 leistet nicht nur eine 30 Abfühlkanalteilen ein Kodeloch 47 befindet. Diese visuelle Ziffernanzeige der binärverschlüsselten Ein- Fluidumausgangssignale werden dem Druckauswertegangssignale, sondern liefert auch Fluidumausgangs- gerät 54 zugeführt, das irgendeine beliebige vorbesignale, welche die zugeführten Informationswerte in stimmte Informationsauswertung durchzuführen in der einer anderen Verschlüsselung repräsentieren. Zur Ver- Lage ist. Außer der Umkodierung der zugeführten Inmeidung unnötiger Wiederholungen in der Beschrei- 35 formation mit Hilfe der genannten Abfühlmittel in bung sind übereinstimmende Teile der Steuerungsvor- Verbindung mit den im verbreiterten Streifenteil 46 berichtung bei den hier dargestellten zwei Ausführungs- findlichen Kodelochreihen erfolgt wie im Ausführungsbeispielen nach F i g. 1 und 2 mit im wesentlichen beispiel nach F i g. 1 auch eine visuelle Anzeige des der gleichen Bezugszeichen versehen, wobei jedoch die das zugeführten Information entsprechenden Zeichens in zweite Ausführungsbeispiel betreffenden Bezugszeichen 40 dem Fenster 42' der Frontplatte 41'. Sowohl das visuell zur Unterscheidung zusätzlich mit einem Strich ver- angezeigte Zeichen als auch die entsprechend kodierte sehen sind. Nur solche Teile und Elemente des zweiten Ausgangsinformation stehen in eindeutigem Zusam-Ausführungsbeispiels, die sich vom ersten unterschei- menhang mit den zugeführten, beispielsweise binärden, werden nachfolgend in Einzelheiten beschrieben. kodierten Eingangssignalen. Vor jeder neuen Über-
Der im Gehäuse 16' befindliche Schlitz 18' weist 45 setzungs- und Anzeigeoperation wird die Steuerungs-
zwischen den Aktivierungsausnehmungen 25' bis 28' vorrichtung 43 in ihren Ausgangszustand zurückge-
und der Frontplatte 41' einen Abschnitt 45 von erwei- steift durch Anlegen eines Fluidumdruckimpulses, der
terter Schlitzbreite auf. Auch das Band 20' weist an von der gesteuerten Druckquelle 38' erzeugt wird, an
dieser Stelle eine Verbreiterung 46 auf (vgl. auch den Rückstellkanal 37'. Der genannte Rückstellimpuls
F i g. 3). Die genannte Banderweiterung 46 ist in dem 50 treibt den gesamten Bandüberschuß in die Rückstell- '
erweiterten Schlitzteil 45 hin- und herbeweglich. Der ausnehmung 36', so daß die Aktivierungsausnehmun-
erweiterte Bandabschnitt 46 ist mit einer größeren An- gen 25' bis 28' vom Band 20' glatt überspannt werden
zahl zusätzlicher Ausgangsindikationen versehen, die mit dem Ergebnis, daß im Fenster 42' die Ziffer 0 zur
in dem hier betrachteten Fall eine Mehrzahl von Kode- Anzeige kommt und gleichzeitig alle Abfühlkanäle 48
lochreihen 47 umfassen. Jede einzelne Kodelochreihe 55 bis 51 blockiert sind, da mit ihnen kein Kodeloch in
47 ist einer bestimmten Eingangsinformation züge- Deckung liegt.
ordnet. Im Falle des hier beschriebenen Ausführungs- Für die Kodelochreihen im verbreiterten Bandteil 46 beispiels sind neun Kodelochreihen vorgesehen, die kann ein beliebiger Kode gewählt werden. Bei der Wahl den Eingangsziffernwerten 1 bis 9 zugeordnet sind. des Kodes wird man zweckmäßigerweise von den Be-Der Abstand zwischen zwei benachbarten Kodeloch- 60 dürfnissen des jeweils vorliegenden Anwendungsfalles reihen entspricht der bereits weiter oben definierten ausgehen. Beispielsweise kann der Kode für die Aus-Einheitslänge, gangssignale derselbe sein wie derjenige für die Ein-
Im Gehäuse 16', etwa in der Mitte der Schlitzerwei- gangssignale. Dadurch ist es möglich, die zur visuellen
terung45, sind Abfühlmittel angebracht, bestehend Anzeige gekommene Information zu einem späteren
aus vier Paaren von Abfühlkanälen 48 bis 51, die im 63 Zeitpunkt in der Form von Fluidumausgangssignalen
wesentlichen transversal zur Schlitzerstreckung ange- auszulesen. Andererseits kann jedoch der im Band 20'
ordnet sind. Ein Abfühlkanalpaar besteht aus zwei in angewendete Kode sich von dem Eingangskode völlig
Deckung zueinander Hegenden Kanalteilen, die im unterscheiden, so daß dann eine tätsächliche Umkodie-
rung der zugeführten Information stattfindet. Beispielsweise kann man die Ausgangssignale nach einem sogenannten »eindeutigen Gray-Kode« verschlüsseln. Dieser Kode ist in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel (vgl. F i g. 2 und 3) verwendet worden. In den nachfolgenden Tabellen II und III ist die in dem genannten Ausführungsbeispiel angewendete Kodierung dargestellt.
Tabelle II
Verschlüsselung der Eingangssignale
nach dem Binärkode
IO
Angezeigte Aktivierte Ausnehmungen 28' 27' 26' 25'
Ziffer 0 0 0 0
0 0 0 0 X
1 0 0 X 0
2 0 0 X X
3 0 X 0 0
. 4 0 X 0 X
5 0 X X 0
6 0 X X X
7 ' X 0 0 0
8 X 0 0 X
9
30
Tabelle III
Verschlüsselung der Ausgangsinformation
nach dem Gray-Kode
Angezeigte 48 Abfühlkanäle 50 51
Ziffer O 49 0 0 ■
O O O X 0
1 O O X 0
2 O X X X
3 O X X X
4 O O 0 X
5 O O 0 X
6 O X 0 0
7 X X 0 0
8 X X X . 0
9 X
35
40
.45
Das Hineindrücken des Bandes in einen Hohlraum wird — wie bereits erwähnt — durch einen Druckgradienten hervorgerufen, der transversal zur Längsrichtung des Bandes zur Wirkung gelangt. Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, daß dieser Druckgradient auf vielfache Weise erzeugt werden kann. Dazu zählt das im Zusammenhang mit den dargestellten Ausführungsbeispielen angewendete Verfahren, das darin besteht, daß ein Fluidimpuls an der einen Seite des Bandes angelegt wird, während auf der anderen Seite des Bandes geeignete Mittel vorgesehen sind, um das dort befindliche Fluidum abströmen zu lassen, damit es nicht zusammengedrückt wird und dadurch eine unerwünschte Gegenkraft auf das Band ausübt. Umgekehrt könnte man auch den Aktivierungsöffnungen ein unter Druck stehendes Fluidum kontinuierlich zuführen, während die Abzugskanäle normalerweise blockiert sind und nur bei Zuführung der Eingangssignale selektiv geöffnet werden. Wenn in dem letzteren Falle das Fluidum der Aktivierungsöffnung kontinuierlich zugeführt wird und wenn gleichzeitig die zugehörigen Abzugskanäle blockiert sind, besteht in dem durch die Ausnehmung geschaffenen Hohlraum die Bedingung eines Druckgleichgewichts, und das Band verbleibt in seinem nicht aktivierten Zustand, bis der Abzugskanal geöffnet wird, wobei es dann zur Entstehung des obenerwähnten Druckgradienten kommt. Bei Anwendung dieses Aktivierungsverfahrens erzielt man die Ziffernanzeige und die Umkodierung durch entsprechende Steuerung des öffnens und Schließens der Abzugskanäle in Übereinstimmung mit den kodierten Eingangsdaten. Noch eine weitere Möglichkeit der Schaffung eines sich transversal zur Längsausdehnung des Bandes auswirkenden und das Hineinwölben des Bandes in die Ausnehmung hervorrufenden Druckgradienten besteht im Anlegen eines Unterdruckes oder Vakuums an die vorhandenen Abzugskanäle. Es ist klar, daß zum Betrieb der Steuerungsvorrichtung irgendein beliebiges geeignetes Steuerungsverfahren zur Herbeiführung des sich transversal zur Längsausdehnung des Bandes auswirkenden Druckgradienten angewendet werden kann, wenn dieser von ausreichender Größe ist, um Teile des Bandes selektiv jn die Ausnehmungen hineinzudrücken.
Nach diesen Ausführungen dürfte erkennbar sein, daß die pneumatische oder hydraulische Steuerungs- vorrichtung zur. "Anzeige und/oder Übersetzung von Jcodierten Daten äußerst vielseitig ist. Den.zugeführten Eingangssignalen entsprechende Zeichen können^, in visueller Form schnell und wirksam angezeigt werden. Es kann sich dabei um irgendwelche beliebigen Zeichen handeln, beispielsweise Ziffern, Buchstaben, Symbole, Worte oder Bilder. Es sind Mittel vorhanden zur Übersetzung von Fluidumeingangssignalen in entsprechende Ausgangssignale, wobei diese Übersetzungsmittel mit der Anzeigevorrichtung kombiniert werden können, wobei es jedoch dem Konstrukteur unbenommen bleibt, die Übersetzungsvorrichtung auch als separate Einheit ohne Kombination mit einer Anzeigevorrichtung zu entwerfen. Die im Band befindlichen Kodelöcher und die Fluidumabfühlmittel können durch äquivalente Kodierungs- und Abfühlsysteme ersetzt werden, die nach optischen, magnetischen oder elektrischen Prinzipien arbeiten, falls dafür ein besonderes Bedürfnis besteht.
Obwohl die in der Zeichnung dargestellten Äusführungsbeispiele der Steuerungsvorrichtung beschränkt sind auf die -Anzeige und/oder Übersetzung der Ziffern O bis 9, läßt sich die Kapazität der Vorrichtung selbstverständlich steigern, beispielsweise indem mehr als vier Aktivierungsausnehmungen vorgesehen werden, das Band entsprechend verlängert wird und eine größere oder mehrere Rückstellüngsausnehmungen verwendet werden. Die Größenabmessungen der Aktivierungsausnehmungen richten sich nach dem verwendeten Eingangskode; es ist wichtig, daß sie alle von unterschiedlicher Größe sind und verschiedene Bandlängen aufnehmen können. Dies läßt sich erzielen durch entsprechende Abpassung der Konturenlänge und der Gesamtkonfiguration der Ausnehmungen sowie auch allein durch deren Tiefe. Die recht zweckmäßige U-f örmige Anordnung des Bandes in dem Gehäuse ergibt in Verbindung mit der verschachtelten Anordnung von Aktivierungs- und Rückstellüngsausnehmungen neben den Bandenden eine Anzeige- und Übersetzungsvorrichtung von kleinen Abmessungen und kompakter Bauform.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Pneumatische oder hydraulische Steuerungsvorrichtung zur Anzeige und/oder Übersetzung von kodierten Daten bestehend aus einer Anordnung nach dem Hauptpatent 1 296 916 mit einem in einem Gehäuse bewegbaren, biegbaren, streifen- oder bandförmigen Körper, der an mindestens einer Stelle an dem Gehäuse befestigt ist und entlang dessen Weg sich im Gehäuse mehrere Ausnehmungen befinden, die der genannte bandförmige Körper entweder überspannt oder in die er sich hineinwölbt, und aus zu jeder Ausnehmung gehörenden pneumatisch oder hydraulisch betätigten Aktivierungsmitteln, die ein selektives Umschalten des bandförmigen Körpers aus dem die Ausnehmung überspannenden Zustand in den in die betreffende Ausnehmung sich hineinwölbenden Zustand bewirken, gekennzeichnet durch ao eine Signalquelle (35) für kodierte Eingangssignale, durch an die Signalquelle (35) angeschlossene und mit den Aktivierungsmitteln (30 bis 33, 40) in Wirkungsverbindung stehende funktionsmäßig parallel angeordnete Signalleitungen (34), von denen jede as einen bestimmten Stellenwert des Eingangssignal? überträgt, und durch den Eingangssigninstellenwerten zugeordnete Ausnehmungen (25 bis 28) unterschiedlicher Größe zur Aufnahme verschiedener Bandlängen, wobei die Größenabmessungen der Ausnehmungen so gewählt sind, daß sich für jede Aktivierungskombination eine andere Summe der von den Ausnehmungen aufgenommenen Bandlängen ergibt und auf die Bandverschiebung ansprechende Anzeige- und/oder Abtastmittel vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden des bandförmigen Körpers (20) mit dem Gehäuse (16) verankert sind (vgl. 21, 22), daß neben der einen Befestigungsstelle (21) in serienmäßiger Aufeinanderfolge die Eingangssignalausnehmungen (25 bis 28) und bei der anderen Befestigungsstelle (22) mindestens eine Rückstellausnehmung (36) angebracht sind und daß der sich zwischen Eingangssignal- und Rückstellausnehmungen erstreckende Bandmittelteil die zur Anzeige und/oder Übersetzung von Daten geeigneten Ausgangsindikationen (23, 47) trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Rückstellausnehmung(en) so bemessen ist, daß sie die bei den Aktivierungskombinationen vorkommende maximale Bandverschiebung aufzunehmen in der Lage ist (sind).
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Bandmittelteil zur Anzeige geeignete Zeichen (23) trägt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Bandmittelteil mehrere mit Abfühlmitteln (48 bis 54) zusammenarbeitende Kodelochreihen (47) trägt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Abfühlmittel eine gesteuerte Fluidumdruckquelle (53), ein Druckauswertegerät (54) und eine Reihe von Abfühlkanälen (48 bis 52) umfassen, wobei der Durchfluß des Fluidums durch diese Kanäle mittels der Kodelöcher (47) gesteuert wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16) zwei parallel verlaufende Längsschlitze (18,19) enthält, in denen der bandförmige Körper (20) untergebracht ist, und daß das Gehäuse (16) auf der einen Seite einen abgerundeten Gehäusekopfteil (17) aufweist, über den das Band beim Übergang aus dem einen in den anderen Schlitz hinwegläuft.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am genannten Gehäusekopfteil (17) eine mit einem Anzeigefenster (42) ausgestattete Frontplatte (41) angebracht ist.,
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Große der Eingangssignalausnehmungen (25 bis 28) proportional ist zum Gewicht des entsprechenden Stellenwertes der Eingangssignale.
10. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine gesteuerte Rückstelldruckquelle (38), die über einen Rückstellkanal (37) mit der Rückstellausnehmung (36) in Wirkungsverbindung steht und die vor oder nach jeder Anzeige- oder Übersetzungsoperation betätigt wird zum Zwecke der Rückstellung des Bandes (20) in ein&definierte Aus*- gangslage. t · ..
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch-ggkennzeichnet, daß sich die Eingangssjgnalaüsnehmungen (25 bis 28) längs des einen ScTilitzes (18) erstrecken und daß die Rückstellaiisnehmung(en) (36) sich auf der gegenüberliegenden Seite beim anderen Schlitz (19) befindet.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß Eingangssignal- und Rückstellausnehmungen in ihrer Tiefenerstreckung transversal zueinander angeordnet sind.
DE19651523540 1964-12-24 1965-11-29 Pneumatische oder hydraulische Steue rungsvornchtung zur Anzeige und/oder Übersetzung von kodierten Daten Expired DE1523540C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US421032A US3312238A (en) 1964-12-24 1964-12-24 Monostable fluid logic element and actuator
US42092964 1964-12-24
US42092864 US3312244A (en) 1964-12-24 1964-12-24 Bistable fluid logic element
US42092964 US3263922A (en) 1964-12-24 1964-12-24 Fluid display and converter device
DEJ0029476 1965-11-29

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1523540A1 DE1523540A1 (de) 1969-10-23
DE1523540B2 DE1523540B2 (de) 1972-11-02
DE1523540C true DE1523540C (de) 1973-06-07

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