DE14909C - Neuerungen an Apparaten zur Herstellung von Essig - Google Patents

Neuerungen an Apparaten zur Herstellung von Essig

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DE14909C
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O. F. BOOMER und H. R. Randall in Brooklyn (Amerika)
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12JVINEGAR; PREPARATION OR PURIFICATION THEREOF
    • C12J1/00Vinegar; Preparation or purification thereof
    • C12J1/10Apparatus

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1881 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Apparate, um eine geeignete Flüssigkeit durch Einwirken der Luft in Essig zu verwandeln. Zu diesem Zweck wird ein kleiner Raum mit einer grofsen Fläche versehen, über welche die Flüssigkeit strömen mufs, so dafs dieselbe der Einwirkung der Luft ausgesetzt und mit Essigsporen oder Essigfermenten in Berührung kommt.
Der hierzu verwendete Apparat besteht in der Anordnung einer oder mehrerer Reihen von Brettern, welche mit Tuch oder anderen faserigen Materialien bedeckt sind. Diese Bretter werden so über einander angeordnet, dafs die Flüssigkeit die Fäden des Gewebes oder der faserigen Bedeckung entlang und von einem Brett auf das zunächt darunter liegende läuft. Ein Theil der Flüssigkeit und der Essigsporen oder Fermente wird in den Maschen des Tuches oder im Faserstoff zurückgehalten, so dafs eine schnelle Gährung in der frischen Flüssigkeit, welche damit und der Luft in Berührung kommt, eintritt.
Fig. ι ist der Verticalschnitt eines solchen Apparates,
Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach der Linie x-x in Fig. i,
Fig. 3 die Ansicht eines der mit Tuch bedeckten Bretter.
A ist ein Kasten oder Behälter von entsprechender Gröfse, vorzugsweise rechtwinklig geformt.
In diesem Kasten oder Behälter werden mehrere Reihen horizontaler Bretter B genau in verticaler Richtung über einander angeordnet; die Enden derselben werden an den Seitenwänden befestigt. Die Bretter sind an ihrer Oberfläche etwas gekrümmt oder abgerundet und werden geeignete Zwischenräume zwischen den einzelnen Reihen freigelassen. Von der unteren Seite jedes der Bretter ragt eine Längsrippe C hervor, welche vorzugsweise im Querschnitt dreieckig ist. Jedes Brett und jede Rippe werden durch eine Bedeckung D aus Tuch oder anderem Material bezogen. Dieses Tuch oder faserartige Material legt sich dicht an die abgerundete Oberfläche an, wird jedoch durch die Längsrippe C von der unteren Fläche des Brettes abgehalten, so dafs die zwei Tuchflächen unter einem beliebigen Winkel unter jedem Brett zusammentreffen.
Dieser Winkel ist so angeordnet, dafs derselbe genau über der Mitte des zunächst unterhalb liegenden Brettes und eine kurze Entfernung davon ab liegt. Nahe dem oberen Theil des Kastens werden passende Luftlöcher in der Wandung angeordnet; nahe dem Boden des Kastens werden ebenfalls die Luftöffnungen G angebracht. Die Luftlöcher gestatten, dafs die Luft in den Kasten strömen kann, oder die Luft kann durch ein geeignetes Gebläse oder einen Saugeapparat H nach unten gesogen werden. Wird ein solcher Apparat angewendet, so werden die unteren Luftlöcher des Kastens geschlossen.
Soll die Luft nach oben gezogen werden, so werden die oberen Luftlöcher geschlossen. Die Flüssigkeit wird in die Tröge F geleitet und

Claims (2)

fliefst durch die Schlitze oder die Oeffnungen in dem Deckel des Kastens hindurch auf die Oberfläche der obersten Bretter, fliefst nun seitlich nach beiden Richtungen, bis die faserartigen Bedeckungen vollständig gesättigt sind, um von den durch die Längsrippen gebildeten Winkeln auf die nächsten unterhalb derselben liegenden Bretter zu laufen und so weiter, bis der unterste Winkel erreicht ist und die Flüssigkeit in den Behälter fliefst. Während des Durchlaufens der sauren Gährflüssigkeit wird der Gährstoff oder die Sporen in den Maschen des Tuches oder anderen faserartigen Ueberzuges zurückbehalten, so dafs eine schnelle Gährung der frischen Flüssigkeit, welche hiermit und mit der im Kasten sich befindenden Luft während des Passirens der verschiedenen Bretter und deren Bedeckungen in Verbindung tritt, erzeugt wird. Patenτ-AnSprüche: In einem Apparat zum Herstellen von Essig:
1. Ein oder mehrere Reihen mit Tuch oder anderem faserartigen Material bedeckter Bretter, welche so über einander angeordnet sind, dafs die Flüssigkeit über das eine Brett und seine Bedeckung läuft, um auf die zunächt unterhalb liegenden zu fliefsen und so weiter, bis der Behälter erreicht ist.
2. Die Combination einer oder mehrerer Reihen Bretter JB, welche mit Längsrippen C versehen sind, mit der Tuchbedeckung D, um die Flüssigkeit nach der unteren Kante des gebildeten Winkels zu leiten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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