DE15178C - Schaftmaschine - Google Patents

Schaftmaschine

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Publication number
DE15178C
DE15178C DENDAT15178D DE15178DA DE15178C DE 15178 C DE15178 C DE 15178C DE NDAT15178 D DENDAT15178 D DE NDAT15178D DE 15178D A DE15178D A DE 15178DA DE 15178 C DE15178 C DE 15178C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rods
lever
levers
eccentric
shaft
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT15178D
Other languages
English (en)
Original Assignee
c. A. schramm in Schönfeld b. Greiz
Publication of DE15178C publication Critical patent/DE15178C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/02Single-lift dobbies, i.e. dobbies in which the same draw-knife or equivalent operates for every pick
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/0127Program-controlled heald frame movement
    • D03C2700/0133Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission
    • D03C2700/0138Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission using hooks or lifters
    • D03C2700/0144Single-lift mechanisms
    • D03C2700/015Single-lift mechanisms of closed-shed type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Die auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 9 dargestellte Schaftmaschine besitzt nachstehend angeführte und näher beschriebene Eigenthümlichkeiten.
1. Die Construction eines Excenters in Verbindung mit einem Hebelwerk, welches in eigenartiger Weise die von den Nadeln beeinflufsten Fallhaken bewegt.
2. Die Aufhebung der Spannung der Nadelfedern durch Hebel in Verbindung mit der Federplatte im Momente der Drehung der Kartentrommel.
Das Excenter A sitzt auf der Welle G und ist folgendermafsen gestaltet.
Die Stange H trägt die Rollen /'/"/'" und K. Die Rolle K gleitet unterhalb des Randes L, während J1J"/'" oberhalb desselben liegen. Bei der Umdrehung des Excenters bezw. des Randes L treiben Rollen /'/"/'" die Stange H aufwärts, während K eine Abwärtsbewegung derselben bedingt. Um dem Excenter eine bestimmte Führung zu geben, ist der Rollenträger M, der mit H in Verbindung steht, mit einem Schlitz M' versehen, in dem eine sogenannte Lagernufs a gleitet, durch welche die Welle G geht und dem Excenter jede seitliche Bewegung benommen wird.
Die Triebstange H hat an ihrem Ende einen rechtwinkligen, mit einem Schlitz versehenen Arm H', in welchem das Verbindungsstück H" verschiebbar befestigt ist. Das Verbindungsstück H" gleitet mit seinem Zapfen b in dem Schlitz des Schenkels N' des dreiarmigen Hebels N' N" N"' und wird mittelst des Excenters A eine schwingende Bewegung des Hebels um die Drehaxe N hervorgebracht.
Die Drehaxe N trägt auf der einen Seite des Gestelles der Maschine den dreiarmigen Hebel N' N" IV'", auf der anderen Seite nur einen zweiarmigen Hebel, der mit N" IV'" übereinstimmt, so dafs der Antrieb vom Excenter nur auf der einen Seite der Maschine mittelst Hebel N' bewirkt wird.
Durch die schwingende Bewegung der Axe N bezw. der Hebel IV" IV'" werden die Stangen O' O" in Bewegung gesetzt und übertragen dieselben die hin- und hergehende Bewegung auf die Hebel P' P". Die Hebel P' P" sitzen aufserhalb des Gestelles drehbar auf der Axe P zu beiden Seiten der Maschine. Die Hebelpaare P' P" werden durch das Gestell und die ganze Maschine hindurch mittelst der Stangen c' c' und c" c" verbunden. Die Stangen c' c' gehen lose durch die Schlitze e' e' der Schafthebel //, deren eine gewisse Anzahl, 8 oder 16, auch 24, neben einander lose auf der Axe P sitzen. Die Stangen c" c" tragen die 8, 16 oder 24 neben einander sitzenden beweglichen Fallhaken gg. Durch Stangen c"c" wird auch den Fallhaken gg eine hin- und herschwingende Bewegung ertheilt, die jedoch von den bisher existirenden ähnlichen Bewegungsmechanismen dadurch verschieden ist, dafs sich die Stangen c" c" bezw. die Fallhaken g einmal von einander entfernen und bei umkehrender Bewegung sich auf einander zu bewegen. Der Zweck dieser eigenthümlichen Bewegungsart ist, dafs hierdurch Zug und Gegenzug erzeugt wird und die Schäfte je nach, Mafsgabe der auf die Kartentrommel Q einge-
legten Muster auf- und niederbewegt werden. Um die vom Muster bedingte Auf- und Niederbewegung der einzelnen Schäfte hervorzubringen, ist der constructive Zusammenhang folgendermafsen gewählt. Die Nadeln i. ., deren die gleiche Anzahl wie Schafthebel neben einander liegen, werden durch die Spiralfedern / an die Karte angedrückt bezw. stechen sie je nach dem eingelegten Muster durch die Karte hindurch und bewirken (im letzteren Falle) eine geringe Bewegung der Nadelhebel k, wodurch letztere mittelst ihrer Arme k' k", die in den Schlitzen der Fallhaken g geführt sind, ein Einschlagen der Fallhaken in die Zähne der Schafthebel f bedingen und dadurch die Schafthebel durch die Bewegung der Fallhakenstange c" entsprechend mitgenommen, d. h. die betreffenden Schäfte auf- und niedergehoben werden.
Die Auslösung der Nadeln i aus der Karte, sowie die Drehung der Kartentrommel wird auf folgende Weise bewirkt:
Excenter J? sitzt auf der Welle G und bewegt mittelst Stange S den Winkelhebel T, welcher am Schenkel T' die Kartentrommel Q trägt. Durch die schwingende Bewegung des Hebels T wird die Kartentrommel Q ebenfalls in hin- und hergehende Bewegung versetzt und der Sperrhebel η um die Breite einer einzelnen Karte verdreht, so dafs bei jeder Umdrehung der Welle G eine ganze Bewegung der Hebel JV" JV'" und der Hebel T bezw. eine Theildrehung der Kartentrommel Q stattfindet.
Die Kartentrommel Q wird bei ihrer Zurückbewegung nach den Nadeln zu durch die Bremse V an einer Rückwärts drehung gehindert. Um zu vermeiden, dafs die Nadeln i im Moment der Drehung der Kartentrommel Q nicht zu fest gegen die Karte drücken, wird die Spannung der Federn / auf ganz kurze Zeit aufgehoben, indem die Hebel JV" mittelst der Zugstangen ο die Federplatte W und mit derselben die Federn / um ein Gewisses zurückschieben, d. h. die Spannung der letzteren aufheben; die Nadeln gleiten in der Platte W, welche durch Stangen/ geführt wird; und sind die Federn / an W befestigt. Mittelst der Mutter rr läfst. sich die Aufhebung der Federspannung je nach Erfordernifs regeln.

Claims (3)

Patent-AnSprüche: Eine Schaftmaschine, deren besondere Eigenthümlichkeiten in folgendem bestehen:
1. Die Anordnung des mit Rand L versehenen und mit Rollen /'/"/'" und K verbundenen Excenters A im Zusammenhang mit der aus dem Schlitz M', Lagernufs α und Welle G gebildeten Führung.
2. Die Verbindung des Excenters A mit den Hebeln JV' JV" JV'" nebst Zugstangen O' 0", wodurch mittelst Hebel P' P" die Fallhakenstangen c' c' und die Stangen c" c" in Bewegung gesetzt werden und durch Einwirkung der von der Karte beeinflufsten Nadeln i auf die Nadelhebel k k' k" mittelst letzterer die Fallhaken in die Schafthebel f einklinken und dadurch der Auf- bezw. Niederzug der entsprechenden Schäfte bewirkt wird.
3. Die momentane Aufhebung der durch Muttern r r regulirbaren Federspannungen mittelst der Hebel JV", der Zugstangen 0 und der durch Stangen / geführten Federplatte W.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT15178D Schaftmaschine Active DE15178C (de)

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