DE1490657B2 - Kabelgarnitur fuer kabel mit gewelltem aluminiummantel - Google Patents

Kabelgarnitur fuer kabel mit gewelltem aluminiummantel

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DE1490657B2
DE1490657B2 DE19641490657 DE1490657A DE1490657B2 DE 1490657 B2 DE1490657 B2 DE 1490657B2 DE 19641490657 DE19641490657 DE 19641490657 DE 1490657 A DE1490657 A DE 1490657A DE 1490657 B2 DE1490657 B2 DE 1490657B2
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Wolfgang Dr 8500 Nurn berg Zagorni Volkmar Dr Gahler Helmut 1000 Berlin Roßner
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/013Sealing means for cable inlets

Landscapes

  • Processing Of Terminals (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)

Description

1 2
Bei der Montage von Kabeln mit einem gewellten zwischen den verschweißten Wellenberglinien lie-
Metallmantel bereitet die Verbindung der Garni- gende Teilstück des Verbindungsstutzens auf seiner
türen mit dem gewellten Mantel Schwierigkeiten, Innenfläche mit einer Dichtmasse belegt ist.
weil der Verbindungsstutzen der Garnitur nur längs Die Erfindung wird an Hand von zwei in den
der Wellenberglinien des Kabelmantels auf diesem 5 F i g. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispielen
aufliegt. Hieraus ergibt sich eine gewisse Unsicher- näher erläutert.
heit im Hinblick auf eine ausreichende mechanische Fig. 1 zeigt die Verbindung eines mit einem Festigkeit, eine genügende Dichtigkeit gegenüber ringförmig gewellten Aluminiummantel 2 versehenen gasförmigen und flüssigen Medien und eine gute Kabels 1 mit dem Einführungstrichter 3 einer nicht elektrische Leitfähigkeit der Verbindung. io näher dargestellten Kabelgarnitur. Der Einführungs-Für Kabel mit gewelltem Metallmantel ist es be- , trichter 3 verjüngt sich zu dem rohrförmigen Verkannt (deutsche Patenschrift 806 448), den Mantel bindungsstutzen 4, der so bemessen ist, daß er auf am abgeschnittenen. Ende des Kabels derart zu den Wellenbergen des Aluminiummantels 2 aufliegt, stauchen, daß mehrere Wellenberge dicht aneinander Der Verbindungsstutzen 4 ist so abgesetzt, daß sein zu liegen kommen. Hierdurch erhält man eine ver- 15 Rand 5 auf dem Gipfel eines umlaufenden Wellengrößerte Berührungsfläche für den Einführungsstut- berges 6 zu liegen kommt. In dieser Lage wird der zen der jeweiligen Garnitur, die mit dem Metall'- Verbindungsstutzen 4 entlang der Gipfellinie 6-6 mit mantel verlötet wird. . .. . dem Aluminiummantel 2 durch Schweißen verbun-
Weiterhin ist es für Kabel mit schraubenförmig den. Als eine vorteilhafte Schweißverbindung hat gewelltem Metallmantel bekannt (deutsche Patent- 20 sich die Kehlnahtschweißung erwiesen, bei der der schrift 1 078 207), den an dem Kabelmantel unmittel- Aluminiummantel 2 nur oberflächlich angeschmolzen bar anliegenden Teil des Einführungsstutzens mit zu werden braucht. Hierbei wird die Kabelisolierung einer dem Kabelmantel angepaßten Wellung zu ver- nur in geringem Maße erwärmt,
sehen und den Zwischenraum zwischen Kabelmantel Die F i g. 2 und 3 zeigen ebenfalls die Verbindung und Einführungsstutzen mit Mitteln zur Erzielung 25 eines gewellten Aluminiummantels 2 des Starkstromeiner ausreichenden Druck- und Zugfestigkeit zu kabeis 1 mit dem Einführungsstutzen 3 einer nicht versehen. Hierbei kann man also den Einführungs- näher bezeichneten Kabelgarnitur. Die Figuren stutzen wie eine Mutter auf den Kabelmantel auf- unterscheiden sich jedoch von der Fig. 1 dadurch, schrauben. daß es sich bei dem Aluminiummantel 2 nicht um
Die Erfindung befaßt sich mit einer Kabelgarnitur 30 einen ringförmig gewellten, sondern um einen schraufür Kabel mit einem gewellten Mantel aus Alümi- benförmig gewellten Aluminiummantel handelt, nium, bei der der Verbindungsstutzen auf den WeI- dessen Schraubenlinie die Steigung 5 aufweist,
lenbergen des Kabelmantels aufliegt. Der Erfindung \ Der Verbindungsstutzen 4 des Einführungstrichüegt die Aufgabe zugrunde, durch eine möglichst ters 3 ist wiederum so abgesetzt, daß sein Rand 5 einfache Ausbildung der Verbindung zwischen dem 35 längs der umlauf enden-Wellenberglinie 6-6 zu liegen, Aluminiummantel und der Kabelgarnitur eine mög- kommt. In dieser Lage wird der Verbindungsstutzen 4 liehst große mechanische Festigkeit und ausreichende entlang der Wellenberglinie 6-6 mit dem Aluminium-Dichtheit der Verbindungsstelle zu erreichen. Zur mantel verschweißt.
Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß Zur völligen... Abdichtung des schraubenförmig
das Ende des Verbindungsstutzens mit seinem Rand 40 gewellten Aluminiummantels 2 ist der vom Ver-
auf einer umlaufenden Wellenberglinie des Alumi- ; bindungsstutzen 4 überdeckte Auslauf des ,Wellen-
niummantels aufliegt und längs dieser Wellenberg- tales, das zwischen dem Anfang und dem Ende der
linie mit dem Aluminiummantel verschweißt ist. geschweißten Wellenberglinie 6-6 liegt, abgedichtet.
Durch die Verschweißung längs· der Wellenberglinie Zu diesem Zweck ist —;wie inJFig. 3 dargestellt —
ist gleichzeitig eine möglichst geringe Wärmebe- 45 der Verbindungsstutzen 4 mit der Einsickung7 ver-
lastung der Kabelisolierung bei der Montage der sehen, durch die der.yerbindungsstutzen zum satten
Kabelgarnitur sichergestellt. Anliegen an den Auslauf des Wellentales 8 gebracht
Sofern es sich bei der Wellung des Aluminium- ist. Die Einsickung7 ist zweckmäßigerweise vor dem mantels um eine schraubenförmige Wellung handelt/ Verschweißen des Verbindungsstutzens 4 mit dem ist in Weiterbildung des Erfindungsgedankens der 5°. ,Aluminiummantel vorzubereiten und nach dem Vervon dem Verbindungsstutzen überdeckte Auslauf schweißen durch mechanische oder magnetische des zwischen dem Anfang und dem Ende der ver- Mittel zum Anliegen an den Aluminiummantel 2 zu schweißten Wellenberglinie liegende Wellental ab- bringen. Bereits vor dem Eindrücken der Eingedichtet. Diese Abdichtung kann durch ein sattes . sickung7 ist der: Zwischenraum unterhalb des zu Anliegen des Verbindungsstutzens am Auslauf dieses 55 sickenden Teiles des Verbindungsstutzens 4 mit einer Wellentales weiter verbessert werden. Hierzu ist es Dichtmasse zu versehen, die nach dem Anbringen zweckmäßig, den Verbindungsstutzen am Auslauf "'der Einsickung eine wärmearme, stoffschlüssige Verdes Wellentales mit einer Einsickung zu versehen. bindung des Verbindungsstutzens 4 am Auslauf des
Zur mechanischen Versteifung der Verbindungs- Wellentales 8 mit dem Aluminiummantel 2 zuläßt,
stelle der Kabelgarnitur ist es weiterhin vorteilhaft, 60 Bei dieser Dichtmasse kann es sich beispielsweise um
den Verbindungsstutzen an seinem Umfang längs ein Kunstharz, einen Kaltkleber oder auch um ein
der letzten WeÜenberglinie vor der Absetzstelle des Lötmittel handeln.
Aluminiummantels mit Bohrungen zu versehen und Die Dichtmasse braucht den vor dem Anbringen
den Verbindungsstutzen durch die Bohrungen hin- der Einsickung zwischen dem Verbindungsstutzen
durch unter Abdichtung dieser Bohrungen mit dem 65 und dem Auslauf des Wellentales vorhandenen Zwi-
Aluminiummantel zu verschweißen. schenraum nicht vollständig auszufüllen. Es genügt
Weiterhin kann die Abdichtung der Verbindungs- hierbei, wenn die Dichtmasse entweder nur auf der
stelle dadurch weiter verbessert werden, daß das Unterseite des Einführungsstutzens oder auf der
gegenüberliegenden Fläche des Wellentales des Aluminiummantels aufgebracht wird. Sofern als Dichtmasse ein Kunstharz verwendet wird, ist es zweckmäßig, die abzudichtende Fläche des Einführungsstutzens mit Harz und einem handelsüblichen Härter zu bestreichen, während die entsprechende Fläche des Aluminiummantels mit Harz und einem Be- - schleuniger oder Härter versehen wird. Bereits unter geringer Druck- und Wärmeeinwirkung der so vorbereiteten Flächen des Verbindungsstutzens 4 und des Aluminiummantels 2 wird ein schnelles Aushärten der Verbindungsstelle ermöglicht.
Eine weitere Möglichkeit zur Abdichtung der Einsickung 7 mit dem Aluminiummantel 2 wäre die
Anbringung von Schweißpunkten mit jeweils zwi- 15 schraubenförmige Wellung des Verbindungsstutzens 4 sehen einer Schweißpunktanbringung liegender Ab- vor dem Aufbringen auf den Aluminiummantel 2 nur "" " vorzubereiten und die endgültige Formgebung erst
nach dem Verschweißen durch mechanische oder magnetische Mittel vorzunehmen. In diesem Falle
miniummantel 2 und zunTschutz der Schweißnaht 20 könnte der Verbindungsstutzen 4, unabhängig von längs der Wellenberglinie vor unerwünschten mecha- den Abweichungen des Aluminiummantels 2 vom
förmige Wellung aufweist, wäre dieser ebenfalls so abzusetzen, daß sein Rand längs einer umlaufenden Wellenberglinie des Aluminiummantels zu liegen kommt. Der Verbindungsvorgang wäre wie oben beschrieben auszuführen. Der übrige Teil des Verbindungsstutzens könnte ebenfalls wieder mit einer Kunststoffdichtmasse belegt oder mit einem niedrigschmelzenden Lot gegen den Aluminiummantel 2 abgedichtet werden.
Bei Verwendung eines Verbindungsstutzens 4, der über seine gesamte Auflagefläche schraubenförmig ' gewellt ist, wäre es mit Rücksicht auf die durch den Preß- und Verformungsvorgang des Aluminiummantels 2 bedingten Toleranzen vorteilhaft, die
kühlphase.
Zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit der Verbindung des Einführungsstutzens 4 mit dem Alunischen Spannungen, die durch den Einführungs· trichter 3 und den Verbindungsstutzen 4 auf den Aluminiummantel 2 übertragen werden könnten, ist es zweckmäßig, den Verbindungsstutzen 4 an seinem Umfang längs der letzten Wellenberglinie 9 des Aluminiummantels 2 mit den Bohrungen 10 zu versehen. Durch mechanische oder magnetische Verformung wird der Verbindungsstutzen 4 sowohl längs der Wellenberglinie 9 als auch längs der vorgelagerten Wellentallinie 11 an den Aluminiummantel 2 zum Anliegen gebracht und der Verbindungsstutzen 4 durch die Bohrungen 10 hindurch durch Verschweißung dieser Bohrungen mit dem Aluminiummantel verbunden. Die Verformung des Verbindungsstutzens 4 über der Wellentallinie 11 des Aluminiummantels bei 12 wird zweckmäßigerweise vor dem Aufbringen des Einführungsstutzens auf den Aluminiummantel vorbereitet und kann dann nach dem Verschweißen mit geringerem Kraftaufwand, vorzugsweise durch ein magnetisches Verfahren, zum satten Anliegen längs der Wellentallinie 11 gebracht werden.
) In ähnlicher Weise könnte vor der Schweißstelle 6 bei 13 an Stelle der Einsickung7 der Verbindungsstutzen 4 längs einer ,umlaufenden Wellentallinie an den Aluminiummantel 2 zum Anliegen gebracht und mit diesem beispielsweise durch eine Lötung mit einem niedrigschmelzenden Lot verbunden werden.
An Stelle eines magnetischen Verfahrens könnten die Verformungen des Verbindungsstutzens 4 längs einer Wellentallinie bei 12 und 13 auch durch Einrollen mit einer aufklappbaren Rollvorrichtung oder auch durch eine hydraulische Preßvorrichtung hergestellt werden.
Zur Erhöhung der Abdichtwirkung kann der Teil des Verbindungsstutzens 4, der zwischen den Schweißnähten bei 6 und 9 liegt, vor dem Aufbringen an der Innenfläche mit der Dichtmasse 14, beispielsweise einer Kunststoffdichtmasse, gefüllt werden. ^ Bei Verwendung eines Verbindungsstutzens, der eine dem Aluminiummantel angepaßte schrauben-
55
60 idealen Schraubenzylinderprofil, allseitig zum satten Anliegen an den Aluminiummantel 2 gebracht werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Kabelgarnitur für Kabel mit einem gewellten Mantel aus Aluminium, bei der ein Verbindungsstutzen auf den Wellenbergen des Kabelsmantels aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Verbindungsstutzens (4) mit seinem Rand auf einer umlaufenden Wellenberglinie (6) des Aluminiummantels (2) aufliegt und längs dieser Wellenbergliriiev(ö) mit dem Aluminiummantel (2) verschweißt ist.
2. Kabelgarnitur nach Anspruch 1 für Kabel mit einem schraubenförmig gewellten Mantel, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Verbindungsstutzen (4) überdeckte Auslauf des zwischen dem Anfang und dem Ende der verschweißten Wellenberglinie (6) liegenden Wellentales (8) abgedichtet ist.
3. Kabelgarnitur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsstutzen (4) am Auslauf des Wellentales (8) mit einer Einsickung (7) versehen ist.
4. Kabelgarnitur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsstutzen (4) an seinem Umfang längs der letzten Wellenberglinie (9) vor der Absetzstelle des Aluminiummantels (2) mit Bohrungen (10) versehen ist und daß der Verbindungsstutzen (4) durch die Bohrungen (10) hindurch unter Abdichtung dieser Bohrungen mit dem Aluminiummantel (2) verschweißt ist.
5. Kabelgarnitur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den verschweißten Wellenberglinien (6, 9) liegende Teilstück des Verbindungsstutzens (4) auf dessen Innenfläche mit einer Dichtmasse (14) belegt ist. t;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19641490657 1964-09-12 1964-09-12 Kabelgarnitur fuer kabel mit gewelltem aluminiummantel Withdrawn DE1490657B2 (de)

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