DE150425C - - Google Patents

Info

Publication number
DE150425C
DE150425C DENDAT150425D DE150425DA DE150425C DE 150425 C DE150425 C DE 150425C DE NDAT150425 D DENDAT150425 D DE NDAT150425D DE 150425D A DE150425D A DE 150425DA DE 150425 C DE150425 C DE 150425C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
valve holder
holder
spindle
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT150425D
Other languages
English (en)
Publication of DE150425C publication Critical patent/DE150425C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/0042Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member
    • F04B7/0053Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member for reciprocating distribution members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

PATENTAMT.
Λ!150425 KLASSE 59 a.
Die vorliegende Ventilanordnung ist hauptsächlich für schnellaufende Pumpen bestimmt, bei welchen es neben der rechtzeitigen Steuerung des Saugventils ganz besonders auf die Bewegungsart dieses Ventils selbst ankommt.
Bei der vorliegenden Anordnung, bei welcher ein an sich bekanntes, geteiltes, aus einem Ventilhalter und einem besonderen
ίο Abschlußteil bestehendes Ventil zur Anwehdung gelangt, kann der Abschlußkörper bei Beginn des Saughubes frei öffnen, der Schluß erfolgt dagegen unter dem Einfluß der Ventilbelastung. Von bekannten Anordnungen, welche ebenfalls eine freie Eröffnung, aber Zwangschluß anwenden, unterscheidet sich die vorliegende hauptsächlich dadurch, daß eine Verbindung des Saugventils mit dem Kolben nicht vorhanden ist. Kolben und Ventil können demnach bei der vorliegenden Anordnung voneinander unabhängige Bewegungen, welche genau der besten Wirkung jedes Teiles entsprechen, ausführen, was bei mit dem Kolben hin- und hergehenden, an diesem selbst angeordneten Ventilen nicht möglich ist, da die Ventilbewegungen bei diesen notwendigerweise an die Kolbenbewegungen gebunden sind.
Es sind auch bereits Ventilsteuerungen vorgeschlagen worden,, bei welchen der Ventilhalter nicht an dem Kolben sitzt und dessen Bewegungen mitmacht, sondern durch einen besonderen Teil, einen sogenannten. Hilfsplunger, der einen kürzeren Hub als der Kolben ausführt, bewegt wird.
Bei allen diesen Anordnungen, welche von dem bekannten, geteilten, aus Ventilhalter und Abschlußkörper bestehenden Ventil Gebrauch machen, wirkt das steuernde Organ nicht unmittelbar auf den Abschlußteil ein, sondern unter Vermittlung einer Feder, welche zwischen dem Ventilhalter und dem diesen bewegenden Organ eingeschaltet ist. Es ist demnach nur eine nachgiebige, keine feste Verbindung zwischen dem steuernden Organ und dem Abschlußkörper vorhanden. Infolge der vielen beweglichen und sich unabhängig bewegenden Teile leidet die Genauigkeit der Bewegung, und die Einschaltung der Feder macht die ganze Bewegung unsicher, da die Spannkraft der Feder wechselt.
Ein sicherer und rechtzeitiger Abschluß des Abschlußkörpers ist also bei nachgiebigen Ventilhaltern nicht möglich. Die im Wasserstrom liegende Feder ist außerdem allen schädlichen Einflüssen des Wassers ausgesetzt und kann leicht brechen.
Bei der vorliegenden Ventilordnung ist der Ventilhalter mit dem ihn bewegenden Organ starr verbunden. Dadurch wird die Zahl der bewegten Teile vermindert und eine größere Genauigkeit der Bewegung erzielt. Im Wasserstrom selbst liegt nur der Abschlußkörper und der Ventilhalter.
Der Ventilhalter wird durch eine äußere Steuerung derart bewegt, daß das Öffnen des Abschlußkörpers selbsttätig ohne Fcderbelastung und nicht gleichzeitig mit dem vorher bereits zwangläufig geöffneten Ventilhalter erfolgt.
Das Schließen des Ventilhalters erfolgt dagegen gleichzeitig mit dem Ventildeckring und nur unter Einwirkung der Federbc-

Claims (2)

lastung. Die Steuerung des ganzen Ventils kann auf beliebige Weise, beispielsweise auf mechanischem, hydraulischem oder elektrischem Wege erfolgen. Die Ventilspindel und die Schließfeder liegen außerhalb der Pumpenkammer und daher außerhalb des Wasserstromes. Auf der Zeichnung ist die vorliegende Ventilanordnung (Fig. ι a) in einem Ausführungsbeispiel in Verbindung mit den zugehörigen Teilen der Pumpe schematisch dargestellt. Die dabei zur Bewegung des Ventilhalters dargestellten Steuerungen sind nur als Beispiel gewählt und können durch irgend welche andere geeignete Steuerungen ersetzt werden. Did Fig. ι b und 1 c zeigen Einzelheiten des Ventils. In Fig. 1 d ist gleichzeitig ein Schema der verschiedenen Kurbelstellungen gegeben und die Fig. 1 bis 6 veranschaulichen die den mit I bis VII bezeichneten Kurbellagcn entsprechenden Stellungen des Ventildeckringcs und des Ventilhalters oder Greifers. Das Ventil besteht aus dem Abschlußkörper a, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Form eines Ringes hat, und dem Ventilhaltcr oder Greifer b. Mit dem Ventilhalter b ist eine Spindel c verbunden, welche durch den A^entilsitz d hindurch ins Freie reicht und hier eine starke Feder f trägt, welche sich einerseits gegen das Pumpengchäusc oder den Ventilsitz legt und andererseits gegen einen auf der Spindel c angebrachten Kopf g preßt. Die Feder f wird vorzugsweise aus Gummi oder einem anderen geeigneten Material hergestellt und dichtet die Durchbohrung" des Sitzes für die Spindel c gegen die Atmosphäre ab, macht also jede Stopfbüchse überflüssig. Es kann aber auch eine andere Feder zur Anwendung gelangen. Feder und Spindel befinden sich nicht im Wasserstrom. Im Wasserraum, also im Innern des Pumpenraumes, befindet sich nur das eigentliche Ventil α und der Ventilhalter b, sowie der Sitz d. Der ringförmige Abschlußkörper ist frei gegen den Vcntilhalter beweglich, wird aber auf Zapfen h desselben geführt. Man könnte denselben aber auch mit einer mittleren Öffnung· auf der Nabe des Ventilhalters führen. Auf den Kopf g der Ventilspindel c wirkt die Steuerung, im dargestellten Beispiel eine Hubscheibe k, ein, welche von der Pumpenwelle aus in drehende Bewegung' versetzt wird. Statt dieser Anordnung könnte man auch, wie punktiert angedeutet, einen schwingenden Arm / auf den Spindelkopf einwirken lassen oder irgend eine andere Steuerung verwenden. Die Wirkungsweise des Ventils ergibt sich aus den Fig. 1 bis 6. In Fig. i, Kurbelstellung I, d. h. am Ende der Druckperiode, ist der Ventilhalter b durch die Steuerung zwangläufig von dem Abschlußkörper α entfernt und dieser vollständig entlastet worden. Der Ventilkörper α ist infolgedessen fast gewichtslos, sehr leicht beweglich und öffnet sich leicht und rechtzeitig. Er hebt sich so \veit von dem Sitz d ab, bis er von dem Ventilhalter b aufgehalten wird. Diese Stellung ist in Fig. 2 dargestellt. In der Stellung III (Fig. 3) beginnt die Schließfeder des Ventils, den Ventilhalter b und damit den Deckring zurückzubeweg'cn. In der Stellung IV (Fig. 4) ist der Ventilhalter dem Sitz ziemlich nahe gekommen; der Deckring α hat fast ganz geschlossen, der Kolbenhub ist fast beendet. Die Fig. 5 entspricht den Kurbelstellungen V und VI, der Deckring hat vollkommen geschlossen. In der Stellung VII (Fig. 6) eilt der Ventilhaltcr vor, der Deckring wird entlastet. Die Schließfeder erhält die größte Spannung. f Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r ü c i-i ε :
1. Saugventilsteuerung mit aus Abschlußkörper und Ventilhalter bestehendem Ventil mit freier Eröffnung und Zwangsschluß des Abschlußkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilhaltcr (b) starr mit einer Spindel (c) verbunden ist, welche von einer Kurvenscheibe, Daumen
o. dgl. (k) derart gesteuert wird, daß der Ventilhalter (b) schon vor Ende des Druckhubes zwangläufig angehoben wird, worauf bei Beginn des Saughubes der Abschlußkörper (a) sich selbsttätig ohne Belastung öffnet, das Schließen des Halters (b) aber gleichzeitig mit dem Abschlußkörper (a) unter Einwirkung der Belastungsfeder (f) erfolgt.
2. Ausführungsform der Ventilsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei ringförmiger Gestalt des Abschlußkörpers (a) dieser auf dem Ventilhalter (b) frei beweglich ist und auf Zapfen (h) desselben geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT150425D Active DE150425C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE150425C true DE150425C (de)

Family

ID=417344

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT150425D Active DE150425C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE150425C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE694029C (de) Steuervorrichtung fuer Propeller, Turbinen und Pumpenraeder mit verstellbaren Fluegeln
DE2946490C2 (de) Druckluftkolbenmotor als Antrieb für ein Spielzeug
DE150425C (de)
DE2919749A1 (de) Vorrichtung zur programmsteuerung der stellelemente von textile flaechen bildenden maschinen
DE814978C (de) Regelventil mit kolbenentlastetem Einsitzventilkegel
DE815159C (de) Abfuellpresse
DE352016C (de) Ruettelformmaschine
DE217807C (de)
DE401511C (de) Vorrichtung zum Abheben des Saegebuegels durch Fluessigkeitsdruck
DE825829C (de) Schleusenventilsteuerung fuer Vakuumapparate
DE856265C (de) Umschaltvorrichtung fuer Kraftstoff-Haupt- und -Reserveleitung von Kraftfahrzeugen
DE240769C (de)
DE199796C (de)
DE948123C (de) Steuerventilanordnung fuer Fahrzeuglenkvorrichtungen mit Hilfskraftantrieb
DE541283C (de) Ununterbrochen wirkende Frucht- und Filterpresse mit hin und her gehenden Kolben
DE537051C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
DE402569C (de) Ventilsteuerung fuer Flugmotoren
DE443327C (de) Zweitaktmotor mit selbsttaetig durch den Triebmitteldruck gesteuertem Einlassventil
DE363427C (de) Umsetzung einer rotierenden in eine hin und her gehende Bewegung
DE142708C (de)
DE141008C (de)
DE332309C (de) Vorrichtung zum Regeln der Groesse und Dauer der OEffnung des Brennstoff-Einblaseventils von Verbrennungskraftmaschinen
DE868803C (de) Einspritzpumpe fuer Verbrennungsmaschinen
DE444695C (de) Brennstoffeinspritzpumpe fuer OElmotoren mit luftloser Einspritzung
DE251119C (de)