DE1506341C3 - Atmungsgerät für Taucher - Google Patents
Atmungsgerät für TaucherInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Atmungsgerät für Taucher mit einem Atmungsmundstück od. dgl., mindestens
einer damit in Verbindung bringbaren, eine bewegliche Wand aufweisenden, in ihrem Rauminhalt veränderbaren
Aus- bzw. Einatemkammer zum Speichern von Atem- und/oder von Ausatemgas, einer an den Druckauslaß
einer Pumpe für Atemgas anschließbaren Zuführleitung zu der Kammer und einer mit dem Saugeinlaß
für Ausatemgas der Pumpe anschließbaren Abführleitung aus der Kammer sowie Steuerventilen zum
Steuern der Zu- bzw. Abfuhr von Atem- bzw. Ausatemgas zu bzw. von dem Atmungsmundstück od. dgl.
Es ist ein Atmungsgerät dieser Gattung für Taucher bekannt (DT-PS 11 55 357), bei dem die Anschlüsse der
voneinander getrennten Aus- bzw. Einatemkammer zu der Pumpe ständig offen sind, während die dem Atmungsmundstück
zugeordneten Steuerventile durch die Lunge des Tauchers gesteuert werden. Hierbei kann
vorkommen, daß die Pumpe in der Einatemkammer einen höheren Druck als in der Umgebung und in der
Ausatemkammer einen niedrigeren Druck erzeugt. Dies bringt ein Sicherheitsrisiko für den Taucher mit
sich.
Es ist auch ein Atmungsgerät für Taucher anderer Gattung mit nur einem harten Atembeutel bekannt, bei
dem eine Einlaßöffnung für Atemgas durch ein beim Einatmen offengehaltenes Ventil gesteuert ist, dessen
Verschlußkörper von einer beweglichen Wand der Kammer gesteuert ist (CH-PS 3 43 824).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Atmungsgerät der eingangs beschriebenen Art so auszubilden,
daß dem damit ausgerüsteten Taucher die zu
ίο atmenden Gase in den individuell von ihm benötigten
Atemmengen verfügbar gemacht werden, und zwar so, daß der Taucher nur geringe Muskelenergie für die Atmung
aufzubringen braucht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Aus- bzw. Einatemkammer über je ein im Normalzustand offengehaltenes Ventil an den Atemkreislauf angeschlossen ist, dessen Verschlußkörper in an sich bekannter Weise von der dem betreffenden Ventil gegenüberliegenden beweglichen Wand der jeweiligen Kammer gesteuert ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Aus- bzw. Einatemkammer über je ein im Normalzustand offengehaltenes Ventil an den Atemkreislauf angeschlossen ist, dessen Verschlußkörper in an sich bekannter Weise von der dem betreffenden Ventil gegenüberliegenden beweglichen Wand der jeweiligen Kammer gesteuert ist.
Bei der Erfindung steuert die bewegliche Wand der jeweiligen Kammer dann, wenn in der Einatemkammer
ein vorbestimmter Höchstdruck bzw. in der Ausatemkammer ein vorbestimmter Mindestdruck erreicht ist,
daß betreffende Ventil zu. Dadurch wird die Zuführleitung bzw. die Abführleitung von der Pumpe getrennt.
Es ist deshalb nicht mehr möglich, daß sich in der Ausatemkammer ein zu niedriger oder in der Einatemkammer
ein zu hoher Druck einstellen kann, der für den Taucher unverträglich ist.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beansprucht.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführung eines Atmungsgerätes gemäß der Erfindung, bei der die Kammern von flexiblen
Beuteln mit starren Stirnwänden gebildet sind,
F i g. 2 eine zweite Ausführungsform der Erfindung, bei der die Kammern eine gemeinsame Stirnwand haben,
F i g. 2 eine zweite Ausführungsform der Erfindung, bei der die Kammern eine gemeinsame Stirnwand haben,
F i g. 3 und 4 weitere Ausführungsformen, bei denen die beweglichen Wände der Kammern Membranen
sind.
Das in F i g. 1 gezeigte Atmungsgerät umfaßt eine Tauchermaske 1 und zwei flexible Beutel 2 und 3, von
denen jeder eine Kammer mit variablem Volumen bildet. Die Tauchermaske ist von bekannter Konstruktion;
sie umfaßt eine flexible Wand 4, die mit abdichtender Wirkung am Gesicht des Tauchers anliegt, sowie
Fenster 5 für die Augen und Gurte oder Bänder 6. Weitere Einzelheiten der Maske 1 sind hier nicht dargestellt,
da sie bekannt sind und nicht einen Gegenstand der Erfindung bilden. An Stelle der Tauchermaske 1
kann das Atmungsgerät mit einem Helm ausgerüstet sein, der ebenso wie die Maske 1 geeignet ist, mindestens
in der Umgebung der äußeren Atemorgane eines Tauchers eine Zone abzugrenzen, in die keine Flüssigkeit
eindringen kann, wobei diese Zone mit Gaseinlaß- und Gasauslaßmitteln versehen ist. Alternativ kann
man an Stelle einer Maske oder eines Helms ein Mundstück verwenden, das der Taucher mit seinen Zähnen
festhält und das entsprechend mit Gaseinlaß- und Gasauslaßmitteln versehen ist.
Weiterhin umfaßt die Maske 1 ein Gasleitungssystem 7, das mit dem Inneren der Maske in Verbindung steht
und eine Gaseinlaßleitung 8 und eine Gasauslaßleitung 9 umfaßt. In diese beiden Leitungen ist je ein Rück-
schlagventil eingeschaltet, das durch Federkraft in Richtung auf seine geschlossene Stellung vorgespannt
ist. Das in die Gaseinlaßleitung 8 eingeschaltete Rückschlagventil 10 verhindert das Strömen von Gas zu
dem flexiblen Beutel 2, während das Rückschlagventil 5 11 in der Gasauslaßleitung 9 das Strömen von Gas zum
Inneren der Maske verhindert.
Eine vorzugsweise flexible Gasleitung 12 verbindet das Innere 13 des flexiblen Beutels 2 mit der Gasleitung
bzw. dem Anschluß 8. Die Mittel zum Verbinden der Leitung 12 mit dem Beutel 2 und der Maske 8 werden
hier nicht näher erläutert, da sie in bekannter Weise ausgebildet sind.
Der flexible Beutel 2 umfaßt zwei vorzugsweise starre
Stirnwände 14 und 15 sowie flexible Seitenwände 16, die zusammen den Innenraum 13 des Beutels abgrenzen.
Die Stirnwand 15 trägt die mit der Leitung 12 verbundenen Gasauslaßmittel 17 sowie die Gaseinlaßmittel
18, welch letztere ein Ventilgehäuse 19 mit einem Anschluß 20 und ein mit einer Öffnung 22 in der Wand
15 zusammenarbeitendes Ventil 21 umfassen. Das Ventil 21 ist durch eine flexible Verbindung 23, z. B. eine
kleine Kette, mit der anderen Stirnwand 14 verbunden. Der auf dem Ventilgehäuse 19 vorgesehene Anschluß
20 ermöglicht das Anschließen einer Leitung 24, die mit einer Quelle für ein unter hohem Druck stehendes
sauerstoffhaltiges Gas, z. B. für ein Gemisch aus Sauerstoff und Helium, verbunden ist.
Da die Wand 16 des Beutels 2 flexibel ist, kann sich das Volumen dieses Beutels zwischen zwei Grenzwerten
ändern. Bei der in F i g. 1 gezeigten Stellung hat der Beutel sein größtes Volumen, und bei dieser Stellung
schließt das Ventil 21 die Öffnung 22, da die Länge der Verbindungskette 23 so gewählt ist, daß sie kleiner ist
als die Länge der flexiblen Wand 16 im vollständig gestreckten Zustand. Gestrichelte Linien deuten in F i g. 1
die Lage der Wand 14 und der Verbindung 23 für den Fall an, daß der Raum 13 innerhalb des Beutels 2 sein
kleinstes Volumen hat. Bei dieser Stellung der Wand 14 ist das Ventil 21 offen. Vorzugsweise ist eine hier nicht
gezeigte Feder vorgesehen, durch die das Ventil 21 entgegen der Kraft, die auf dieses Ventil durch das über
die Leitung 24 in den Beutel 2 eintretende Gas aufgebracht wird, normalerweise offen gehalten wird.
Der Innenraum 25 des anderen flexiblen Beutels 3 steht mit dem Inneren der Maske 1 über eine Leitung
26 in Verbindung, die vorzugsweise flexibel ist; die Leitung 26 ist an ihrem einen Ende mit der Gasaustrittsleitung
bzw. dem Anschluß 9 und an ihrem anderen Ende mit der Einlaßöffnung 27 des Beutels 3 verbunden. Der
Beutel 3 umfaßt zwei vorzugsweise starre Stirnwände 28 und 29 sowie flexible Seitenwände 30. Die Stirnwand
28 umfaßt neben der Einlaßöffnung 27 Auslaßmittel mit einer Öffnung 31, ein mit dieser zusammenarbeitendes
Ventil 32 und ein Ventilschaft 33, der mit dem Ventil 32 verbunden und in einem Führungsteil 34 verschiebbar
gelagert ist, welch letzteres einen Teil des Ventilgehäuses 35 bildet, das Öffnungen 36 aufweist, um eine Verbindung
zwischen der Öffnung 31 und dem Inneren 25 des Beutels 3 herzustellen.
Die Öffnung 31 in der Wand 28 ist mit bekannten Anschluß.nitteln 37 versehen, damit eine vorzugsweise
flexible Leitung 38 nach außen abgedichtet mit dem Beutel 3 verbunden werden kann. Das andere Ende der
Leitung 38 kann an eine hier nicht gezeigte Gasfördereinrichtung angeschlossen werden.
Das Volumen des flexiblen Beutels 3 kann sich zwischen
zwei Grenzwerten ändern. Bei der in F i g. 1 gezeigten Stellung hat der Innenraum 25 des Beutels 3
sein größtes Volumen. Gestrichelte Linien deuten die Lage der Stirnwand 29 für den Fall an, daß der Beutel 3
sein kleinstes Volumen hat. Bei dieser Stellung der Wand 29 berührt die Wand den Ventilschaft 33, so daß
das Ventil 32 geschlossen gehalten wird. Das Ventil 32 steht unter Federspannung, damit das Ventil dann,
wenn sich die Wand 29 nicht in der gestrichelt angedeuteten Stellung befindet, geöffnet gehalten wird, und
zwar ohne Rücksicht auf die Kräfte, die auf das Ventil durch das Gas aufgebracht werden, das aus dem Beutel
3 zu der Leitung 38 strömt.
Nachstehend ist die Wirkungsweise des Taucheratemsystems nach F i g. 1 näher erläutert.
Die flexiblen Beutel 2 und 3 werden auf der Höhe der Lungen eines Tauchers angeordnet, der die Maske 1 in
der üblichen Weise über sein Gesicht gestreift hat.
Da die Beutel 2 und 3 flexibel sind, ist der Druck des Gases innerhalb der Beutel gleich dem hydrostatischen
Druck in der Wassertiefe, in die sich der Taucher begeben hat. Da sich die Beutel im wesentlichen auf gleicher
Höhe mit den Lungen des Tauchers befinden, ist der Druck in den Beuteln 2 und 3 im wesentlichen gleich
dem in den Lungen des Tauchers herrschenden Druck, so daß der Taucher mit einem minimalen Aufwand an
Muskelenergie atmen kann.
Beim Einatmen wird Gas aus dem Innenraum 13 des Beutels 2 abgesaugt und über die Öffnung 17, die Leitung
12, die Einlaßmittel 8, das Gasleitungssystem 7 und das Innere der Maske 1 zu den äußeren Atemorganen
des Tauchers geleitet, um schließlich zu den Lungen des Tauchers zu gelangen.
Da sich der Beutel 2 und die Lungen des Tauchers im wesentlichen auf der gleichen Höhe befinden, wirkt auf
beide im wesentlichen der gleiche hydrostatische Druck; dies bewirkt, daß Gas aus dem Beutel 2 zu den
Lungen des Tauchers strömt, wenn der Taucher eine Muskelkraft aufbringt, die nur auszureichen braucht,
um den Strömungswiderstand des Gases in den Leitungen 12, 8 und 7 sowie den Atemorganen des Tauchers
zu überwinden. Da hierbei Gas aus dem Beutel 2 ausströmt, nimmt das Volumen des Inneren 13 des Beutels
ab, so daß die Stirnwand 14 unter der Wirkung des hydrostatischen Drucks in Richtung auf die Stirnwand
15 bewegt wird. Hierdurch wird die flexible Verbindung 23 entspannt, so daß sich das Ventil 21 öffnen
kann, um das Einströmen von Gas in den Beutel 2 zu ermöglichen. Dieses Gas wird einer geeigneten, hier
nicht gezeigten Druckgasquelle entnommen, deren Auslaß mit der Leitung 24 verbunden ist. Die Menge
des von der Druckgasquelle je Zeiteinheit abgegebenen Gases kann kleiner sein als die Einatmungskapazität
der Lungen des Tauchers, so daß sich das Volumen des Beutels 2 während der Periode des Einatmens verkleinert.
Da das Volumen des flexiblen Beutels 2 zwischen den beiden Grenzstellungen der Stirnwand 14 im wesentlichen
gleich dem Gasvolumen oder größer als das Gasvolumen ist, welches der Taucher während jeder Periode
des Einatmens benötigt, steht in dem Beutel 2 ständig ein Gasüberschuß zur Verfügung, wodurch gewährleistet
wird, daß während dieser Periode der dem Strömen des Gases entgegengesetzte Widerstand konstant
bleibt, solange die Strömungsgeschwindigkeit des eingeatmeten Gases konstant bleibt.
Nach der Periode des Einatmens wird der Druck in dem Leitungssystem 7 durch die Lungentätigkeit des
Tauchers etwas erhöht, so daß das Ventil 10 geschlos-
sen wird, um das Ausströmen von Gas über die Leitung 12 zu verhindern. Daher verbleibt das dem flexiblen
Beutel 2 über die Leitung 24 zugeführte Gas in dem Beutel 2, wodurch das Volumen dieses Beutels vergrößert
wird, bis die Stirnwand 14 gemäß F i g. 1 ihre äußerste Stellung auf der linken Seite erreicht hat; beim
Erreichen dieser Stellung wird das Ventil 21 durch die flexible Verbindung 23 zwischen dem Ventil und der
Stirnwand 14 geschlossen. Somit verschließt das Ventil 21 den Eingang zum Inneren des Beutels 2, d. h., das
Einströmen von Gas aus der Leitung 24 in den Beutel 2 wird unterbrochen. Das Gasvolumen in dem Beutel 2
bleibt konstant, bis eine neue Periode des Einatmens beginnt.
Während der vorstehend beschriebenen Periode des Einatmens haben sich bei dem flexiblen Beutel 3 die
nachstehend beschriebenen Vorgänge abgespielt. Bei seiner in F i g. 1 gezeigten Stellung hat der Beutel 3
sein größtes Volumen. Da während der Periode des Einatmens der Druck im Leitungssystem 7 der Maske 1
etwas herabgesetzt ist, befindet sich das Rückschlagventil 11 in den Auslaßmitteln 9 der Maske in seiner
geschlossenen Stellung. Infolgedessen wird das Volumen des Innenraums des flexiblen Beutels 3 verkleinert,
und zwar infolge der Saugwirkung einer hier nicht gezeigten Gasfördereinrichtung, die an das eine Ende der
Leitung 38 angeschlossen ist. Eine hier nicht gezeigte Feder spannt das Ventil 32 in Richtung auf seine geöffnete
Stellung vor, um so den Kräften entgegenzuwirken, die auf das Ventil 32 durch das aus dem Beutel 3
über die Auslaßöffnung 31 ausströmende Gas ausgeübt werden. Da Gas aus dem Beutel 3 entweicht, wird die
Stirnwand 29 in Richtung auf die andere Stirnwand 28 des Beutels unter dem Einfluß des hydrostatischen
Drucks verlagert, bis die Stirnwand 29 das ihr zugewandte Ende des Ventilschaftes 33 berührt; nunmehr
wird das Ventil 32 betätigt, um die Öffnung 31 zu schließen und so das Entweichen von Gas aus dem
Beutel 3 zu unterbrechen.
Der Innenraum des flexiblen Beutels 3 hat sein kleinstes Volumen entsprechend der gestrichelt angedeuteten
Lage der Stirnwand 29 dann, wenn die Ausatemperiode des Tauchers beginnt. Während dieser Ausatemperiode
bleibt das Rückschlagventil 10 in der Einlaßleitung 8 der Maske 1 geschlossen, denn der Druck im
Leitungssystem 7 ist etwas höher als der Druck in dem flexiblen Beutel 2. Jedoch wird das Rückschlagventil 11
in der Auslaßleitung 9 der Maske geöffnet, und es bleibt während der Ausatemperiode geöffnet, da der
Druck im Leitungssystem 7 jetzt etwas höher ist als der Druck in dem flexiblen Beutel 3. Infolge der Muskeltätigkeit
des Tauchers wird Gas aus den Lungen des Tauchers in das Innere 25 des flexiblen Beutels 3 überführt.
Da sich der flexible Beutel 3 und die Lungen des Tauchers in wesentlichen auf der gleichen Höhe befinden,
wirkt auf beide im wesentlichen der hydrostatische Druck. Infolgedessen braucht der Druck in den Lungen
des Tauchers nur in einem solchen Ausmaß erhöht zu werden, daß er den Strömungswiderstand des Gases in
den Atmungsorganen des Tauchers, dem Leitungssystem 7 und den Leitungen 9 und 26 überwinden kann.
Infolge der Überprüfung von Gas aus den Lungen des Tauchers in den Beutel 3 wird die Wand 29 gegenüber
ihrer in F i g. 1 gestrichelt angedeuteten Lage nach rechts bewegt. Infolgedessen wird das Ventil 32
geöffnet, und Gas wird aus dem Innenraum 25 des Beutels 3 über die Öffnungen 36 des Ventilgehäuses 35, die
Auslaßöffnung 31 und die Leitung 38 abgesaugt und der
mit dem anderen Ende der Leitung 38 verbundenen Gasfördereinrichtung zugeführt. Wird die Gasfördereinrichtung
durch eine Pumpe gebildet, deren Saugleistung kleiner ist als die Ausatemkapazität der Lungen
des Tauchers nimmt das Volumen des Innenraums des Beutels 3 zu, bis beim Erreichen des Endes der Ausatemperiode
die Stirnwand 29 gemäß F i g. 1 wieder ihre äußerste Stellung auf der rechten Seite einnimmt.
Während der auf die Ausatemperiode folgenden Einatemperiode schließt sich das Rückschlagventil 11 in
der Auslaßleitung 9 der Maske, und Gas wird aus dem Innenraum 25 des Beutels 3 über die Leitung 38 abgesaugt,
bis das Volumen des Beutels 3 in einem solchen Ausmaß verkleinert worden ist, daß die Stirnwand 29
wieder ihre gestrichelt angedeutete Lage erreicht, wobei die Auslaßöffnung 31 durch das Ventil 32 wieder
geschlossen wird. Die Stirnwand 29 bleibt bis zum Beginn der nächsten Ausatemperiode in dieser Stellung.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wirken die flexiblen Beutel 2 und 3 jeweils zeitweilig als Speichermittel für das Gas während der miteinander abwechselnden Einatem- und Ausatemperioden. In diesen Speichermitteln herrscht stets ein Druck, der im wesentlichen gleich dem hydrostatischen Druck ist, wel-
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wirken die flexiblen Beutel 2 und 3 jeweils zeitweilig als Speichermittel für das Gas während der miteinander abwechselnden Einatem- und Ausatemperioden. In diesen Speichermitteln herrscht stets ein Druck, der im wesentlichen gleich dem hydrostatischen Druck ist, wel-
»5 eher auf den Körper des Tauchers in der Höhe seiner
Lungen wirkt. Da sich der Rauminhalt der flexiblen Beutel unter der Wirkung des Zu- bzw. Abführens von
Gas leicht ändern kann, ohne daß eine Druckänderung eintritt, braucht die vom Taucher aufgebrachte Muskelkraft
nur den Strömungswiderstand des Gases in den Leitungen und Kanälen zwischen den Beuteln und den
Lungen des Tauchers zu überwinden. Da die Länge dieser Leitungen, soweit sie Teile des Atemsystems für
den Taucher bilden, möglichst klein gehalten wird, während die Querschnitte dieser Leitungen möglichst groß
sind, kommt der Taucher bei der Benutzung des erfindungsgemäßen Atemsystems mit einem sehr geringen
Aufwand an Muskelkraft aus.
In F i g. 2 ist eine abgeänderte Ausbildungsform des
Taucheratemsystems nach F i g. 1 dargestellt. Da das System nach F i g. 2 ähnlich arbeitet, wie das an Hand
von F i g. 1 beschriebenen wird auf die Wirkungsweise hier nicht näher eingegangen.
Gemäß F i g. 2 ist das Mundstück 39 mit geeigneten Vertiefungen 40 versehen, damit es vom Taucher mit
den Zähnen sicher festgehalten werden kann. Das Mundstück 39 weist zwei Kanäle 41 und 42 auf, die
über Leitungen 43 und 44 mit flexiblen Beuteln 45 und 46 in Verbindung stehen. In die Kanäle 41 und 42 sind
Rückschlagventile 47 bzw. 48 eingeschaltet, die in entgegengesetzten Richtungen zur Wirkung kommen. Die
Leitungen 43 und 44 sind vorzugsweise zusammengefaßt, und die beiden Beutel 45 und 46 sind durch eine
gemeinsame Wand 49 getrennt. Die Wand 49 ist im wesentlichen von starrer Konstruktion. Jeder Beutel 45
und 46 umfaßt eine weitere Wand 50 bzw. 51 von im wesentlichen starrer Konstruktion, die gegenüber der
gemeinsamen Wand 49 bewegbar ist. Die unteren Enden der Wände 49,50 und der Wände 49,51 sind durch
flexible Teile 52 bzw. 53 verbunden, die ein Scharnier bilden, so daß sich die Wände 50 und 51 unabhängig
voneinander gegenüber der gemeinsamen Wand 49 bewegen können.
Zwischen den Enden der Wände 49,50 und der Wände 49, 51 sind flexible Wände 54 und 55 vorgesehen. Das Innere 56 des Beutels 45 steht mit der Leitung 43 in Verbindung, während die Leitung 44 an den Innenraum 57 des flexiblen Beutels 46 angeschlossen ist.
Zwischen den Enden der Wände 49,50 und der Wände 49, 51 sind flexible Wände 54 und 55 vorgesehen. Das Innere 56 des Beutels 45 steht mit der Leitung 43 in Verbindung, während die Leitung 44 an den Innenraum 57 des flexiblen Beutels 46 angeschlossen ist.
Eine weitere Leitung 58 mündet im Inneren des Einatembeutels 46. Ein Ende der Leitung 58 arbeitet mit
einem Ventil 59 zusammen, das durch die Wand 51 mit Hilfe einer flexiblen Verbindung 60 betätigt werden
kann, die an einem Ende mit der Wand 51 und am anderen Ende mit einem Fortsatz des Ventils 59 verbunden
ist. Das Ventil 59 ist gegenüber dem Auslaß der Leitung 58, an dem ein Sitz 61 vorgesehen ist, schwenkbar
gelagert. Hierbei ist die Anordnung derart, daß dann, wenn gemäß Fig.2 die Wand 51 eine ihrer
Grenzstellungen einnimmt, der Auslaß der Leitung 58 durch das Ventil 59 geschlossen wird, während bei allen
anderen hier nicht gezeigten Stellungen der Wand 51 der Auslaß der Leitung 58 offen ist. Eine ebenfalls nicht
gezeigte Feder spannt das Ventil 59 in Richtung auf seine geöffnete Stellung vor. Das andere Ende der Leitung
58 kann mit einer nicht gezeigten Druckquelle verbunden sein, mittels deren das Atemgas dem Innenraum
57 des Einatembeutels 46 zugeführt wird.
Eine Leitung 62 steht mit dem Innenraum 56 des Ausatembeutels 45 in Verbindung. Ein Ende der Leitung
62 ist mit einem Ventilsitz 63 versehen, der mit einem Ventilorgan 64 zusammenarbeiten kann, das an
der Wand 50 befestigt ist und dazu dient, die Leitung 62 zu verschließen, wenn der Beutel 45 sein kleinstes Volumen
hat. Das andere Ende der Leitung 62 kann an eine hier nicht gezeigte Gasfördereinrichtung angeschlossen
sein, damit die ausgeatmeten Gase aus dem Innenraum 56 des Ausatembeutels 45 abgesaugt werden
können.
Zwar besitzen die Beutel 45 und 46 gemäß F i g. 2 eine gemeinsame Wand 49, doch kann man diese gemeinsame
Wand gegebenenfalls durch getrennte Wände ersetzen. Ferner sind geeignete, hier nicht gezeigte
Gurte oder Bänder vorgesehen, mittels deren die flexiblen Beutel 45 und 46 am Körper des Tauchers in der
gewünschten Höhe befestigt werden können. Man kann beliebige geeignete Anschlüsse bekannter Art
vorsehen, um die verschiedenen Leitungen oder andere Teile des Atemsystems für den Taucher miteinander zu
verbinden.
Die Erfindung beschränkt sich weder auf die beschriebene Form der flexiblen Beutel noch auf die Bauart
der Ventile, die an den Beuteln sowie im Leitungssystem der Maske bzw. des Helms bzw. des Mund-Stücks
vorgesehen sind.
Es sei bemerkt, daß man den Querschnitt der Leitungen 24 und 38 erheblich kleiner wählen kann als den
Querschnitt der Leitungen 12 und 26, denn das Strömen des Gases durch die Leitungen 24 und 38 wird durch
Pumpen oder andere Druckquellen bewirkt, während das Strömen des Gases durch die Leitungen 12 und 26
durch die Lungen des Tauchers bewirkt wird. Außerdem ist die Strömungsgeschwindigkeit des Gases in
den Leitungen 24 und 38 niedriger als in den Leitungen 12 und 26, denn das Gas kann nahezu während des
gesamten Atemzyklus durch die Leitungen 24 und 38 strömen, während die Leitungen 12 und 26 nur während
der Einatemperiode bzw. während der Ausatemperiode von Gas durchströmt werden.
Ein Teil der Wand der flexiblen Beutel kann gegebenenfalls durch einen Teil des Taucheranzuges gebildet
werden. Bei dem in F i g. 2 gezeigten System können somit z. B. die flexiblen Beutel 45 und 46 jeweils mit
einer gesonderten Wand 49 versehen sein, und die beiden Wände 49 können dann jeweils einen Teil des
Taucheranzugs bilden.
Eine einfachere Ausbildungsform eines Taucheratemsystems nach der Erfindung ist in F i g. 3 und 4
schematisch dargestellt.
Die Anordnung nach F i g. 3 umfaßt ein Gehäuse 70 mit zwei Membranen 71 und 72, die mit dem Gehäuse
durch Schutzdeckel 73 und 74 verspannt sind. Die Schutzdeckel 73 und 74 weisen öffnungen 75 bzw. 76
auf, damit Wasser in das Innere der Schutzdeckel eintreten bzw. aus diesen Innenräumen austreten kann.
Die Membran 71 ist mit Versteifungsscheiben 77 versehen, mit denen eine Stange 78 verbunden ist. An der
Stange 78 ist ein rechtwinklig dazu angeordneter Stift 79 befestigt, der in einem Schlitz 80 einer Ventilstange
81 verschiebbar ist. Die Ventilstange 81 ist an einem Ventilorgan 82 befestigt, das mit einem in der Einlaßleitung
84 des Gehäuses 70 vorgesehenen Sitz 83 zusammenarbeitet.
Die andere Membran 72 ist durch Versteifungsscheiben 86 mit einer Stange 87 verbunden, an der ein Stift
88 befestigt ist. Der Stift 88 ist in einem Schlitz 90 einer Ventilstange 89 eines Ventilorgans 85 verschiebbar.
Das Ventilorgan 85 arbeitet mit einem in einer Auslaßleitung 92 des Gehäuses 70 vorgesehenen Ventilsitz 91
zusammen. Die untere der mit der Membran 71 verbundenen Versteifungsscheiben 77 arbeitet mit Einstellmitteln,
z. B. einer Schraube 93, zusammen, die eine Bewegung der Membran 71 nur nach oben zuläßt, so daß
das Ventil 82 geöffnet wird.
Mit der Stange 87 der Membran 72 arbeitet eine Verstelleinrichtung, z. B. eine Schraube 94, so zusammen,
daß sich die Membran 72 nur nach unten bewegen kann, um das Ventil 85 zu öffnen.
Das Innere des Gehäuses 70 steht auf geeignete Weise über eine öffnung 95 mit einem Helm, einer Maske
oder einem Mundstück für den Taucher in Verbindung.
Nachstehend wird die Wirkungsweise des Taucheratemsystems nach F i g. 3 beschrieben.
Das unter Druck stehende Atemgas wird von einer hier nicht gezeigten Druckquelle aus der Einlaßleitung
84 des Gehäuses 70 zugeführt, doch kann das Atemgas nicht in das Gehäuse 70 einströmen, da der Eingang des
Gehäuses durch das zunächst geschlossene Ventil 82 abgesperrt ist.
Beim Einatmen erzeugt jedoch der Taucher in dem Gehäuse 70 einen Druck, der etwas niedriger ist als der
auf die Unterseite der Membran 71 wirkende hydrostatische Druck. Infolgedessen wölbt sich die Membran 71
nach oben vor, so daß das Ventilorgan 82 über die Stangen 78 und 81 teilweise von seinem Sitz 83 abgehoben
wird.
Diese Herabsetzung des Drucks in dem Gehäuse 70 auf einen Wert unterhalb des Wasserdrucks auf der
Außenseite der Membranen 71 und 72 ermöglicht es somit, daß Atemgas über die Einlaßleitung 84 in das
Gehäuse 70 einströmt, doch wird hierbei die Stellung des geschlossenen Ventils 85 in der Auslaßleitung 92
nicht geändert, denn die Einstellvorrichtung 94 verhindert eine Aufwärtsbewegung der Membran 72.
Während der Einatemperiode wird das dem Gehäuse
70 zugeführte Atemgas den Lungen des Tauchers über die öffnung 95 zugeführt Während der nachfolgenden
Ausatemperiode wird der Druck innerhalb des Gehäuses 70 auf einen Wert erhöht, der höher ist als der hydrostatische
Druck auf der Außenseite der Membranen
71 und 72, so daß das Ventil 82 in der Einlaßleitung 84 geschlossen und das Ventil 85 in der Auslaßleitung 92
geöffnet wird. Die Auslaßleitung 92 steht mit einer hier nicht gezeigten Quelle für einen niedrigen Druck in
Verbindung, so daß das Atemgas aus dem Gehäuse 70
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auf eine solche Weise abgeführt wird, daß der Kraftaufwand des Tauchers bei seiner Atemtätigkeit auf ein
Mindestmaß verringert wird.
Bei dem Taucheratemsystem nach F i g. 3 werden die Ventile 82 und 85, die das Zuführen von Atemgas zu
dem Gehäuse 70 bzw. das Abführen des Atemgases aus dem Gehäuse regeln, durch geringfügige Druckänderungen
gesteuert, welche durch den Taucher in dem Gehäuse 70 hervorgerufen werden; dieser Druck in
dem Gehäuse wirkt jeweils auf eine Seite der Membranen 71 und 72.
Das in F i g. 4 gezeigte Taucheratemsystem arbeitet ähnlich wie das an Hand von F i g. 3 beschriebene. Bei
dem System nach F i g. 4 werden jedoch die den Einlaß bzw. den Auslaß eines Gehäuses 102 steuernden Ventile
100 und 101 durch eine gemeinsame Membran 103 betätigt. Das Ventilorgan 100 ist in einem Ventilgehäuse
104 angeordnet, das Mittel 105 aufweist, um das Innere des Gehäuses 102 über eine flexible Leitung mit
einer hier nicht gezeigten Quelle für einen hohen Druck zu verbinden. Das Ventilorgan 100 trägt eine
Ventilstange 106, die durch eine in das Gehäuse 102 eingebaute Führung 107 ragt. Die Stange 106 berührt
mit ihrem oberen Ende die auf der Unterseite der Membran 103 angeordnete Versteifungsplatte 108. In
dem Gehäuse 104 ist eine Feder 109 vorgesehen, um das Ventilorgan 100 in Richtung auf seine geschlossene
Stellung vorzuspannen.
Das andere Ventilorgan 101 ist mit der Versteifungsplatte 108 durch eine ein- und ausschiebbare Kupplung
110 verbunden und wird durch eine Feder 111 in Richtung
auf seine geschlossene Stellung vorgespannt. Das Ventilorgan 101 steuert den Durchlaß der Leitung 112,
die Mittel aufweist, um die Leitung mit der Saugseite einer nicht gezeigten Gasfördereinrichtung zu verbinden.
Ferner ist eine Leitung 113 vorgesehen, um eine Verbindung
zwischen dem Inneren des Gehäuses 102 und dem Taucherhelm oder der Maske bzw. dem Mundstück
herzustellen.
Die Oberseite der Membran 103 wird durch eine Abdeckung 114 geschützt, die Öffnungen 115 aufweist, damit
Wasser zu der Membran gelangen kann.
Die Ventile 100 und 101 werden durch die Membran 103 so betätigt, daß eine Verringerung des Drucks innerhalb
des Gehäuses 102 während der Einatemperiode bewirkt, daß sich die Membran 103 nach unten bewegt,
so daß das Ventil 100 geöffnet wird, während das Ventil 101 geschlossen bleibt; wird dagegen der Druck
in dem Gehäuse 102 während der Ausatemperiode erhöht, bewegt sich die Membran 103 nach oben, so daß
das Ventil 101 geöffnet wird, während das Ventil 100 geschlossen bleibt.
Bei dem System nach F i g. 1 kann man den flexiblen Beutel 2, die Leitung 12 und das Ventil 10 durch die
Membran 71, die Stangen 79, 81 und das Ventil 82 des Systems nach F i g. 3 ersetzen, oder man kann den flexiblen
Beutel 3, die Leitung 26 und das Ventil 11 durch die Membran 72, die Stangen 87, 89 und das Ventil 85
des Systems nach F i g. 3 ersetzen. Das gleiche gilt für den flexiblen Beutel 46, die Leitung 44 und das Ventil
48 des Systems nach F i g. 2 sowie für den flexiblen Beutel 45, die Leitung 43 und das Ventil 47 des gleichen
Systems.
Gegebenenfalls kann man die Membranen 71 und 72 nach F i g. 3 und die Membran 103 nach F i g. 4 so anordnen,
daß sie sich auf der Höhe der Lungen des Tauchers, z. B. auf der Höhe des mittleren Teils der Lungen,
befinden, so daß der Kraftaufwand des Tauchers beim Atmen auf ein Mindestmaß verringert wird.
Die Betätigung der Ventile durch Mittel zum Fühlen von Druckunterschieden, z. B. durch die Membranen,
kann auch auf andere Weise bewirkt werden, als es vorstehend beschrieben wurde. Beispielsweise können
die Werte der verschiedenen Drücke elektrisch gemessen werden, und die den Druckunterschied anzeigenden
elektrischen Signale können dazu dienen, mit den verschiedenen Ventilen verbundene elektrische Betätigungsmittel
zu steuern.
Es sei bemerkt, daß die Kammer von variablem Volumen auf beliebige geeignete Weise hergestellt werden
kann. Es ist z. B. möglich, ein flexibles Flachmaterialstück zu verwenden, das einen Raum umschließt
und so eine Kammer bildet. Ferner kann man mehrere starre Platten, z. B. Platten aus Metall, an der Innen-
oder Außenseite des Flachmaterialstücks so befestigen, daß benachbarte Platten durch das Flachmaterialstück
flexibel miteinander verbunden sind. Die so zwischen benachbarten Platten hergestellte Verbindung ermöglicht
es den Platten, sich relativ zueinander zu bewegen.
Die Platten können z. B. mit der Innen- oder Außenseite des Flachmaterials verleimt sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Atmungsgerät für Taucher mit einem Atmungsmundstück od. dgl., mindestens einer damit in Verbindung
bringbaren, eine bewegliche Wand aufweisenden, in ihrem Rauminhalt veränderbaren Ausbzw.
Einatemkammer zum Speichern von Atem- und/oder von Ausatemgas, einer an den Druckauslaß
einer Pumpe für Atemgas anschließbaren Zuführleitung zu der Kammer und einer mit dem
Saugeinlaß für Ausatemgas der Pumpe anschließbaren Abführleitung aus der Kammer sowie Steuerventilen
zum Steuern der Zu- bzw. Abfuhr von Atem- bzw. Ausatemgas zu bzw. von dem Atmungsmundstück od.dgl., dadurch gekennzeichnet,
daß die Aus- bzw. Einatemkammer (2, 3; 45, 46; 70; 102) über je ein im Normalzustand offengehaltenes
Ventil (21, 32; 59, 64; 82, 85; 100, 101) an den Atemkreislauf angeschlossen ist, dessen Verschlußkörper
in an sich bekannter Weise von der dem betreffenden Ventil gegenüberliegenden beweglichen
Wand (14, 29; 50, 51; 71, 72; 103) der jeweiligen Kammer gesteuert ist.
2. Atmungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Aus- bzw. Einatemkammer (2, 3;
45, 46;) in an sich bekannter Weise als getrennte Einheiten ausgebildet sind.
3. Atmungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (70; 102) beide
Steuerventile (82; 85; 100,101) aufnimmt.
4. Atmungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Wände der
Kammer (70) von Membranen (71, 72) gebildet sind, von denen die erste mit dem einen Steuerventil (82)
und die zweite mit dem anderen Steuerventil (85) verbunden ist.
5. Atmungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Wand der Kammer
(102) eine Membran (103) ist, die mit beiden Steuerventilen (100,101) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1438365A GB1093393A (en) | 1965-04-05 | 1965-04-05 | Diver's breathing system |
| GB1438365 | 1965-04-05 | ||
| DES0103025 | 1966-04-04 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1506341A1 DE1506341A1 (de) | 1969-10-30 |
| DE1506341B2 DE1506341B2 (de) | 1975-06-12 |
| DE1506341C3 true DE1506341C3 (de) | 1976-01-22 |
Family
ID=
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