DE1510044A1 - Maschine zum Stanzen und/oder Schweissen,beispielsweise von Schuhteilen - Google Patents
Maschine zum Stanzen und/oder Schweissen,beispielsweise von SchuhteilenInfo
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- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
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Description
Beschreibung zum Patentgesuch
der Pinna UNITED SHOE MACHINERi CORPORATION in Flemington,
New Jersey, und Boston, Massachusetts, V.St.v.Amerika
betreffend:
Maschine zum Stanzen und/oder Schweissen,
beispielsweise von Schuhteilen
Es ist in der Schuhmanufaktur bekannt, durch zwei oder mehrere aufeinandergelegte Lagen von Werkstoffen Verzierungen
an Schuhwerk anzubringen. Zunächst wird auf die oberste der auf der Werkstückunterlage liegenden Werkstofflagen ein Stanzmesser gelegt, dessen Schneidkante alsdann durch oder fast
durch diese Lage gedruckt wird. Ausserdem wird an dem die
Schneidkante anliegenden Werkstoff ein Hochfrequenzfeld geschaffen, wodurch die darunter liegenden Werkstofflagen entlang
der Schneidkante des Stanzmessers verschweisst werden. Die
entlang der Schweissnaht liegenden Stellen der oberen Werkstofflage werden dabei so geschwächt, dass überschüssiger
Werkstoff von dem an die unteren Lagen geschwelseten Material
entfernt werden kann.
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zwei oder mehrere Lagen von Werkstoff mit einer Stanze hergestellt werden, deren Stanzarm in bezug auf die Werkstückunterlage beweglich ist. In einer solchen Stanze muss allerdings
eine Vorrichtung zum Erzeugen eines elektrischen Hochfrequenzfeldes zwischen der Werkstückunterlage und dem Stanzmesser
vorgesehen sein. Handelt es sich um einen thermoplastischen Werkstoff, werden die Lagen durch das an den Schneidkanten
des Stanzmesser erzeugte Hochfrequenzfeld zusammengeschweisst.
Bei diesem Arbeitsvorgang kann ein Schaumstoff zwischen zwei aussere Lagen gelegt werden, wodurch eine Trimmung entsteht,
an der die äusseren Lagen zusammengesehweisst sind, wBhrend
die Dicke des Hauptteiles der Trimmung von der Dicke des Schaumstoffes abhängig ist.
Falls die Werkstofflagen aus Leder oder dergleichen
bestehen, müssen sie vorher mit einem Klebstoff bestrichen werden. Im Arbeitsgang der Maschine aktiviert dann das elektrische Hochfrequenzfeld den Klebstoff, während der durch den
Stanzarm entstehende Druck die Lagen zusammendrückt, um das Abbinden des Klebstoffes zu unterstützen.
Es ist ein Ziel dieser Erfindung, eine leistungsfähige Maschine zu schaffen, mit der die oben beschriebenen Arbeitsvorgänge getrennt oder zusammen ausgeführt werden können.
Ein anderes Ziel der Erfindung ist, die für das Stanzen und Schweissen nötige Zeit zu vermindern und ein qualitativ
einheitlichere· Erzeugnis zu erhalten.
Die dieser Erfindung zugrunde liegende Maschine zum Stanzen und Sohweissen von Werkstücken au· mehreren Lagen,
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beispielsweise Schuhschäften, bestehend aus einer Werkstückunterlage,
einen mehrteiligen Stanzarra, einem Messer und
einer Vorrichtung zum Erzeugen eines elektrischen Hochfrequenzfeldes
zwischen Messer und Werkstückunterlage, erreicht die erwähnten Ziele erfindungsgemäss dadurch, dass die das Messer
mit einem Werkstück auf der Werkstückunterläge in Eingriff
bringende Anfangsbewegung des Stanzarmes durch Anhaltemittel
beendet wird, sobald das Messer mit dem Werkstück in Eingriff steht. Erfindungsgeraäss ist ferner eine Regelschaltung vorgesehen,
die, nachdem das Hochfrequenzfeld während einer vorherbestimmten
Zeit auf das Werkstück eingewirkt hat, eine weitere Bewegung des Stanzarmes auf die Werkstückunterlage einleitet,
wobei ein Teil des Stanzarmes derart ausgebildet ist, dass er einen Stanz- und Schweissteil des Messers völlig durch das
Werkstück stanzt. Dabei verbleibt erfindungsgemäss der andere
Teil des Stanzarmes mit einem Schweissteil in seiner anfänglichen Arbeitslage·
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird das elektrische Hochfrequenzfeld in Abhängigkeit von der Anfangsbewegung des Stanzarmes erzeugt und vor der Weiterbewegung
des Stanz- und Schweissteiles durch das Werkstück selbsttätig
abgeschaltet. Die Teile des Stanzarmes sind bezüglich ihrer Höhenlage zueinander verstellbar. Erfindungsgemäss besteht
das Messer aus wenigstens zwei Elementen, die von getrennten Teilen des 3tanzarmes betätigt werden. Ausserdem ist das
Messer heizbar.
Die Erfindung wird an Hand der beigefügten Zeichnungen
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ORIGINAL INSPECTED
erläutert. Die Beschreibung ist nur beispieleweise angeführt
und soll die Erfindung nicht auf die beschriebene Maschine beschränken.
Fig. 2 eine rechte Seitenansicht, teilweise in Schnitt
und mit einigen weggebrochenen Teilen der Maschine;
Die Maschine besteht aus einer Werkstuckunterlage 10 für
ein Werkstück aus zwei oder mehreren Werkstofflagen und einem mehrteiligen Stanzarm 12, an dem ein Messer Hj. befestigt ist.
Um sie aus der Maschine heraus und in sie hineinschieben zu können, ist die WerkstUckunterläge gleitbar auf eine im
Maschinengestell 20 befestigte Platte II4. montiert und hat
Führungen 22, in denen Kantenteile der Platte 16 lagern.
Der Stanzarm 12 besteht aus einem äusseren 2l\. und einem
inneren Teil 26. Der äussere Teil 21+. ist über Isolatoren 36
mit den unteren Enden von Stangen 28, die an zwei gegenüberliegenden Seiten der Maschine liegen, befestigt und besteht
aus einem Paar Metallarmen, die durch ein HeizkörpergehHuse
verbunden sind. Eine Messingplatte 32 ist an der unteren Seite der Arme 27 befestigt. Ein Schweissteil 13 des Messers Uj.
ist an der Messingplatte 32 befestigt. Der Schweissteil I3 kann durch die Wärmeleitfähigkeit der Metallteile von einem
elektrischen Heizkörper 3I4. in dem Gehäuse 30 erwärmt werden.
Die Stangen 28 verlaufen duroh Lager in Gussteilen 29 am
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ORIGINAL INSPECTED
Maschinengestell 20 und sind über GelenkstUcke 38 mit einer
Welle I4.2 verbunden, die in einem schwenkbar an dem Maschinengestell
20 befestigten zweiarmigen Hebel kk- ruht. Der Hebel l\l\.
ist schwenkbar an einem in einem Zylinder 50 arbeitenden Kolben
I4.8 befestigt. Der Zylinder 50 sitzt bei 52 schwenkbar auf dem
Maschinengestell 20.
Die Abwärtsbewegung des äusseren Teiles 2ΐμ wird durch
ein verstellbares keilförmiges Auflager 56 beschrankt, das mit einer Stellschraube 50 am Maschinengestell 20 befestigt
ist. Durch Drehen der Stellschraube 58 bewegt sich das Auflager
56 in die Maschine hinein oder aus ihr heraus, um es
unter mit einer Stange 61+ verbundene Teile 62 zu rücken, deren untere Flächen gemäss dem Winkel des keilförmigen Auflagers
abgeschrägt sind. Die Stange 6ij. ist schwenkbar an der Welle 1μ?
angebracht und erstreckt sich durch einen Schlitz im Maschinengestell auf eine obere Fläche eines keilförmigen Teiles 66.
Der Teil 66 ist, im Querschnitt gesehen, T-förmig und verläuft durch eine Platte 68, die bezüglich ihrer Höhe am
Maschinengestell 20 bewegbar ist. Lippen an dem Teil 66 lagern in Schlitzen der Platte 68, und ein keilförmiger, senkrechter
Teil in der Platte lagert in einem Schlitz in einem Block Die obere Fläche des Schlitzes in dem Block 72 ist dem Winkel
an der unteren Fläche des keilförmigen Teiles 66 entsprechend abgeschrägt. Durch Drehen eines Handrades 76 an einer in dem
Block 72 lagernden Gewindewelle kann der keilförmige Teil in die Maschine hinein und aus ihr heraus bewegt werden, um
die Höhenstellung des Blockes 72 einzustellen, der durch Federn 78 gegen den Teil 66 gedrückt wird. An der unteren
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ORIGINAL INSPECTED
Fläche des Blockes 72 befindet sich eine Isolierplatte 80. An der unteren Fläche der Isolierplatte 80 ist eine Metallplatte
86 mit Schrauben aus Isoliermaterial befestigt und hält eine Platte 90, an der der Stanz- und Schweissteil 1$
des Messers 11). angeordnet ist.
Wenn die Kolben-Zylinder-Einheit lj.8, $0 betätigt wird,
bewegt sich der äussere Teil 21+ des Stanzarraes 12 bis zu
einem gewissen Grad auf die WerkstUckunterlage 10 zu. Wenn
die unteren Kanten des Stanz- und Schweissteiles lf>
und der Schweissteil 13 des Messers Ii+. abgefluchtet sind, ist das
Handrad 76 so eingestellt, dass beide Teile 21+ und 26 des
Stanzarines 12 in gleichem Ausmass auf die WerkstUckunterlage
zu bewegt werden. Auf diese Weise kann die gesamte untere Fläche des Messers 11+. mit einem auf der Werkstückunterlage
liegenden Werkstück in Eingriff gebracht werden.
Um den Stanz- und Schweissteil IJ? des Messers lif völlig
durch das Werkstück zu stanzen, ist ein einstellbarer Zeitschalter TM-I (Fig. k) vorgesehen, der nach einer vorherbestimmten
Zeitspanne nach der Abwärtsbewegung der zwei Teile 21+. und 26 des Stanzarraes 12 gewöhnlich offene Kontakte
TM-IA schllesst und somit den inneren Teil 26 unabhängig vom
öusseren Teil 21+. nach unten bewegt. Eine an der rechten Seite
der Maschine liegende Welle 9Ij- wird von einem nicht gezeigten
Elektromotor getrieben. Nach dem Schweissvorgang wird ein
Kolben 102 in einem am Maschinengestell 20 befestigten Druckluftzylinder 100 betätigt, um über einen Hebel 101+. eine nicht
gezeigte Kupplung einzukuppeln, wodurch die Welle 94 und
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damit auoh eine dapam befindliche Scheibenkurbel 110 gedreht
wird. Die Soheibenkurbel 110 betätigt ein Gelenkstück 112,
das schwenkbar an einen gebogenen, zweiarmigen Hebel lllj.
befestigt ist. Der Hebel Hl+ ist schwenkbar am Maschinengestell
20 befestigt und trägt einen Block 118. In seiner Ruhelage liegt der Block 118 in einen Abstand über den Block 72 (siehe
Piß· 3)· Durch Drehen der Scheibenkurbel HO bewegt sich der zweiarmige Hebel lllj. durch das Gelenkstück 112, aus Fig. 3
gesehen, in Gegenzeigersinn und bringt den Block 118 schnell
nit den keilfurnigen Teil 66 in Eingriff. Auf diese Weise wird
der innere Teil 26 des Stanzarnes 12 unabhängig vom ftusseren
Teil 2ij., der durch das Auflager 56 an einer weiteren Abwärtsbewegung gehindert ist, nach unten bewegt, und der Stanz- und
Schweissteil 1$ des Messers IU. dringt völlig durch das Werkstück.
Un zwischen der Werkstückunterlage 10 und dem Messer litein elektrisches Hochfrequenzfeld zu erzeugen, ist der Maschine
ein nicht gezeigter, in Handel erhältlicher Hochfrequenzgenerator beigegeben, der über ein koaxiales Kabel 122 mit
einen Teil 12l|. des Heizkörpergehäuses 30 verbunden ist. Zwischen
einen nittleren leitfähigen Teil des Kabels und den Teil 121tist ein Kupferband 126 geschaltet. Ausserdem ist der Teil 12J+
über ein weiteres Kupferband 128 mit der Platte 86 verbunden.
Sonit kann den gesamten Messer Ii+. Hochfrequenzstrom zugeführt werden. Ein Kupferband I30 ist an der Seite der Platte 16
und dem Gehäuse des Hochfrequenzgenerators befestigt. Ausserdem stehen der Block 72 und die Platte 16 durch ein Kupferband 132 in Verbindung. Der Teil 12Ij. ist über eine Schnecke
aus kupferüberzogen em Kabel I3I4-* welches eine Überspannungs-
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schutzdrossel darstellt, mit einem nicht gezeigten geerdeten
Wärmeregler verbunden.
Bein Gebrauch der Maschine schaltet die Bedienungsperson zunächst den Heizregler ein, um die das Messer tragende
Platte 32 zu wärmen. Alsdann wird der Hochfrequenzgenerator eingeschaltet» um das elektrische Hochfrequenzfeld zwischen
dem Messer llj. und der Werks ttickunte rlage 10 für eine vorherbestimmte Zeit zu bilden. Bevor das aus zwei oder mehreren
Lagen eines thermoplastischen Materials bestehende Werkstück auf die Werkstuckunterlage gelegt wird, wird ein Bogen Isolierpappe zwischen das Werkstück und die Werkstückunterlage 10
gelegt. Die Werkstückunterlage 10 wird daraufhin in die Maschine unter den Stanzarm 12 geschoben, bis eine Verschlussplatte II4.2 einen von zwei Schaltknöpfen II4J4. freigibt. Die
Verschlussplatte \\\2 ist drehbar an der Platte 16 angebracht,
so dass, wenn diese nicht in ihrer Arbeitsstellung liegt, sie mit der Verschlussplatte llj.2 in Eingriff kommt und einen
Ansatz an der Verschlussplatte Uj2 gegen die hintere Fläche
des Knopfes 1i|)| legt, wodurch die Betätigung des Knopfes
verhindert wird. Die Knöpfe lJ+4 sind in ihrer Betätigung
voneinander abhängig und in Reihe geschaltet, so dass die Maschine nur eingestellt werden kann, wenn sich die Werkstückunterlage 10 in ihrer Arbeitslage befindet.
Wenn die Verriegelung gelöst ist, werden die Schaltknöpfe Xi+JU- eingedrückt, um die Maschine in Gang zu setzen,
wobei der gesamte Stanzarra 12 sich auf die Werkstückunterlage
10 in einem vorherbestimmten Ausmass zubewegt, so dass das
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Messer Ik mit mindestens der obersten Lage des Werkstückes
in Singriff kommt. Nach einer vorherbestimmten Zeitspanne
setzt nur ein Teil des Stanzarmes 12 seine Bewegung gegen die Werkstuckunterlage 10 fort» um den Stanx- und Schweissteil 15>
des Messers llj. durch das Werkstück zu drucken. Bei Betätigung
der Schaltknöpfe lljil· wird ein Elektromagnetventil U+5 geöffnet,
wodurch Druckluft einem Reglerventil II4.6, einem Druckschalter
II4.8 und einem Druckluftventil 15>0 zuströmt. Beim öffnen des
Ventils lfJO strömt Druckluft in den Zylinder $0, so dass
der gesamte Stanzann 12 nach unten bewegt wird, um das Messer II4.
mit dem Werkstück in Eingriff zu bringen, wobei diese Bewegung durch den auf das Auflager 5>6 auftreffenden Teil 62 beschrankt
wird. Das Reglerventil II4.6 und der Druckschalter U4.8 sind so
ausgerichtet, dass der Druckschalter llj.8 den Zeitschalter TM-I
bewegt, wenn das Messer 11+ mit dem Werkstück in Eingriff gebracht wird. Dieser Zeitschalter TM-I ist nicht nur mit
Kontakten TM-IA sondern auch mit einem Paar normalerweise offener Kontakte TM-IB verbunden, die den Hochfrequenzgenerator einschalten. Auf diese Weise wird das Hochfrequenzfeld
geschaffen und wahrend einer vorherbestimmten Zeit auf einer
gewünschten Stärke gehalten, bis sich die Kontakte TM-IB
öffnen.
Bei diesem Arbeltsgang ist das Auflager £6 &n der
Stellschraube so eingestellt, dass wenigstens Kantenteile des Schweissteiles 13 des Messers llj. im wesentlichen eine
oder mehrere Lagen des Werkstückes durchdringen und mit der nächsten darunterliegenden Lage in Eingriff kommen. Durch
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das Hochfrequenzfeld werden die Lage oder die Lagen, die durchgestanzt sind, mit der nächst tiefer liegenden Lage verschwelest,
Ausserdem wird der Werkstoff in der Nähe der Schweissnaht
geschwächt, so dass nach dem Arbeitsgang überschüssiges Material
abgetrennt werden kann. Auf diese Weise werden abstehende Muster auf die untere Lage des Werkstückes geschweisst. Nach
der vorherbestimmten Zeitspanne wird das Hochfrequenzfeld
durch öffnen der Kontakte TM-IB automatisch abgestellt, und
ein weiteres Elektromagnetventil 152 wird durch Schliessen der
Kontakte TM-IA betätigt.
Durch öffnen des Elektromagnetventils 152 strömt Druckluft
in den Druckluftzylinder 100, wodurch die Kupplung betätigt wird. Wie beschrieben, wird über die Kupplung der innere Teil
des Stanzarmes 12 unabhängig von dem Susseren Teil 2\\. bewegt,
um die Schneidkanten des Messers llj. völlig durch das Werkstück
zu drücken. Der äussere Teil 2l\. des Stanzarmes 12 ist gegen
weitere Abwärtsbewegung gesperrt. Nach dem Arbeitsgang öffnen
sich die Kontakte TM-IA wieder, und der Kolben l\ß kehrt in
seine Ausgangsstellung in dem Zylinder $0 durch eine sich darin befindliche Feder zurück, wodurch der Stanzann 12 in
seine Ruhelage zurückkehrt. Alsdann kann die Werkstückunterlage 10 aus der Maschine herausgezogen und das Werkstück
entnommen werden.
In der beschriebenen Maschine liegt der Teil 15 des
Messers innerhalb des Teiles 13; doch es ist selbstverständlich, dass diese Anordnung umgekehrt werden kann. Es können
natürlich auch andere dem Erzeugnis angemessene Vorrichtungen
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vorgesehen sein. Ausserdem können die Teile 13 und 1$ getrennt
zur Anwendung kommen.
Claims (1)
- Patentansprüche/ 1.Maschine zum Stanzen und Schweissen von Werkstücken aus mehreren Lagen, z.B. Schuhschäften, bestehend aus einer Werkstückunterlage, einen mehrteiligen Stanzarm, der in bezug auf die Werkstückunterlage beweglich ist, einem von dem Stanzarm gesteuerten Messer und einem Mittel zum Erzeugen eines Hochfrequenzfeldes zwischen der Werkstückunterlage und dem Messer, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, das Messer (llf.) in seine anfängliche Arbeitsstellung in bezug auf das Werkstück ausrichtende bewegung des Stanzarmes (12) auf die Werkstückenterlage (10) zu durch Anhaltemittel (£6 und 62) beendet wird, und dass - nachdem das Hochfrequenzfeld wShrend einer gewissen Zeit bestanden hat - eine Regelschaltung (TM-I, TM-IA und TM-IB) für eine weitere Bewegung des Stanzarmes (12) auf die Werkstüokunterlage vorgesehen ist, die einen entsprechend ausgebildeten Teil (26) des Stanzarmes (12) mit einem Stanz- und Schweissteil (15>) des Messers (lh) durch das Werkstück stanzt.2· Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schweissteil (13) des Messers (llj.) an einem Teil (2i\) des Stanzarmes (12) in seiner anfänglichen Arbeitslage verbleibt, während der Stanz- und Schweissteil (15>) des Messers (11+.) von dem anderen Teil (26) des Stanzarmes (12) durch das Werkstück gedrückt wird.3. Maschine naoh Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein in Abhängigkeit von der Anfangsbewegung des Stanzannea (12) auf die WerkstUckunterlage zu erzeugtes Hochfrequenzfeld.I4.. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (TM-I und TM-IB) zum selbsttätigen Abschalten der Hochfrequenz - bevor der Stanz- und Schweiasteil (15) des Messers (llj.) an dem Teil (26) durch das Werkstück auf der Werkstückunterlage (10) dringt - vorgesehen sind.5. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (5Ö, 56, 76, 7k$ 66, 72) zum Verstellen der Höhenlage der Teile (2ΐμ und 26) des Stanzarmes (12) zueinander vorgesehen sind.6. Maschine nach einem der vorgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel {%, 27, 32) zum Wärmen des Messers (ΙΙμ) durch Wärmeleitfähigkeit.7. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet» dass das Messer (IJ4.) aus wenigstens zwei Elementen (13 und 15) besteht, die von den getrennten Teilen (2ΐμ und 26) des Stanzmessers (12) betätigt werden.PATENT ANWXl Π WHWO H. «NC« DIPl.-JNO.H.iOH«KHH:IES909821/0546ORIGINAL INSPECTED
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1289037A3 (de) * | 2001-08-24 | 2004-06-16 | DaimlerChrysler AG | Dichtungsaufbau für eine MEA und Verfahren zur Herstellung des Dichtungsaufbaus |
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1965
- 1965-08-19 DE DE19651510044 patent/DE1510044A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1289037A3 (de) * | 2001-08-24 | 2004-06-16 | DaimlerChrysler AG | Dichtungsaufbau für eine MEA und Verfahren zur Herstellung des Dichtungsaufbaus |
| US6921599B2 (en) | 2001-08-24 | 2005-07-26 | Daimlerchrysler Ag | Sealing assembly for an MEA and method for manufacturing the sealing assembly |
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