DE149403C - - Google Patents
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- DE149403C DE149403C DENDAT149403D DE149403DA DE149403C DE 149403 C DE149403 C DE 149403C DE NDAT149403 D DENDAT149403 D DE NDAT149403D DE 149403D A DE149403D A DE 149403DA DE 149403 C DE149403 C DE 149403C
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- Germany
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- water
- open
- pump
- reservoir
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 23
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 claims description 2
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 2
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03B—INSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
- E03B11/00—Arrangements or adaptations of tanks for water supply
- E03B11/02—Arrangements or adaptations of tanks for water supply for domestic or like local water supply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
Description
c'aic'.ιiVi nilh-
j J-'ii·:. 1^l'u lciJl Γα .vie
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um Häuser, Villen oder Fabriken, welche einzeln stehen und an eine städtische Wasserleitung
nicht angeschlossen sind, mit Ge- | brauchswasser zu versehen, sind bereits ver- j
schiedene Einrichtungen bekannt geworden, welche alle darauf beruhen, daß das Wasser
mit Pumpen oder sonstigen Förderapparaten i unter Druck in ein Reservoir geleitet wird. :
Der im Reservoir herrschende Druck dient j
ίο alsdann dazu, das Wasser von der ebenen
Erde in die verschiedenen Stockwerke des : Hauses zu leiten. Das Fördern des Wassers '
in das Druckreservoir geschieht in den meisten Fällen mit Hilfe einer Druckpumpe. Wenn
nun aller in dem betreffenden Gebäude irgendwo ein Hahn aufgestanden hat und so
das AVasser, so weit der Druck im Kessel vorhanden \var, durch diese offene Stelle
ausgeflossen ist, so arbeitet derjenige, welcher die Pumpe zu bedienen hat, lange vergeblich,
ehe er merkt, daß das Wasser nach der offenen Stelle seinen Ausfluß findet. Außerdem kann
auch das Wasser, welches er fördert, in dem betreffenden Hause großes Unheil anrichten.
Die vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, diesem Mißstand abzuhelfen, dem |
Wärter sofort von einer offenen Stelle Kenntnis zu geben und ihm gleichzeitig an- j
zuzeigen, in welchem Stockwerk sich die !
offene Stelle befindet.
Dieser Zweck wird nach der vorliegenden j Erfindung durch die in der beiliegenden Zeich- ''■
nung dargestellte Einrichtung erreicht.
Bei derselben ist α der Kessel, in welchem das Wasser unter Druck aufgespeichert wird,
b ist die Leitung, welche zu dem Kessel führt. Von dieser Leitung ist eine zweite
Leitung abgezweigt, welche nach den verschiedenen Stockwerken im Haus und zu darin befindlichen Zapfstellen führt. An der
Abzweigstelle ist ein Dreiweghahn c angebracht, welcher je nach seiner Stellung das
von der Pumpe d geförderte Wasser entweder nach dem Kessel oder nach der Abzweigung
führt.
Bevor nun der Wärter mit Hilfe der Pumpe den Kessel zu füllen beginnt, stellt er den
1 Jrciwcghahn so. daß das von der Pumpe geförderte Wasser direkt und unter Umgehung'
des Kessels d durch die Abzweigung direkt nach dem Haus führt. In dieser Abzweigung
ist ein Manometer e angebracht. Wenn der Wärter nunmehr zu pumpen beginnt,
wird, wenn sämtliche Zapfstellen geschlossen sind, das Manometer sofort ausschlagen
und schon nach einigen Kolbcnschlägen durch stetig steigenden Druck dem Wärter anzeigen, daß eine offene Stelle nicht
vorhanden sei.
Alsdann steuert er den Dreiweghahn um und füllt in gewohnter Weise das Wasserdruckreservoir.
Ist jedoch eine offene Stelle im Hause vorhanden, so wird das Manometer zwar
auch steigen, aber nur bis zu dem Grade, welcher dem Druck der zwischen der offenen
Zapfstelle und der ebenen Erde befindlichen Wassersäule entspricht.
In dem Manometer sind nun Marken angebracht, welche den Manometerstand für die
verschiedenen Stockwerke markieren. Das Manometer wird alsdann an der Marke stehen
bleiben, welche dem Stockwerk, in dem sich die offene Stelle befindet, entspricht und somit
dem Wärter nicht allein anzeigen, daß eine
ίο offene Stelle überhaupt vorhanden ist, sondern
auch in welchem Stockwerk dieselbe sich befindet. Er begibt sich alsdann in das Haus, schließt die offene Stelle, vergewissert
sich dann durch einige wenige Pumpenhube, ob nicht in einem oberen Stockwerk noch
eine zweite offene Stelle vorhanden ist, schließt diese gegebenenfalls und wenn er alsdann die
Überzeugung gewonnen hat, daß eine offene Stelle nicht mehr vorhanden ist, steuert er
den Dreiweghahn um und füllt nunmehr das Reservoir.
Bei einzelstehenden Häusern mit der beschriebenen Wasserversorgung ist die Gefahr,
daß eine Zapfstelle offen steht, ungleich
z5 größer, als bei einer allgemeinen städtischen
Leitung. Bei letzterer kommt das Offenstehen einer Zapfstelle meistens nur dann vor, wenn, was ja äußerst selten eintritt, die
allgemeine Leitung abgestellt wurde und der geöffnete Hahn kein Wasser gab.
Bei den Anordnungen der hier in Frage kommenden Art dagegen wird der Zapfhahn
jedesmal dann versagen, wenn in dem Wasserdruckreservoir kein genügender Druck mehr
vorhanden ist, was bei größerer Wassereutnähme
täglich bei Unaufmerksamkeit des Wärters vorkommen kann. Ein weiterer Vorteil, welcher für solche einzelstehende,
von einer Feuerwehr entfernte Gebäude von besonderem Wert ist, liegt bei der beschriebenen
Anordnung noch darin, daß im Falle eines ausbrechenden Feuers durch die Pumpe Wasser direkt nach der Brandstelle geleitet
werden kann und somit außer der aus dem Kanal entnommenen Wassermenge noch eine weitere zum Löschen benutzt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung' zum Anzeigen des Offen-Stehens von Zapfstellen bei einer aus einem Wasserreservoir und einer Förderpumpe bestehenden Wasserversorgungsanlage für einzelstehende Häuser, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Pumpe nach dem Druckreservoir führende Wasserleitung an einer Stelle abgez\veigt ist und in die mit einem Dreiweghahn versehene Abzweigung ein Manometer eingeschaltet ist, welches bei Vorhandensein offener Zapfstellen an einer der den betreffenden Stockwerken entsprechenden Marken stehen bleibt, bei geschlossenen Zapfstellen über diese Marken hinausgeht und so dem Wärter anzeigt, ob alle Zapfstellen geschlossen sind oder nicht und in letzterem Fall, in welchem Stockwerk sich die offene Zapfstelle befindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE149403C true DE149403C (de) |
Family
ID=416411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT149403D Active DE149403C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149403C (de) |
-
0
- DE DENDAT149403D patent/DE149403C/de active Active
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