DE15062C - Transportfähiges Eiergestell - Google Patents
Transportfähiges EiergestellInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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- B65D85/30—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure
- B65D85/32—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure for eggs
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Description
KAISERLICHES
ΡΑΤΕ^Α,,Μ,Τ.
Transportfähiges Eiergestell.
Diese Erfindung bezieht sich auf das Halten oder Tragen der Eier in grofsen oder kleinen
Mengen und besteht darin, Kisten, Körbe, Fässer, Tragbretter, Rahmen oder andere Behälter
mit Federn auszurüsten, welche die Eier trotz ihrer Verschiedenartigkeit an Gröfse sicher
halten und so eingerichtet sind, dafs sie alle Beschädigung verhindern, die sonst durch gewöhnliches
Schütteln, durch Stofsen oder Umstürzen der Behälter oder Verpackungen verursacht
werden.
In den Zeichnungen bezeichnen dieselben Buchstaben gleiche Theile.
Fig. ι und 2, Blatt I, sind ein Grundrifs und eine Seitenansicht einer einfachen, wirksamen
und billigen Modification eines Eiergestells, das aus drei Fingern oder Gliedern A
besteht, die aus rundem Stahl oder anderem geeigneten elastischen Draht gemacht sind.
Einer der Finger A ist separat in Fig. 3 und 4 in Front- und Seitenansicht gezeigt und ist in
Form einer Schlinge gebogen, welche, von der Seite angesehen, so gekrümmt ist, dafs sie
zur Form eines Eies pafst; ihr oberes Ende B aber ist auswärts gebogen, so dafs, wenn die
drei Finger verbunden sind, ihre oberen Enden B einen konischen oder sich nach aufsen öffnenden
Mund bilden, um die Einführung des Eies zu erleichtern.
Federspiralen C sind an den tieferen Theilen der Drähte gebildet, und die Enden der Drähte
sind auf die in der Zeichnung angedeutete oder auf irgend eine andere Weise in einem Brett,
einer Stange oder Platte D befestigt.
Das Eiergestell ist so eingerichtet, dafs es ein Ei mit seiner langen Axe unter rechtem
Winkel, mit dem Brett D hält. Wenn das Ei mit einem Ende gegen die oberen Enden B
der Finger A hinabgeprefst wird, öffnen sich die Finger, um das Ei einzulassen, und schliefsen
sich dann durch ihre Federwirkung und halten so das Ei fest.
Der Draht, welcher jeden Finger oder jedes Glied A bildet, kann auf verschiedene Weise
gebogen sein, so dafs er hinreichende Federwirkimg hat, während Theile desselben das Ei
auf eine sichere Weise packen oder halten, wenn es in den Halter gebracht wird. Fig. 5
zeigt eine Methode, wie der tiefere Theil des Drahtes bei E gebogen wird, um die Elasticität
zu erhöhen, und Fig. 6 zeigt eine einfache Form, welche angenommen werden kann, wenn
der Draht hinreichend elastisch ist. Fig. 7 zeigt eine Modification, welche vier Finger oder Glieder
A hat und aus zwei Stücken von flachem Stahldraht gemacht ist, ähnlich dem, der zu
Uhrfedern benutzt wird. Die Stücke sind an der Unterseite gekreuzt und durch eine Schraube F
oder durch einen Nagel am Brett D befestigt.
Die Finger oder Glieder A können in ornamentaler Form gehalten sein, Beispiele hiervon
sind in Fig. 8 bis 11 gezeigt; Fig. 8 und 9 sind Vorderansichten einzelner Finger, und Fig. 10
und 11 stellen vollständige Halter dar. Jeder Halter kann aus einem einzigen Stück Blech
gebildet sein, das, wie in Fig. 12 gezeigt, geschnitten
und dann in die richtige Form gebogen wird und, wenn gewünscht, bossirt oder auf andere Weise verziert werden kann. Holz,
Rohr, Hartgummi oder anderes geeignetes Material kann statt des Metalles gebraucht werden,
um die Halter zu bilden; hier ist es dann die
eigene Elasticität. des Materiales selbst, auf die man sich verläfst und welche das Oeffnen und
automatische Schlie'fsen- de.r Finger A gestattet, wie- in',der in "Fig. 13 gezeigten Modification, wo
die Finger aus Rohr besfehen. Die Stücke, welche die Finger bilden, können auch Federn
haben, die an denselben angebracht sind, wie in den Modificationen Fig. 14 bis 19 gezeigt ist.
Fig. 14 und 15 sind ein Grundrifs und ein Seitenschnitt
einer Modification, in welcher die unteren Enden der Finger A auswärts gebogen und in
ein schwalbenschwanzförmiges Lager im Brett D eingeführt sind, während ein kleiner Gummiball
G, welcher in der Mitte zwischen denselben angeordnet ist, sowohl dazu dient, sie zurückzuhalten,
wie auch, um als eine Feder zu wirken, indem er zusammengedrückt wird, wenn
die oberen Enden der Finger geöffnet werden.
Fig. 16 und 17 sind ein Grundrifs und ein
Seitenschnitt einer Modification, in welcher die unteren Theile der Finger A von einem Gummiring
H umgeben sind, welcher wie eine Feder wirkt; die Finger werden dadurch in Position
gehalten, dafs ihre unteren Enden hakenförmig sind und in einen unterschnittenen Theil des
Lagers eingreifen, das für dieselben im Brett D gebildet ist.
Fig. 18 und 19 sind eine Vorderansicht und
eine Randansicht eines Fingers A, welcher vermittelst einer Drahtkrampe oder Schliefse J
mit dem Brett D verbunden ist und eine Feder K hat, die an seinem Rücken angebracht
ist.
Fig. 20 zeigt einen einzelnen Finger aus Holz, Hartgummi oder ähnlichem Material, dessen
unteres, gebogenes Ende in ein schwalbenschwanzförmiges Lager im Brett D eingeführt
ist, während eine separate Feder K an demselben angebracht ist. Fig. 21 und 2 2 zeigen
Modificationen, in welchen jeder Finger aus Holz, Hartgummi oder ähnlichem Material auf
einer Feder angebracht ist.
Fig. 23 und 24, Blatt II, sind ein Grundrifs und ein Verticalschnitt einer Modification, in
welcher in einem Bodenbrett oder Stange L für jedes Ei eine kleine Vertiefung gebildet ist,
während an einer verticalen Stange M eine Federgabel oder Klammer N angebracht ist,
um den oberen Theil eines jeden Eies zurückzuhalten.
Fig. 25 und 26 sind eine Seitenansicht und eine Endansicht einer Modification eines Federhalters,
welcher construirt ist, um ein Ei mit seiner langen Axe parallel zum Brett D zu
halten.
Dieser Halter ist aus zwei Stücken runden Stahles oder anderen elastischen Drahtes gemacht,
die auf eine Weise gebogen und angebracht sind, welche aus den Zeichnungen leicht
verstanden werden wird und welche der ähnlich ist, welche oben in Bezug auf Fig. 1 bis 4
beschrieben worden ist.
In Fig. 25 und 26 ist ein Ei im Halter gezeigt,
und es ist klar, dafs Halter, welche Eier in derselben Position halten sollen, auf
verschiedene Weisen modificirt werden können, denen analog, die hier beschrieben wurden,
und welche die Eier mit ihren langen Axen unter rechtem Winkel zum Brett halten.
Wenn mehrere Reihen dieser Eiergestelle auf einem Tragbrett oder einer anderen Oberfläche
zusammen combinirt sind, können sie, wie in Fig. 29, Blatt II, gezeigt, angeordnet werden;
diese Figur ist ein vertical er Schnitt, der diagonal durch eine Anzahl von Reihen geführt ist.
Statt dafs für jedes Ei ein ganz separater Halter oder ein Satz von Haltefingern angeordnet
ist, sind in dieser Modification die Finger der verschiedenen Halter in den Zwischenräumen,
welche zwischen den Eiern vorkommen, in Gruppen angeordnet oder zusammen verbunden.
Jede Gruppe von Haltefingern bildet sozusagen einen Federknopf oder Federstift (Federrosette);
und es ist klar, dafs solche Federknöpfe oder Stifte auf verschiedene Weise und aus verschiedenem
Material gemacht werden können.
Die Eiergestelle, die irgend einer der in beiliegenden Zeichnungen gezeigten und hierin erklärten Modification mehr oder weniger ähnlich
gemacht sind, können in Reihen oder Abtheilungen von Dutzenden oder anderen Summen
angeordnet sein, um das Zählen zu erleichtern, indem sie auf Brettern, Trägern, Rahmen,
Kisten oder anderen Behältern angebracht sind.
Fig. 30 und 31, Blatt II, sind eine Seitenansicht und eine Endansicht von einer bequemen
Form eines Tragbrettes, das mit Eiern gefüllt gezeigt ist. Eine Anzahl solcher Träger
können in einer Kiste einer über den anderen gesetzt werden, wenn die Eier in beträchtlicher
Anzahl getragen werden sollen.
Fig. 32 und 33, Blatt II, sind ein Grundrifs
und ein verticaler Schnitt und zeigen in geöffnetem Zustande eine bequeme Form von zusammenlegbaren
oder Klappkistchen, um eine mäfsige Menge zu tragen, die aber selbstverständlich
in verschiedenen Gröfsen. gemacht werden können.
Dieses Kistchen ist in Hälften gemacht, die in Scharnieren zusammengehängt und mit Sperrfedern
und Handhaben ausgerüstet sind, und es kann sehr bequem mit der Hand getragen werden.
Eine Filztafel, Patronenpapier, Pappendeckel oder anderes geeignetes Material kann zwischen
die beiden Lagen Eier gelegt werden.
Wo Eier von mehreren Gehöften gesammelt werden, können separate Gruppen von Kistchen
mit unterschiedlichen Aufschriften den verschiedenen Gehöften zugetheilt werden, so dafs
die Kunden des Eierhändlers, wenn sie es
wünschen, sich darauf verlassen können, dafs die Eier, welche sie kaufen, von bestimmten
Gehöften sind.
Für eine kleine Quantität, wie z. B. ein, zwei oder drei Dutzend, wird eine bequeme Anordnung
aus einem einzigen Brett oder Trog bestehen, welche in einem Kasten zum Schieben
eingerichtet sind, dessen Oeffhung an einem Ende ist, und welche mit einer oder, wenn
gewünscht, mit mehreren Handhaben versehen ist.
Für die Bequemlichkeit des Verpackens in Fässern können die Federhalter auf kreisrunden
Tragebrettern angebracht sein; und wenn die Tragebretter von einer Form sind, welche den
Gebrauch von Reihen von Trägern von gleicher Anzahl ausschliefst, kann die Gesammtanzahl,
die von jedem Tragbrett getragen wird, deutlich auf demselben markirt oder angezeigt sein.
Wenn es gewünscht wird, die Eier mit einer Conservircomposition zu überziehen, kann dies
auf sehr bequeme Weise ausgeführt werden, indem man jedes mit Eiern gefüllte Tragbrett in
umgekehrter Lage eintaucht.
Die Federhalter können in rechtwinkligen oder anderen Reihen oder gar in ungeradlinigen
Gruppen angeordnet sein, so z. B. um in Schaufenstern ausgestellt zu werden, und um
Platz zu benutzen, der fur andere Zwecke nicht geeignet oder brauchbar ist, können sie an
baumähnlichen Vorrichtungen, an Ringen, runden Flächen, Pyramiden, Rahmen oder an Trägern
angeordnet sein, die in irgend einer mehr oder weniger ornamentalenTWeiSSJ;?ge%iklet--siwe^ieäer—
sie können an Statfgeii'foder starken ,Drähten
angeordnet sein, wieTeJJmJ1F^g?)£7^ujid.-^ö^ge- ■
zeigt ist, so dafs sie.ivon Wänden oder anderen i;
verticalen Oberflächen Äonzcfatal hervorragen.)
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: _ι. Das Ausrüsten von Behältern irgend "welcher Art mit Federhaltern für Eier, welche.Halter mit einwärts gekrümmten, zurückhaltenden Fingern construirt sind, die mit Mundtheilen gebildet sind, die so gestaltet sind, dafs ein Ei sie öffnen wird, wenn es ein- oder auswärts geschoben wird, wie sie in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind.
- 2. Die Anfertigung der Federhalter zum Halten oder Tragen der Eier, die aus zwei oder mehreren Fingern von Metall oder anderem Material bestehen, welche Finger oben einwärts gekrümmt sind und Mundtheile bilden und welche aus einem (wie in Fig. 12) oder mehreren Stücken gemacht sind und entweder die nöthige Elasticität in sich selbst besitzen und wie in Fig. 1 bis 13 und 23 bis 29 construirt sind, oder separate Federn haben, wie in Fig. 14 bis 22 dargestellt ist.
- 3. Die Anordnung der Federhalter für Eier, welche mit einwärts gekrümmten, zurückhaltenden Fingern construirt sind, die Mundtheile bilden, in Gruppen von gemeinschaftlichen Trägern, wie in Fig. 29, oder von selbstständigen, wie in Fig. 30 und 31 dargestellt ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15062C true DE15062C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT15062D Active DE15062C (de) | Transportfähiges Eiergestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15062C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011071381A1 (en) * | 2009-12-10 | 2011-06-16 | Fps Food Processing Systems B.V. | Package |
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- DE DENDAT15062D patent/DE15062C/de active Active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011071381A1 (en) * | 2009-12-10 | 2011-06-16 | Fps Food Processing Systems B.V. | Package |
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