DE1513503C3 - Regeleinrichtung zur Strom- und Spannungsregelung - Google Patents
Regeleinrichtung zur Strom- und SpannungsregelungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung zur Strom- und Spannungsregelung unter Verwendung
eines Stelltransistors im Hauptstromkreis und zweier Steuerkreise zur Steuerung des Stelltransistors, von denen
ein Steuerkreis zur Stromregelung einen Meßwiderstand im Hauptstromkreis und der andere Steuerkreis
zur Spannungsregelung einen Meßwiderstand im Querzweig der Schaltung enthält.
Eine derartige Schaltung ist bekannt (USA.-Patentschrift
29 74 270).
Es ist auch bereits bekannt, je einen Meßwiderstand im Quer- und Längszweig am Ausgang einer Serienregelschaltung
zu verwenden, die beide in Verbindung mit einer Referenzspannungsquelle auf den Eingang
eines Regelverstärkers arbeiten. Beide Meßwiderstände liegen in einem Steuerkreis wobei die zusätzliche
Verwendung des Strommeßwiderstandes im Laststromkreis der Störgrößenaufschaltung dient. Durch
den Strommeßwiderstand wird eine dem Laststrom proportionale Spannung an den Eingang des Regelverstärkers
zurückgeführt, um die Konstanz der Ausgangsspannung zu verbessern, (AEG-Mitteilungen 50
[196O]Nr. 1/2, S. 54, Bild 2).
Stromgeregelte Geräte werden u. a. zur Gleichstromreihenspeisung von Transistor-Verstärkern auf
Kabelstrecken benötigt, damit die Verstärker auch bei Widerstandsänderungen des Kabels durch Temperatur
oder auch bei Ausfall eines Verstärkers in dieser Strekke stets mit konstantem Strom gespeist werden. Bei
öffnung der Fernspeiseschleife, z. B. durch Beschädigung, soll die Spannung auf einen Maximalwert entweder
aus Gründen des Berührungsschutzes oder auch, um das Ansprechen von Spannungsableitern auf der
Strecke zu vermeiden, begrenzt werden.
Dadurch, daß in bekannten Schaltungen Strom- und Spannungsänderungen in voneinander getrennten
Steuerkreisen ausgewertet werden, ist die Betriebssicherheit dieser Regelschaltung oft nicht ausreichend, da
z. B. ein Versagen der Spannungsbegrenzung in stromgeregelten Geräten durch einen im Normalbetrieb unerkannten
Bauteileausfall nicht festgestellt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung anzugeben, die diese Nachteile vermeidet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß beiden Steuerkreisen ein gemeinsamer Steuertransistor
zur Ansteuerung des Stelltransistors und ein gemeinsames Glied zur Erzeugung einer Referenzspannung
für den Steuertransistor zugeordnet sind und daß die Steuerkreise durch Dioden entkoppelt sind.
Wird gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung als Glied zur Erzeugung der Referenzspannung
eine Z-Diode möglichst geringer Arbeitsspannung oder eine in Durchlaßrichtung geschaltete Diode
verwendet, dann kann die Spannungsbegrenzung in stromgeregelten Geräten als Spannungsregelung ausgenutzt
werden, sofern eine geringe Ausgangsspannungstoleranz zugelassen ist.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann der Übergang der Regelschaltung von der Strom- j
regelung auf eine Spannungsregelung dadurch verstei- j lert werden, daß die Abnahme der Steuerspannung am
Spannungsmeßwiderstand über eine Z-Diode erfolgt, deren maximaler Spannungswert etwas unterhalb des
Mindestwertes der zu begrenzenden Spannung bleiben muß.
Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung wird an Hand der Figur näher erläutert.
In Stromregelschaltungen darf deren Ausgangsspannung bei Vergrößerung des Lastwiderstandes einen
Endwert nicht übersteigen (Spannungsbegrenzung).
Die Stromregelung erfordert eine Regelgröße, die als Spannungsänderung an einem Widerstand Ri im
Hauptstromkreis am Ausgang der Schaltung auftritt. Die Regelgröße für die Spannungsbegrenzung wird an
einem im Querzweig liegenden Spannungsteiler (Potensometer) R 2, der vor dem Strommeßwiderstand
R 1 liegt, abgenommen. Die an den Eingangsklemmen £ zugeführte Gleichspannung wird über das Stellglied
Transistor TsI und den Strommeßwiderstand R 1 an die Ausgangsklemmen A geführt. Das Stellglied Ts 1
wird durch eine an der Z-Diode GrA stabilisierte Hilfsspannung
geöffnet. Der Sollwert des konstanten Stromes wird am veränderbaren Widerstand R1 eingestellt.
Spannungsänderungen an den Meßwiderständen R J
und R 2 steuern den gemeinsamen Steuertransistor Ts 2. Zusammen mit der Z-Diode CrI zur Bildung
einer für beide Regelvorgänge gültigen Referenzspannung ist die Basis-Emitterstrecke des Transistors Ts 2
dem Strom- und dem Spannungssteuerkreis zugeordnet. Die Entkopplung der beiden Steuerkreise erfolgt
durch die Dioden Gr 2 und Gr 3.
Steigt bei einem angeschlossenen Lastwiderstand der Ausgangsstrom über den eingestellten Wert an, so
erhöht sich der Spannungsabfall am Meßwiderstand R l gegenüber der Spannung am Referenzglied GrI.
Die an der Basis-Emitterstrecke des Transistors Ts 2 auftretende Differenzspannung bewirkt, daß die Kollektor-Emitterstrecke
des Transistors leitend wird. Diese bildet einen Parallelzweig für die Hilfsspannung des
Stellgliedes, so daß nun ein Teil des Steuerstromes an dem Transistor Ts 1 vorbeifließt. Der Durchlaßwiderstand
des Stellgliedes steigt infolgedessen an.
Wird der Lastwiderstand soweit vergrößert, daß bei
dem eingestellten Strom die Ausgangsspannung über einen zugelassenen Maximalwert ansteigt, so steigt
auch die Spannung am Spannungsmeßwiderstand R 2, bis die Regelgröße der Spannung gegenüber dem Referenzglied
Gr 1 überwiegt und ihrerseits den Transistor Ts2 ansteuert. Der Spannungsabfall am Stellglied wird
wiederum solange erhöht, bis die Ausgangsspannung auf den zu begrenzenden Wert abgesunken ist. Die maximale
Ausgangsspannung wird am Widerstand R 2 eingestellt.
Für die Strom-Spannungs-Kennlinie dieser Schaltung ergibt sich folgender Verlauf: Vom Lastwiderstand
R = O an wird der Strom konstant gehalten. Die Spannung steigt proportional mit dem Lastwiderstand.
Ist eine eingestellte maximale Spannung erreicht, so geht der Regler von der Stromregelung auf eine Spannungsregelung
über. Bis zum Leerlauf erhöht sich je-
doch die Ausgangsspannung noch um den Betrag des Spannungsabfalles am Meßwiderstand R 1.
Nimmt man ein Referenzglied GrI möglichst niedriger
Spannung, z. B. eine Diode in Durchlaßrichtung, so ist auch der Spannungsabfall am Widerstand R 1 geringer
und die Spannungsbegrenzung kann dann als Spannungsregelung ausgenutzt werden, wenn eine kleine
Ausgangstoleranz zugelassen ist. Den nahezu rechtwinkeligen Knick der Strom-Spannungskurve kann man
weiter versteuern, wenn man die Regelgröße der Spannung am Meßwiderstand R 2 über eine im Schaltschema
nicht dargestellte Z-Diode in Reihe mit der Diode Cr 2 wirksam werden läßt. Der maximal mögliche
Spannungswert dieser Z-Diode muß dabei etwas unter dem Mindestwert der zu begrenzenden Spannung liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Regeleinrichtung zur Strom- und Spannungsregelung unter Verwendung eines Stelltransistors im
Hauptstromkreis und zweier Steuerkreise zur Steuerung des Stelltransistors, von denen ein
Steuerkreis zur Stromregelung einen Meßwiderstand im Hauptstromkreis und der andere Steuerkreis
zur Spannungsregelung einen Meßwiderstand im Querzweig der Schaltung enthält, dadurch
gekennzeichnet, daß beiden Steuerkreisen ein gemeinsamer Steuertransistor (Ts 2) zur Ansteuerung
des Stelltransistors (Ts 1) und ein gemeinsames Glied (CrI) zur Erzeugung einer Referenzspannung
für den Steuertransistor (Ts 2) zugeordnet sind und daß die Steuerkreise durch Dioden (Gr2,
Gr3) entkoppelt sind.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Glied (GrI) zur Erzeugung
der Referenzspannung eine Z-Diode mit möglichst geringer Arbeitsspannung oder eine Diode in
Durchlaßrichtung verwendet wird.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Sleuerkreis zur Spannungsregelung
eine Z-Diode in Reihe mit der der Entkopplung dienenden Diode (Gr2) vorgesehen
ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0098625 | 1965-08-04 | ||
| DES0098625 | 1965-08-04 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1513503A1 DE1513503A1 (de) | 1970-04-16 |
| DE1513503B2 DE1513503B2 (de) | 1976-01-29 |
| DE1513503C3 true DE1513503C3 (de) | 1976-09-09 |
Family
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