DE1505616C - Vorrichtung zur Geradführung von unabhängig aufgehängten Rädern von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zur Geradführung von unabhängig aufgehängten Rädern von Kraftfahrzeugen

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DE1505616C
DE1505616C DE1505616C DE 1505616 C DE1505616 C DE 1505616C DE 1505616 C DE1505616 C DE 1505616C
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DE
Germany
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vehicle
shock absorber
spring
helical spring
coil spring
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Expired
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English (en)
Inventor
Eugen 8000 München. B60p 1-28 Gebier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung Stoßdämpfergehä'use bzw. der Stoßdärapferfiihrungszur Geradführung von unabhängig aufgehängten stange verbundenen Federtellern unter einem Winkel Rädern von Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem zueinander geneigt verlaufen, wobei beim Einbau der hydraulischen Stoßdämpfer und einer zu diesem Schraubenfeder in Fahrzeugquerrichtung gese'hen die koaxial angeordneten Schraubenfeder, wobei der s längere MantelHnie der Schraubenfeder dar Fahrzeug-Stoßdämpfer in seinem oberen Bereich mit dem Fahr- außenseite zugekehrt ist, während die kürzert Mantelzeugaufbau od. dgl. beweglich und in seinem unteren linie der Schraubenfeder der Fahrzeuginnenseite zu-Bereich an einem Radträger starr befestigt ist, und gekehrt ist.
bei der eine Querkraft erzielt wird, die einer Durch- Ferner schlägt die Erfindung vor, daß im Querbiegung der Kolbenstange des Stoßdämpfers ent' io schnitt gesehen eine oder mehrere der Windungen der gegenwirkt. Schraubenfeder, vorzugsweise jeweils die beiden End-
Geradführungen weisen den Nachteil auf, daß windungen der gerade gewickelten Schraubenfeder, Klemm- und Reibungskräfte im Stoßdämpfer das An- um einen Winkel α abgebogen sind und die Auflagesprechen des Stoßdämpfers bei kleinen Fahrbahn- flächen der Schraubenfeder gegeneinander geneigt stoßen u. dgl. verhindern. Diese Klemm- und Rei- is verlaufen, wobei beim Einbau der Schraubenfeder in bungskräfte werden dadurch hervorgerufen, daß auf Fahrzeugquerrichtung gesehen der Schnittpunkt der die jeweilige Führungsstange der Geradführung, be- durch die Auflagefläche verlaufenden Ebenen auf der dingt durch die Radlast, ein Biegemoment ausgeübt Fahrzeuginnenseite liegt.
wird, das eine bestimmte Verbiegung der Führungs- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung stange bewirkt und somit eine Erhöhung der Lager- ao wird vorgesehen, daß die beiden mit dem Stoßreibung in dem Stoßdämpfer zur Folge hat. Da die dämpfergehäuse bzw. der Stoßdämpferführungsstange dabei entstehenden Klemm- und Reibungskräfte zu- in Verbindung stehenden Federteller in Fahrzeugmeist größer sind als die durch kleine Fahrbahnstöße querrichtung gesehen unter einem Winkel zueinander hervorgerufenen Kräfte, wird das Ansprechen des geneigt verlaufend angeordnet sind, wobei der Stoßdämpfers verhindert. Dies führt dazu, daß die as Sdhnittpunkt der beiden durch die Federteller ver-Fahrbähnstöße ungefedert bzw. ungedämpft auf den laufenden Ebenen auf der Fahrzeugaußenseite liegt. Fahrzeugaufbau üLertragen werden und sich somit Weiter schlägt die Erfindung vor, daß in den beiden das Fährverhalten und der Fahrkomfort verschlech- Federtellern schraubenförmige Windungen eingeprägt tert. sind, deren Steigung größer ist als die Steigung der
Zur Vermeidung der Nachteile d' '.ser Radaufhän- 3° Windungen der Schraubenfeder.
gungen ist es bei einer Geradführung gemäß der Für die Unteransprüche wird Schutz nur in Ver-
britischen Patentschrift 1 005 633 bekannt, die Achse bindung mit dem Hauptanspruch begehrt,
der Schraubenfeder gegenüber der Achse der Gerad- Die Erfindung zeichnet sich vor allem durch den
führung versetzt anzuordnen. Durch diese versetzte einfachen Aufbau aus, wobei ohne Veränderungen an
Anordnung der Schraubenfeder gegenüber der Achse 35 der Radaufhängung bzw. der Geradführung diese
der Geradführung wird auf die Geradführung ein von Biegemomenten, die von der Radlast herrühren
Biegemoment ausgeübt, das dem durch die Radlast und das leichte Ansprechen des Stoßdämpfers bei
auf die Geradführung ausgeübten Biegemoment ent- kleinen Fahrbahnstößen vefhindern, entlastet wird,
gegenwirkt, wodurch der Verklemmung des Stoß- Ferner i3t der geringe Platzbedarf für den Einbau
dämpfers entgegengewirkt wird und somit eine leidi- 4° der erfindungsgemäß aufgebauten Geradführung von
tere Ansprechbarkeit des Stoßdämpfers gegeben ist. großer Bedeutung, da durch die koaxiale Anordnung
Schließlich zeigt die britische Patentschrift der Schraubenfeder zur Geradführung nicht mehr
1 005 633 in Fig. 3 eine Radaufhängung, bei der das Einbauraum benötigt wird, als dies bei den üblichen
obere Ende der Kolbenstange des Stoßdämpfers über Geradführungen ohne Biegemomentausgleich der
ein unter Vorspannung eingebautes elastisches EIe- 45 Fall ist.
ment am Fahrzeugaufbau befestigt ist. Mit dieser Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist noch darin
Ausführung ist es jedoch nicht möglich, eine Quer- zu sehen, daß die erfindungsgemäß gestaltete Vorrich-
kraft zu erzielen, die ausreicht, um der durch die tung, ohne besondere Umbauten vornehmen zu
Radlast auf die Kolbenstange ausgeübten Durchbie- müssen, auch nachträglich eingebaut werden kann
gung entgegenzuwirken. Somit können die vorstehend 5<> und somit zu einer wesentlichen Verbesserung des
angeführten Nachteile nicht beseitigt werden. Fahrverhaltens und des Fahrkomforts bereits vorhan-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für dener Radaufhängungen führt.
eine Geradführung der eingangs genannten Art eine Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Vorrichtung zu schaffen, die mit möglichst geringem nachfolgenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
baulichen und konstruktiven Aufwand die Geradfüh- SS F i g. 1 eine schematische Darstellung der Gerad-
rurtg von den Biegemomenten entlastet, die durch die führung eines unabhängig aufgehängten Kraftfahr-
Radlast auf die Geradführung ausgeübt werden. zeug rad es und die
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Fig. 2 bis 4 verschiedene Ausführungsbeispiele löst, daß die Schraubenfeder derart ausgebildet bzw. der Ausbildung nach der Erfindung und Anordnung angeordnet ist, daß im eingebauten Zustand die der fo der den Stoßdämpfer koaxial umgebenden Schrauben-Fahrzeugaußenseite zugekehrte Hälfte derSchraubzn- feder.
feder eine größere Vorspannung aufweist als die der Die in Fig. 1 dargestellte Geradführung für unab-
Fahrzeuginnenscite zugekehrte Hälfte der Schrauben- hängtg aufgehängte Räder von Kraftfahrzeugen be-
fcdcr. steht aus einem hydraulischen Stoßdämpfer 1 und
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung 6s einer diesen koaxial umgebenden Schraubenfeder 2,
wird vorgeschlagen, daß die Schraubenfeder im wobei der Stoßdämpfer 1 in seinem oberen Bereich
Ow'sehniii bogenförmig gewickelt ist und die beiden mit dem Fahrzeugaufbau 3 od. dgl. beweglich und in
Aufl&ticfliichcn der Schraubenfeder auf den mit dem seinem unteren Bereich an einem Radträger 4 starr
befestigt ist. Der Radträger 4 wiederum ist über ein Radführungsglied 5 an dem Fahrzeugaufbau 3 od. dgl. beweglich (in der Zeichnung nicht dargestellt) befestigt,
In dem Ausführungsbeispiel der Erfindung nach F i g. 2 ist die Schraubenfeder 2 im wesentlichen gerade gewickelt. Zur Erzielung einer größeren Vorspannung auf der der Fahrzeugaußenseite zugekehrten Hälfte der Schraubenfeder 2 sind im Querschnitt gesehen jeweils die beiden Endwindungen um einen Winkel« gegeneinander abgebogen, so daß die angeschliffenen Auflageflächen 6 der Schraubenfeder 2 ebenfalls gegeneinander geneigt verlaufen. Beim Einbau der Schraubenfeder 2 liegt in Fahrzeugquerrichtung gesehen der Schnittpunkt, der durch die Auflageflächen 6 verlaufenden Ebenen 7 der ungespannten Schraubenfeder 2 auf der Fahrzeuginnenseite, während die mit dem Stoßdämpfergehäuse 8 bzw. der Stoßdämpferführungsstange 9 verbundenen Federteller 10 parallel zueinander angeordnet sind (Fig. 1).
Dadurch ergibt sich im eingebauten Zustand der Schraubenfeder 2 auf der der Fahrzeugaußenseite zugekehrten Hälfte der Schraubenfeder 2 eine größere Vorspannung als auf der der Fahrzeuginnenseite zugekehrten Hälfte, so daß über die Federteller 10 auf a5 die Geradführung ein Biegemoment ausgeübt wird, das in der Normallage des Fahrzeuges etwa gleich groß und entgegengerichtet dem durch die Rad'ast auf die Geradführung ausgeübten Biegemoment ist.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt ebenfalls im ungespannten Zustand eine im Querschnitt bogenförmig gewickelte Schraubenfeder 2', bei der die beiden Auflageflächen 6' auf den mit dem Stoßdämpfergehäuse 8 bzw. der Stoßdämpferführungsstange 9 verbundenen, ebenfalls parallel zueinander angeordneten Federtellern unter einem Winkel zueinander geneigt verlaufen. Beim Einbau der Schraubenfeder 2' ist, in Fahrzeugquerrichtung gesehen, die längere Mantellinie 11 der ungespannten Schraubenfeder 2' der Fahrzeugaußenseite zugekehrt, während die kürzere Mantellinie 12 der Schraubenfeder 2' der Fahrzeuginnenseite zugekehrt ist, so daß im eingebauten Zustand wiederum die äußere Hälfte der Schraubenfeder 2' eine größere Vorspannung aufweist als die der Fahrzeuginnenseite zugekehrte Hälfte.
In F i g. 4 sind die beiden mit dem Stoßdämpfergehäuse 8 bzw. der Stoßdämpferführungsstange 9 in Verbindung stehenden Federteller 13, in Fahrzeugcjuerrichtung gesehen, unter einem Winkel zueinander geneigt verlaufend angeordnet, wobei der Schnittpunkt der beiden durch die Federteller 13 gebildeten Ebenen 14 auf der Fahrzeugaußenseite liegt. Beim Einbau der gerade gewickelten, angeschliffenen, zylindrischen Schraubenfeder 2" wird durch die erfindungsgemäße Anordnung der Federteller 13 die der Fahrzeugaußenseite zugekehrte Hälfte der Schraubenfeder 2" ebenfalls stärker vorgespannt als die der Fahrzeuginnenseite zugekehrte Hälfte.
Gemäß einem in der Zeichnung nicht dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung können in parallel zueinander angeordneten, mit dem Stoß" dämpfergehäuse bzw. der Stoßdämpferführungsstange in Verbindung stehenden Federtellern schraubenförmige Windungen eingeprägt sein, deren Steigung größer ist als die Steigung der Windungen der nicht angeschliffenen Schraubenfeder. Dadurch wird im eingebauten Zustand die gerade gewickelte, zylindrische Schraubenfeder auf der der Fahrzeugaußenseite zugekehrten Hälfte stärker vorgespannt und wirkt über die Federteller dem durch die Radlast auf die Geradführung ausgeübten Biegemoment — das eine Durchbiegung der Geradführung hervorruft — entgegen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Geradführung von unabhängig aufgehängten Rädern von Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem hydraulischen Stoßdämpfer und einer zu diesem koaxial angeordneten Schraubenfeder, wobei der Stoßdämpfer in seinem oberen Bereich mit dem Fahrzeugaufbau od. dgl. beweglich und in seinem unteren Bereich an einem Radträger starr befestigt ist und bei der eine Querkraft erzielt wird, die einer Durchbiegung der Kolbenstange ees Stoßdämpfers entgegenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (2, 2' bzw. 2") derart ausgebildet bzw. angeordnet ist, daß im eingebauten Zustand die der Fahrzeugaußenseite zugekehrte Hälfte der Schraubenfeder eine größere Vorspannung aufweist als die der Fahrzeuginnenseite zugekehrte Hälfte.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (2') im Querschnitt bogenförmig gewickelt ist und die beiden Auflageflächen (6') der Schraubenfeder auf den mit dem Stoßdämpfergehäuse (8) bzw. der Stoßdämpferführungsstange (9) verbundenen Federtellern unter einem Winkel zueinander geneigt verlaufen, wobei beim Einbau der Schraubenfeder im ungespannten Zustand in Fahrzeugquerrichtung gesehen die längere Mantellinie (11) der Schraubenfeder der Fahrzeugaußenseite zugekehrt ist, während die kürzere Mantellinie (12) der Schraubenfeder der Fahrzeuginnenseite zugekehrt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Querschnitt gesehen eine oder mehrere der Windungen der Schraubenfeder (2), vorzugsweise jeweils die beiden Endwindungen der gerade gewickelten Schraubenfeder, um einen Winkel (a) abgebogen sind und die Auflageflächen (6) der Schraubenfeder gegeneinander geneigt verlaufen, wobei beim Einbau der Schraubenfeder im ungespannten Zustand in Fahrzeugquerrichtung gesehen der Schnittpunkt der durch die Auflageflächen verlaufenden Ebenen (7) auf der Fahrzeuginnünseite liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mit dem Stoßdämpfer£,;häuse (8) bzw. der Sloßdämpferfübrungsstange (9) in Verbindung stehenden Federteller (13) in Fahrzeugquerrichtung gesehen unter einem Winkel zueinander geneigt verlaufend angeordnet sind, wobei der Schnittpunkt der beiden durch die Federteller verlaufenden Ebenen (14) auf der Fahrzeugaußenseite liegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden parallel zueinander angeordneten, mit dem Stoßdämpfergeliäuse bzw. der Stoßdämpferfuhrungsstange in Verbindung stehenden Federtellern schraubenförmige Windungen eingeprägt sind, deren Steigung größer ist als die Steigung der Windungen der Schraubenfeder.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3606327A1 (de) * 1986-02-27 1987-09-03 Boge Gmbh Federbein
DE4224962C1 (de) * 1992-07-29 1993-10-21 Krupp Ag Hoesch Krupp Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von gekrümmten Schraubenfedern
DE4224951C1 (de) * 1992-07-29 1993-11-04 Krupp Ag Hoesch Krupp Verfahren und vorrichtung zum herstellen von gekruemmten schraubenfedern
DE102009047404A1 (de) * 2009-12-02 2011-06-09 Ford Global Technologies, LLC, Dearborn Radaufhängung

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DE102009047404B4 (de) 2009-12-02 2021-07-29 Ford Global Technologies, Llc Radaufhängung

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