DE1513468C - Elektrischer Begrenzungsschalter - Google Patents

Elektrischer Begrenzungsschalter

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DE1513468C
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English (en)
Inventor
Rudolf Hugo Milwaukee Wis.; Schaefer Carl Albert Asheville N.C.; Kiessling (V.StA.)
Original Assignee
Square D Co., Park Ridge, IH. (V.StA.)
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Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Begrenzungsschalter mit einer in einem rechteckigen Gehäuse angeordneten Schalteinheit und einem von außen zugänglichen verstellbaren Betätigungsorgan, bei dem das Gehäuse längs Diagonalen der rechteckigen Seitenwände in zwei zusammenfügbare Teile geteilt ist, die eine die Schalteinheit enthaltende Höhlung einschließen, und von denen der erste Gehäuseteil eine an einem Träger befestigbare Bodenwand sowie eine mit einer Einrichtung zum Einführen der elektrischen Leiter versehene untere Stirnwand aufweist, während der zweite Gehäuseteil eine der Bodenwand des ersten Gehäuseteiles gegenüberliegende Vorderwand sowie eine der unteren Stirnwand des ersten Gehäuseteiles gegenüberliegende obere Stirnwand aufweist, auf der ein von außen zugänglicher, das Betätigungsorgan enthaltender Betätigungskopf in einer Anzahl unterschiedlicher Stellungen bezüglich des Sehaltergehäuses befestigbar ist, wobei innerhalb der Gehäusehöhlung an der Vorderwand die Schalteinheit befestigt ist, die ein mit dem Betätigungsorgan gekuppeltes, auf die obere Stirnwand zuweisendes Betätigungsglied aufweist, während auf der Bodenwand eine Klemmleiste angeordnet ist, die Einrichtungen zum Anschluß der elektaschen Leiter sowie Steckvorrichtungen trägt, denen entsprechende Steckvorrichtungen der Schalteinheit zugeordnet sind und mit deren Hilfe die Schalteinheit mit den an die Klemmleiste angeschlossenen Leitern elektrisch verbindbar ist.
Ein elektrischer Begrenzungsschalter mit diesen Merkmalen ist bekannt. Er weist den Vorteil auf, daß der Betätigungskopf entsprechend der jeweiligen Verwendung des Schalters in unterschiedlichen Stellungen auf dem Schaltergehäuse befestigbar ist, so daß eine Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse ohne weiteres möglich ist.
Außerdem sind eine Reihe unterschiedlicher elektrischer Endschalter bekanntgeworden, die umsetzbare Betätigungsköpfe aufweisen, welche einen Wechsel der Betätigungsrichtung ermöglichen und es auch gestatten, die Betätigungsart (rechts und links schaltend, nur links oder nur rechts schaltend) in Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse zu ändern, wobei die Möglichkeit der. selbsttätigen federnden Rückstellung in die Mittellage bei einzelnen dieser Schalter gegeben ist.
Ziel der Erfindung ist es, einen Begrenzungsschalter der eingangs genannten Art in dem Sinne zu verbessern, daß er bei Verwendung eines Minimums von Einzelteilen eine große Vielfalt unterschiedlicher Schaltoperationen gestattet, so daß er durch einfache Maßnahmen an seinen jeweiligen Verwendungszweck angepaßt werden kann, während er einfach anschließbar, leicht montierbar und einfach im Aufbau ist.
Zu diesem Zwecke ist der Begrenzungsschalter gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die in der Höhlung des Gehäuses angeordnete Schalteinheit aus einem elektrischen Schnappschalter besteht, dessen Betätigungsglied mit einem in die Höhlung ragenden, beweglich geführten Schieber gekuppelt ist, der im Bereiche einer Fläche mit zumindest zwei unabhängig voneinander beweglichen, in der oberen Stirnwand des zweiten Gehäuseteils geführten und den Schieber betätigenden Stöpseln zusammenwirkt, die in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des von außen verstellbaren Betätigungsorgans des Schalters einzeln bewegbar sind.
Bei dem neuen Schalter können nach Abnahme des Betätigungskopfes die Stöpsel entsprechend der jeweils zu erzielenden Schaltoperation eingesetzt bzw. ausgewechselt werden, so daß der Schalter ohne Veränderung seiner Bauteile einer vielfältigen Verwendung zugängig gemacht werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Begrenzungsschalter gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht,
F i g. 2 den Begrenzungsschalter nach F i g. 1 in einer Explosionsdarstellung zur Veranschaulichung der Zuordnung seiner Einzelteile, und zwar insbesondere seiner Schalt- und Betätigungseinrichtung,
F i 2. 3 den Unterteil des Begrenzungsschalters nach F i g. 1 in perspektivischer Darstellung,
F i g. 4 den Begrenzungsschalter nach F i g. 1 in einer Draufsicht, bei abgenommener Betätigungseinrichtung,
Fig. 4A einen Teil der oberen Stirnfläche des Schalters nach F i g. 4 in einer Einzeldarstellung zur Veranschauüchung der Einzelheiten der Ausnehmungen in der oberen Stirnfläche des Schaltergehäuses,
F i g. 5 den Schalter nach F i g. 4, geschnitten längs der Linie 5'5 der Fig. 4 in einer Seitenansicht,
F i g. 6 die in dem Schalter nach F i g. 5 angeordneten Schieber in einer Draufsicht,
F i g. 7 den Schalter nach F i g. 4, geschnitten längs der Linie 5/5 der Fig. 4, in einer abgewandelten Ausführungsform,
F i g. 8 die Schieber des Schalters nach F i g. 7 in einer Draufsicht,
Fig. 9 den Schaltteil des Schalters nach Fig. 1, teilweise ausgebrochen zur Veranschaulichung der Betätigungsstöpsel, in einer Draufsicht,
Fig. 10 den Unterteil des Schalters nach Fig. 1 in einer Draufsicht,
Fig. 11 die Betätigungseinrichtung des Schalters nach F i g. 1 in einer Untersicht,
Fig. 12 die Betätigungseinrichtung nach Fig. 11, geschnitten längs der Linie 12/12 der Fig. 11, in einer Seitenansicht und in einem anderen Maßstab,
Fig. 13 die Betätigungseinrichtung nach Fig. 12, geschnitten längs der Linie 13/13 der Fig. 12, und
F i g. 14 bis 17 den Schalter nach F i g. 1, jeweils in einer Seitenansicht zur Veranschaulichung der einzelnen unterschiedlichen Stellungen, in denen die Betätigungseinrichtung auf dem Schaltergehäuse befestigbar ist.
In den F i g. 1 bis 3 ist ein elektrischer Begrenzungsschalter 19 dargestellt, der ein rechteckiges Gehäuse bzw. eine Abdeckung 20 aufweist, das bzw. die aus zwei zusammenpassenden Gehäuseteilen 21 und 22 sowie einem von außen zugänglichen Betätigungsmechanismus 23 besteht. Der Gehäuseteil 21, der als Grundplatte dient, ist mit einer Rückwand 24 versehen, die zur Befestigung des Schalters 19 an einem Träger 25 eingerichtet ist. Die Befestigung des Gehäuseteiles 21 an dem Träger 25 geschieht durch zwei Schrauben 26, die sich durch zwei an diagonal gegenüberliegenden Ecken des Teiles 21 ausgebildete Löcher 27 (vgl. F i g. 3) erstrecken. Die Ecken des Gehäuseteiles 21, an denen die Löcher 27 ausgebildet sind, sind mit Vorzug zurückgesetzt, um einen Spielraum für die Köpfe der Schrauben 26 zu schaffen, wenn der Gehäuseteil 22 zur Vervollständigung der Abdeckung 20 an dem Teil 21 befestigt wird. Der Gehäuseteil 21 verfügt daneben über eine Boden-
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wandung 29, in der eine Gewindebohrung 30 vor- mit den Gewindebohrungen 50 fluchten. Die Boh-
gesehen ist, die von außen zu dem Teil 28 α einer in rungen 56 dienen zur Aufnahme von Schrauben 57,
dem Gehäuseteil 21 ausgebildeten Höhlung 28 führt. die in die Gewindebohrungen 50 eingeschraubt wer-
Die Gewindebohrung 30 ist, wie aus F i g. 1 zu er- den können, wodurch die Gehäuseteile 22 und 21
sehen, zum Anschluß einer üblichen Gewindekupp- 5 miteinander verbunden werden. Falls gewünscht,
lung 32 eingerichtet, mit deren Hilfe eine elektrische können die Gehäuseteile 21 und 22 mit zweckmäßi-
Leitung 33 angeschlossen wird, durch welche elek- gen Paßwarzen bzw. Ausnehmungen 58 versehen
trische Leiter 34 von außen in die Höhlung 28 ein- werden, die das lagerichtige Zusammenfügen erleich-
geführt werden. Das ganze Gehäuse 20 weist zwei tern.
parallele Seitenwandungen auf, die vorzugsweise in io Wie insbesondere den Fig. 4 und 4A zu entneh-
der Diagonalrichtung unterteilt sind, so daß auf den men, ist die obere rechteckige Stirnwand 54 mit einer
Gehäuseteilen 21 und 22 diagonal verlaufende Kan- Mittelöffnung 59 sowie vier quadratischen Öffnungen
ten 36 und 37, die einander entsprechen, ausgebildet 60, 61, 62 und 63 versehen, die alle in die Höhlung
werden. 28 führen. Die Öffnungen 60 bis 63 sind hierbei je-
In der Höhlung 28 α sind zwei gleiche Leitungs- 15 weils äquidistant vom Mittelpunkt der Öffnung 59 anschlußklemmen sowie Steckbuchsen 38 für Leiter- an den Ecken eines imaginären Quadrates angeordanschlüsse vorgesehen. Da die Leiteranschlüsse 38 net, dessen Diagonalen durch den Mittelpunkt der jeweils gleich ausgeführt sind, genügt es, einen zu Öffnung 59 verlaufen. Auf der oberen Stirnwand 54 beschreiben. Ein Leiteranschluß 38 weist einen aus ist in der Mitte ein erhabener kreisförmiger Vor-Isoliermaterial geformten Teil 39 auf, dessen Boden- 20 sprung 64 angeordnet, dessen Mittelpunkt mit jenem wand 40 an dem Gehäuseteil 21 durch Verklemmen der Öffnung 59 zusammenfällt und dessen Durchbzw. Verstemmen eines von der Bodenwandung des messer so groß ist, daß sich zwischen der Umfangs-Gehäuseteiles 21 vorstehenden und in eine Öffnung fläche des Vorsprunges 64 und zwischen längs der 41 der Bodenwand 40. ragenden nietenartigen Teiles vier Seitenkanten der oberen Stirnwandung 54 vorbefestigt ist. Der Teil 29 weist ein Paar im Abstand 25 ragenden Rippen 65 eine flache Fläche 54a der obeangedrdnete Seitenwände 42 sowie Stirnwandungen ren Stirnwandung 54 erübrigt.
43 auf. Zwischen den Stirnwandungen 43 sind in An den vier Ecken der oberen Stirnwandung 54 gleichen ,Abständen zwischen den Seitenwänden 42 sind vier Warzen 66 angeordnet, die über die Stirn- und der Bodenwand 40 verlaufende Trennwände 44 wandung der Rippen 65 vorragen. Die Warzen 66 angeordnet, die in dem Teil 39 vier getrennte Abteil 3° sind jeweils gleichgestaltet; sie weisen jeweils einen lungen 45 ausbilden, von denen jede über einen in im wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf und die Bodenwand 40 eingeformten Gewindeeinsatz ver- verfügen über eine Gewindebohrung 67, die von der fügt, der. im einzelnen nicht dargestellt ist. Dieser Mitte ihrer Stirnfläche aus jeweils nach unten führt. Gewindeeinsatz dient zur Befestigung des Basisteiles Daneben sind die Warzen 66 jeweils mit einer geeines aus elastischem Metall bestehenden^ Anschluß- 35 bogenen Seitenwandung 68 versehen, deren Krümelementes, das einen geschlitzten Arm 47 aufweist, mung durch einen Kreisbogen bestimmt ist, dessen der.als Anschlußbuchse dient und in einigem Abstand Mittelpunkt mit jenem der Öffnung 59 zusammenzu der Seitenwand 42 verläuft, und zwar parallel zu fällt. Die gekrümmten Wandungen legen die Fläche dieser. In den Gewindeeinsatz kann eine Schraube 48 54 a der oberen Stimwandung 54 zwischen den eineingedreht werden, ..die zum Aufklemmen einer 40 zelnen Warzen 66 und den Umfang des kreisförmigen Klemmplatte 49 auf das blanke Ende eines durch Vorsprungs 64 frei.
die Öffnung 30 eingeführten elektrischen Leiters 34 Von der Oberfläche des kreisförmigen Vorsprun-
dient, wodurch dieser Leiter 34 an. den elastischen ges 64 ragt eine unregelmäßig geformte Ausnehmung
geschlitzten Arm 47 elektrisch angeschlossen wird. 69 nach unten, die im wesentlichen eine rechteckige
Wie aus F i g. 3 zu ersehen, ist der Gehäuseteil 21 45 Querschnittsgestalt aufweist. Im Rahmen der Bean diagonal gegenüberliegenden Ecken mit Gewinde- Schreibung wird, wie in F i g. 4 A veranschaulicht, die bohrungen 50 versehen, während die gesamte, die Ausnehmung 69 mit vertikalen Wandungsteilen 70 Höhlung 28 α des Gehäuseteiles 21 umgebende Be- beschrieben, welche die verbleibenden Teile einer randung des Teiles 21 mit einer Rinne oder Rille imaginären quadratischen Ausnehmung bilden, deren versehen werden kann, die als Sitz für eine Dichtung 50 Diagonalen durch den Mittelpunkt der Öffnung 59 51 dient, welche beim Zusammenbau der Gehäuse- verlaufen und deren Seiten die Öffnungen 60 bis 63 teile 21 und 22 eine Dichtung zwischen deren ein- auf von dem Mittelpunkt der Öffnung 59 abliegenden ander entsprechenden Berandungsflächen zustande Punkten berühren. Zum Zwecke der weiteren Bebringt. Schreibung kann die Ausnehmung 69 daneben in der
Der Gehäuseteil 22, der die Schalteinheiten des 55 Weise weiter definiert werden, daß sie in jeder ihrer Gerätes enthält, weist eine Bodenwandung 52 auf, vier Ecken eine rechteckige Aussparung 71 aufweist, die bei aneinandergefügten Teilen 21 und 22 in der Da die Aussparungen 71 jeweils identisch gestaltet aus F i g. 1 ersichtlichen Weise eine Fortsetzung der und an diagonal gegenüberliegenden Ecken der Aus-Bodenwandung 29 bildet, während die Vorderwand nehmung 69 entgegengesetzt gerichtet angeordnet 53 dann parallel zur Rückwand 24 verläuft. Daneben 60 sind, wurde lediglich die Aussparung 71 in der unverfügt der Gehäuseteil 22 auch über eine obere teren linken Ecke der Fig. 4A mit Bezugszeichen Stirnwand 54, die in einigem Abstand zu der Boden- versehen. Die Aussparung 71 weist Wandungen 72 wand 52 angeordnet ist, eine rechteckige Quer- und 73 auf, die sich rechtwinklig schneiden und Schnittsgestalt aufweist und über einen Abschnitt ver-; Ecken 74 ausbilden. Die Ecken 74 der Aussparung fügt, der die zugeordnete obere Stirnwand 55 des 65 71 weisen jeweils den gleichen Abstand zum Umfang Gehäuseteiles 21 geringfügig übergreift. Der Gehäuse- des Vorsprunges 64 auf. Die Aussparungen verfügen teil 22 verfügt über zweckmäßig gestaltete Bohrun- daneben über Wandungsteile 75 und 76, die derart gen 56, die von der Vorderwand 53 ausgehen und angeordnet sind, daß die Mitte einer imaginären
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Diagonale in der Aussparung 71 nicht mit dem Mittelpunkt einer der Öffnungen 61 bis 63 zusammenfällt. Um dies zu erreichen, sind die Wandungen 72 und 76 in gleichem Abstand auf gegenüberliegenden Seiten einer durch die Öffnung 63 verlaufenden horizontalen Achse angeordnet, während die Anordnung der Wandungen 73 und 75 derart getroffen ist, daß die Wandung 73 einen größeren Abstand von der durch die Öffnung 63 verlaufenden Vertikalachse aufweist als die Wandung 75.
In der Höhlung 28 b des Gehäuseteiles 22 sind zwei elektrische Schnappschalter 77 und 77 α angeordnet. Diese Schalter 77 und 77 a, die an sich keinen Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden, sind vorzugsweise identisch und mit einer Bodenwandung versehen, die auf der Bodenwandung der Höhlung 28 b des Gehäuseteiles 22 aufsitzt. Sie sind mit vorstehenden Ösen ausgerüstet, die mit zugeordneten, von der Bodenwandung der Höhlung 28 b nach oben vorragenden Warzen fluchten, wodurch eine Befestigungseinrichtung gebildet wird, die Schalter 77 und 77 a mittels Schrauben 78 in der Höhlung zu befestigen. Die Schalter 77 und 77 α sind daneben mit Betätigungsorganen 79 und 80 versehen, die auf die obere Stirn wandung 54 zuweisend angeordnet sind. Die Betätigungsorgane 79 und 80 sind in der bei solchen Schaltern üblichen Weise durch geeignete, in dem Schaltergehäuse angeordnete Mittel gegen die obere Stirnwandung 54 zu vorgespannt und im übrigen derart ausgebildet, daß bei einer Verstellbewegung der Betätigungsorgane 79 und 80 im Schalterinneren angeordnete Schaltkontakte derart verstellt werden, daß der Strompfad zwischen Steckanschlüssen 79 a und 80 a, die jeweils an den Schaltern 77 und 77 a vorgesehen sind, hergestellt oder unterbrochen wird.
In der Höhlung sind ein Paar Schieber beweglich angeordnet. Da zur Erzielung unterschiedlicher Kombinationen von Schaltstellungen des Schalters 20 verschiedene Arten unterschiedlicher Schieber Verwendung finden können, wird jede dieser Schieberarten im einzelnen beschrieben werden:
Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 werden Schieber 81a und 82a verwendet, die in Fig. 6 veranschaulicht sind, während die Ausführungsform nach F i g. 7 Schieber 81 b und 82 b verwendet, die in F i g. 8 dargestellt sind und die alle jeweils zur Betätigung der Schalter 77 und 77 a dienen. Vor der Beschreibung der Schieber im Detail ist darauf hinzuweisen, daß die Öffnungen 60 bis 63 jeweils zur Aufnahme des Schaftes eines mit einem Kopf versehenen Stöpsels eingerichtet sind, der mit einer der Ziffern 60 bis 63 bezeichnet ist, wobei der Zusatz ρ die spezielle Öffnung 60 bis 63 andeutet, in die der Stöpsel jeweils eingefügt ist. Die Bezeichnung 60 p bezeichnet den in die Öffnung 60 eingefügten Stöpsel, während mit 61p der in der Öffnung 61 sitzende Stöpsel bezeichnet ist usw.
Der in den F i g. 5 und 6 dargestellte Schieber 81 α weist eine Vorderfläche 83 und eine Rückfläche 84 auf. Auf der Vorderfläche 83 ist ein erhabener kreisförmiger Vorsprung 85 angeordnet, der in die Öffnung 59 eingefügt wird und den Schieber 81 α auf seiner hin- und hergehenden Bewegungsbahn führt. Auf der Rückfläche 84 ragt eine rechteckige Warze 86 vor, die in eine entsprechend angeordnete Nut der oberen Außenwand des Schalters 77 eingreift, so daß der Schieber 81a in seinem hin- und hergehenden Bewegungsweg nochmals geführt ist. In den F i g. 5 und 6 ist der Schieber 81 α zwischen Teilen des Schiebers 82 a und dem Betätigungsorgan 79 des Schnappschalters 77 sowie den Enden der Stöpsel 60 ρ bis 63 p angeordnet. Wird somit einer der Stöpsel 60 p bis 63 ρ in Richtung auf die Höhlung 28 b zu bewegt, so wird der Schieber 81 α entsprechend F i g. 5 von links nach rechts verschoben, wodurch das Betätigungsorgan 79 und der Schieber 82 a nach rechts ίο bewegt werden. Der Schieber 82 a ist mit einem Teil 87 versehen, der unter die Bodenwand des Schalters 77 hineinragt und in einem passenden Schlitz geführt ist, der in der Vorderwand 53 auf die Höhlung 28 b zuweisend angeordnet ist. Zu beiden Seiten des Teiles 87 erstrecken sich jeweils Teile 88 und 89, von denen der Teil 88 mit dem Schieber 81 α in Eingriff kommen kann, während der Teil 89 sich in eine auf das Betätigungsorgan 80 des Schalters 77 α ausgerichtete Stellung erstreckt. Die federbelasteten Betätigungsorgane 79 und 80 drücken die Schieber 81a und 82a in Fig. 5 normalerweise nach links. Wenn somit die Stöpsel 60 p bis 63 p den Schieber 81 α nach rechts verschieben, werden die Betätigungsorgane 79 und 80 gleichzeitig nach rechts bewegt, wodurch die gleichzeitige Betätigung der beiden Schalter 77 und 77 a bewirkt wird. Selbstverständlich können bei der Ausführungsform nach F i g. 5 unvermeidliche Unterschiede der Herstellungstoleranzen und der Schnappschaltercharakteristiken zur Folge haben, daß die Schalter 77 und 77 a bei einer Bewegung der Stöpsel 60 p bis 63 p nicht absolut gleichzeitig betätigt werden. Auf der anderen Seite kann es gelegentlich erwünscht sein, daß die Schalter 77 und 77a bei einer Bewegung der Stöpsel 60 p bis 63 p aufeinanderfolgend betätigt werden. Um dies zu erzielen, ist der Teil 89 mit einer Justiereinrichtung versehen, die einen auf dem Teil 89 verdrehbar angeordneten Nokken 90 umfaßt. Der Nocken 90 ist im wesentlichen zylindrisch und mit einer Mittelöffnung versehen, die zur Aufnahme eines Nietes dient, mit dessen Hilfe die flache Hinterfläche auf dem Teil 89 in einer solchen Stellung befestigt werden kann, daß lediglich ein Teil der Vorderfläche 91 des Nockens 90 mit dem Betätigungsorgan 80 in Eingriff kommt. Die Vorderfläche 91 weist auf Grund einer entsprechenden Ausbildung eine kreisförmige geneigte Keilfläche auf, die dem Betätigungsorgan zugewendet und derart angeordnet ist, daß nur ein Teil mit dem Betätigungsorgan 80 in Eingriff kommt. Der den Nocken 90 an dem Teil 89 befestigende Niet hält den Nocken 90 unter normalen Umständen unverdrehbar fest, doch gestattet er eine von Hand erfolgende Verdrehung des Nokkens. Durch eine solche Verdrehung des Nockens kann der Flächenbereich, in dem die Eingriffnahme stattfindet, auf der schrägen Keilfläche der Vorderfläche 91 verändert werden, wodurch die wirksame Länge des Schiebers 82 a eine Veränderung erfährt, so daß die Schalter 77 und 77 a bei Bewegungen der Stöpsel 60 p bis 63 p entweder gleichzeitig oder aufeinanderfolgend zur Auslösung gebracht werden können.
In der in den F i g. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform sind Schieber 81 b und 82 b vorgesehen. Der Schieber 81 b ist mit einem vorstehenden kreisringförmigen Vorsprung 85 α versehen, der von einer Vorderfläche 83 α vorragt. Er weist daneben noch eine Nase 86 a auf. Der Vorsprung 85 a und die Nase 86 a entsprechen dem Vorsprung 85 und der Warze
86 und sind in analoger Weise in der öffnung 64 und einer in dem Schalter 77 ausgebildeten Nut geführt, wodurch der Schieber 81 & in derselben Art mit einer Lagerung und Führung versehen ist, wie sie durch den Vorsprung 85 und die Warze 86 für den Schieber 81 α in der Ausführungsform nach den F i g. 5 und 6 zustande gebracht wird. Bei der in F i g. 7 dargestellten Ausführungsform ist die Vorderfläche 83 α des Schiebers 81 b derart gestaltet, daß lediglich die Stöpsel 62 p und 63 p dem Schieber 61 b eine Bewegung erteilen können. In ähnlicher Weise weist der Schieber 82 b einen Teil 88 α auf, der mit Bereichen 88 b und 88 c ausgestaltet ist, die mit den Stöpseln 61p und 60 p in Eingriff kommen können. Der Schieber 81 & weist einen Teil 81 c auf, der mit dem Betätigungsorgan 79 des Schalters 77 im Eingriff steht und derart angeordnet ist, daß er zwischen den Abschnitten 88 b und 88 c verläuft, so daß die Schieber 81 b und 82 b sich in ihren hin- und hergehenden Bewegungsbahnen nicht gegenseitig behindern.
Wie aus F i g. 7 zu ersehen, sind die Schieber 81 b und 82 b in der Höhlung 28 b derart angeordnet, daß die Vorderfläche 83 a und der Teil 88 a der Schieber 81 b und 82 & in der Nähe der oberen Stirnwand 44 zu liegen kommt. Der Schieber 82 & weist daneben einen Teil 87 a auf, der ähnlich dem Teil 87 des Schiebers 82 a ist, während sein Teil 89 a dem Teil 89 des Schiebers 82 a entspricht.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 7 wurde kein Justiernocken ähnlich dem Nocken 90 auf dem Teil 89 a vorgesehen, obwohl er naturgemäß erforderlichenfalls dort angeordnet werden könnte. In dieser Ausführungsform kommt der Teil 89 a vielmehr direkt mit dem Betätigungsorgan 80 des Schalters 78 a in Eingriff.
Eine Betrachtung der in F i g. 7 dargestellten Ausführungsform zeigt, daß beim Verschieben eines der Stöpsel 61p oder 63 p der Schieber 81 & das Betätigungsorgan 79 bewegt, so daß lediglich der Schalter 77 betätigt wird, während der Schieber 82 b stehen und der Schalter 77 α unbetätigt bleiben. In entsprechender Weise wird bei einer Verschiebung des Stöpsels 60 p oder des Stöpsels 61p der Schieber 82 b bewegt, während der Schieber 81 & stehenbleibt. Aus F i g. 7 ist zu ersehen, daß bei einer nach rechts gerichteten Bewegung des Schiebers 82 b, wie sie durch die der Schalterbetätigung dienende Bewegung der Stöpsel 60 p oder 61p zustande kommt, der Teil 89 a das Betätigungsorgan 80 bewegt und damit den Schalter 77 a betätigt, bevor der Teil 88 α des Schiebers 82 α so weit vorgeschoben ist, daß der Vorschub zur Bewegung des Betätigungsorgans 79 und damit zur Betätigung des Schalters 77 ausreicht. Der Bewegungsweg der Stöpsel 60 p und 61p ist so weit begrenzt, daß bei einer Bewegung der Stöpsel 60 p oder 61p die sich ergebende Bewegung des Schiebers 82 b nicht ausreicht, um das Betätigungsorgan 79 zu verstellen und die Betätigung des Schalters 77 zustande zu bringen. Demgemäß wird bei einer Verschiebung des Stöpsels 62 p oder des Stöpsels 63 p der Schalter 77 betätigt, während der Schalter 77 α unbetätigt bleibt; andererseits erfolgt bei einer Verschiebung des Stöpsels 60 p oder des Stöpsels 61p eine Betätigung des Schalters 77 α, während nunmehr der Schalter 77 unbetätigt bleibt. Die Schieber 81 & und 82 b bilden so zusammen eine Einrichtung, die eine wechselweise Betätigung der Schalter 77 und 77 a gestattet.
Eine darüber hinaus noch mögliche Abwandlung des Schaltgerätes 20 besteht darin, daß der Schieber 82 b in Kombination mit dem Schieber 81a verwendet und die Schieber derart in der Höhlung 28 b angeordnet werden, daß der Teil 88 α des Schiebers 82 b mit der oberen Stirnwand wie in F i g. 6 zusammenwirkt, während der Schieber 81 α zwischen dem Teil 88 a und dem Schalter 77 eingefügt ist. Bei dieser Anordnung der Schieber 82 b und 81a kann eine
ίο Verschiebung der Stöpsel 62 p oder 63 p lediglich den Schieber 81 α eine Bewegung erteilen, so daß auch nur der Schalter 77 betätigt wird. Wird jedoch entweder der Stöpsel 60 ρ oder der Stöpsel 61p verschoben, so kommen die Abschnitte 88 b und 88 c des Schiebers 82 b mit der Vorderfläche 83 des Schiebers 81a in Eingriff, so daß die Schieber 82 b und 81a gleichzeitig bewegt werden, wodurch auch eine gleichzeitige Betätigung des Schalters 77 und 77 a zustande kommt. Erforderlichenfalls kann eine geeignete, aus flexiblem Isoliermaterial bestehende Auskleidung 92 in der Höhlung 28 α vorgesehen werden, um elektrischen Abstandsschwierigkeiten zu begegnen, die beim Zusammenbau der Gehäuseteile 21 und 22 auftreten können. Die Auskleidung 92 weist Teile 93 auf, die zwischen die Seitenwandungen der Höhlung 28 a und der ausgeformten Anschlußklemmleiste 38 sowie die Schalter 77 und 77 a eingefügt sind, so daß die Anschlüsse 79 a und 80 a und die geschlitzten Arme 47 von den Wandungen der Höhlung 28 durch einen ausreichenden elektrischen Isolationsabstand getrennt sind.
Wie im vorstehenden im einzelnen ausgeführt, sind die Stöpsel 60 p bis 63 p jeweils in eine der öffnungen 60 bis 63 einfügbar. Jeder dieser Stöpsel ist mit einem Schaftteil 94 und einem Kopfteil 95 versehen. Der Schaftteil 94 ist in den Öffnungen 60 bis 63 geführt, die dementsprechend als Führung für die hin- und hergehende Bewegung der Stöpsel 60 ρ bis 63 ρ dienen. Die Kopfteile 95 der einzelnen Stöpsel liegen in den Aussparungen 71, die derart angeordnet sind, daß die Stöpsel 60 ρ bis 63 ρ in einer vorbestimmten Weise ausgerichtet und in den Aussparungen 71 beweglich sind. Dies wird dadurch bewerkstelligt, daß der Kopfteil 95 auf dem Schenkelteil 94 derart angeordnet wird, daß die Seitenwandungen 96 und 97 des Kopfteils den Wandungen 72 und 76 der Aussparung 71 gegenüber zu liegen kommen, während die Stirnwandungen 98 und 99 auf die Wandungen 73 und 75 zuweisen. Die Kopfteile sind jeweils mit einer Oberfläche ausgerüstet, die derart ausgebildet ist, daß sie eine aufrecht stehende Wand 100 einschließt, die eine geneigte Kurvenfläche 101, welche dem Eingriff zugeordnet ist, und eine weitere geneigte Kurvenfläche 102, welche einem Totraum zugeordnet ist, und die beide durch einen Scheitel 103 miteinander verbunden sind, aufweist. Die Gestalt der ersten Kurvenfläche 101, der zweiten Kurvenfläche 102 sowie die Lage des Scheitels 103 können geringfügig verändert werden, um die unter der Wirkung eines später noch zu beschreibenden, von außen zu bedienenden Betätigungsorgans sich ergebende Bewegungsweise der Stöpsel 60 ρ bis 63 ρ abzuändern. Die Kurvenflächen 101 und 102 sowie der Scheitel 103 sind auf der Wand 100 derart angeordnet, daß die erste Kurvenfläche von der Wandung 72 auf die Wandung 76 zu verläuft, während die zweite Kurvenfläche von dem Scheitel 103 gegen die Wandung 76 der jeweiligen Aussparung 71 zu sich erstreckt.
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Darüber hinaus ist die Ober- oder Stirnfläche des Kopfteiles 95 mit als Schrägflächen ausgebildeten Teilen 104 und 105 versehen, die von der Wand 100 aus nach unten verlaufen und einen freien Spielraum für ein Betätigungsorgan schaffen, wenn die Stöpsel in einer unwirksamen Ruhestellung stehen, wie es im einzelnen noch beschrieben werden wird.
Das Gehäuse 20 kann an sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher von außen zu betätigender Betätigungsmechanismen 23 versehen werden, von denen eine Ausführungsform in den Fig. 11 bis 13 im Detail dargestellt ist. In dieser bevorzugten Ausführungsform ist der Betätigungsmechanismus mit einem äußeren Gehäuse 106 versehen, das eine rechteckige Bodenfläche 107 aufweist, die in ihrer Gestalt und Größe der oberen Stirnfläche 54 der Gestalt des Gehäuseteiles 22 entspricht. Die komplementäre Gestaltung der Bodenfläche 107 wird dadurch erzielt, daß in jeder ihrer Ecken eine Vertiefung 108 vorgesehen wird, die in Gestalt und Größe einem der Vorsprünge 66 entspricht. Daneben verfügt die Bodenfläche über eine kreisförmige Mittelöffnung 109, die mittig in der rechteckigen Bodenfläche 107 angeordnet ist und zu einer in dem Gehäuse 106 vorgesehenen Höhlung 110 führt. Der Durchmesser der Öffnung 109 ist etwas größer als der Durchmesser des kreisförmigen Vorsprunges 64, so daß sich zusammen mit den Vertiefungen 108 eine erhabene Rippe 111 im Bereich der Ecken sowie ein erhabener Vorsprung 112 zwischen benachbarten Vertiefungen 108 ergeben. Die Rippen 111 und die Vorsprünge 112 sind dazu eingerichtet, bei der Befestigung des Betätigungsmechanismus 23 auf der oberen Stirnfläche 54 eine Dichtung 113 zur Erzielung einer entsprechenden Abdichtung auf die Flächen 54 α der oberen Stirnfläche 54 des Gehäuseteiles 22 aufzupressen.
Das Gehäuse 106 ist mit einem außen vorstehenden Ansatz 114 versehen, der eine Bohrung 115 aufweist, die von einem flachen Ende 116 des Ansatzes
114 aus in die Höhlung 110 führt. Die Bohrung 115 fluchtet axial mit einer Bohrung 117, die von der Höhlung 110 aus zu einem Teil in die der die Bohrung 115 aufweisenden Wand des Gehäuses 106 gegenüberliegende Wand eindringt. Die Bohrungen
115 und 117 bilden die Lagerstellen einer Welle 118, deren eines Ende in der Bohrung 117 geführt ist, während ihr anderes Ende durch die Bohrung 115 aus dem Gehäuse 106 vorragt. Erforderlichenfalls kann die Welle 118 mit einem Flansch 119 versehen werden, der an der Stirnfläche 116 anliegt und dem eine zur Aufnahme eines Schnappringes 120 dienende Rille zugeordnet ist, derart, daß der Flansch 119 und der Schnappring 120 die Welle 118 in dem Gehäuse 106 unverlierbar festhalten. Darüber hinaus kann gegebenenfalls das äußere Ende der Welle 118 geriffelt werden, um damit die unverdrehbare Anbringung eines äußeren Betätigungsorganes, beispielsweise eines Armes 121, zu gestatten.
Der in der Höhlung 110 verlaufende Teil der Welle 118 ist ausgeschnitten, so daß sich eine ebene Fläche 122 ergibt, die Kanten 123 und 124 aufweist. Auf diesem Teil der Welle 118 sind in der Höhlung 110 zwei in dieser verdrehbare identische Nocken 125 und 126 angeordnet, die in entgegengesetzte Richtungen weisen und mittels einer Torsionsfeder 127 miteinander verbunden sind. Die Nocken 125 und 126 sind jeweils mit einer Bohrung 128 versehen, welche die Lagerstelle der Nocken 125 und 126 auf der Welle 118 bildet. In Fig. 13 sind die Einzelheiten des Nockens 126 mit ausgezogenen Linien dargestellt, während die Darstellung der Einzelheiten des Nokkens 125 durch einen gebrochenen Linienzug bewirkt wird, um somit die Klarheit zu erhöhen. In jeder der Bohrungen 128 ragt eine rippenartige Nase 129, die aufeinander rechtwinklig stehende Flächen 130 und 131 aufweist. Diese Nasen 129 sind der ebenen Fläche 122 derart zugeordnet, daß die Flächen 130 und 131 ίο mit den Kanten 123 und 124 in Eingriff kommen und damit die Verdrehungsmöglichkeit der Nocken auf der Welle 118 auf 90° begrenzen können. An einem Ende 132 der Nocken 125 und 126 ragt eine Warze
133 vor, die ein Widerlager für ein Ende der Torsionsfeder 127 bildet. Die Torsionsfeder 127 ist mit ihrem zwischen den Enden liegenden Teil auf die Nocken 125 und 126 aufgeschoben, während ihre Enden an den Warzen 133 verankert sind, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß die Feder die Nocken 125 und 126 auf der Welle 118 in entgegengesetztem Drehsinn in eine Stellung drückt, in der die Fläche 130 des Nockens 126 mit der Kante 123 und die Fläche 130 des Nockens 125 mit der Kante 124 im Eingriff steht. Von den Enden 132 der Nocken 125 und 126 ragen Anschlagflächen 134 nach außen. Die Flächen 134 der Nocken 125 und 126 sind mit Vorzug parallel zu den Flächen 130 der Nocken 125, 126 und erstrecken sich tangential von dem Abschnitt 135 zylindrischer Mantelfläche nach außen in einer in Fig. 13 dargestellten Richtung, wobei die Rippen für die Fläche 130 auf den Nocken 125, 126 auf der gleichen Seite einer Mittellinie 23 c angeordnet sind wie die Anschlagflächen 134. Von der Bodenwandung der Höhlung 110 ragen im Bereich gegenüberliegender Stirnseiten der Höhlung 110 Anschläge 136 und 137 nach oben. Die Anschläge 136 und 137 des Gehäuses 106 sind den Anschlagflächen der Nocken 125, 126 derart zugeordnet, daß die Anschlagfläche
134 des Nockens 125 mit dem Anschlag 136 und die Anschlagfläche 134 des Nockens 126 mit dem Anschlag 137 jeweils im Eingriff stehen, wenn die Welle 108 und die Nocken 125, 126 in der in F i g. 13 veranschaulichten Stellung stehen.
Die Anschlagflächen 134 verlaufen von der Mittellinie 23 c nach außen bis zum Schnitt mit einer Kurvenfläche 138, die von einem Teil der zylindrischen Oberfläche gebildet wird, deren Radius von dem Mittelpunkt der Bohrungen 128 ausgeht. Die Kurvenflächen 138 enden an einer Schulter 139, die etwa längs eines Radius angeordnet ist, der von dem Mittelpunkt der Bohrung 128 durch den Scheitel der rippenartigen Nase 129 verläuft. Hierbei ist zu bemerken, daß die voreilende Kante 140 der Warzen 133 jeweils um einen geringfügig größeren Zentriwinkel als 90° von der Nockenschulter 139 entfernt ist.
Die Betriebsweise der einzelnen Teile des Betätigungsmechanismus 23 ist unter Bezugnahme auf F i g. 13 wie folgt:
Bei in der Ruhestellung stehenden Teilen des Mechanismus drückt die Torsionsfeder 127 den in F i g. 13 mit ausgezogenen Linien dargestellten Nokken 126 im Gegenuhrzeigersinn in eine Stellung, in der die Anschlagfläche 134 des Nockens 126 an dem Anschlag 137 anliegt, während der mit unterbrochenen Linien dargestellte Nocken 125 im Uhrzeigersinn in eine Stellung gedrückt wird, in der die Anschlagfläche 134 des Nockens 125 an dem Anschlag 136
anliegt. Bei in dieser Stellung stehenden Nocken 125, 126 "stehen die Flächen 130 der Nocken 126, 125 jeweils mit den Kanten 123,124 im Eingriff, wodurch die Welle 118 in der Mittellage gehalten wird.
In Fig. 13 sind auch die Stöpsel 60p bis 63p, die bei einer Verdrehung der Welle 118 von den Nocken 125, 126 verschoben werden, dargestellt. Sie sind mit XP und YP bezeichnet, wobei der Stöpsel XP, der mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, in einer Stellung steht, in der er durch den Nocken 126 betätigt werden kann, während der gestrichelt dargestellte Stöpsel FP von dem Nocken 125 betätigt wird. Die Stöpsel XP und YP sind jeweils mit den bereits erwähnten schrägen Nockenflächen 101 der ersten Art sowie den Nockenflächen 102 der zweiten Art mit Scheiteln 103 und" Schaftteilen 94 versehen.
Wirkt auf die Welle 118 eine äußere Kraft im Sinne der Verdrehung der Welle im Uhrzeigersinn der Fig. 13 ein, so drückt die Kante 123 der Welle 118 gegen die Fläche 130 des Nockens 126, wodurch der Nocken 126 im Uhrzeigersinn verdreht wird. Während der im Uhrzeigersinn erfolgenden Anfangsverdrehung des Nockens 126 gleitet die Schulter 139 des Nockens 126 auf der schrägen Kurvenfläche 101 des Stöpsels XP, wodurch der Stöpsel XP nach unten geschoben wird. Sowie der Nocken 126 im Uhrzeigersinn um einige Winkelgrade verdreht worden ist, kommt der Scheitel 103 des Stöpsels XP mit der zylindrischen Kurvenfläche 138 des Nockens 126 in Eingriff, womit die Abwärtsbewegung des Stöpsels XP zum Stillstand kommt und die dem Totraufn zugeordnete Schrägfläche 102 des Stöpsels XP an der Fläche 138 des Nockens 126 zur Anlage kommt. Eine über 90° von der Ausgangsstellung aus im Uhrzeigersinn erfolgende Verdrehung der Welle 118 wird durch zwei Stoppmittel verhindert, von denen eines von der Warze 133 des Nockens 126 gebildet wird, die derart angeordnet ist, daß sie bei einer Verdrehung des Nockens 126 um 90° an dem Anschlag 137 zur Anlage kommt. Das andere Stoppmittel kommt dadurch zustande, daß die Kante 123 der Welle 118 mit der Fläche 131 des Nockens 125 in Eingriff kommt, wie es im weiteren erklärt wird. Bei der Verdrehung der Welle im Uhrzeigersinn kommt nämlich die Kante 124 der Welle 118 von ihrem Eingriff mit der Fläche 130 des Nockens 125 frei, so daß der Nocken 125 während der im Uhrzeigersinn erfolgenden Verdrehung der Welle 118 nicht mitverdreht wird, während die Anschlagfläche 134 des Nockens 125 wegen der von der Torsionsfeder 127 ausgeübten Kraft im Eingriff mit dem Anschlag 136 bleibt. Ist jedoch die Welle 118 um 90° gegenüber ihrer Ausgangslage verdreht, so ist die Kante 123 der Welle 118 so weit vorgedreht, daß sie die Fläche 131 des Nockens 125 erreicht, die durch den Eingriff ihrer Anschlagfläche 134 mit dem Anschlag 136 gegen eine im Uhrzeigersinn erfolgende Verdrehung gesichert ist. Demgemäß verhindert der Nocken 125 eine über 90° von der Ausgangsruhelage hinausgehende Verdrehung der Welle des Betätigungsmechanismus 23.
Sowie die eine im Uhrzeigersinn erfolgende Verdrehung der Welle 118 bewirkende Kraft nachläßt, werden die Welle 118 und der Nocken 126 von der Torsionsfeder 127 in die neutrale bzw. die Ausgangsstellung zurückgeführt. Dies geschieht deshalb, weil der Nocken 125 an einer im Uhrzeigersinn erfolgenden Verdrehung gehindert und die Torsionsfeder 127 während der im Uhrzeigersinn erfolgenden Verdrehung des Nockens 126 gespannt worden waren. Da somit das an dem Nocken 125 befestigte Ende der Torsionsfeder 127 während der im Uhrzeigersinn erfolgenden Verdrehung des Nockens 126 relativ festgehalten worden war, wird das Nachlassen der Kraft, welche die Verdrehung des Nockens 126 im Uhrzeigersinn bewirkt hatte, zur Folge haben, daß die Torsionsfeder 127 den Nocken 126 im Gegenuhrzeigersinn in die neutrale Stellung verdrehen kann,
ίο in der der Anschlag 134 des Nockens 126 mit dem Anschlag 137 des Gehäuses 106 im Eingriff steht.
Falls die Welle 118 unter der Wirkung einer äußeren Kraft im Uhrzeigersinn—-bezogen auf F i g. 13 — verdreht wird, drückt die Kante 124 der Welle 118 gegen die Fläche 130 des Nockens 125, wodurch der Nocken 125 im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird. Da der Nocken 125 so anfangs im Gegenuhrzeigersinn sich dreht, gleitet zunächst die Kurvenfläche 139 des Nockens 125 auf der Schrägfläche 101 des Stöpsels FP, wodurch der Stöpsel YP nach unten geschoben wird. Hat der Nocken 125 eine Verdrehbewegung um einige Winkelgrade ausgeführt, so kommt der Scheitel 103 des Stöpsels YP mit der zylindrischen Fläche 138 des Nockens 125 in Eingriff, womit die Abwärtsbewegung des Stöpsels XP zum Stillstand kommt, während die geneigte, dem Totraum zugeneigte Fläche 102 des Stöpsels YP mit der Fläche 138 des Nockens 125 in Eingriff kommt. Eine über 90° von der Ausgangsstellung im Gegenuhrzeigersinn hinausgehende Verdrehbewegung der Welle 118 wird durch zwei Stoppmittel verhindert, von denen eines von der Warze 133 des Nockens 125 gebildet wird, die derart angeordnet ist, daß sie bei einer Verdrehung des Nockens 125 um 90° an dem Anschlag 136 zur Anlage kommt. Das andere Stoppmittel kommt dadurch zustande, daß die Kante 124 der Welle 118 mit der Fläche 131 des Nockens 126 in der zu erläuternden Weise in Eingriff kommt. Bei der im Gegenuhrzeigersinn erfolgenden Verdrehung der Welle 118 kommt nämlich die Kante 123 der Welle 118 von ihrem Eingriff mit der Fläche 130 des Nockens 126 frei, so daß bei der Verdrehung der Welle 118 im Uhrzeigersinn der Nocken 126 nicht mitgedreht wird und die Anschlagfläche 134 des Nockens 126 mit dem Anschlag 137 im Eingriff bleibt, und zwar wegen der von der Torsionsfeder 127 ausgeübten Kraft. Sowie jedoch die Welle 118 um 90° im Gegenuhrzeigersinn aus ihrer Ausgangsstellung verdreht ist, ist die Kante 124 der Welle 118 so weit vorgedreht, daß sie mit der Fläche 131 des Nockens 126 in Eingriff kommt, der dadurch gegen eine im Uhrzeigersinn erfolgende Verdrehung gesichert ist, daß seine Anschlagfläche 134 an dem Anschlag 137 anliegt. Demgemäß verhindert der Nocken 126 eine über 90° aus der Anfangsruhestellung der Teile des Betätigungsmechanismus 23 hinausgehende, im Gegenuhrzeigersinn erfolgende Verdrehung der Welle 118.
Sowie die Wirkung der Kraft nachläßt, welche die im Uhrzeigersinn erfolgende Verdrehung der Welle 118 bewirkt, werden die Welle 118 und der Nocken 125 von der Torsionsfeder 127 in die neutrale oder Ausgangsstellung zurückgeführt. Dies geschieht deshalb, weil während der im Gegenührzeigersinn erfolgenden Verdrehung des Nockens 125 der Nocken 126 gegen eine Verdrehung im Gegenuhrzeigersinn gesichert war und die Torsionsfeder 127 gespannt worden war. Da somit das an dem Nocken 126 befestigte Ende der Torsionsfeder 127 während der
Verdrehung des Nockens 125 im Gegenuhrzeigersinn relativ festgehalten worden war, hat das Nachlassen der die im Gegenuhrzeigersinn erfolgende Verdrehung des Nockens 125 bewirkenden Kraft zur Folge, daß die Torsionsfeder 127 den Nocken 125 im Uhrzeigersinn in die neutrale Stellung verdrehen kann, in der der Anschlag 134 des Nockens 125 an dem Anschlag 136 des Gehäuses 106 anliegt.
Der Aufbau der Steckerklemmleiste 138 in der Höhlung 28 a des Gehäuseteiles 21 wie auch die Lage der Dichtung 51 auf dem Gehäuseteil 21 dürften aus der früheren Beschreibung verständlich sein. Beim Einbau des Begrenzungsschalters wird im allgemeinen der Gehäuseteil 21 mittels der Befestgungsschrauben 26 an dem Träger 25 befestigt, während die elektrische Leitung 33 in der Öffnung 30 der Kupplung 32 montiert wird. Die Leiter 34 werden in der Regel durch die Leitung 33 in die Höhlung 28 a eingeführt, so daß ihre blanken Enden durch Festziehen der Schrauben 48 mit den Klemmen 49 verklemmt werden können, womit die Leiter 34 an die geschlitzten elastischen Metallarme 47 elektrisch angeschlossen sind, die als die Stecker bzw. Steckbuchsen einer Steckverbindung dienen. Die diagonale Unterteilung der Seitenwände des Gehäuseteiles 21 verbessert hierbei die Zugänglichkeit zu den Schrauben 48 während der Herstellung der Anschlußverbindung der Leiter 34.
Zum Aufbau des Schaltmechanismus des Begrenzungsschalters 19 werden in der vorbeschriebenen Weise der Teil 22, die Schalter 77 und 77 a, die Isoliereinlage 92 und zwei aus den Schiebern 81a, 81 b, 82 a und 825 ausgewählte Schieber in die Höhlung 82 b des Teiles 22 eingefügt. Hierauf wird der Gehäuseteil 22 auf den Gehäuseteil 21 derart aufgesetzt, daß die Kanten 36, 37 zusammenstimmen. Bei auf den Gehäuseteil 21 aufgesetztem Gehäuseteil 22 wirken Teile der Auskleidung 92 während der Montage des Gehäuseteiles 22 auf den Gehäuseteil 21 als Führung, weil Teile der Auskleidung 92 hierbei zwischen die außenliegenden Wandungsteile der Wände 42 der Formteile 39 und die Innenwandungen der Höhlung 28 a eingeführt werden. Bei auf den Gehäuseteil 21 aufgesetztem Gehäuseteil 22 übergreifen die Steckanschlüsse 79 a, 80 a der Schalter 77 und 77 a die auf die Mitte der Höhlung 28 a zu weisenden Teile 47 der geschlitzten Kontaktarme, wodurch eine elektrische Verbindung zwischen den Schaltern 77, 77 a und den Leitern 34 zustande kommt. Der Zusammenbau der Gehäuseteile 22 und 21 wird durch Einschrauben der Schrauben 57 in die Gewindebohrungen 57 des Gehäuseteiles 21 vervollständigt.
Um unter der Wirkung von Bewegungen des Betätigungsmechanismus 23 unterschiedliche Schalthandlungen des in dem Gehäuseteil 22 vorgesehenen Schaltmechanismus zu erzielen, sind in die Öffnungen 60 bis 63 zwei oder mehr Stöpsel 60 ρ bis 63 p eingefügt.
Wie bereits erläutert, bewirkt eine auf den Betätigungsarm 121 ausgeübte Kraft eine Verdrehung der Welle 118 des Betätigungsmechanismus 123, und zwar entweder im Uhrzeiger- oder im Gegenuhrzeigersinn, wodurch einer der Nocken 125, 126 verstellt wird, der seinerseits einen der Stöpsel 60 ρ bis 63 p verschiebt. Der neue Begrenzungsschalter kann derart aufgebaut werden, daß er entweder auf eine im Uhrzeigersinn erfolgende oder eine im Gegenuhrzeigersinn erfolgende Bewegung des Armes 121 oder aber auf Bewegungen des Armes 121 im Uhrzeiger- und im Gegenuhrzeigersinn hin betätigt wird. Dies wird dadurch erzielt, daß die Stöpsel 60 ρ bis 63 ρ entsprechend den unterschiedlichen Verdrehlagen des Betätigungsmechanismus 23 auf der oberen Stirnwand des Gehäuses 20 verteilt angeordnet werden, wie es unter Bezugnahme auf die F i g. 14 bis 17 beschrieben wird, in denen der Betätigungsmechanismus mit seiner aus der Vorderwand 53 vorragenden Welle 118, der linken Seitenwand, der Rückwand und der rechten Seitenwand dargestellt ist, während die Bezeichnung »im Uhrzeigersinn« oder »im Gegenuhrzeigersinn« sich auf einen Betrieb bezieht, der sich bei Betrachtung des Endes der Welle 118 ergibt. Soll der Begrenzungsschalter auf die Verdrehung der Welle lediglich in einer Drehrichtung ansprechen, so muß zumindest ein Stöpsel entfernt werden, während in dem Fall, in dem der Begrenzungsschalter auf Verdrehung der Welle in beiden Drehrichtungen ansprechen soll, alle Stöpsel 60 p bis 63 p in die zugeordneten Öffnungen 60 bis 63 eingefügt werden sollen, obwohl lediglich zwei in diagonal gegenüberliegenden Ecken angeordnete Stöpsel zur Wirkung kommen, während die in gegenüberliegenden Ecken der anderen Diagonale angeordneten Stöpsel als Ersatz dienen. Dies ergibt sich deshalb, weil die Schulter 139 mit Spielraum über die Flächen 104 und 105 der als Ersatz dienenden Stöpsel sich bewegt.
In der folgenden Tabelle sind die vorstehenden Ausführungen zusammengefaßt veranschaulicht. Hierin bedeutet »US« eine Verdrehung der Welle 118 im Uhrzeigersinn, während »GUS« sich auf eine im Gegenuhrzeigersinn erfolgende Verdrehung der Welle bezieht und die Fig. 14 bis 17 zur Veranschaulichung der jeweiligen Stellung des Betätigungsmechanismus 23 auf dem Gehäuse 20 dienen.
-I Betriebsweise Stöpsel
wirksam
in Öffnung
I ausgelassen
62
60
Fig. US
GUS
US & GUS
60
62
60
62 63
61
Fig. US
GUS
US & GUS
61
63
61
63 60
62
Fig. »1 US
GUS
US & GUS
62
60
60
62 61
63
Fig. US
GUS
US & GUS
63
61
61
63
Der Betätigungsmechanismus 23 ist in jeder der in den F i g. 14 bis 17 dargestellten Stellung auf der oberen Stirnfläche des Gehäuses 20 dadurch befestigbar, daß Schrauben 150 an gegenüberliegenden Ecken des Gehäuses durch die Öffnungen 151 durchgesteckt und in den Gewindebohrungen 67 der Vorsprünge 66 verschraubt werden. Offensichtlich wird bei auf dem Gehäuse 20 aufgebauten Betätigungsmechanismus 23 eine relative Verdrehung zwischen dem Gehäuse 106 des Betätigungsmechanismus 23 und dem Gehäuse 20 durch die in die Ausnehmungen 108 eingreifenden Vorsprünge 166 wirksam verhindert, ohne daß hinsichtlich der Verhütung einer gegenseitigen Verdre-
hung der Teile eine Abhängigkeit von den Schrauben bestünde. Darüber hinaus ist bei auf dem Gehäuse 20 aufgesetzten Betätigungsmechanismus 23 die Dichtung 113 abdichtend zwischen dem Gehäuse und dem Gehäuse 20 eingepreßt, wodurch das Eindringen von Fremdstoffen in die Höhlung 28 sicher vermieden ist.
Eine bei dem neuen Schalter mögliche andere Ausführungsform besteht in der Verwendung eines Betätigungsmechanismus, der ähnlich dem beschriebenen Betätigungsmechanismus 23 aufgebaut ist, aber nicht von der Verschiebung der Stöpsel 60 ρ bis 63 ρ abhängt, sondern einem der in der Höhlung 28 angeordneten Schieber dadurch eine Bewegung erteilt, daß der kreisförmige Vorsprung 85 in Eingriff kommt und die Schieber in der Höhlung 28 bewegt, so daß sie die erläuterten Schaltbewegungen ausführen. Daneben gestattet es die Steckverbindung zwischen den Gehäuseteilen 21 und 22, die in dem Gehäuseteil 21 angeordneten Schaltelemente einschließlich des Betatigungsmechanismus zum Zweck der Instandhaltung oder Überholung abzunehmen, ohne daß dadurch die Anschlüsse der Leiter 34 an die Buchsen der Steckverbindungen 38 gestört würden. Es wird somit ein Gerät geschaffen, das eine Vielzahl unterschiedlicher Schaltkombinationen zuläßt und dennoch einfach bedient und überholt werden kann.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Begrenzungsschalter mit einer in einem rechteckigen Gehäuse angeordneten Schalteinheit und einem von außen zugänglichen verstellbaren Betätigungsorgan, bei dem das Gehäuse längs Diagonalen der rechteckigen Seitenwände in zwei zusammenfügbare Teile geteilt ist, die eine die Schalteinheit enthaltende Höhlung einschließen und von denen der erste Gehäuseteil eine an einem Träger befestigbare Bodenwand sowie eine mit einer Einrichtung zum Einführen der elektrischen Leiter versehene untere Stirnwand aufweist, während der zweite Gehäuseteil eine der Bodenwand des ersten Gehäuseteiles gegenüberliegende Vorderwand sowie eine der unteren Stirnwand des ersten Gehäuseteiles gegenüberliegende obere Stirnwand aufweist, auf der ein von außen zugänglicher, das Betätigungsorgan enthaltender Betätigungskopf in einer Anzahl unterschiedlicher Stellungen bezüglich des Schaltergehäuses befestigbar ist, wobei innerhalb der Gehäusehöhlung an der Vorderwand die Schalteinheit befestigt ist, die ein mit dem Betätigungsorgan gekuppeltes auf die obere Stirnwand zuweisendes Betätigungsglied aufweist, während auf der Bodenwand eine Klemmleiste angeordnet ist, die Einrichtungen zum Anschluß der elektrischen Leiter sowie Steckvorrichtungen trägt, denen entsprechende Steckvorrichtungen der Schalteinheit zugeordnet sind und mit deren Hilfe die Schalteinheit mit den an die Klemmleiste angeschlossenen Leitern elektrisch verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Höhlung (28) des Gehäuses angeordnete Schalteinheit aus einem elektrischen Schnappschalter (77) besteht, dessen Betätigungsglied (79) mit einem in die Höhlung (28) ragenden, beweglich geführten Schieber (81) gekuppelt ist, der im Bereich einer Fläche (83) mit zumindest zwei unabhängig voneinander beweglichen, in der oberen Stirnwand (54) des zweiten Gehäuseteils (22) geführten und den Schieber betätigenden Stöpseln (60 ρ bis 63 p) zusammenwirkt, die in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des von außen verstellbaren Betätigungsorgans des Schalters einzeln bewegbar sind.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der einen quadratischen Querschnitt aufweisenden oberen Stirnwand (54) des zweiten Gehäuseteiles (22) eine mittig zu dem quadratischen Querschnitt liegende Mittelöffnung (59) und vier von der Mittelöffnung (59) in gleichem Abstand angeordnete und mit ihren Mittelpunkten in den Ecken eines imaginären Quadrates befindliche parallelachsige Öffnungen (60 bis 63) für die Stöpsel (60p bis 63p) ausgebildet sind.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vier in den Ecken des imaginären Quadrates liegenden Öffnungen (60 bis 63) jeweils auf den Schieber (81) ausgerichtet sind, der mit einem Führungsteil (85) in der Mittelöffnung (59) verschieblich geführt ist und die mit einem Teil (94) auf den Schieber (81) einwirkenden Stöpsel (60 p bis 63 p) in den vier Öffnungen (60 bis 63) oder einem Teil von diesen Öffnungen verschieblich geführt sind.
4. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Höhlung (28) des Gehäuses angeordnete Schalteinheit einen zweiten elektrischen Schnappschalter (77a) mit einem auf die obere Stirnwand (54) zu weisenden und ebenfalls mit einem in die Höhlung (28) ragenden, beweglich geführten weiteren zweiten Schieber (82) gekuppelten Betätigungsglied (80) aufweist, der im Bereich einer Fläche mit zumindest zwei unabhängig voneinander beweglichen, in der oberen Stirnwand (54) geführten und den Schieber betätigenden Stöpseln (60 ρ bis 63 p) zusammenwirkt, die in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des von außen zugänglichen Betätigungsorgans (121) des Schalters bewegbar sind.
5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stöpsel (60 p bis 63 p) jeweils paarweise identisch sind und die beiden Schieber (81, 82) von den Stöpseln wahlweise im Sinne einer gleichzeitigen, einer aufeinanderfolgenden oder sowohl einer gleichzeitigen als auch einer aufeinanderfolgenden Betätigung der beiden Schnappschalter (77, 77 a) in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des von außen verstellbaren Betäiigungsorgans des Schalters bewegbar sind.
6. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß von den vier in den Ecken des imaginären Quadrates liegenden Öffnungen (60 bis 63) jeweils zwei im Bereich einer Quadratseite liegende Öffnungen (62, 63) auf den einen Schieber (81) und die anderen beiden Öffnungen (60, 61) auf den anderen Schieber (82) ausgerichtet sind.
7. Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schieber (81) mit einem Führungsteil (85) in der Mittelöffnung (59) der oberen Stirnwand (54) verschieblich geführt ist und in zumindest einige der Öffnungen (60 bis 63) mit den Schiebern zusammenwirkende Stöpsel eingesetzt sind, die je nach ihrer Anordnung und Aus-
109 514/118
bildung auf beide Schieber unabhängig voneinander und/oder gleichzeitig einwirken können.
8. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Schieber (81a) einen die Bewegung des von außen verstellbaren Betätigungsorgans bezüglich des mit diesem Schieber im Eingriff stehenden Schnappschalterbetätigungsgliedes (80) einjustierenden, verdrehbar angeordneten Justierteil (89, 90) aufweist.
9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verstellung des Justierteiles eines der Schieber (89, 90) der Schaltzeitpunkt des anderen Schnappschalters (77) zur Erzielung einer gleichzeitigen oder aufeinanderfolgenden Schalterbetätigung veränderbar ist.
10. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der mit den Stöpseln zusammenwirkenden Schieber mit einer in dem Betätigungskopf drehbar gelagerten, parallel zu der oberen Stirnwand des zweiten Gehäuseteiles verlaufenden und mit dem Betätigungsorgan drehfest gekuppelten Welle der Betätigungskopf eine von der Welle (118) durchdrungene Höhlung (110) aufweist und auf dem innerhalb der Höhlung (110) liegenden Wellenteil zwei gleiche, einseitig aneinander anliegende, in entgegengesetzte Richtungen weisende und mittels einer Torsionsfeder (127) miteinander verbundene und elastisch im entgegengesetzten Drehsinn vorgespannte Nocken (125, 126) drehbar gelagert sind, von denen jeder einen die von der Torsionsfeder ausgehende Drehbewegung in einem Drehsinn begrenzenden Anschlag (129) aufweist und die auf einer Oberfläche eine Kurvenfläche (138) tragen, die mit Nockenflächen (102) zugeordneter Stöpsel (60 p bis 63 p) zusammenwirkt, und daß durch zusammenwirkende Anschlagmittel (134) des Betätigungskopfes und der Nocken (125, 126) die Drehbewegung jedes der Nocken innerhalb der Höhlung (110) begrenzbar sowie durch Kupplungsmittel (124, 130) in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Welle (118) jeweils einer der Nocken (125,126) mit der Welle (118) kuppelbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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